Sommer Fern
abschluss

Umfassendes Indochina, 20 Tage

Vietnam - Laos - Kambodscha "in Kleingruppe erleben" (2 bis 12 Teilnehmer)



Buchungsnummer: ICH-FA-03

Ihre Drei-Länder-Kombireise startet an einem Freitag im Norden von Vietnam mit dem Besuch von Hanoi. Auf einer Dschunken Fahrt erkunden Sie die wunderschöne Halong Bucht. Lassen Sie sich auf der Fahrt von Norden nach Süden von der einzigartigen Natur, von historischen Bauten und buddhistische Pagoden aus der Kaiserzeit beeindrucken. Vietnam wird aufgrund seiner Geografie auch als "Bambusstange mit zwei Reisschalen" beschrieben. Fruchtbare Flusslandschaften mit terrassierten Reisfeldern, umgeben von tropisch grünen Bergen und

Hochebenen sowie die schöne Küste am Chinesischen Meer formen das Landschaftsbild Vietnams. Der Besuch der ehemaligen Kaiserstadt Hue mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss der Wohlgerüche, die Busfahrt über den Pass der Ozean-Wolken zu den Marmorbergen und dem idyllischen Küstenort Hoi An, die lebensfreudige Stadt Saigon (Ho-Chi Minh City) die Cu Chi- Tunnels aus dem Vietnam-Krieg, der Schwimmende Markt von Cai Be im Mekong-Delta, sowie viele persönliche Erlebnisse auf Märkten und auf kleinen Wanderungen mit den Einheimischen  zählen zu den Höhepunkten Vietnams.

Danach besuchen Sie in Laos, des "Kleinods am Mekong" die Landeshauptstadt Vientiane sowie auf einer Überlandfahrt über Vang Vieng nach Luang Prabang eine der schönsten Karstberglandschaften Südostasiens. Eigenwillige Felsformationen, Reisfelder, Bambushaine und kleine Dörfer sowie Kalksteinhöhlen erwarten Sie unterwegs. Luang Prabang, seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe, ist eine der schönsten Städte Südostasiens. Sie ist die "Perle" am Mekong; deren Geschichte ist untrennbar mit der Entstehungsgeschichte von Laos verbunden. Prächtige buddhistische Klöster und der Königspalast erwarten Sie. Auf einem Bootsausflug auf dem Mekong gelangen Sie zu den Pak Ou-Höhlen, einem der bedeutsamsten buddhistischen Wallfahrtsorte von Laos.

Von Luang Prabang fliegen Sie nach Siem Reap (Kambodscha) und erleben bei einem 3-tägigen Aufenthalt die zum Weltkulturerbe erklärte Tempelstadt Angkor, die vom 9. bis zum 15. Jhdt. das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches war. Weltberühmt wurde Angkor durch die Tempel-Baukunst der Khmer,- allen voran durch Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt. In einem, heute von Urwald bedeckten Gebiet wurden bis heute bereits über 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt. Entdecken Sie mit uns die faszinierende Welt der alten Königreiche. Danach kommen Sie nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas mit kolonialem französischem Charme. Sie besuchen die Silber Pagode, das Nationalmuseum und das Sleng Museum. Am Ende Ihrer Reise empfehlen wir einen Badeaufenthalt am schneeweißen Korallenstrand von Sihanoukville (Kambodscha) oder in Thailand.

Unsere Zubucherreise "Umfassendes Indochina" setzt sich zusammen aus:

Höhepunkte Vietnams + Höhepunkte Laos + Höhepunkte Kambodschas

+ eine Zusatzübernachtung in Saigon und eine weitere in Vientiane

+ Flüge Saigon-Vientiane/Luang Prabang-Siem Reap/Siem Reap - Phnom Penh

Die o.g. Höhepunkte-Pakete können auch einzeln gebucht werden (siehe unter den jeweiligen Ländern im Internet.

Unsere Umfassende Indochina Reise startet jeweils freitags in Hanoi und endet an einem Mittwoch in Phnom Penh (Dauer: 20 Tage). Von hier aus können Sie noch weitere Länder auf Basis von Zubucher- oder Privattour anschließen. Bitte fragen Sie uns, unser Team freut sich darauf, Sie beraten zu dürfen.


Reiseverlauf:

1. Tag, Fr: Hanoi, Hauptstadt Vietnams, (F)

Am Flughafen von Hanoi werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams und liegt im Delta des Roten Flusses. Nicht zuletzt dank ihrer zahlreichen Seen, schattigen Boulevards und üppigen Grünanlagen ist sie eine sehr ruhige, geradezu charmante Stadt. Im Zentrum mit seinen Kolonialbauten wähnt man sich, anders als im schnelllebigen, quirligen Saigon, zuweilen wie in einer friedvollen französischen Provinzmetropole. Am Nachmittag beginnen Sie mit der halbtägigen Stadtrundfahrt und besichtigen die Ein-Säulen-Pagode, den Literaturtempel, den Jadebergtempel auf dem Hoan Kiem See und die Altstadt. Übernachtung in Hanoi.


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2. Tag, Sa: Fahrt zur Halong Bucht, (F)

Morgens fahren Sie zur Halong Bucht und besichtigen unterwegs in idyllischer Lage die Tay- Phuong Pagode zwischen alten Dörfern im Delta des Roten Flusses, welche durch gut erhaltene lackierte Holzstatuen bekannt wurde. Danach fahren Sie weiter zur Thay-Pagode, die sich am Fuße eines der für diese Gegend charakteristischen Kalksteinfelsens befindet, umgeben von einem Komplex von Tempeln und Gemeindehäusern. Sie gilt auch als der Ursprungsort des traditionellen Wasserpuppentheaters. Übernachtung im Hotel in Halong.


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3. Tag, So: Dschunkenfahrt und Rückfahrt nach Hanoi, (F/M)

Morgens fahren Sie auf einer Dschunke durch die traumhaft schöne Halong-Bucht, aus der ungefähr 2.000 Kalkstein-Inseln, wie von Geisterhand gestreut aus dem smaragdgrünen Wasser der Bucht ragen. Unterwegs besuchen Sie zwei Kalksteinhöhlen mit farbigen Stalagmiten und Stalaktiten. Die Bucht wurde 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Nach einem Meeresfrüchte-Mittagessen kehren Sie zurück zum Kai und fahren zurück nach Hanoi. Übernachtung im Hotel in Hanoi.


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4. Tag, Mo: Von Hanoi zur ehemaligen Kaiserstadt Hue, (F)

Morgens fliegen Sie nach Hue, der ehemaligen Kaiserstadt. Transfer zum Hotel. Die Stadt Hue ist  berühmt für die Lieblichkeit ihrer Paläste, Kaisergräber, Pagoden und Tempel an den Ufern des Parfümflusses. Alle Bauwerke wurden nach den Prinzipien des Feng Shui in Harmonie mit der Natur errichtet. Die glorreiche Vergangenheit von Hue zeigt sich bis heute im Praktizieren von Religion, Gastronomie, Musik, Kunsthandwerk, Theater und in ihren Festivitäten. Nachmittags besuchen Sie das Mausoleum des Königs Tu Duc 8 km südwestlich von Hue. Hier ließ der König noch zu Lebzeiten (reg. 1847-83) seine Grabanlage errichten und verbrachte seine Zeit mit Konkubinen und dichtend in seinem romantischen Pavillon am See. Danach besuchen Sie im Stadtzentrum die "Verbotene Stadt" (kaiserliche Zitadelle) zu Fuß; von hier aus beherrschte die Nguyen-Dynastie zwischen 1802 und 1945 das Land. Die UNESCO hat in den vergangenen 20 Jahren viele der königlichen Stätten wie Befestigungswälle, Kanäle, Tore und Gärten, die zum Lustwandeln einladen, aufwändig restauriert und rekonstruiert. Übernachtung im Hotel in Hue.


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5.Tag, Di: Besuch von Hue, über den Wolkenpass nach Danang und Hoi An, (F)

Morgens fahren Sie mit einem traditionellen Boot auf dem Parfümfluss (Fluss der Wohlgerüche)  zur Thien-Mu-Pagode, einem buddhistischen Kloster, auf einer Anhöhe am nördlichen Ufer des Flusses gelegen. Mit dem siebenstöckigen achteckigen Phuod- Duyen-Turm ist diese Pagode die höchste Vietnams. In einem der beiden Pavillons berichtet eine Stele über die Geschichte des Tempels, in dem anderen wird eine Glocke aufbewahrt. Der eigentliche Tempel, in dem heutzutage wieder eine ganze Reihe von Mönchen lebt, befindet sich dahinter. Das Mausoleum von Kaiser Minh Mang ist wahrscheinlich das majestätischste der  kaiserlichen Mausoleen und wurde unter Kaiser Minh Mang erbaut, der von 1820-1840 regierte. Danach verlassen Sie Hue und fahren über den Hai Van Pass, auch Wolkenpass genannt, nach Hoi An. Der Blick vom Pass ist faszinierend - die steil abfallenden Berge scheinen buchstäblich ins Meer zu stürzen. Geschichtlich gesehen, war der Hai Van Pass Schauplatz von Kriegshandlungen verschiedener Völkerschaften (Königreich von Champa, Vietnam, Laos, usw.). Unterwegs besuchen Sie in Danang das Cham Museum mit einer ausgezeichneten Sammlung der Cham mit über 300 Artefakten die bis zu 1700 Jahre alt sind. Übernachtung im Hotel in Hoi An.


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6. Tag, Mi: Idyllische Hafenstadt Hoi An, (F)

Der kleine idyllische Ort Hoi An, zum Weltkulturerbe ernannt, galt vom 16. bis 18. Jh. als einer der führenden Häfen Südostasiens. Vormittags unternehmen Sie einen orientieren Stadtbummel und besuchen dabei das Zentrum mit den Sehenswürdigkeiten: Japanische Brücke Chua Cau (17. Jahrhundert), das Nha Tan Ky Handelshaus und die chinesische Versammlungshallen mit Tempeln. Die romantischen Gassen mit Cafés und Restaurants, Souvenirshops, Schneidern, Banken, Galerien haben Hoi An zu einen der attraktivsten touristischen Destinationen gemacht. 1999 wurde die Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Nachmittags besuchen Sie mit dem Flussboot das Schreinerdorf Cam Kim, in dem die lokalen Handwerker mit Techniken aus dem 18. Jhdt. Fischerboote und Möbel herstellen. Es geht weiter per Boot in das Töpferdorf Thanh Ha, in dem vor allem einfache Keramiken für den Alltagsgebrauch hergestellt werden. Im Anschluss kehren Sie zurück nach Hoi An, wo Sie im Hotel übernachten.


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7. Tag, Do: Von Hoi An nach Saigon (Ho Chi Minh City), (F)

Morgens fahren Sie zum Flughafen von Danang und fliegen nach Saigon. Nach Ihrer Ankunft am  Flughafen in Saigon unternehmen Sie einen Ausflug zu den berühmten Cu Chi Tunneln. Hier besuchen Sie die Tunnels, ein System unterirdischer Gräben und Stollen des Vietcongs, heute ein Symbol für den Widerstand des vietnamesischen Volkes gegen Fremdbestimmung und Unterdrückung. Insgesamt 200 km misst das Tunnelsystem. Die Tunnels verlaufen auf drei Ebenen, in denen sich während des Vietnamkrieges Wohnräume, Lager, Krankenstationen, Befehlsstände und Küchen befanden. Hier versteckten sich die Kämpfer der Befreiungsfront und transportierten Waffen und Waren von der kambodschanischen Grenze bis nach Saigon. Die Tunnels sind heute erweitert und befestigt, so dass Besucher in die Tunnel einsteigen können. Übernachtung im Hotel in Saigon.


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8. Tag, Fr: Saigon - Mekong Delta – Saigon, F

Morgens fahren Sie direkt zum Mekong Delta, nach Cai Be. Das Delta besteht aus einem Netz von Flussarmen, die durch Kanäle verbunden sind; es wird auch die südliche "Reiskammer Vietnams" genannt. In Cai Be gehen Sie an Bord eines traditionellen Sampan Bootes und entdecken den bunten schwimmenden Markt von Cai Be; außerdem besichtigen Sie lokale Handwerksbetriebe, welche sich auf Puffreis, getrocknete Früchte und andere Produkte spezialisiert haben. Sie erkunden verschiedene kleine Inseln und haben die Gelegenheit, den Alltag von Familienbetrieben kennenzulernen. Dabei können Sie bei der traditionellen Herstellung von Reispasten, Süßigkeiten aus Ananas, Mango, Kokos und anderen Früchten zusehen. Anschließend kehren Sie über Vinh Long zurück nach Saigon. Übernachtung im Hotel in Saigon.


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9. Tag, Sa: Saigon (Ho Chi Minh City ) Stadtbesichtigung, F

Morgens besichtigen Sie Saigons, heute offiziell Ho Chi Minh City genannt. Sie ist mit über sieben Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams und bis heute als heimliche Hauptstadt Vietnams anerkannt. Saigon war bis 1975 die Hauptstadt des Landes, wurde aber nach der Wiedervereinigung von Süd- und Nordvietnam umbenannt und Hanoi wurde zur Hauptstadt erklärt. Saigon ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes und ist nur 50 km vom Südchinesischen Meer entfernt. Das Leben spielt sich im 24-Stunden-Rhythmus auf den Straßen ab. Neben  modernen Hochhäusern sind noch prunkvolle Gebäude mit Kolonialarchitektur erhalten. Sie erfahren einiges über die Geschichte und Kultur Saigons beim Besuch des Kriegsmuseums, des Wiedervereinigungspalastes, der Kathedrale Notre Dame und des historischen Postamts. Sie halten bei der Oper und am Rathaus. Sie erleben hautnah das geschäftige Treiben auf dem Ben Tanh-Markt und auf der Dong Khoi Street. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet sich an, die Stadt noch weiter auf eigene Faust zu entdecken. Zusatzübernachtung in Saigon.


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10. Tag, So: Saigon – Vientiane (Laos), (F)

Im Laufe des Tages werden Sie zum Flughafen von Saigon gebracht und fliegen nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Transfer und Zusatzübernachtung in Vientiane.


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11. Tag, Mo: Vientiane Stadtbesichtigung, (F)

Vientiane zählt zu den exotischsten Orten Ihrer Indochinareise. Vientiane ist ein Ort der Entspannung und Ruhe. Sie besichtigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter den Wat Sisaket, den ältesten Tempel der Stadt mit seinen zahllosen Buddhastatuen; es handelt es sich um den ältesten noch existierenden Tempel von Vientiane. Heutzutage befinden sich mehr als 10.000 Buddha-Statuen verschiedener Größen, Formen, Farben und Materialien (Silber, Bronze, Stein und Holz) innerhalb der Tempelanlage. Sie besuchen weiterhin den Wat Prakeo, welcher im Jahre 1565 als persönliche Andachtsstelle für die laotischen Königsfamilie errichtet wurde; er ist einer eindrucksvollsten und interessantesten Gebäuden von Vientiane. Lange Zeit beherbergte Wat Prakeo den wertvollen Smaragd-Buddha, der von siamesischen Eroberern im Jahre 1778 nach Bangkok in die fast gleichnamigen Tempelanlage Wat Phra Keo gebracht wurde. Sie besuchen ebenfalls den Pha That Luang (Großen Stupa), bekannt als das heiligstes Denkmal und Nationalsymbol von Laos. Sein Bild findet man vielerorts innerhalb des Landes wieder wie auch auf Banknoten, Stempeln, usw. Er charakterisiert sich durch die stark buddhistisch beeinflusste Architektur im laotischen Stil mit vielen Buddhastatuen sowie durch geschmackvolle Blumen- und Tierbilder. Danach halten Sie am Siegesmonument Patuxai, das eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Triumphbogen in Paris aufweist. Gewidmet ist es den gefallenen Laoten, die gegen Frankreich  für die Unabhängigkeit des Landes gekämpft haben. Übernachtung im Hotel in Vientiane.


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12. Tag, Di: Vientiane – Vang Vieng, (F)

Die heutige Fahrt führt Sie Richtung Norden durch die schöne Landschaft von malerischen Karstbergen und Reisterrassen nach Vang Vieng (155 km). Das charmante  Städtchen liegt in einer Felsenlandschaft versteckt; die Kalksteinberge sind imposant anzusehen und weisen zahlreiche Höhlen auf, die es zu erkunden gilt. Sie entdecken die Umgebung von Vang Vieng; Über den Fluss Nam Song erreichen Sie nach einer Wanderung die Blaue Lagune und den Eingang der Höhle Tham Poukham, die einen liegenden Golden Buddha beherbergt. Außerdem gilt es 3-4 m hohe Stalaktiten zu bestaunen. Auf dem Rückweg besuchen Sie eines der lokalen Dörfer, wo Sie Ihre Reiseleitung mit der Kultur und Tradition der Einheimischen vertraut macht. Zurück in Vang Vieng haben Sie die Möglichkeit, den Sonnenuntergang über dem Tal zu genießen, oder Sie können optional eine Bootsfahrt auf dem Nam Song Fluss unternehmen. Übernachtung im Hotel in Vang Vieng.


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13. Tag, Mi: Vang Vieng – Luang Prabang, "Schmuckschatulle" des Nordens, (F)

Morgens fahren Sie von Vang Vieng entlang des Nam-Flusses durch eine Karstberge-Landschaft und vorbei an Reisterrassen zu der alten königliche Hauptstadt Luang Prabang (185 km). Unterwegs halten Sie in verschiedenen Dörfern, in denen Sie das ländliche Leben von Laos beobachten können. Luang Prabang ist eines der bedeutendsten UNESCO-Kulturdenkmäler von Laos. Die alte Hauptstadt von Lan Xang liegt im Norden des Landes, zwischen Mekong und Nam Khan und ist sicherlich eine der schönsten Städte Südostasiens. Sie ist bekannt für ihre Naturschönheit, die Mekong. Wasserfälle, Elefantencamps, Fahrradtouren und Wanderungen zu Dörfern sowie für Kajak und Rafting Touren. Übernachtung im Hotel in Luang Prabang.


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14. Tag, Do: Luang Prabang – Mekong-Flussfahrt nach Pak Ou, (F)

Morgens besuchen Sie zunächst den Wat Sene, den ältesten Tempel der Stadt, der im Jahr 1957 anlässlich des 2.500. Geburtstag Buddhas baulich erweitert wurde. Danach erkunden Sie die herausragende Klosteranlage Wat Xieng Thong (der Goldene Stadttempel) mit ihren tief nach  unten geschwungenen Dächern. Sie ist das schönste Beispiel der für Luang Prabang typische  Tempelarchitektur. Sie wurde als königlicher Tempel 1560 erbaut und blieb bis 1975 unter königlicher Schirmherrschaft. Dann fahren Sie per Boot etwa 25 km den Mekong flussaufwärts zu den berühmten Pak Ou Höhlen, die Sie über eine Steintreppe erreichen. Sie liegen direkt an den Uferklippen des Mekong und sind einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte von Laos. Tausende von Buddhastatuen wurden über Jahrhunderte von Gläubigen in den Nischen der Kalksteinhöhle aufgestellt. Das schwache im Höhleninneren verbreitet eine geheimnisvolle Atmosphäre. Von der Höhle bieten sich herrliche Ausblicke auf den Mekong, ein Anreiz für jeden Fotofreund. Auf dem Weg zurück lernen Sie im Dorf Ban Xanghai die traditionelle Reisschnapsdestillation kennen. Auf der Weiterfahrt besuchen Sie  Ban Xang Khong und Ban Xienglek, zwei Dörfer, die geschöpftes Papier herstellen. Zurück in Luang Prabang besuchen Sie den Phou Si Berg. 328 Stufen führen hinauf und oben erwartet Sie ein atemberaubender Blick über die Stadt. Der Nachtmarkt am Fuße des Phousi-Berges auf der Hauptstraße der Altstadt findet täglich ab 18 Uhr statt; es werden unter anderem von Händlerinnen des Hmong Volkes qualitativ hochwertigen Web-, Stickerei- und Näharbeiten angeboten. Auch ohne Kaufabsichten lohnt sich der Besuch des Nachtmarktes, der gegen 22 Uhr endet. Übernachtung im Hotel in Luang Prabang.


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15. Tag, Fr: Luang Prabang – Kuang Si, (F)

Morgens fahren Sie zum Wasserfall Kuang Si, einem der schönsten und bekanntesten Wasserfälle in Laos. Unterwegs besuchen Sie traditionelle Dörfer. Im Becken des Wasserfalls bietet sich eine erfrischende Bademöglichkeit oder Sie können den umliegenden Wald erkunden, bevor Sie nach Luang Prabang zurückkehren. Danach besuchen Sie das Weberei Zentrum Ock Pop Tok, in dem noch an traditionellen Webstühlen gearbeitet wird und mit überlieferten Techniken Decken und Tücher von verschiedenen Stammes-Mustern hergestellt werden. Sie haben hier die Möglichkeit alles über die traditionelle Seidenherstellung und Seidenweberei zu erfahren. Übernachtung in Luang Prabang.


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16. Tag, Sa: Luang Prabang – Siem Reap, (F)

Für Frühaufsteher empfehlen wir (auf eigene Faust) dem morgendlichen Almosengang der  Mönche durch Luang Prabang beizuwohnen. Um 6 Uhr empfangen die orange gekleideten Mönche Lebensmittelspenden und Almosen von der gläubigen buddhistischen Bevölkerung. Danach erkunden Sie Luang Prabang nochmals zu Fuß: Als erstes steht der Morgenmarkt auf Ihrem Programm. Die Lebensmittel und Zutaten werden von bäuerlichen Familien und in den Dörfern der nördlichen Provinzen hergestellt und nach Luang Prabang gebracht. Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Straßen erreichen Sie den Wat Mai (1796 erbaut). Das auffälligste Merkmal des Tempels sind die vergoldeten Reliefplatten, an der vorderen Fassade. Neben Wat Mai Tempel ist das Nationalmuseum, der ehemalige Königspalast (Haw Kham). Es beherbergt den königlichen Thron des Königreichs Lane Xang in seiner ursprünglichen Pracht und viele andere Schätze.


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17. Tag, So: Die schönsten Tempel von Angkor, (F)

Die folgenden zwei Tage steht ganz unter dem Zeichen der historischen Tempel Angkors. Sie sind das architektonische Meisterwerk der mächtigen Khmer-Könige. Mit Angkor verbinden wir die größte Tempelstadt der Welt mit prächtigen Tempelanlagen aus dem 9. bis 14. Jahrhundert, die nach ihrer Blütezeit im Urwald versank und danach zweimal wiederentdeckt wurde. Sie wurde von der UNESCO zum Kulturdenkmal erklärt. Beim Besuch braucht man jedoch Geduld, denn nicht nur die tropische Hitze sondern auch die vielen aufdringlichen Händler und Kinder (Verkäufer), von denen man belagert wird, macht den meisten Besuchern zu schaffen. Nicht zu vergessen sind die vielen Touristen aus der ganzen Welt, die wie Sie Angkor entdecken wollen und die sich gegenseitig in der Anlage beim Fotografieren behindern. Sie starten Ihren Angkor-Besuch morgens mit dem Besuch der Roluos Tempel, etwa 12 km östlich von Siem Reap. Roluos ist der Sammelname für drei bedeutende Tempelbauten in der direkten Umgebung des Dorfes Roluos: Preah Ko, Lolei und Bakong. Nachmittags besuchen Sie eines der Juwelen der weitläufigen Tempelebene von Angkor: die ehemalige Hauptstadt des Königs Jayavarman VII. - Angkor Thom. Einige der schönsten Tempel dieses Königs, der von 1181 bis 1220

geherrscht hat, befinden sich hier. Durch das Südtor der noch teilweise erhaltenen Umfassungsmauer, das von einem 23 m hohen Turm gekrönt wird, betreten Sie die ehemalige Königsstadt. Auf den Toren und vielen Türmen des Haupttempels, des Bayon, findet sich in allen Himmelrichtungen lächelnde Maskenköpfe, die vermutlich den Avalokiteshvara (Bodhisattva des universellen Mitgefühls) darstellen und den Gesichtszügen des Königs nachgebildet wurden. Auffallend ist das leichte Lächeln, das ihren Mund umspielt und das auch als das Khmer-Lächeln gedeutet wird. Der Bayon-Tempel symbolisiert den von den Göttern besiedelten Weltenberg Meru und ist mit steilen, ebenfalls von Maskenköpfen bedeckten Türmen versehen. Nicht weit davon entfernt gelangen Sie zur Elefantenterrasse. Diese Terrasse war Teil der großen Audienzhalle des Königs und diente als Aussichtsplattform für Veranstaltungen. Dann gelangen Sie zur Terrasse des Leprakönigs. Sie liegt nördlich von der Elefantenterrasse. Auf der Plattform steht eine nackte Statue eines der Mysterien von Angkor. Danach entdecken Sie weitere bedeutende Tempel des 11. Jahrhunderts wie den Baphuon, der in der Form einer Pyramide den mystischen Berg Meru darstellt und gleichzeitig den Mittelpunkt der ehemaligen Stadt Angkor Thom markiert, den Phimeanakas nahe dem Platz, wo ehemals der Königspalast innerhalb der Stadt Angkor Thom gestanden hat sowie den nördlichen und südlichen Khleang. Dann besichtigen Sie den Gebäudekomplex Ta Prohm. Dieser Tempel gehört zu den Hauptattraktionen von Angkor, da er noch der Natur überlassen vom Urwald überwuchert ist, sieht er heute noch fast so aus wie damals als die gesamte Tempelanlage von europäischen Forschern entdeckt wurde. So kann man zahlreiche mächtige Würgefeigen-Wurzeln bestaunen, die Mauern und Fenster in einen unauflösbaren Würgegriff genommen haben. Übernachtung im Hotel in Siem Reap.


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18. Tag, Mo: Die zierlichsten Tempel und das Wunder von Angkor Wat, (F)

Morgens besuchen Sie 23 Kilometer nordöstlich von Angkor Wat am oberen Siem-Reap-Fluss den Tempel Banteay Srei - die "Zitadelle der Frauen", der Hindu-Gottheit Shiva geweiht. Obwohl Banteay Srei (10. Jhdt.) einer der kleinsten Tempel ist, gilt er wegen seiner Ornamentik aus rotem Sandstein zugleich als einer der kunstvollsten. Kunstvolle Reliefs, welche aufgrund ihrer feinen Ausarbeitung eher wie geschnitzt als wie gemeißelt aussehen, gilt es zu bewundern. Auf dem Rückweg erkunden Sie noch den Banteay Samre (12. Jhdt.). Am Nachmittag beginnen Sie mit der Erkundung des großartigen Angkor Wat, der unter Suryavarman II. gebaut wurde. Angkor Wat ist der bedeutendste Tempel der Region und vom Bauvolumen her das größte religiöse Bauwerk der Welt. Seit 1992 steht Angkor Wat auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Gebäude wurden aus kunstvoll behauenen Sandsteinen zusammengesetzt und so bearbeitet, dass sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinandergesetzt werden konnten. Ein Wassergraben zwischen 170 und 190 Meter breit und umschließt das Areal. Er stellt vermutlich den Ur-Ozean dar, der sich zusammen mit den zahlreichen Bauten der Tempelanlage in das Bild eines symbolischen Universums einordnet. Im Zentrum steht ein markanter Tempel mit fünf nach Lotusblüten geformten Türmen. Viele der Tempelwände sind mit steinernen Tänzerinnen, den so genannte Apsaras dekoriert, wobei jede Figur unterschiedlich aussieht und gestaltet ist. Die Basreliefs der dritten Galerie stellen historische Szenen und Episoden aus dem Ramayana und Mahabharata dar sowie den Schöpfungsmythos des "Quirlen des Milchozeans". Nach dem ausgiebigen kulturellen Tag können Sie Ihren Eindrücken bei einem romantischen Sonnenuntergang am Phnom Bakhaeng nochmals nachgehen. Übernachtung im Hotel in Siem Reap.


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19. Tag, Di: Von Siem Reap nach Phnom Penh, (F)

Morgens heißt es Abschied nehmen von Angkor. Sie fahren zum Flughafen und fliegen von Siem Reap nach Phnom Penh. Phnom Penh liegt im Südwesten des Landes am Tonle Sap, einem Zufluss des Mekong. Nach Ankunft entdecken Sie die chaotische und faszinierende 1,5 Millionen-Stadt Phom Penh: Die Tour startet am Wat Phom, die Geburtsstätte der Hauptstadt. Auf einem 27 m hohen künstlichen Hügel mit 300 m Durchmesser befindet sich der bekannteste Stupa von Phnom Penh. Er ist es das höchstgelegene religiöse Bauwerk der Stadt. Danach besuchen Sie von außen den Königspalast, der von den Franzosen während der Kolonialherrschaft für den damaligen König Norodom als Residenz erbaut wurde. Der aus verschiedenen Gebäuden bestehende Palast ist heute der Wohn- und Regierungssitz des Königs Norodom Sihamoni. Der Palast ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich - jedoch die Silberpagode. Im Nationalmuseum können Sie eine umfassende Kunst-Sammlung der Khmer bewundern. Nachmittags besuchen Sie das Sleng Museum, ein ehemaliges Gymnasium, das vom Roten Khmer-Regime für Verhör- und Folterzwecken genutzt wurde. Im Anschluss besuchen Sie den Zentralmarkt und den weitläufigen russischen Markt. Übernachtung im Hotel in Phnom Penh.


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20. Tag, Mi: Phnom Penh, (F)

Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, noch weitere "Zubuchertouren" oder auf Wunsch Privattouren nach Thailand oder Myanmar zu buchen. Gerne beraten wir Sie. Wir würden uns freuen, Sie als unsere Reisegäste in Indochina und den Nachbarländern betreuen zu können.


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