Sommer Fern
abschluss

Ecuador Natur Pur, 21 Tage

Vom Urwald bis zur Küste Ecuadors



Buchungsnummer: ECU-0-70

Highlights:

  • Quito, koloniale Perle
  • Allee der Vulkane, Cotopaxi und Antizana
  • Urwald vom Feinsten (Nationalpark Cuyabeno)
  • Bergnebelwald, zwischen Kolibris und Orchideen
  • Wale, Delphine, Fregattvögel, artenreiche Vogel- und Tierwelt
  • Isla de la Plata und weitere Nationalparks
  • Naturbeobachtungen, Wandern, Kontakt zu Einheimischen
  • Abseits der ausgetretenen Touristenpfade
  • Zeit zum Fotografieren und Beobachten
  • Wanderungen für jeden machbar

Die Reise "Natur Pur - Urwald, Anden, Küste " bietet jedem Naturfreund optimale Naturerlebnisse. Die Reise ist so konzipiert, dass Sie Ecuador in seinem Kontrastreichtum erleben - eine ganze Welt in einem Land! Im Urwald entdecken Sie zu Wasser und zu Lande den Nationalpark Cuyabeno mit seinen Schwarzwasserlagunen und seiner vielfältigen Flora und Fauna. Im Bergnebelwald (1.500-3.000 m ü.d.M.) erwarten Sie viele Vogelarten. Eine Augenweide sind die Kolibris, die "funkelnden Juwelen Ecuadors". Über 130 Kolibri Arten konnten bis jetzt spezifiziert werden. Ein farblicher Augenschmaus sind die balzenden scharlachroten Felsenhähne, Quetzale, Tucane, Motmots und bunt gefärbte Tangare. Die artenreiche Flora im Bergnebelwald ist ebenso überwältigend. Orchideen- und Bromelien faszinieren den Besucher. Auf der Allee lernen Sie an den Vulkanen verschiedene Naturreservate kennen wie den Nationalpark Antizana, eines der wenigen Rückzugsgebiete für den Kondor. Eine Wanderung in dem vegetationsreichen Pita-Canyon zum Wasserfall Condor Machay und der anschließende Besuch des Paramo (Tundra ähnliche Landschaft) beim Nationalparks Cotopaxi erschließen Ihnen unterschiedliche Vegetationsstufen. Auf der Allee der Vulkane besuchen Sie eine Rosenfarm und fahren weiter zum Nationalpark Chimborazo, in dem Vicuñas, die kleinsten Kameloiden Südamerikas gesichtet werden können. Auf der Weiterfahrt nach Süden besuchen Sie die Inkafestung Ingapirca und Cuenca, einer der wohl schönsten Kolonialstädte des Landes. Die Fahrt von den Anden in das Küstenvorland nach Guayaquil führt durch verschiedene Vegetationszonen und nicht zuletzt durch Agrargebiete mit Reis-, Kakao- und Bananenanbau.

Auf der Fahrt durch die Halbinsel Santa Elena nach Puerto Lopez werden Sie auf einem Bootsausflug zur Insel Manglarcito die größte Fregattvogel-Kolonie Südamerikas kennenlernen. Die Männchen imponieren den Weibchen bei der Balz mit prall aufgeblasenen roten Kehlsäcken.

Auf der Fahrt zu der Isla de la Plata, auch Klein-Galapagos genannt, haben Sie eine gute Gelegenheit, Buckelwale zu beobachten, die sich jedes Jahr von Anfang Juni bis Ende September in Ecuador aufhalten, um dort ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Auf der Isla de la Plata treffen Sie Vogelarten an, die sonst nur auf Galapagos vorzufinden sind. Der Kontakt zur Bevölkerung und deren Fröhlichkeit tragen dazu bei, die Reise zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.






Kommentare von unseren Teilnehmern, die im Nationalpark Cuyabeno waren:
"Wir hatten einen großartigen Urlaub in Ecuador. Unser Naturführer war grandios, sehr engagiert und sympathisch sowie biologisch gut ausgebildet. Er kannte den Urwald "wie seine Westentasche" und hatte auch die nötigen Adleraugen, ohne die wir nie so viel gesehen hätten. Das Team der Siona-Lodge war sehr freundlich und stets bemüht, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, so dass der Urwald ein tolles Erlebnis war." W. Schreiber


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, A=Abendessen, VP=Vollpension


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1. Tag (Mo): Von Deutschland nach Ecuador (montags)

Im Laufe des Tages fliegen Sie mit einer renommierten Fluglinie von Deutschland nach Quito. Empfang auf dem Flughafen durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung; Transfer zur Hostería Sommergarten, in Sangolqui. Unterkunft in dem Bungalowhotel inmitten einer gepflegten Gartenanlage im lieblichen Chillos-Tal (2.450 m), ca. 20 km außerhalb von Quito.
Hinweis: Die Nächte in den Anden können kalt sein 12-15°C; bitte entsprechende Schlafkleidung mitnehmen; keine Heizung, jedoch Thermodecken sind vorhanden).

Aktivitäten: Flug, Transfer ca. 1 Stunde



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2. Tag (Di): Quito, die "Koloniale Perle" - Botanischer Garten

Vormittags besuchen Sie auf einer Stadtrundfahrt Quito. Zuerst geht es zur Orientierung auf den Vulkankegel Panecillo, von wo Sie einen herrlichen Panoramablick auf die größte erhaltene Kolonialstadt Amerikas haben, die Sie anschließend zu Fuß besuchen; Quito wurde von der UNESCO 1978 zum Weltkulturerbe erklärt. Ihr Rundgang führt Sie von der Plaza Grande, vorbei an der Kathedrale und dem Präsidentenpalast, zu den prunkvollen Kirchen El Sagrario und La Compañía und San Francisco. Sie besuchen ebenfalls das Kloster San Francisco, ein Juwel der Kolonialkunst. Ein "Muss" ist der Besuch der kolonialen Gasse "Calle La Ronda". Nachmittags entdecken Sie den Botanischen Garten mit einer Sammlung von mehr als 3.000 Pflanzen mit vielen endemischen Orchideen. Rückfahrt nach Sangolquí zur Hostería Sommergarten.

Aktivitäten: Fahrt ca. 70 km, Stadtbesichtigungen + Botanischer Garten 5 Std., Auto / zu Fuß, Fotostopp

F

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3. Tag (Mi): Naturreservat Vulkan Antizana, Kolibris, Kondore, Wanderung

Morgens fahren Sie zum Vulkan Antizana (5.733 m), der vierthöchsten Erhebung Ecuadors; er hat eine schneebedeckte Kuppe. An seinen Hängen kann man mit etwas Glück den Kondor, den König der Anden beobachten. Sie besuchen einen der riesigen Lavaströme sowie den nahe gelegenen Mica-See, ein unberührtes Terrain mit faszinierender Flora und Fauna. Rund um die Seen können Sie Gletschermoränen erkennen und die artenreiche Vogelwelt bestaunen. Danach geht es durch atemberaubende Szenerien zurück zur Hostería Sommergarten. Übernachtung in Hosteria.

Aktivitäten: Fahrt ca. 70 km, 2-stündige leichte Wanderung, Auto / zu Fuß, Fotostopp

F

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4.-8.Tag(Do-Mo): Nationalpark Cuyabeno, Urwaldprogramm Siona Lodge, 5 Tage

Hinweis: Der unten aufgeführte Urwald-Routenverlauf ist als Beispielablauf zu verstehen. Die Durchführung der Aktivitäten im Regenwald ist immer wetterabhängig und kann Änderungen unterliegen. Die Fahrten im Kanu, und die Urwaldwanderungen erfolgen in einer Kleingruppe von maximal 6 Personen; es steht ein englischsprachiger Naturführer zur Verfügung. Sollten Sie körperlich nicht in der Lage sein, anspruchsvollere Urwald-Wanderungen zu unternehmen, so stellt sich der Naturführer auf Sie ein und bietet soweit wie möglich, ersatzweise andere Aktivitäten an. Gegen einen Aufpreis können Sie eine Privatführung buchen. Diese empfehlen wir besonders für Naturfotografen und Personen, die in Ruhe den Urwald genießen wollen. Bitte beachten Sie, dass der Wasserstand des Rio Cuyabeno die An- und Abfahrt je nach Wetter und Reisemonat verlängern und erschweren kann.


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4. Tag (Do): In den Urwald zum Nationalpark Cuyabeno - Siona Lodge

Flug von Quito nach Lago Agrio. Dort werden Sie von Ihrem lokalen Naturführer oder dem Vertreter der Siona Lodge in Empfang genommen und bis zum Eingang des Nationalparks Cuyabeno gefahren (ca. 2 Std.), wo Sie sich registrieren. Während der darauffolgenden ca. 2,5-stündigen Bootsfahrt auf dem Río Cuyabeno zur Siona Lodge erteilt Ihnen Ihr Führer erste Informationen über das Naturreservat. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, nach Affen, Tukanen, Papageien, Anakondas und Flussdelphinen Ausschau zu halten. Nach dem Abendessen in der Lodge unternehmen Sie eine Nachtwanderung durch den Primärwald, wo nachtaktive Tiere und Insekten beobachtet werden können.

Aktivitäten: Flug 35 Minuten, Busfahrt ca. 2 Stunden, Bootsfahrt ca. 2,5 Std. Mehrere Fotostopp

F/A

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5. Tag (Fr): Nationalpark Cuyabeno, Besuch einer Siona Kommune

Nach dem Frühstück folgen Sie mit dem Motorboot ca. 2 Stunden dem Río Cuyabeno abwärts, bis Sie die Siona Kommune - die größte ethnische Gruppe des Reservats - erreichen. Dort werden Sie mit den Bräuchen, Traditionen und Lebensgewohnheiten der Indianer vertraut gemacht; Sie können bei der Zubereitung des Casabe-Getränks, einer Art Maniok-Bier oder anderer Maniok-Gerichte zuschauen. Maniok ersetzt im Urwald die Kartoffel. Danach besuchen Sie ggf. einen Schamanen, falls verügbar, der Sie in die medizinischen spirituellen Praktiken einführt.

Aktivitäten: Bootsfahrt ca. 4 Std., leichte Wanderung, Besichtigung, Fotostopp

VP

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6. Tag (Sa): Nationalpark Cuyabeno, Urwalderkundung und Laguna Grande

Morgens wandern Sie mit Ihrem Naturführer ca. 3 Stunden durch den Primärwald, um mit der Pflanzen- und Tierwelt vertraut zu werden. Sie werden dabei in die biologische Vielfalt des Regenwaldes eingeführt und unter anderem Pflanzen kennenlernen, die in der indigenen Medizin Anwendung finden, sowie mit der „Mimese" (Nachahmung, Tarnung) von Vögeln, Insekten, Schmetterlingen vertraut gemacht, die sich vorzüglich tarnen, indem sie eine bestimmte Gestalt, Farbe oder Haltung annehmen, so dass sie von optisch ausgerichtete Feinden nicht mehr von der Umwelt unterschieden werden können. Nach dem Mittagessen fahren Sie zur Laguna Grande, der größten Lagune im Cuyabeno Nationalpark. Hier können Sie eine weitere Flora und Fauna entdecken oder auch Piranhas angeln, bevor Sie je nach Wetter einen romantischen Sonnenuntergang erleben.

Aktivitäten: Bootsfahrt ca. 2 Std., Urwaldwanderung 3 Std., Beobachtungen, Fotostopps

VP

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7. Tag (So): Nationalpark Cuyabeno, Bootsfahrt Laguna Canangueno

Morgens fahren Sie mit dem Motorboot zur Laguna Canangueno, die eine einzigartige Szenerie bietet. Die Schwarzwasserlagune besteht aus Grasinseln und Bäumen, die im Wasser wachsen und sich dort widerspiegeln. Auf den Bäumen siedeln verschiedene seltene  Orchideen und rotfarbige Bromelien. Die warnenden Schreie der Hoatzine melden jeden Besuch an. Mit großer Wahrscheinlichkeit können Sie diese seltsamen Vögel beobachten, deren Herkunft wissenschaftlich vom Urvogel hergeleitet wird. Die Jungvögel können tauchen und längere Zeit unter Wasser bleiben, um sich dann an ihren krallenbewehrten Flügeln wieder hoch ins Nest zu hakeln. Mit etwas Glück können Sie auch Anakondas beobachten sowie Kaimane. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit ist Canangueno ein wahres Tierparadies ist. Sie gleiten in einem Boot durch diese Wunderwelt. Nach dem Mittagessen in der Siona Lodge unternehmen Sie eine Wanderung durch den Primärwald und genießen einen weiteren Sonnenuntergang.


Aktivitäten: Bootsfahrt ca. 3 Std., Paddelboot ca. 2 Std., Leichte Wanderung, Beobachtungen,
Fotostopp

VP

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8. Tag (Mo): Nationalpark Cuyabeno - Quito

Nach dem Frühstück verlassen Sie mit dem Motorboot die Siona Lodge und fahren den Rio Cuyabeno abwärts zur Anlegestelle, wo Sie das Transportfahrzeug nach Lago Agrio zum Flughafen bringt. Rückflug nach Quito. Abendessen und Übernachtung in der Hostería Sommergarten.

Aktivitäten: Flug ca. 35 Minuten, Bus- und Bootsfahrt ca. 5 Std. mit Fotostopp, Fahrt zur Hosteria Sommergarten 1 Std., 22 km

F

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9. Tag (Di): Sangolqui - Condor Machay - Vulkan Cotopaxi

Morgens besuchen Sie den umfangreichen bunten Markt von Sangolquí, auf dem Produkte und Früchte des Hochlandes und des Küstenvorlandes angeboten werden. Donnerstags und samstags finden umfangreiche Wochenmärkte statt. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Früchte und Gemüse überraschen. Danach geht es per Fahrzeug abseits der Touristenpfade zum imposanten 80 m hohen Wasserfall Condor Machay. Dieser wird durch den Río Pita gebildet, der vom Gletschereis des Vulkans Cotopaxi gespeist wird.

Danach fahren Sie auf der "Allee der Vulkane" Richtung Süden und fahren Sie zum Nationalpark Cotopaxi, der sich am Fuß des gleichnamigen Vulkans (5.897 m) ausdehnt. Der Cotopaxi ist der höchste aktive Vulkan der Welt, aber seit über 100 Jahren inaktiv. Auf einer Höhe von 3.800 m unternehmen Sie eine leichte Wanderung (1-2 Std. auf ebenem Gelände), wo Sie verschiedene Entenarten, Greifvögel, verwilderte Pferde sowie eine abwechslungsreiche Bergflora entdecken können.

Aktivitäten: Fahrt 90 km, Wandern 2-3 Std., Besichtigungen 2 Std., Flora und Fauna

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10. Tag (Mi): Äquatordenkmal - Kolibris und Schmetterlingsfarm in Mindo

Morgens fahren Sie in Richtung Nordwesten zum Äquatordenkmal "La Mitad del Mundo". Sie haben Gelegenheit, das auf der Null-Linie erbaute Monument zu bestaunen und "Äquatorüberquerungen" vorzunehmen. Danach halten Sie am Kraterrand des erloschenen Vulkans Pululahua, um einen Blick in den Krater zu werfen. Auf der Weiterfahrt halten Sie im Dorf Calacalí, um ein weiteres kleineres Äquatordenkmal kennenzulernen. Danach kommen Sie zu dem kleinen Städtchen Mindo, in einem Talkessel auf 1.250 m Höhe an den Hängen des Vulkans Pichincha gelegen. Nach dem Mittagessen besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, in der Sie 25 besonders schöne Arten beobachten können wie u.a. den Morpho und Caligo. Die Freiflughalle ahmt natürlichen Wald mit Bächen, Mineralsenken und zahlreichen Blütenpflanzen nach. Abendessen in einem Restaurant in Mindo. Danach übernachten Sie in der Hostería Yellow House, die auf einer Farm außerhalb des Ortes liegt, umgeben von einer herrlichen Vegetation. Das Abendessen wird in einem örtlichen Restaurant in Mindo eingenommen,

Aktivitäten: Fahrtzeit 4 Std., Besichtigungen 2 Std., Wanderung 1 Std., Strecke 190 km.

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11. Tag (Do): Mindo, das Naturparadies im Bergnebelwald

Morgens haben Sie die Möglichkeit schon direkt vom Frühstück aus Kolibris und Tangaren am Balkon zu beobachten. Die "funkelnden Juwelen der Anden" (Kolibris) faszinieren durch ihre gewagten Flugmanöver; mit etwas Glück können auch Motmots, Tukane und Papageien beobachtet werden. Der Vormittag bietet sich dazu an auf selbstführenden Pfaden den nahegelegenen Bergnebelwald zu entdecken. Vielleicht haben Sie die Chance, einen Brillenbären oder auch Agutis zu beobachten. Die Vegetation des Bergnebelwaldes ist sehr artenreich mit verschiedenen Orchideen und Bromelien. Mittagessen in einem örtlichen Restaurant in Mindo gegen 15.30h starten Sie zu einer "Kakao-Tour", wobei Sie mit der Kakaofrucht, den Kakaosamen und den verschiedenen Verarbeitungsprozessen vertraut gemacht werden und auch verschieden Schokoladen probieren können. Abendessen in einem örtlichen Restaurant. Übernachtung in der Hosteria Yellow House.

Aktivitäten: Wanderung/Beobachtungen je nach Wunsch 2 -4 Std., Kakaotour 1 Std..

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12. Tag (Fr): Roter Felsenhahn – Tulipe mit Archäologie und Natur – Sangolquí

Frühmorgens können Sie auf einem Ausflug die Balz des "Cock of the rocks" (Roter Felsenhahn) erleben (Ausflug USD 30 p.P., vor Ort zahlbar). Dieses einzigartige Spektakel der balzenden Hähne, die durch ein rotes Federkleid und kreischende, heisere Balzlaute auffallen, ist sehr eindrucksvoll; der Bergnebelwald bildet dazu die richtige Kulisse. Anschließend fahren Sie zurück zum Yellow House, um zu frühstücken. Danach verlassen den Talkessel von Mindo Richtung Tulipe, einer erst seit wenigen Jahren zugänglich gemachten restaurierten Kultstätte der Yumbo-Indianer, deren Geschichte sich von 800 n.Chr. bis 1660 n.Chr. zurückverfolgen lässt. Tulipe war für die Yumbos ein heiliger Ort. Die Yumbos waren friedliebende Menschen und lebten von der Landwirtschaft und vom Handel und im Einklang mit der Natur; sie huldigten die Sonne, die im Zentrum ihrer Weltauffassung stand.  Nach der Besichtigung der Zeremonialstätte und der Wasserbecken fahren Sie zurück nach Sangolquí zur Hosteria Sommergarten.

Aktivitäten: Fahrtstrecke: ca. 120 km, Fahrtzeit: 3 Std.; Besichtigungen, Stopps, Wanderungen, insgesamt 3-4 Std.


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13. Tag (Sa): Thermalbad Papallacta - Guango Lodge - Vogelparadies im Bergnebelwald

Morgens fahren Sie die Ostkordillere der Anden hinauf zum Papallacta-Pass (4.064 m), der gleichzeitig die kontinentale Wasserscheide zwischen dem Andenhochland und dem Amazonasbecken darstellt. Auf einem Seitenweg haben Sie die Möglichkeit, nochmals die Andenvegetation und die Vogelwelt zu beobachten, bevor Sie auf dem Osthang der Ostkordillere die Thermen von Papallacta besuchen. Sie sind die schönsten und gepflegtesten Heilbäder Ecuadors. Hier haben Sie die Möglichkeit haben zu baden (Eintritt nicht eingeschlossen, Erwachsene ca. USD 8,50, Pensionierte (über 60 Jahre) USD 4,- p.P.. Nach dem Badeaufenthalt geht es weiter in Richtung Urwald. Nach ca. 30 Minuten erreichen Sie die im Bergnebelwald gelegene Guango Lodge auf 2.700 m Höhe mit ihren Kolibri-Futterstellen und Pfaden: hier gibt es die besten gemischten Vogelverbände Ecuadors zu sehen und vor allem Kolibris, die sich aufgrund der Höhenlage von den schon gesehenen Arten in Mindo unterscheiden. Die Guango-Lodge ist wahrhaftig ein Paradies für Kolibris. Bis zu 14 verschiedene Arten kann man innerhalb einer Stunde beobachten. Nach einem erlebnisreichen Tag geht es zurück nach Sangolquí zur Hosteria Sommergarten.

Aktivitäten: Fahrtstrecke: ca. 80 km, Fahrtzeit: 3 Std.; Besichtigungen, Stopps, Wanderungen, insgesamt 4 Std.

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14. Tag (So): Allee der Vulkane - Rosenfarm- Nationalpark Chimborazo - Riobamba

Morgens fahren Sie auf der Panamericana, die in diesem Abschnitt „Allee der Vulkane" genannt wird, zur Hacienda La Cienega, die vor über 200 Jahren den Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt und den Botaniker Aimé Bonpland beherbergten, die durch ihre Forschungsarbeiten in der Pflanzen- und Tierwelt wie auch in der Geologie von Ecuador wertvolle Dienste für die Nachwelt hinterlassen hatten. Danach haben Sie die Gelegenheit, einen Blick in eine Rosenplantage zu werfen. Die Kombination aus Andenklima und Äquatorsonne bietet die idealen Voraussetzungen für die Rosenzucht, aber auch für unterschiedliche Schnittblumen. Nach einer Führung durch die Plantage fahren Sie über Ambato weiter zum Naturreservat des Vulkans Chimborazo, in dem Vicuñas, die kleinsten Kameloiden Süd-Amerikas zu beobachten sind; auf dem Parkplatz des Vulkans Chimborazo angekommen, erreichen Sie mit 4.850 m.ü.d.M. den höchsten Punkt Ihrer Reise. Von hier aus können Sie den mit Gletschereis und Schnee gekrönten Chimborazo (6.310 m) bewundern, den höchsten inaktiven Vulkan der Welt. Wer sich fit fühlt, kann eine Wanderung zur Whymperhütte auf 5.000 m ü.d.M. oder noch etwas höher hinauf unternehmen, und das Gletschereis berühren. Anschließend fahren Sie durch faszinierende Berglandschaften weiter nach Riobamba, wo Sie im Hotel Rincon Aleman übernachten.

Aktivitäten: ca. 150 km, Fahrtzeit: 3 Std.; Besichtigungen, Stopps, Wanderungen, insgesamt 3-4 Std.

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15. Tag (Mo): Andenlandschaften, Inkafestung Ingapirca – Cuenca

Morgens fahren Sie von Riobamba aus ca. 3-4 Stunden durch die Anden zur Inkafestung Ingapirca, die über dem Tal von Cañar liegt. Unterwegs halten Sie in kleinen Dörfern. In Ingapirca besichtigen Sie die archäologische Anlage des Haupttempels, ein Beispiel städtebaulicher Leistung der Inka-Architektur. Prächtige Steinquader sind millimetergenau aufeinander eingepasst, ohne dass Mörtel dazu nötig war. Danach geht es weiter über Biblian und Azogues nach Cuenca. Übernachtung im Hotel Casa del Aguila.

Aktivitäten: Fahrtstrecke: ca. 255 km, Fahrtzeit: 4,5 Std.; Besichtigungen, Stopps, Wanderungen, insgesamt 3-4 Std

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16. Tag (Di): Stadtbesichtigung von Cuenca, Nationalpark Cajas und Fahrt nach Guayaquil

Morgens fahren Sie hinauf auf den Aussichtspunkt Turi, von wo sich ein ausgezeichneter Ausblick auf die Cuenca, die "koloniale Perle Südamerikas" bietet. Dann entdecken Sie zu Fuß die barocke Altstadt mit prächtigen Kirchen, Plazas und Häusern, die vom Glanz der Kolonialzeit zeugen. Cuenca wurde unter den Inkas zu dem bedeutenden Zentrum "Tomebamba" ausgebaut. Bei der spanischen Eroberung machten die Inkas die Stadt dem Erdboden gleich, um den spanischen Invasoren nichts zu hinterlassen. Die Spanier gründeten dann ihre Stadt auf den Mauerresten der Inkas. Danach besuchen Sie die Panamahutfabrik Ortega, wo in liebevoller Kleinarbeit Panamahüte hergestellt werden. Zum Weben benötigt man die Palmfasern der Toquilla-Palme (Carludovica palmata). Diese wächst im tropischen und subtropischen Küstenvorland und in den Regenwäldern des Amazonastieflandes. Anschließend fahren Sie durch szenenreiche Landschaften von Cuenca nach Guayaquil. Die Strecke führt von den Anden in das tropische Tiefland. Unterwegs bekommen Sie einen Ausblick auf den Nationalpark Cajas. Angekommen im Küstenvorland, erstrecken sich ausgedehnte Bananen- Kakao- und Reisanbaugebiete bis zur tropischen Hafenstadt Guayaquil. Vielleicht haben Sie die Gelegenheit, beim Vorgang einer Bananenernte und bei der Verpackung der Früchte zusehen zu können. Übernachtung im Grand Hotel Guayaquil.

Aktivitäten Fahrtstrecke: ca. 198 km, Fahrtzeit: 3,5 Std.; Besichtigungen, Stopps, Wanderungen, insgesamt 3-4 Std.

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17. Tag (Mi): Guayaquil – Fregattvogelinsel Manglarcito - Puerto López

Morgens erreichen Sie auf einer Fahrt durch die semiaride Landschaft der Halbinsel Santa Elena in ca. 2 Stunden den Hafen Puerto El Morro (100 km). Von hier aus unternehmen Sie im Golf von Guayaquil eine Bootsfahrt durch Mangrovenkanäle; Ibisse, Reiher, Löffler, Pelikane und Kormorane gibt es zu beobachten und mit etwas Glück auch Delfine, die sich hier aufgrund des großen Fischreichtums aufhalten. Auf der Fregattvogel-Insel erreichen Sie nach einer Wanderung von ca. 30 Minuten eine der größten Prachtfregattvogel-Kolonien (Fregata magnificens) Südamerikas. Bis zu 6.000 Exemplare wurden hier gezählt. Sie wandern entlang eines Mangrovenwaldes zu einer Aussichtsplattform. Auf den Mangroven finden die Fregattvögel ideale Brutplätze vor. Danach fahren Sie mit dem Motorboot zurück nach Puerto El Morro und anschließend mit dem Fahrzeug zur kleinen Hafenstadt Puerto Lopez, die Sie nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichen. Sie übernachten in der Hosteria Mandala, von Gärten umgeben.

Aktivitäten: Fahrtstrecke: ca. 215 km, Fahrtzeit: 5 Std.; Bootsfahrt 2 Std., Vogelbeobachtung, Führung auf der Fregattvogelinsel ca. 1 Std.

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18. Tag (Do): Puerto López - Nationalpark Machalilla: Agua Blanca - Puerto López

Jeden Morgen ab ca. 07.00 h können Sie am Strand von Puerto Lopez den lokalen Fischmarkt miterleben, wenn die Fischer mit ihrem Fang an Land kommen. An Frühstücks-Ständen werden Ceviche (marinierter Fisch), gebratener Fisch, Hühnersuppen und Getränke angeboten. Frauen entschuppen und filetieren Fische. Fregattvögel, Pelikane, Schwarzhalsgeier und Hunde verfolgten jede Bewegung der Fischer, um einen Fisch oder dessen Innereien zu ergattern. Nach dem Frühstück besuchen Sie im Nationalpark Machalilla das archäologische Museum von Agua Blanca, umgeben von tropischem Trockenwald; es weist Funde aus der Mantakultur auf, die zu einer der ältesten Südamerikas zählt. In der Umgebung gibt es Leguane und Vögel zu  beobachten wie den endemischen Weissschwanzhäher und die Motmot-Sägeracke. Mitten im Wald, nur ca. 20 Minuten von Agua Blanca entfernt, liegt eine schwefelhaltige Lagune mit heilsamem Schlamm. Auf Ihrer Wanderung kommen Sie auch zu einer rudimentären archäologischen Ausgrabungsstätte von Tempeln und Begräbnisstätten aus der Manta-Kultur. Danach besuchen Sie die Sandbucht Los Frailes, die zu den schönsten Stränden Ecuadors zählt. Nach einem erfrischenden Badeaufenthalt (Badetuch mitnehmen) fahren Sie zurück nach Puerto Lopez. Übernachtung in der Hosteria Mandala.

Aktivitäten: Fahrtstrecke: ca. 30 km, Fahrtzeit: 1 Std.; Besuch der archäologischen Anlage von Agua Blanca mit anschließender Wanderung zum Schwefelsee 2 Std.; Strand Los Frailes ca. 1,5 Std.

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19. Tag (Fr): Bootsausflug - Isla de la Plata "Klein-Galapagos"

Morgens unternehmen Sie einen Bootsausflug zur Isla de la Plata (Silberinsel). Der Name  wird aus einer Legende abgeleitet: Man vermutet, dass Sir Francis Drake hier einen Schatz vergraben hatte. Die Insel liegt 32 km vom Festland entfernt und wird wegen der dort vorkommenden Tiere auch „Klein-Galapagos" genannt. Auf dem Ganztagesausflug machen Sie eine, den Galapagos-Inseln ähnliche Erfahrung, was Flora, Fauna und Landschaft betrifft. Bei der 1,5 bis 2-stündigen Überfahrt kann man in den Monaten Juni bis Ende September Buckelwale und das ganze Jahr über Delfine beobachten. Auf der Isla de la Plata können Sie verschiedene endemische Vogelarten wie Blaufußtölpel, Nazcatölpel, Rotfußtölpel, Tropic-Vögel und Fregattvögel, Pelikane Spottdrosseln sowie diverse Zugvögel sichten, unter denen die Albatrosse die Größten sind. Die endemische Flora besteht aus verschiedenen Kakteenarten, Cordia Lutea-Sträuchern, Palo- Santobäumen (Räucherholz) und Kapokbäumen. Auf der Insel bieten sich unter der Leitung des lokalen Naturführers Wanderungen unterschiedlicher Länge an (1 bis 3 Stunden). In der Umgebung der Insel befinden sich zahlreiche Riffe und vorzügliche Tauch- und Schnorchelplätze. Das Schwimmen im transparenten Wasser, umgeben von tropischen Fischen und vielleicht in Reichweite von Schildkröten, ist ein Erlebnis.

Aktivitäten: Bootsfahrt 3 Std., Führung 3 Std., Schwimmen/Schnorcheln 0,5 Std.

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Strand Los Frailes

Strand Los Frailes


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20. Tag (Sa): Puerto López - Hafenstadt Guayaquil - Rückflug nach Amsterdam

Nach dem Frühstück fahren Sie von Puerto Lopez über Jipijapa zurück nach Guayaquil. Dort besuchen Sie, wenn es der Verkehr und die Zeit erlauben, den Parque El Seminario, auch Leguanpark genannt. Hier siedelt eine große Kolonie der grünen Landleguane, die man aus nächster Nähe beobachten kann. In den Bäumen des Parks kann man 3-zehige Faultiere beobachten. Im Park befinden sich auch das Reiterdenkmal von Simon Bolivar, des Befreiers von Südamerika, und auf einer Seite des Parks die Kathedrale. Dann fahren Sie an prachtvollen Verwaltungsgebäuden vorbei, die im "Eiffel-Stil" mit glasbedeckten Passagen gebaut sind. Anschließend bummeln Sie über die im neuen Glanz erstrahlenden Uferpromenade Malecón 2000, die am Guayas-Fluss 2,5 km entlang führt. Nördlich davon erhebt sich der Berg Santa Ana, auf dem sich der älteste Stadtteil ausbreitet, Las Peñas. Das Viertel wurde in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Danach Transfer zum Flughafen. Internationaler Flug mit KLM oder einer anderen renommierten Fluglinie nach Deutschland.
Aktivitäten: Fahrtzeit 4,5 Std., Besichtigung 2 Std., Strecke 190 km.

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21. Tag (So): Ankunft in Deutschland

Ankunft in Deutschland. Ende einer schönen erlebnisreichen Reise.


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