Große Chile Rundreise mit Argentinien, 20 Tage


Buchungsnummer: CHI-0-02

HIGHLIGHTS:



Unser Termin 05.03.-24.03.2018 wird unter der Reiseleitung von Herrn Drotschmann durchgeführt.

Sowohl der Frühling wie auch der Herbst haben in Chile ihre besonderen Reize. Erleben Sie die einzigartigen Nationalparks, mit ihrer abwechslungsreichen Flora und Fauna; entdecken Sie die lieblichen Seenlandschaften im Süden und die kalbenden Gletscher Patagoniens (auf der Seite von Chile wie auch von Argentinien). Wir empfehlen Ihnen eine baldige Reiseanmeldung, da die Teilnehmerzahl limitiert ist. Beachten Sie auch unseren günstigen Reisepreis bei hohem Leistungsniveau der diese Reise besonders attraktiv macht.


Wir empfehlen als Verlängerungsprogramm den Besuch der "Atacama-Wüste", der trockenste Wüste der Welt mit der bizarren Landschaft des Mondtals, den dampfenden Tatio-Geysiren, die schier unendliche Weite der Wüste mit dem erhabenen Vulkan Lincanabur und den imposanten Salzverkrustungen der Salare von Atacama, sowie deren präinkaische und koloniale Kulturen. Ein weiteres attraktives Verlängerungsprogramm ist der Besuch der Osterinsel.




Reiseverlauf:

Portrait Herr Drotschmann, Ihr Reiseleiter

Seit vielen Jahren ist Herr Drotschmann dem Land Chile durch seine ehemalige Lehrtätigkeit (Lehrer an der Deutschen Schule in Puerto Montt) innig verbunden; dort hatte er 5 Jahre lang Biologie und Geografie gelehrt. Seine Hobbys sind Fotografieren, Reisen und Motorfliegen (zurzeit ist er ehrenamtlicher Flugleiter in Hildesheim). Ein weiterer Schuleinsatz führte Herrn Drotschmann nach San Salvador in Mittelamerika. Während seiner Auslandstätigkeit hatte sich Herr Drotschmann einen großen Teil Südamerikas mit eigenem Auto "erfahren": unter anderem von Puerto Montt an die argentinische Atlantikküste bis nach Südfeuerland und über die Rute 40 zurück nach Puerto Montt. Eine andere Reise führte ihn über Bolivien und Peru bis nach Ecuador. Herr Drotschmann kennt Chile wie seine Hosentasche von Süd nach Nord aber nicht nur über Land sondern auch aus der Luft, denn als Hobby-Pilot verbrachte er über 400 Flugstunden in Chile und die Hälfte davon in den chilenischen Anden. Nebenbei sei noch bemerkt, dass Herrn Drotschmann nichts mehr "spanisch" vorkommt, mit anderen Worten er spricht fließend die Landessprache, kennt die Mentalität der Leute und pflegt gute Kontakte zu ehemaligen chilenischen Schülern und Freunden. Herr Drotschmann Hobbys sind natürlich auch das Fotografieren, Wandern und Erleben der Natur (Flora und Fauna, Geografie). Auf  seinen Reisen werden viele Stopps eingelegt, um mit Land und Leuten in Kontakt zu kommen und Gelegenheit zum Fotografieren und Filmen zu haben und ganz einfach die herrliche Natur zu genießen. Hasta pronto!


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Abkürzungen

F=Frühstück, A=Abendessen


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1. Tag Frankfurt - Santiago de Chile

Auf dem Flughafen von Frankfurt erwartet Sie im internationalen Warteraum Ihr Reiseleiter, Herr Josef Drotschmann. Gemeinsamer Flug von Frankfurt/Main mit der renommierten Fluglinie IBERIA oder LAN nach Santiago de Chile; Zwischenlandung in Madrid.

2. Tag: Santiago de Chile - Stadtbesichtigung, A

Ankunft im Laufe des Vormittags in Santiago de Chile, der Hauptstadt Chiles. Sie hat heute ca. 5 Millionen Einwohner und liegt im Aconcagua-Tal auf 570 m Höhe. Transfer zu Ihrem Hotel, im modernen Stadtteil gelegen. Zeit zum Erfrischen. Nachmittags unternehmen Sie Ihre Stadtrundfahrt durch die lebhafte, pulsierende Metropole Chiles mit ihren breiten Alleen, eleganten Fußgängerzonen und geschichtsträchtigen "Plazas" bis hinauf zum Cerro San Cristobal, von wo aus Sie einen phantastischen Blick auf die von den schneebedeckten Gipfeln der Anden umsäumte Stadt haben. Rückkehr zum Hotel.


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3. Tag Von Santiago de Chile nach Temuco in das Land der "Mapuche", F/A

Mittags werden Sie auf den Flughafen gebracht und fliegen nachmittags nach Temuco. Transfer zum Hotel. Temuco wurde 1881 von deutschen Einwanderern gegründet; heute ist sie Hauptstadt der IX. Region sowie regionales Verwaltungs- und Handelszentrum. Hier endete auf dem südamerikanischen Kontinent das spanische Kolonialreich. Die Mapuche-Indianer sind ein ungewöhnlich aktiver und selbstbewusster Volksstamm, der sich erfolgreich gegen die Spanier lange Zeit zur Wehr setzte. Nachmittags unternehmen Sie einen orientierender Spaziergang an dem von mächtigen Palmen und Tulipara-Bäumen umgebene Plaza de Armas (Hauptplatz) mit dem Araukarier-Denkmal. Übernachtung in Temuco.


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4. Tag Temuco und Nationalpark Conguillio und nach Pucon, F/A

Morgens besuchen Sie den Mercado Central (Zentralmarkt), wo u.a. Holzschnitzereien, Kunsthandwerk, Obst und Gemüse angeboten werden. Danach besuchen Sie das lokale Museum; es zeigt die Geschichte der Region und die frühere Lebensweise der Mapuche-Indianer, ihre Textilarbeiten, Musikinstrumente und Waffen. Danach fahren Sie zum Nationalpark Conguillio, einem der schönsten Parks Chiles; hier wandern Sie in herrlicher Natur (Dauer: ca. 4 Stunden). Am Fuße des Vulkans Llaima (3.125 m) mit seiner perfekten Kegelform und sanft abfallenden Hängen haben sich vor ca. 50 Jahren durch einen gewaltigen Lava-Ausfluss Schlacken und mehrere Seen gebildet, auf deren Grund noch heute Koniferen Araukarien (Araucaria araucana) und andere Bäume in kristallklarem Wasser stehen. Anschließend wandern Sie auf Pfaden, umgeben von tausendjährigen Araukarien und Südbuchen (Nothofagus). Ab und zu können Sie den dort heimischen Rotkopfspecht beobachten. Von einem nahe liegenden Aussichtspunkt aus erblicken Sie die herrliche Sierra Nevada und den Conguillio See. Im Umwelt Informationszentrum des Parks erfahren Sie mehr über Flora und Fauna. Nach einem Picknick-Mittagessen wandern Sie auf dem Araucaria Madre Pfad  (Mutter Araukarie) Anschließend fahren Sie nach Pucon zu Ihrem Hotel.


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5. Tag Nationalpark Villarica, F/A

Morgens fahren Sie durch herrliche Landschaftsstriche längs des Villarrica- Sees zum Nationalpark Villarrica. Es bietet sich ein herrlicher Blick auf den schneegekrönten Vulkan Villarrica (2.840 m). Dann wandern Sie durch Südbuchen-Wälder zu drei eindrucksvollen Wasserfällen. Es bietet sich dabei eine gute Gelegenheit, die endemische Bewaldung näher kennen zu lernen und in Thermalquellen von El Huife zu baden. Danach fahren Sie zurück nach Pucon.


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6. Tag Von Pucon nach Valdivia, F/A

Morgens fahren Sie durch die "Chilenische Schweiz", die ihren Namen mit vielen Bergen, Wäldern und Seen Ehre macht, nach Valdivia zu Ihrem Hotel. Die Stadt wurde 1552 vom spanischen Eroberer Pedro de Valdivia gegründet. Den großen Aufschwung erlebte sie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Deutsche die Region besiedelten; durch ihren Fleiß und ihre Korrektheit wurden sie zum "Motor" der chilenischen Wirtschaft. Für die Spanier war Valdivia der letzte und wichtigste Stützpunkt an der Pazifkküste vor Umsegelung der Südspitze Südamerikas (Magellan-Straße). Danach besuchen Sie den attraktiven Curiñanco Nationalpark; er bietet mit seinem Regenwald einen unglaublichen Kontrast zum blauen Pazifik.


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7. Tag Auf den Spuren der deutschen Siedler von Valdivia nach Puerto Varas, F/A

Morgens besuchen Sie die Stadt Valdivia mit dem Obst, Gemüse- und Fischmarkt und können dabei die am Ufer des Calle Calle Flusses lebenden Seelöwen und Kormorane bewundern. Danach besuchen Sie die Isla Teja, wo sich der Botanische Garten und der Parque Saval wie auch die Universität befinden. Die Stadt liegt ausgesprochen schön in Meeresnähe zwischen grün bewachsenen Hügeln, am Zusammenfluss des Río Cau Cau mit dem Río Cruces. Danach fahren Sie auf der Panamericana durch das Zentrum des Ackerbaus- und Forstwirtschaft mit einer der größten deutschstämmigen Siedlungen im chilenischen Seenbereich. Es herrscht hier ein angenehmes Klima vor. Sie lernen den hübschen deutschstämmigen Ort Frutillar kennen, der am Llanquihue- See liegt, überragt vom Vulkan Osorno auf der anderen Seite des Sees. Der Llanquihue-See ist der drittgrößte Südamerikas und der größte Chiles. Sie besuchen, wenn es die Zeit erlaubt, das Freiluftmuseum, das außer der einzigartigen Vegetation mehrere Originalhäuser aus

der deutschen Siedlungszeit aufweist sowie deren agrarische Gegenstände. Danach geht es zur Rosenstadt Puerto Varas, die ebenfalls am malerischen Llanquihue-See liegt.


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8. Tag Puerto Varas - Insel Chiloe - Ancud - Castro, F/A

Morgens fahren Sie nach Pargua (85 km), wo Sie mit der Fähre (ca. 30 Minuten) über den Kanal de Chacao zur Insel Chiloe übersetzen, der zweitgrößten Insel des Kontinents. Ihre Gestalt verdankt die Insel einer eiszeitlichen Kollision zwischen der ozeanischen Nazca-Platte und der Kontinental-Platte der Erdkruste sowie der Erosionsarbeit immenser Gletscher. Dabei versank, vereinfachend gesagt, das Längstal im Meer, und die Andenkordillere mit ihrer Vulkankette schob sich an den Küstenrand vor. In der chilotischen Mythologie haben sich Sinflut-Legenden bis heute erhalten. Sie erreichen die Stadt Ancud, dieim 18./19. Jh. aufgrund ihrer privilegierten Lage am Chacao-Kanal und einer 1.000 Meilen langen Niemandsküste eine Schlüsselstellung für die Seefahrt einnahm. An den Bastionen der Seefeste, die dem Mutterland Spanien über die Unabhängigkeitserklärung hinaus treu blieb, scheiterten Piraten und "Libertadoren". Weiterfahrt durch abwechslungsreiche Landschaften nach Castro. Nach dem Mittagessen (fakultativ) besuchen Sie die Stadt; die an einem Fjord liegt. Castro ist eine der drei ältesten bestehenden Städte der Insel; sie wurde 1567 gegründet. Über die Brücke des Gamboa-Flusses können Sie die Palafito-Häuser bewundern, die ältesten hölzernen Häuser auf Stelzen! Entlang der Wasserfront befinden sich weitere Palafitos, wo u.a. in verschiedenen Restaurants spezielles Meeresfrüchte-Essen angeboten wird. Vom Mirador (Aussichtspunkt), der außerhalb der Stadt liegt, haben Sie einen guten Blick auf die Fjorde und die Stadt. Besuchenswert ist die Kirche San Francisco mit ausgezeichneten Holzarbeiten in der Innenausstattung. Abends können Sie das leckere chilotische Spezialgericht "Curanto", im Erdofen zubereitet, genießen.


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9. Tag Insel Chiloe - Puerto Montt - Puerto Varás, F/A

Morgens fahren Sie zu dem kleinen Hafenort Dalcahue und besuchen dort die alte hübsche im Chilotenstil gebaut Kirche, deren Seitenwände und Dach mit Schindelholz bedeckt ist. Dann fahre Sie zurück an den Nordzipfel der Insel und setzen mit der Fähre von der Insel Chiloe von Chacao nach Pargua aufs Festland über. An der Küste geht es entlang nach Angelmo. Hier tritt das große chilenische Längstal unter die Meeresoberfläche und bildet die weite Reloncavi-Bucht, die dank ihrer geschützten Lage geradezu ideale Voraussetzungen für einen Hafen aufweist. Sie besichtigen den kleinen Fischerhafen Angelmo und haben Gelegenheit, das chilotische Kunsthandwerk zu bestaunen. Im Norden der Bucht, wo die heutige Stadt Puerto Montt liegt, gingen 1852 die ersten deutschen Kolonisten an Land. Von hier aus erschlossen sie nach und nach den Süden Chiles bis nach Osorno, Valdivia und Temuco. Der starke Einfluss der deutschstämmigen Bevölkerung hat sich in Puerto Montt bis heute erhalten. Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt und Panoramablick von einem der Hügel auf die Stadt und die Reloncavi-Bucht fahren Sie weiter zu Ihrem Hotel nach Puerto Varas.


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10. Tag Nationalpark Perez Rosales und Katamaranfahrt auf dem Todos Los Santos-See, F/A

Morgens fahren Sie (im Sammelbus zusammen mit weiteren internationalen Gästen) am malerischen LlanquihueSee entlang. Unterwegs sehen Sie den Vulkan Calbuco (2.015 m) und den majestätischen schneebedeckten Vulkan Osorno (2.652 m). Bei Ensenada, dem östlichen Hafen des Sees, führt die Straße weiter in den Nationalpark Perez Rosales. Sie kommen durch dichten Urwald und über ein Lava-Feld, das die grüne Wildnis wie ein breiter, steinerner Fluss durchquert. Danach erreichen Sie die Petrohue-Wasserfälle, wo der Fluss mit Getöse über Basalt-Gestein in mehrere Becken stürzt. Im Hintergrund liegt der beeindruckende Vulkan Osorno und Puntiagudo (2.190 m). Dann erreichen Sie das romantische Dörflein Petrohue. Von hier aus starten Sie eine 2-stündige Katamaranfahrt (internationale Passagiere) über den Todos Los Santos-See, der wegen seiner unvergleichlichen Wasserfarbe auch Smaragd-See genannt wird. Die begeisterten Chilenen nennen ihn schlicht den schönsten See der Welt. Auf der anderen Seite liegt Peulla, der letzte Ort vor der Grenze nach Argentinien. Sie haben Zeit, im chilenische Nationalpark zu wandern und fahren anschließend mit dem Katamaran zurück nach Petrohue und weiter mit dem Bus nach Puerto Varas.


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11. Tag Flug nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles F/A

Morgens fliegen Sie von Puerto Montt nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles; sie zieht sich in einem flachen Bogen am Ufer der Magellanstraße entlang. Sie besuchen die Plaza Muñoz Gamero mit dem Magellan-Denkmal und können die herrschaftlichen Häuser Anfang des 20. Jh. bestaunen. Danach fahren Sie auf den Cerro de la Cruz, einen Aussichtshügel, der einen Rundblick auf die windgepeitschte Meerenge und auf Feuerland und die schneebedeckte Darwin-Kordillere bietet. Die 1848 an einer Sandbank der Magellan-Straße angelegten Siedlung "Sandy Point" (Punta Arenas), hat sich in knapp 1 ½ Jahrhunderten zur größten Stadt der südlichen Breiten entwickelt. Punta Arenas ist wichtigster Umschlagplatz für Südchiles Wirtschaftsgüter (Erdöl, Erdgas, Kohle, Holz, Wolle, Schaffleisch, Fisch, Krill), Versorgungshafen für die Atlantik- und Pazifik-Schifffahrt und Ausgangspunkt für antarktische Expeditionen. Die Stadt hat noch etwas von ihrem pionierzeitlichen Flair bewahrt. Danach besuchen Sie das Salesianermuseum Maggiorino Borgatello, das einen interessanten Überblick zur Geschichte der Region, Magellans Indianerstämme, Vögel, Pflanzen und Fotos gibt. Übernachtung in Punta Arenas.


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12. Tag Fuerte Bulnes – Puerto de Hambre - Pinguinstrand und Fahrt nach Puerto Natales, F/A

Morgens fahren Sie an der Magellanstraße entlang ca. 130 km Richtung Süden zum Fuerte Bulnes, der ersten Festung Chiles, um Patagonien zu besiedeln. Danach besuchen Sie den trostlosen Hafen Puerto de Hambre (Hungerhafen), in dem im Jahr 1584 Pedro Sarmiento de Gamboa die Stadt Felipe Rey gründete, die jedoch aufgrund von Versorgungsschwierigkeiten und Stürmen ein trauriges Ende fand, da alle Einwohner verhungerten. Danach fahren Sie zum Seno Otway und besuchen den Pinguinstrand, wo sich ca. zweitausend Pinguine im antarktischen Sommer zum Brüten einfinden (Oktober bis März). Auf vorgegebenen Pfaden können Sie diese drolligen "Gesellen" im "schwarzweißen Frack" beobachten, wie sie sich nach dem Fischfang am Strand versammeln und dann zu ihren Erdhöhlen watscheln. Außerdem können Sie mit etwas Glück Graufüchse und Ñandus beobachten. Gut gekennzeichnete Wege und unauffällige Beobachtungsplätze geben den Besuchern eine gute Möglichkeit, die putzigen Geschöpfe in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Die Wanderung zur Mitte der Kolonie und zurück umfasst ca. zwei Kilometer mit einem Aufenthalt von 1,5 bis 2 Std. Danach fahren Sie durch die Patagonische Steppe Richtung Norden (ca. 3 Stunden; 250 km) nach Puerto Natales. Übernachtung im Hotel.


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13. Tag Puerto Natales – Calafate Nationalpark Perito Moreno (Argentinien), F/A

Früh morgens (ca. 07.00 h) fahren Sie mit dem öffentlichen touristischen Sammelbus von Puerto Natales nach Cerro Castillo (kleine Ortschaft) und von dort nach Argentinien. Über die patagonische Steppenlandschaft erreichen Sie gegen Mittag Calafate, einen kleinen touristischen Ort am Lago Argentino. Die Überlandfahrt vermittelt Ihnen ein Gefühl der Weite der patagonischen Steppe. Nach einer Mittagspause geht es in einer szenenreichen 2-stündigen Fahrt zum Nationalpark Los Glaciares. Dieser 600.000 Hektar große Park liegt im Süden der Provinz Santa Cruz am Lago Argentino. Er hat seinen Namen von den neun Gletschern, deren Schmelzwasser in den Lago Viedma und den Lago Argentino fließen. Die Gletscher sind Teil einer gewaltigen Eisdecke, des so genannten Kontinentalen Patagonischen Eis-Schildes (rund 500 km lang und bis zu 40 km breit). Unterwegs können Sie mit etwas Glück die einheimische Fauna beobachten, Greifvögel, Kondore und Guanacos. Ein unübertreffliches Naturschauspiel bietet der Anblick des Perito Moreno-Gletscher, wenn mächtige Eismassen donnernd in den See stürzen. Besondere Berühmtheit hat der Gletscher dadurch erlangt, dass er einen Arm (Brazo Rico) des Lago Argentino abtrennt. Der unterbundene Wasserspiegelausgleich führt im Laufe von 2-3 Jahren zu einem Niveauunterschied von 30 m. Hält der im Spätsommer meist etwas abgeschmolzene Gletscher dem Wasserdruck nicht mehr stand, kommt es zu einem gewaltigen Durchbruch, dessen Anblick Wunschtraum eines jeden Besuchers ist. Sie können fakultativ an einer Gletscher-Schiffsfahrt teilnehmen. Übernachtung in Calafate.


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14 / 15. Tag Calafate Nationalpark - Puerto Natales - Nationalpark Torres del Paine – Puerto Natales, F/A

Rückfahrt mit dem Touristenbus nach Puerto Natales. In diesen zwei Tagen besuchen Sie ausführlich den Nationalpark Torres del Paine. Bei der Anfahrt lernen Sie die Milodon-Höhle kennen, in der sich vor ca. einer Million Jahren Riesen-Faultiere aufgehalten haben. Auf der Weiterfahrt sehen Sie mit etwas Glück die ersten Kondore, Ñandus, Wildgänse, Ibisse und verschiedene Greifvögel. Über das Patagonische Schild erreichen Sie den einmalig schönen Nationalpark Torres del Paine. Von tief beeindruckender Schönheit ist das Gebirgsmassiv der Torres (Felstürme). In 12 Millionen Jahren schob sich das Gebirge aus dem Eis, bzw. hinterließ der Rückgang der Eiszeit die bizarre Formation der Granittürme und -hörner sowie die smaragdgrünen und türkisfarbenen Seen. Verspielte Guanacos, scheue Ñandus, Schwarzhalsschwäne, Graufüchse und hoch in den Lüften schwebende Kondore zeigen sich dem Besucher. Sie wandern zum Gletscher Grey, den Sie über eine Brücke und  danach auf einer Wanderung durch einen alten Nothofagus-Buchen-Wald erreichen. Der Gletscher ist in den letzten Jahren durch die  Klimaerwärmung sehr rückläufig. Die Szenerie der einzigartigen Landschaft lassen die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Ebenfalls erkunden Sie auf einer Wanderung den Wasserfall Salto Grande und den Lago Nordenskjöld. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf das Torres del Paine Massiv. In der glasklaren Luft umkreisen Kondore die gezackten "Zweitausender", unter denen die drei in der Sonne aufleuchtenden Granittürme "Torres" die unübersehbaren Wahrzeichen der Bergszenerie bilden. Ebenso eindrucksvoll sind die "Cuernos" (Hörner) Diese beiden Felsformationen gehören zu den imposantesten Naturgeschenken Südamerikas. Unterwegs bieten sich immer wieder Fotostopps und Wanderungen an, um die Fauna und Flora zu beobachten. Die Übernachtungen (2 Nächte) erfolgen jeweils in einer landestypischen Hosteria außerhalb des Nationalparks.


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16. Tag Von Puerto Natales nach Santiago de Chile. F/A

Morgens fahren Sie zum Flughafen von Punta Arenas und fliegen nach Santiago de Chile. Transfer zu Ihrem Hotel. Danach unternehmen Sie noch eine kleine Stadtwanderung. Übernachtung.


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17. Tag Ausflug in die Anden nach Portillo, F/A

Morgens fahren Sie auf der nordwärts führenden Panamericana durch eine an die Serengeti erinnernde  Dornbuschsavanne nach La Colina. Nach dem Tunnel von Chacabuco geht es allmählich abwärts in das weite Tal des Rio Aconcagua. Kurz vor Los Andes erblickt man zum ersten Mal die gewaltigen Felswände der fernen Leones. Die Fahrt geht nun das Tal des Rio Aconcagua aufwärts. Unterwegs bietet sich der Blick auf zwei mächtigen Bergriesen, den Cerro Leones (6.060 m) und den Cerro de Plomo (6.120 m). Verschiedene Fotostopps an mächtigen Säulenkakteen, beim Salto del Soldado und der Eisenbahnlinie, die sich auf der anderen Seite des Rio Aconcagua in vielen Serpentinen den Berg hinauf windet, machen die Fahrt abwechslungsreich. In der blauklaren Luft hat man mit etwas Glück nochmals die Möglichkeit, Kondore zu beobachten. Auf 2.840 m liegt der berühmte Wintersportort Portillo. Hier werden Sie zur Laguna del Inca wandern, die sich mit ihrem smaragdgrünen Wasser kontrastreich von den umgebenen Bergen abhebt. Nicht weit von Portillo liegt der höchste Berg Amerikas, der Aconcagua (6.962 m), der die Grenze zu Chile bildet (bei klarer Sicht haben Sie die Möglichkeit, diesen Schneegiganten aus der Ferne zu sehen). Nach einer kleinen Wanderung und verschiedenen Fotostopps fahren Sie wieder zurück nach Santiago de Chile. Übernachtung im Hotel.


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18. Tag Ausflug zur Hafenstadt Valaparaiso und zum Badeort Vina del Mar, F/A

Morgens unternehmen Sie auf der "Ruta 68" einen Ausflug nach Valparaiso. Nach dem Zapata Tunnel erreichen Sie schließlich nach ca. 1,5 Std. Fahrt Chiles größte Hafenstadt Valparaiso, die sich an das Gebirge lehnt mit übereinander gestapelten bunten Häusern und einer nach Norden geöffneten weiten Bucht. Sie besuchen den Hügel "Cerro Concepción". Mit dem Aufzug Turri (1883) geht es zum "Paseo Gervasoni". Dann fahren Sie weiter zum Hafen und besuchen anschließend die Stadtmitte mit der Plaza Sotomayor, an der die wichtigsten Gebäuden Valparaisos liegen. Dann besuchen Sie das Seebad Viña del Mar, das vor mehr als hundert Jahren aus einem Weingut entstanden ist und sich zu einer schmucken Stadt entwickelt hat. Der Besuch der hübschen Promenaden und Gärten ist sehr lohnenswert. Die malerisch an einer Bucht des Pazifiks gelegene Stadt zählt zu den attraktivsten Touristenzielen Südamerikas. Sie besuchen die Quinta Vergara, die einen subtropischen Garten mit vielen attraktiven botanischen Arten aufweist, aufweist sowie das Museum "Sociedad Fonck", mit einer umfangreichen Sammlung von Exponaten zur Kultur der Osterinsel und der der Mapuche-Indianer. Nach einer abschließenden Küstenfahrt durch kleine Fischerdörfer zwischen Reñaca und Concón, dessen zerklüftete Landschaft an die Costa Brava erinnert, geht es wieder zurück nach Santiago zu Ihrem Hotel.


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19. Tag Santiago de Chile – Frankfurt, F

Im Laufe des Vormittags Transfer zum Flughafen und Rückflug mit der LAN oder einer anderen renommierten Fluglinie nach Frankfurt oder Transfer für Ihr Anschlussprogramm. Erleben Sie die faszinierende Atacama-Wüste und die Osterinsel.


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20. Tag Frankfurt

Nachmittags Ankunft in Frankfurt. Ende einer schönen, erlebnisreichen Reise.


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Termine und Preise

Preise in € pro Person im DZ

Teilnehmerzahl: 12-14 Personen

Reiseleitung Herr Josef Drotschmann

Reisetermin

12-14 Pers. EZ-Zuschlag
05.03.18 - 24.03.18 5680.- 725.-
01.10.18 - 20.10.18 5680.- 725.-

Leistungen

  • Linienflüge ab/bis Frankfurt mit der Internationalen Fluggesellschaft LAN oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft, 20 kg Freigepäck
  • Innerchilenische Flüge wie ausgeschrieben in der Economy-Klasse, 20 kg Freigepäck p.P.
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab 8 Teilnehmern zu den angegebenen Reiseterminen
  • Eintritte in Nationalparks und Museen im Wert von ca. USD 70,-
  • Hotelübernachtungen in 3-4 Sterne-Hotels (First-Class) im DZ, bzw. EZ/DU/WC
  • alle Transfers und Ausflüge wie angegeben
  • Frühstück (teilweise Buffet-Frühstück), Halbpension wie angegeben im Reiseprogramm
  • Sicherungsschein gegen Insolvenz

Nicht eingeschlossen

Zuschlag für Flugsicherheitskontrolle, nationale Flughafensteuern, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Versicherungen


Ihre Hotels


Ort Hotel Ü. Kat.
Santiago de Chile Torremayor 4 ****
Temuco Frontera 1 ****
Pucón Araucarias 2 ***
Valdivia Hotel Nagullán 1 ***
Puerto Varas Bellavista 3 ***-
Insel Chiloe: Castro Hostería de Castro 1 ***
Puerto Natales Lady Florence Dixie 2 ***
Calafate Rincon de Calafate 1 ***
Punta Arenas Isla Rey Jorge 1 ***

SOMMER FERNREISEN NATUR - KULTUR - ERLEBNIS
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