Sommer Fern
abschluss

Das Beste von Kolumbien, 19 Tage

Anden, Präkolumbische Kulturen, Kaffeehazienda und Karibik



Buchungsnummer: KOL-NEP-01

Diese Sonderreise wird von Ralph Sommer (Reiseveranstalter) persönlich geführt


Höhepunkte der Reise:

    • Bogotá, Monserrate-Berg und Goldmuseum
    • Tatacoa-Wüste, surrealistische Landschaftsformen
    • San Agustín, rätselhafte Megalithenkultur
    • Nationalpark Purace, Riesenblumen, Kondore
    • Silvia, Guambiano Indianermarkt
    • Popayan, Koloniale Perle
    • Kaffeehazienda-Aufenthalt mit bestem Bio- Kaffee
    • Kolibris, Orchideen, Bromelien
    • Barichara, schönstes Kolonialdorf
    • Villa de Leyva, Kloster-Schutzburg und Fossilien
    • Nationalpark Iguaque mit Parmolandschaft
    • Laguna de Guatavita, Legende von El Dorado
    • Zipaquira, größte Salzkathedrale der Welt
    • Kolonialstadt Cartagena, karibisches Flair
    • Koralleninseln Islas del Rosario
    • Fotografieren Wandern und Beobachten
    • Kontakte zu der einheimischen Bevölkerung
    • Individuelle Führung durch den Reieveranstalter
    • Erlesene Boutique-Hotels und Hotel-Haciendas

Bilder der Reise finden Sie in der Fotogalerie Kolumbien


Auf der Rundreise "Das Beste von Kolumbien" lernen Sie eines der schönsten und vielfältigsten Länder des amerikanischen Kontinents kennen. Kolumbien ist das Tor, durch das die präkolumbischen Indianerstämme und später die spanischen Konquistadoren wie auch die Befreiungsarmee von Simon Bolivar den Kontinent betreten haben. Lassen Sie sich in der Landeshauptstadt Bogota im weltberühmten Goldmuseum von der Kunstfertigkeit der prähispanischen Indianerkulturen faszinieren. Auf einer landschaftlich szenenreichen Strecke durch die Westkordillere der Anden besuchen Sie die gemäßigte Zone des Kaffeeanbaus und anschließend das subtropische MagdalenaTal, wo Sie die surrealistisch anmutende Tatacoa‐Wüste entdecken. Auf einer szenenreichen Fahrt dem Magdalena‐Tal Richtung Süden folgend kommen Sie nach San Agustin, bekannt für altindianische Megalith Kulturen. Jaguarmenschen in Form von mannshohen Stelen sowie Sarkophage weisen auf diese rätselhafte präkolumbische Indianer‐Kultur hin. Auf der Fahrt über die Zentralkordillere erreichen Sie die „weiße Stadt" Popayan, die geschichtsträchtige koloniale Perle  Kolumbiens, die sich an die Berge anschmiegt. Der ursprünglichen indigene Markt der Guambiano in Silvia lässt Sie in das Leben dieser ethnischen Einheit blicken. Dann erleben Sie auf einer Wanderung im Nationalpark Purace eine einzigartige Paramolandschaft mit mannshohen Frailejones‐Blumen und vielen Bromelien, hier haben Sie die Möglichkeit, Kondore zu beobachten. Danach fliegen Sie von Cali nach Bucaramanga und verbringen die Nacht und den darauffolgenden Morgen auf einer typischen   Kaffeehazienda mit dem "besten Kaffee" Kolumbiens. Hier werden Sie mit dem umweltbewussten Anbau und der Verarbeitung verschiedener Kaffeesorten vertraut gemacht und können die schmackhafte kolumbianische Küche genießen. Naturfreunde werden sich an der verschiedenen Vogelarten in den schattenspendenden Bäumen erfreuen. Auf der Weiterfahrt Richtung Süden gelangen Sie nach Barichara, dem wohl schönsten Kolonialdorf Kolumbiens. Die herrliche Andenlandschaft in angenehmer Höhenlage begünstigen Ihre   Ausflüge. Eine weitere Perle ist die Kleinstadt Villa de Leyva mit Kolonialkirchen, Gassen, Plazas und dem interessanten Umfeld von Fundstätten von Saurier‐Fossilien, der Ecce Homo‐Kirchfestung und und präinkaischen phallischen Solarsteinen, bekannt als Infiernito. Eine Wanderung im Nationalpark Iguaque, der Besuch der Lagune Guatavita, bekannt für den legendären "El Dorado" und der Besuch der Salzkathedrale Zipaquira, die in ihrer Art einzigartig auf der Welt ist, sind weitere Höhepunkte. Die Reise schließt ab mit dem Besuch der karibischen Festungsstadt Cartagena, von den Besuchern auch liebevoll die „Perle der Karibik" genannt. Sie fasziniert in ihrer kolonialen ummauerten Altstadt mit Kirchen, Plazas, engen Gassen, Schutzwällen und Festungen, die gegen die Angriffe von Piraten errichtet wurden; für die Spanier zur Zeit der Kolonie war Cartagena de las Indias der wichtigste Umschlagsplatz für Gold‐ und Silber nach Europa. Nach dem Besuch der karibischen Koralleninselgruppe del Rosario und einem Tag zur freien Verfügung treten Sie Ihren Rückflug nach Europa an oder verlängern Sie in Kolumbien.

Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, in unseren Badehotels zu verlängern: Royal Decameron Baru Beach Resort (Isla Baru) oder Las Americas Casa de Playa.

Die Reise "Das Beste von Kolumbien" mit Reisetermin 27.11. bis 15.12.2018 wird von unserem deutschsprachigen Südamerikakenner Ralph Sommer (Reiseveranstalter) persönlich geleitet (10 bis 14 Teilnehmer). Herr Sommer ist ein ausgezeichneter Südamerikakenner und Naturfreund zeigt Ihnen das kontrastreiche Kolumbien mit seiner faszinierenden Natur, seinen altindianischen Kulturen, seiner Kolonialepoche, seinem karibischen Flair und seinem authentischen Leben.Unterwegs haben Sie viel Zeit, um Kolumbien zu genießen und mit freundlichen Menschen in Kontakt zu kommen und neue Erfahrungen zu sammeln. Herr Sommer, mit seiner Reiseführung und Erfahrung zeigt Ihnen ein einzigartiges Kolumbien auf individuelle Art in einer Kleingruppenreise von maximal 14 Teilnehmern.

Karte
Calliandra Blüte

Reiseverlauf:

Kurzübersicht:

Sonderreise am 27.11. bis 15.12.2018 mit Ralph Sommer (Reiseveranstalter)

Tag 1 Flug Deutschland ‐ Bogota Bogota
Tag 2 Seilbahnfahrt auf Monserrate ‐ Koloniales Bogota ‐ Goldmuseum Bogota
Tag 3 Fahrt durch die Westkordillere mit Bergnebelwald und Kaffeeplantagen ins Magdalena‐Tal Rivera
Tag 4 Tacatoa Wüste: Fossilien, Mondlandschaft und Fahrt nach San Agustin San Agustin
Tag 5 Präkolumbischer Park San Agustin, Megalithkultur ‐ UNESCO Kulturerbe San Agustin
Tag 6 Zentral‐Kordillere ‐ National Park Puracé ‐ Popayan "koloniale Perle" Popayan
Tag 7 Kondorbeobachtung im Nationalpark Purace Popayan
Tag 8 Silvia: Guambino‐Indianermarkt ‐ Flug von Cali nach Bucaramanga, Übernachtung auf Kaffee‐Hazienda Bucaramanga
Tag 9 Rund um den Kaffee ‐ Chicamocha‐Canyon und Fahrt nach Barichara Barichara
Tag 10 Barichara, schönstes Kolonialdorf und Ausflug nach San Gil Barichara
Tag 11 Wanderung auf dem Königsweg nach Guane ‐ Fahrt nach Villa de Leyva Villa de Leyva
Tag 12 Koloniales Villa de Leyva, Infiernito „kleine Hölle", Kloster Ecce Homo, Ichthyosuarier und Fossilien Villa de Leyva
Tag 13 Wanderung im Naturreservat - Iguaque - Laguna de Guatavita Muisca Campestre
Tag 14 Legende El Dorado, Salzkathedrale Zipaquira und Flug Bogota ‐ Cartagena Cartagena
Tag 15 Cartagena, Perle der Karibik, Stadt und Fort San Felipe Cartagena
Tag 16 Yacht‐Ausflug zu den Inseln del Rosario Cartagena
Tag 17 Tag zur freien Verfügung in Cartagena Cartagena
Tag 18 Rückflug nach Deutschland
Tag 19 Ankunft in Frankfurt oder Bestimmungsflughafen


Ausführliche Detailbeschreibung


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Abkürzungen:

F=Frühstück, P=Picknickmittagessen, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Deutschland - Bogota

Flug mit LUFTHANSA ab Frankfurt/Main oder einem anderen Flughafen nach KOLUMBIEN. Sie landen in Bogota auf dem internationalen Flughafen El Dorado auf einem 2.650 m hohen Plateau, das durch die sich hoch aufrichtende Bergkette der Westkordillere begrenzt wird. Hier werden Sie herzlich von Herrn Ralph Sommer, Ihren Reiseveranstalter begrüßt. Herr Sommer, Ihr Südamerika‐ und Naturspezialist wird die Reise vom 25.11. 2018 auf persönliche Weise leiten, unterstützt von den lokalen Führern, um Kolumbien ausgiebig und von der schönsten Seite und erleben.

Kathedrale in Bogota

Kathedrale in Bogota


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2. Tag: Bogotá, Bogota vom Monserrate und koloniale Altstadt mit Goldmuseum, (F)

Morgens fahren Sie mit dem Teleferico (Drahtseilbahn) auf den Monserrate‐Berg, von wo Sie bei guter Witterung einen ausgezeichneten Panoramablick auf die 8‐Millionen‐ Metropole Kolumbiens haben. Danach entdecken Sie das historische Stadtzentrum, beginnend mit dem weltberühmten Goldmuseum mit unermesslichen präkolumbischen Goldschätzen und historischen Schmuckgegenständen. Hier bekommen sie einen guten Einblick bekannten in verschiedene präkolumbische Kulturen, die die Geschichte Kolumbiens bestimmten. Danach lernen Sie die koloniale Altstadt mit der Plaza Bolivar sowie dem Landhaus des Befreiers Simon Bolivar kennen, das in einer blumenreichen Gartenanlage liegt. Nach einem Spaziergang durch das Candelaria‐Altstadtviertel endet Ihre Tour am Nachmittag. Übernachtung in Ihrem Hotel.

Goldmaske

Goldmaske


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3. Tag: Durch die Andenkordillere von Bogota nach Rivera, (F)

Morgens fahren Sie von Bogota auf einer landschaftlich szenenreichen Strecke durch Bergnebelwald in die tiefere Zone der West‐Kordillere, vorbei an Kaffee‐ und Obstplantagen. Auf der Hazienda Colona, (ca. 1,5 Std. von Bogotá) werden Sie mit dem Anbau des Kaffees vertraut gemacht. Die blumen‐ und vogelreiche Umgebung lädt zum Rasten und Beobachten ein. Nach weiteren Fotostopps und kleinen Wanderungen erreichen Sie das Dorf Rivera (700 m ü.d.M.), im angenehmen subtropischen Klima gelegen, 22 km von der Stadt Neiva entfernt. Übernachtung in Rivera im landestypischen Kolonial‐Hotel.

Fahrtstrecke: 344 km, Fahrtzeit: 5 Std. je nach Verkehr, Fotostopps und Besichtigungen: 2 Std.

Kaffeebohnen

Kaffeebohnen


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4. Tag: Tatacoa Wüste und Weiterfahrt nach San Agustin, (F)

Morgens erreichen Sie ca. 40 km nördlich von Neiva die Tatacoa‐Wüste, die im Pliozän ein Teil eines gewaltigen Meeres war. Heute erinnert sie an eine surrealistische Mondlandschaft mit erodierten Landschaftsformen, bestehend aus einem Labyrinth von orangefarbenen Sandformationen und bizarren Felsnadeln. Hier finden Paläontologen immer wieder Fossilien aus dem Erdmittelalter. Nach dem Besuch des Museums, in dem interessante Fundstücke ausgestellt sind, fahren Sie weiter durch das fruchtbare tropische Magdalena‐Tal Richtung Süden. Unterwegs laden alte Kolonialdörfer wie El Gigante, Garzón und Pitalito zu Fotostopps ein. Nach einer Fahrt von ca. 4 Stunden erreichen Sie das frühlingshafte San Agustin (1.965 m ü.d.M.), das weltweit durch die archäologisch interessante San Agustin‐Kultur bekannt wurde. Der Ort liegt im Süden des Landes in einer abwechslungsreichen Naturlandschaft, nicht weit vom Magdalena‐Strom entfernt. Übernachtung in einem landestypischen Hazienda‐Hotel mitten im Grünen.

Fahrtstrecke: 289 km, Fahrtzeit: 4 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste


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5. Tag: San Agustin – Archäologische altindianische Nekropolis, (F)

Der heutige Tag steht im Zeichen der Erkundung des archäologischen Parks San Agustin, der 1995 von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt wurde. Auf einer Wanderung auf Pfaden besuchen Sie die berühmten Fundstellen der San Agustin‐Kultur (Mesitas A, B, C, Lavapatas und Archäologischen Wald) mit hunderten von Steinstatuen und anthropomorphen Mensch‐Jaguar‐Stelen, die als Grabwächter monolithische Sarkophage bewachen. Die San Agustin‐Kultur reichte von 1.000 v.Chr. bis 1.500 nach Chr. und ist eine der wichtigsten, eindrucksvollsten Nekropolen Südamerikas, die noch viele Rätsel offen lassen. Der subtropische Mischwald und freigelegten Wiesen weisen eine abwechslungsreiche Flora auf, bei der besonders die Cattleya‐ Orchideen mit prächtigen Blüten auffallen; viele Schmetterlinge‐ und Vogelarten sind weitere Attraktionen für den Naturfreund. Übernachtung im Hazienda‐Hotel in San Agustin.

Fahrtstrecke: 10 km, Fahrtzeit: ½ Std., Besichtigungen mit Foto‐ und Mittagstopps und Wanderungen: 6‐7 Std.

San Augustin

San Augustin


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6. Tag: Von San Agustin durch den Nationalpark Purace nach Popayan, (F)

Morgens fahren Sie über die Zentralkordillere der Anden, bestehend aus dichtem Bergnebelwald und unberührten Paramolandschaften (Hochland) mit unzähligen Bromelien und Farnen nach Popayan, einer der prächtigsten Kolonialstädte Kolumbiens. Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den Nationalpark Puracé. Am Abend lohnt es sich, noch durch die koloniale Altstadt zu bummeln, die eine wichtige Universitätsstadt ist. Popayan trägt den Beinamen die „Weiße Stadt" und zählt zu den wichtigsten kolonialen Städten Kolumbiens. Übernachtung im kolonialen Hotel.

Fahrtstrecke: 137 km, Fahrtzeit: 6 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 2 Std.

Flusstal San Augustin

Flusstal San Augustin


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7. Tag: Kondorbeobachtung im Nationalpark Purace, (F)

Morgens erreichen Sie auf holprigem Weg nach einer halben Stunde den nahegelegenen Nationalpark Purace, der in der Zentralkordillere ca. 30 km südöstlich von Popayan liegt. Parkwächter haben im Park rohes Fleisch für die Kondore ausgelegt, damit Sie die Möglichkeit haben, den größten Neuweltgeier der Welt beobachten zu können. Der in Südamerika schon sehr seltene Kondor, Wappenvogel der Andenländer, dessen Lebens‐ und Futterraum auf Grund ständiger Bejagung und wegen intensiver Landwirtschaft immer mehr minimiert wird, ist leider vom Aussterben bedroht. Danach besuchen Sie den Bergnebelwald und wandern zu einer heißen Schwefelquelle. Zurück in der Hochlandschaft können Sie den majestätisch aufragenden Vulkan Purace (4.756 m) bewundern. Nach einem erlebnisreichen Tag mit „Natur Pur" geht es zurück nach Popayan zu Ihrem Hotel.

Fahrtstrecke: 90 km, Fahrtzeit: 3 Std., Wandern, Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.

Andenkondor

Andenkondor


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8. Tag: Indianermarkt in Silvia, Flug Cali ‐ Bucaramanga, (F)

Morgens besuchen Sie in Silvia, einem Bergdorf in der Nähe von Popayan den lebhaften Markt, umgeben von der Kapelle und umliegenden Hügeln. Hier kommen jeweils dienstags die indigenen Guambiano aus den umliegenden Bergen zusammen, um ihre landwirtschaftlichen Produkte, Kräuter und Tiere zu handeln. Sie leben verstreut in den Bergregionen; sie mussten sich hart ihre Autonomie gegenüber den Kolumbianern erkämpfen. Die bunten Trachten der Guambianos und das rege Treiben auf dem Marktplatz, sowie die vielen bemalten Chivas (lokale Busse), vollgepackt mit Ballen von Agavenfasern, reizen zum Fotografieren; jedoch sollte bei Personenaufnahmen zuvor freundlich gefragt werden. Gegen Mittag erreichen Sie auf der gut ausgebauten Straße den Flughafen von Cali und fliegen in Richtung Norden über Bogota nach Bucaramanga, einer schnell wachsenden Stadt auf 960 m ü.d.M. Von dort erreichen Sie nach einer einstündigen Fahrt die traditionellen Kaffee‐Hazienda El Roble auf der Mesa de los Santos. Die Kaffee‐Hacienda stellt den besten Bio ‐Kaffee von Kolumbien her. Übernachtung auf der Kaffee‐Hazienda.

Fahrtstrecke: 175 km, Fahrtzeit: 3,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.

Markt in Silva

Markt in Silva


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9. Tag: Kaffeeverkostung ‐ Chicamocha Canyon ‐ Fahrt nach Barichara, schönstes Dorf Kolumbiens, (F)

Nach dem Frühstück mit Kaffee (bei dem selbst Teetrinker zu Kaffeefreunden werden können☺) erkunden Sie auf der Plantage die Kaffeesträucher in verschiedenen Wachstumsstadien mit Blüten und Kaffeekirschen und werden mit dem ökologischen Anbau vertraut gemacht. Sie bekommen einen guten Einblick in die Welt des Kaffees von der Blüte über die knallrote Kaffeekirsche bis zum Verkosten des aromatischen Bio‐Kaffees. Das milde Klima der Mesa de los Santos lässt besonders aromatische und füllige Kaffeebohnen gedeihen. Zu erwähnen sind auch die über 120 verschiedenen Vogelarten, die in den Schattenbäumen Unterschlupf finden und den Kaffee vor Schädlingen bewahren. Danach fahren Sie weiter zum Chicamocha‐Canyon, wo Sie einen spektakulären Blick auf den Canyon haben, der in dem gleichnamigen Nationalpark liegt. Nach einer weiteren Stunde erreichen Sie den kleinen kolonialen Dorf Barichara (1.340 m ü.d.M.), das auf einem Hochplateau liegt. Der Ort wurde 1978 zum National‐Denkmal und zum schönsten Dorf Kolumbiens deklariert. Die Architektur stammt aus dem 18. und 19. Jhdt. Die strahlend weißgetünchten Häuser mit türkisblau gestrichenen Fensterläden und wellenförmigen Kolonialziegel‐ Dächern geben dem Dorf den Hauch einer Filmkulisse aus vergangenen Zeiten. Am Abend bummeln Sie noch zur Plaza mit der Kathedrale, um die mediterrane Stimmung zu genießen. Übernachtung im Boutique‐Hotel.

Fahrtstrecke: 70 km, Fahrtzeit: 2,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.

Nationalpark Chicamocha

Nationalpark Chicamocha


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10. Tag: Besuch von Barichara und Ausflug nach San Gil, (F)

Morgens besuchen Sie in Barichara die aus buntem Sandstein erbaute Kathedrale, mehrere Kapellen und den Friedhof, der oberhalb der Stadt liegt mit einer herrlichen Aussicht auf den Ort und das Tal des Río Suarez. Sie lernen verschiedene Familienbetriebe kennen, die sich der Tonkunst, Öko‐Papierherstellung oder dem Schnitzhandwerk widmen. Danach besuchen Sie das Nachbardorf San Gil, das Sie nach einer halbstündigen Fahrt erreichen. San Gil wurde ebenfalls vor 200 Jahren im Kolonialstil erbaut und hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für Abenteuersport entwickelt. Sie bummeln durch den Naturpark El Gallineral mit Bäumen, von denen Tillandsien wie riesige Schleier herabhängen. Nach dem Besuch einer Höhle mit präkolumbianischem Friedhof geht es zurück nach Barichal. Übernachtung im Boutique‐Hotel.

Fahrtstrecke: 42 km, Fahrtzeit: 1,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps, Besichtigungen: 5 Std.

Kathedrale la Inmaculada

Kathedrale la Inmaculada


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11. Tag: Wanderung auf dem Königsweg und Weiterfahrt nach Villa de Leyva, (F)

Morgens wandern Sie auf dem Camino Real (königlicher Pfad) bergabwärts zu dem 5 km entfernten Dorf Guane, vorbei an kleinen Fincas, auf denen vor allem Vieh und Ziegen gehalten werden. Eine Rarität unterwegs sind die Camuros (Schaf‐Ziegen), die durch ihre dichte kurze braune Wolle auffallen. Ein kleines Restaurant lädt zum schmackhaften Essen, über dem Holzfeuer zubereitet, ein. Im Patio gibt es Fossilien zu bewundern, die dem Wirt als Wegdekoration dienen. Auf der Weiterfahrt durch die Westkordillere in Richtung Süden erreichen Sie nach 5 Stunden das Dorf Villa de Leyva auf 2.140 m Höhe, die von den Spaniern gegründet wurde. Sie ist mit kopfsteingepflasterten Gässchen, blumengeschmückten Patios und mit den von den Balkonen hängenden Geranien ein Musterbeispiel spanischer Architektur und ein kolumbianisches Nationalmonument. Hier ließen sich die reichen Grundbesitzer nieder, um im angenehmen gemäßigten Klima zu entspannen. In diesem Flair scheint die Zeit stehen gebelieben zu sein und es lohnt sich, hier mehrere Tage zu verbringen, um die Höhepunkte der Stadt und der Umgebung zu entdecken und das angenehme Klima zu genießen. Übernachtung im Hotel.

Fahrtstrecke: 191 km, Fahrtzeit: 4,5 Std., Wandern ca. 2 Std. Fotostopps und Besichtigungen: 1 Std.

Berglandschaft

Berglandschaft


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12. Tag: Villa de Leyva und Umgebung: Kirchen, Konvente und Saurier, (F)

Morgens besuchen Sie zu Fuß am Plaza Bolívar das Karmeliterkonvent sowie das paläontologische Museum, das einen Einblick in die Lebewesen vergangener Erdzeitalter ermöglicht. Beeindruckend ist das Skelett eines Ichthyosaurus mit ca. 10 m Länge. Die Umgebung von Villa de Leyva ist eine Fundgrube für Fossilien, ein Zeichen dafür, dass sich hier vor Millionen von Jahren ein großes Meer befand, bevor sich die Pazifische Meeresplatte unter die Kontinentalplatte schob und den Meeresboden zu den Anden auftürmte. Nur 12 km von Villa de Leyva enfernt, liegt das kleine Dorf Sutamarchan, bekannt durch seine leckeren Longaniza‐Würste (eine Art Salami aus Schweinefleisch). Hier können Sie auch an Essständen die typischen „Picadas" probieren, Grillgericht mit Beigabe von Bratbananen und Kartoffeln. Sie besuchen das Open Air Museum „El Infiernito" (kleine Hölle) wie es die Spanier schockiert bei ihrer Ankunft nannten. 34 übermannshohe Phalli bildeten ein Observatorium, mit deren Hilfe vermutlich die Muiscas (altindianisches Volk) die Schattenlänge der Monate und die Jahreszeiten bestimmten. Danach besuchen Sie die dominikanische Klosterfestung Ecce Homo, die im Jahr 1620 als Schutzburg gegen indianische  Angriffe erbaut wurde. Auf dem Rückweg kommen Sie zu der Casa de Barro, der  Lehmkonstruktion eines ockerfarbenen Hauses ohne Ecken.  Wenn es die Zeit erlaubt, machen Sie noch einen Abstecher zum Töpferhandwerksdorf Raquira (Ort des Tons, Muica‐Sprache). Die Töpferei wird hier schon seit der präkolumbischen Zeit gepflegt und ist heute noch das Haupteinkommen von Raquira. Viele Ton‐ Souvenirläden flankieren die Straße. In einer Werkstatt haben Sie die Möglichkeit, nach Anleitung selbst etwas aus Ton herzustellen. Danach fahren Sie zurück nach Villa de Leyva zu Ihrem Hotel.

Fahrtstrecke: 50 km, Fahrtzeit: 1,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.

Fossilien in Guane

Fossilien in Guane


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13. Tag: Wanderung im Naturreservat "Iguaque" und Fahrt zur Laguna de Guatavita, (F/P)

Morgens besuchen Sie auf einem Tagesausflug das Naturreservat Iguaque und wandern in der Páramolandschaft, die sich durch eine Unzahl von mannshohen Frailejones‐Blumen (Espeletia pycnophylla) charakterisiert. Die idyllisch in die Pamarolandschaft eingebettete Lagune Iquaque ist, neben der Laguna de Guatavita einer der heiligen Seen der Muisca‐Kultur. Nach ihrer Mythologie ist sie der Geburtsort des Wassers. Danach verlassen Sie Villa de Leyva und fahren an der Ostkordillere der Anden entlang Richtung Süden zur Puente de Boyaca, eine Brücke von großer historischer Bedeutung, da hier am 07. August 1819 eine wichtige Schlacht zwischen Spaniens Truppen und den Separatisten unter dem Libertador (Befreier) Simón Bolívar für die Unabhängigkeit von Spanien geschlagen wurde. Nach einem Foto‐ Stopp geht es weiter nach Süden zur Laguna de Guatavita (3.000 m ü.d.M.) die Sie 1,5 Stunden später erreichen. Übernachtung im schön gelegenen Hotel Campestre.

Fahrtstrecke: 170 km, Fahrtzeit: 3 Std., Wandern und Fotostopps 5 Std.

Bauernmädchen

Bauernmädchen


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14. Tag: Legende von El Dorado, Salzkathedrale Zipaquira und Flug von Bogota nach Cartagena, (F)

Morgens besuchen sie die von Legenden umwobene Laguna de Guatavita. Vom Kraterrand haben Sie einen Ausblick auf die Lagune, wo wichtige Goldschmuckgegenstände der präkolumbischen Kultur gefunden wurden und wo die Legende des "El Dorado" entstanden war. Der Guatavita‐See war für die Muisca, einem indigenen Stamm ein heiliger See. Nach Überlieferung der Muisca entstand der kraterförmige See durch einen ein gewaltiger Meteoriteneinschlag. Der Muisca‐Zipa (Landeshäuptling) kam jedes Jahr voll Trauer, eingesalbt mit Öl und besprüht mit Goldstaub nach Guatavita und warf bei einer feierlichen Zeremonie goldene Gefäße und Schmuckstücke zu seiner früheren Gemahlin auf den Seegrund hinab, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Ein Miniatur Gold‐Floß befindet sich heute im Goldmuseum von Bogota. Nach einer beschaulichen Weiterfahrt erreichen Sie nach 1,5 Stunden den Ort Zipaquira, der für die Muisca vor hunderten von Jahren große sakrale Bedeutung war und der gleichzeitig der Salzgewinnung diente. Für den Besucher ist die größte Attraktion die spektakuläre Salzkathedrale, eine aus  drei Schiffen bestehende Höhlenkirche, komplett aus Salz gebaut; die größte ihrer Art auf der ganzen Welt. Danach fahren Sie weiter nach Bogota, um nach Cartagena de las Indias an die Karibik zu fliegen. Ankunft am Abend und Transfer zu Ihrem Hotel, ideal in der kolonialen Altstadt gelegen.

Fahrtstrecke: 180 km, Fahrtzeit: 3,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.

Guatavita See

Guatavita See


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15. Tag: Cartagena de las Indias, die koloniale Perle der Karibik und Festung San Felipe, (F)

Morgens besuchen Sie die koloniale Altstadt von Cartagena. Sie wurde im Jahr 1533 von den Spaniern gegründet und zur bedeutendsten Festung  Südamerikas ausgebaut; zum Schutz gegen die häufigen Angriffe von  englischen und französischen Piraten. Die mächtige Schutzmauer ist 11 km lang und an deren Ende liegt die Festung San Felipe de Barajas mit Labyrinthen und Tunneln. Von hier bietet sich ein Panoramablick auf die Stadt und die Karibik. Innerhalb der Altstadt befinden sich viele koloniale Bauten wie das Kloster San Pedro Claver, die Kathedrale und viele prächtige Kolonialhäuser mit hölzernen Balkonen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet sich für weitere Entdeckungen der Altstadt und Spaziergänge am karibischen Strand und zum Baden an.

Fahrtstrecke: 20 km, Fahrtzeit: 1 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.

Koloniale Gasse in Cartagena

Koloniale Gasse in Cartagena


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16. Tag: Cartagena ‐ Islas del Rosario, (F/M)

Heute genießen Sie einen Tag im Paradies. In einem bequemen Motorboot fahren Sie durch die Bucht von Cartagena, vorbei an der Insel Baru zu den Koralleninseln Islas del Rosario. Nach einem typischen Fisch‐Mittagessen auf der Insel Majagua bietet sich die Gelegenheit zum Schwimmen oder der fakultative Besuch eines Freiwasser‐Aquariums, in dem Delphine, Haie, Rochen und andere Meeresbewohner aus nächster Nähe beobachtet werden können. Nachmittags Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung in Cartagena.

Motorbootfahrt: 30 km, Fahrtzeit: 2 Std., Baden und Besichtigungen: 4 Std.

Langusten

Langusten


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17. Tag: Cartagena, (F/A)

Der Tag steht zur freien Verfügung und bietet sich für weitere Entdeckungen in der kolonialen Altstadt an und zum Entspannen am Badestrand der Karibik. Der heutige Tag schließt mit einem Abschiedsessen in einem der Restaurants ab. Übernachtung in Cartagena im Hotel.

Cartagena bei Nacht

Cartagena bei Nacht


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18. Tag: Cartaqena ‐ Bogotá ‐ Frankfurt, (F)

Morgens fliegen Sie von Cartagena über Bogotá (umsteigen, das Gepäck wird durchgecheckt) weiter nach Frankfurt oder zu Ihrem Flughafen.


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19. Tag: Deutschland

Ankunft in Frankfurt oder Ihrem Zielflughafen. Ende einer schönen, erlebnisreichen Reise

Hinweis:

Es besteht die Möglichkeit, in unseren Badehotels zu verlängern: Royal Decameron Baru Beach Resort (Isla Baru) oder Las Americas Casa de Playa.

Blüte

Blüte


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