Sommer Fern
abschluss

Das Beste von Kolumbien, 19 Tage

Anden, Präkolumbische Kulturen, Kaffeehazienda und Karibik



Buchungsnummer: KOL-NEP-01

Höhepunkte der Reise:

  • Natur - Kultur - Erlebnis
  • Hauptstadt Bogotá weltberühmtes Goldmuseum
  • Tatacoa-Wüste mit Fossilien und erodierten Landschaftsformen
  • Jaguarmenschen von San Agustín, rätselhafte Ausgrabungen
  • Nationalpark Purace, Kondor Beobachtung
  • Indiomarkt in Silvia, Guambiano Indianer
  • Popayan, Koloniale Perle
  • Kaffeehazienda mit bestem Bio- Kaffee
  • Kolibris, Orchideen, Bromelien
  • Barichara, schönstes Kolonialdorf
  • Villa de Leyva, Klösterliche Schutzburg und Fossilien
  • Paramo mit Riesenblumen "Frailejones"
  • Mythologischer Guatavita-See mit Legende von El Dorado
  • Zipaquira, größte Salzkathedrale der Welt
  • Kolonialstadt Cartagena, karibisches Flair
  • Koralleninseln Islas del Rosario
  • Zeit zum Fotografieren wandern und beobachten

Auf der Rundreise "Das Beste von Kolumbien" lernen Sie eines der schönsten und vielfältigsten Länder des amerikanischen Kontinents kennen. Kolumbien ist das Tor, durch das die präkolumbischen Indianerstämme und später die spanischen Konquistadoren wie auch die Befreiungsarmee von Simon Bolivar den Kontinent betreten haben. Lassen Sie sich in der Landeshauptstadt Bogota im weltberühmten Goldmuseum von der Kunstfertigkeit der prähispanischen Indianerkulturen faszinieren. Auf einer landschaftlich szenenreichen Strecke besuchen Sie die gemäßigte Zone des Kaffeeanbaus sowie das subtropische Magdalena-Tal, wo Sie das pittoreske Tatacoa-Wüste entdecken und auf einer szenenreichen Fahrt San Agustin erreichen, bekannt für altindianische Megalith Kulturen. Jaguarmenschen in Form von mannshohen Stelen sowie Sarkophage weisen auf diese rätselhafte präkolumbische Indianer-Kultur hin. In der Zentralkordillere entdecken Sie den Nationalpark Purace in einer wunderschönen Paramolandschaft mit unzähligen Bromelien. Sie besuchen die Stadt Popayan, eine koloniale Perle, die sich an die Zentralkordillere anschmiegt sowie den ursprünglichen Markt der Guambiano-Indianer in Silvia. Danach fliegen Sie von Cali nach Bucaramanga und übernachten im Nordosten des Landes auf einer typischen Kaffeehazienda mit dem "besten Kaffee" Kolumbiens. Hier lernen Sie die umweltbewusste Anbauweise und Verarbeitung verschiedener Kaffeesorten kennen und genießen die schmackhafte kolumbianische Küche. Richtung Süden gelangen Sie nach Barichara, dem wohl schönsten Kolonialdorf Kolumbiens. Herrliche Andenlandschaften in angenehmer Höhenlage begünstigen Ihre Ausflüge. Eine weitere Perle ist die Kleinstadt Villa de Leyva mit Kolonialkirchen, Gassen, Plazas und dem interessanten Umfeld von Fundstätten von Saurier-Fossilien, der Ecce Homo-Kirchfestung und präinkaischen phallischen Solarsteinen, bekannt als Infiernito . Mit dem Besuch der Lagune Guatavita, bekannt für den legendären "El Dorado" und dem Besuch der Salzkathedrale Zipaquira, die in ihrer Art einzigartig auf der Welt ist, erleben Sie weitere Höhepunkte. Die Reise schließt ab mit dem Besuch der karibischen Küstenstadt Cartagena. Sie fasziniert mit ihrem kolonialen Ambiente mit Kirchen, Plazas und engen Gassen und den Schutzwällen, Festungen gegen die Angriffe von Piraten; sie war für die Spanier zur Zeit der Kolonie der wichtigste Umschlagsplatz für Gold- und Silber nach Europa. Mit dem Besuch der karibischen Koralleninselgruppe del Rosario treten sie Ihren Rückflug an.

Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, in unseren Badehotels zu verlängern: Royal Decameron Baru Beach Resort (Isla Baru) oder Las Americas Casa de Playa.

Die Reise "Das Beste von Kolumbien" mit Reisetermin 22.11. bis 10.12.2016 wird von einem deutschsprachigen Reiseleiter durchgeführt. Erleben Sie mit uns dieses kontrastreiche Land mit seiner bezaubernden Natur, seinen altindianischen Kulturen, seiner Kolonialepoche, dem karibischen Flair und vor allem seinen freundlichen Menschen.

Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, P=Picknickmittagessen


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1. Tag: Deutschland - Bogota

Flug mit LUFTHANSA ab Frankfurt nach KOLUMBIEN. Ankunft auf dem Flughafen El Dorado von Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, auf einem 2.650 m hohen Plateau gelegen. Transfer zum Hotel.


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2. Tag: Bogotá, (F)

Vormittags besuchen Sie am Santander Park das weltberühmte Goldmuseum mit unermesslichen präkolumbischen Goldschätzen und historischen Schmuckgegenständen von bekannten und unbekannten präkolumbischen Kulturen. Über 30.000 Exponate von präkolumbischen Kulturen erwarten Sie. Danach besuchen Sie die koloniale Altstadt mit der Plaza Bolivar sowie dem Landhaus des Befreiers Simon Bolivar. Mit der Kabelbahn geht es auf den Monserrate, von wo aus man bei guter Witterung einen ausgezeichneten Panoramablick auf die 9 Millionen Stadt und Metropole Kolumbiens genießen kann. Nach einem Spaziergang durch die Candelaria, mit Möglichkeit zum Abendessen in einem typischen Restaurant, verbringen Sie die erste Nacht in Bogota.


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3. Tag: Bogota - Rivera, (F/M)

Morgens fahren Sie von Bogota auf einer landschaftlich szenenreichen Strecke durch Bergnebelwald in die tiefere Zone der West-Kordillere, vorbei an Kaffee- und Obstplantagen. Auf der Hazienda Colona, (ca. 1,5 Std. von Bogotá) werden Sie mit dem Anbau des Kaffees vertraut gemacht. Die blumen- und vogelreiche Umgebung lädt zum Rasten und Beobachten ein. Nach weiteren Fotostopps und kleinen Wanderungen erreichen Sie 22 km von der Stadt Neiva entfernt im angenehmen subtropischen Klima das Dorf Rivera (700 m ü.d.M.), wo Sie übernachten. Übernachtung in Rivera im landestypischen Kolonial-Hotel.
Fahrtstrecke: 344 km, Fahrtzeit: 5-6 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.


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4. Tag: Tatacoa Wüste und Weiterfahrt nach San Agustin, (F/A)

Morgens fahren Sie ca. 40 km nördlich von Neiva zur Tatacoa-Wüste, die im Pliozän ein Teil eines gewaltigen Meeres war. Die heutzutage erodierte Landschaftsform mit einem Labyrinth von orangefarbenen Sandformationen bietet ein eindrucksvolles Landschaftspanorama. Hier stoßen Paläontologen immer wieder auf Fossilienfunde aus dem Erdmittelalter. Nach dem Besuch des Museums, in dem interessante Fundstücke ausgestellt sind, fahren Sie weiter durch das fruchtbare tropische Magdalena-Tal. Unterwegs laden alte Kolonialdörfer wie El Gigante, Garzón, und Pitalito zum Fotografieren ein. Nach einer Fahrt von ca. 4 Stunden erreichen Sie das frühlingshafte San Agustin (1.965 m ü.d.M.), das weltweit durch die archäologisch interessante San Agustin-Kultur bekannt wurde. Der Ort liegt im Süden des Landes in einer herrlichen Naturlandschaft, nicht weit vom Magdalena-Strom entfernt.
Übernachtung in einem landestypischen Hazienda-Hotel mitten im Grünen.
Fahrtstrecke: 289 km, Fahrtzeit: 6 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.


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5. Tag: San Agustin – Archäologische altindianische Nekropolis, (F/A)

Der heutige Tag steht im Zeichen der Besichtigung des archäologischen Parks von San Agustin, der 1995 von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt wurde. Sie besuchen in dem subtropischen Mischwald- und auf freigelegten Wiesen die berühmten Fundstellen der San Agustin-Kultur (Mesitas A, B, C, Lavapatas und Archäologischen Wald) mit hunderten von Steinstatuen, anthropomorphen Mensch-Jaguar-Stelen, die als Grabwächter monolithische Sarkophage bewachen. Die Aufmerksamkeit erregt auch eine rituelle Waschstelle, in das steinerne Bachbett gemeißelt. Die szenenreiche Landschaft mit üppiger subtropischer Vegetation, die Flora, bei der besonders die Cattleya-Orchideen durch ihre prächtigen Blüten auffallen sowie der große Schmetterlings- und Vogelreichtum sind Zugaben für jeden Naturfreund. Übernachtung im Hazienda-Hotel.
Fahrtstrecke: 10 km, Fahrtzeit: ½  Std., Besichtigungen mit Fotostopps und Wanderungen: 5 Std.


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6. Tag: Von San Agustin durch den Nationalpark Purace nach Popayan, (F)

Morgens fahren Sie über die mittlere Andenkette, zum Teil auf Schotterwegen, zu der unberührten Paramolandschaft (Hochland) mit unzähligen Bromelien und Bergwaldvegetation. Unterwegs halten Sie an dem 100 m hohen Wasserfall "Salto Mortiño", umgeben von subtropischer Vegetation. Beim Überqueren der Ostkordillere bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den Nationalpark Puracé. In angekommen, einer der prächtigsten Kolonialstädte Kolumbiens, lohnt es sich am Abend durch die koloniale Altstadt zu bummeln. Übernachtung im kolonialen Hotel.
Fahrtstrecke: 137 km, Fahrtzeit: 6 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 2 Std.


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7. Tag: Kondorbeobachtung im Nationalpark Purace, (F)

Morgens erreichen Sie auf holpriger Straße nach einer halben Stunde den nahegelegenen Nationalpark Purace. Parkwächter haben im Park rohes Fleisch für die Kondore ausgelegt, damit Sie die Möglichkeit haben, mit etwas Glück den größten Neuweltgeier der Welt aus nächster Nähe beobachten zu können. Der sehr seltene Kondor wird in den Andenländern im Staatswappen als Hoheitszeichen geführt. Leider wird sein Lebens- und Futterraum auf Grund ständiger Bejagung und wegen intensiver Landwirtschaft immer mehr minimiert, so dass er vom Aussterben bedroht ist. Danach entdecken Sie den Bergnebelwald und wandern zu einer heißen Schwefelquelle. Anschließend erreichen Sie die Hochlandschaft und können den majestätisch aufragenden Vulkan Purace (4.670 m) sehen.
Fahrtstrecke: 90 km, Fahrtzeit: 3 Std., Wandern 2 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 2 Std.


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8. Tag: Indianermarkt in Silvia und Fahrt nach Cali und Flug nach Bucaramanga, (F)

Morgens besuchen Sie in Silvia, einem Bergdorf in der Nähe von Popayan, den lebhaften Markt, der hier wöchentlich dienstags stattfindet. Hierher strömen Guambiano-Indianer, um ihre landwirtschaftlichen Produkte, Kräuter und Tiere zum Verkauf anzubieten. Die traditionsbewussten Guambiano-Indianer leben sehr zurückgezogen in den Bergregionen; sie mussten sich hart ihre Autonomie gegenüber den Kolumbianern erkämpfen. Der Markt findet auf dem Hauptplatz statt, umgeben von der Kapelle und umliegenden Hügeln. Die bunten Trachten der Guambianos und das rege Treiben auf dem Marktplatz und die vielen bunten Chivas (lokale Busse), voll gepackt mit Ballen von Agavenfasern, bieten ein fotogenes Motiv. Gegen Mittag fahren Sie über die gut ausgebaute Autobahn nach Cali zum Flughafen und fliegen über Bogota nach Bucaramanga, einer schnell wachsenden Stadt auf 960 m ü.d.M. Auf einer szenenreichen Fahrt erreichen Sie nach einer Stunde Fahrt die Kaffee-Hazienda El Roble, die von sich behauptet, den "besten Bio-Kaffee" von Kolumbien herzustellen.
Übernachtung auf der traditionellen Kaffee-Hazienda.
Fahrtstrecke: 175 km, Fahrtzeit: 3,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.


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9. Tag: Kaffeeverkostung und Fahrt nach Barichara, dem schönsten Dorf Kolumbiens, (F/A)

Nach dem Frühstück mit Kaffee (bei dem selbst Teetrinker zu Kaffeefreunden werden können) erkunden Sie auf der Kaffee-Plantage die Kaffeesträucher in verschiedenen Wachstumsstadien mit Blüten und Kaffeekirschen und werden mit dem ökologischen Anbau vertraut gemacht. Sie bekommen einen guten Einblick in die Welt des Kaffees von der Blüte über die knallrote Kaffeekirsche bis zum Verkosten des aromatischen Bio-Kaffees. Das milde Klima der Mesa de los Santos lässt besonders aromatische und füllige Kaffeebohnen gedeihen. Zu erwähnen sind auch die über 120 verschiedenen Vogelarten, die in den Schattenbäumen Unterschlupf finden und den Kaffee vor Schädlingen bewahren. Danach fahren Sie weiter zu dem kleinen kolonialen Dorf Barichara (1.340 m ü.d.M.), das auf einem Hochplateau liegt. Der Ort wurde 1978 zum National-Denkmal erklärt und zum schönsten Dorf Kolumbiens deklariert. Die Architektur stammt aus dem 18. und 19. Jhdt. Die strahlend weißgetünchten Häuser mit türkisblau gestrichenen Fensterläden und wellenförmigen Kolonialziegel-Dächern lassen das Dorf wie eine Filmkulisse aus vergangenen Zeiten erscheinen. Am Abend bummeln Sie noch zur Plaza mit der Kathedrale.
Übernachtung im Villa-Hotel.
Fahrtstrecke: 70 km, Fahrtzeit: 2,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.


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10. Tag: Besuch von Barichara und Ausflug nach San Gil, (F/M)

Morgens besuchen Sie in Barichara die aus buntem Sandstein erbaute Kathedrale, verschiedene Kapellen und den Friedhof, der oberhalb der Stadt liegt mit einer herrlichen Aussicht auf den Ort und das Tal des Río Suarez. Sie lernen verschiedene Familienbetriebe kennen, die sich der Tonkunst, Öko-Papierherstellung oder dem Schnitzhandwerk widmen. Danach erkunden Sie das Nachbardorf San Gil, das Sie nach einer halbstündigen Fahrt erreichen. San Gil wurde ebenfalls vor 200 Jahren im Kolonialstil erbaut und hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für Abenteuersport entwickelt. Sie bummeln durch den Parque El Gallineral mit Bäumen, von denen Tillandsien wie riesige Schleier herabhängen. Nach dem Besuch einer Höhle mit präkolumbianischem Friedhof geht es zurück nach Barichal. Übernachtung im Villa-Hotel.
Fahrtstrecke: 42 km, Fahrtzeit: 1,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps, Besichtigungen: 5 Std.


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11. Tag: Wanderung nach Guane und Weiterfahrt nach Villa de Leyva, (F/M)

Morgens wandern Sie auf dem Camino Real Pfad bergabwärts zu dem 5 km entfernten Ort Guane, vorbei an kleinen Fincas, auf denen vor allem Vieh und Ziegen gehalten werden, erreichen Sie nach ca. 2 Stunden das weiß getünchte koloniale Dorf Guane. Ein kleines Restaurant lädt zum schmackhaften Essen ein, über dem Holzfeuer zubereitet. Im Patio gibt es Fossilien zu bewundern, die dem Wirt als Wegdekoration dienen. Auf der Weiterfahrt durch die Westkordillere erreichen Sie nach 5 Stunden in Richtung Süden die Stadt Villa de Leyva auf 2.140 m Höhe, die von den Spaniern gegründet wurde. Sie ist mit kopfsteingepflasterten Gässchen, blumengeschmückten Patios und mit den von den Balkonen hängenden Geranien ein Musterbeispiel spanischer Architektur. Hier ließen sich die reichen Grundbesitzer nieder, um im angenehmen gemäßigten Klima zu entspannen. In diesem Flair lässt es sich gut mehrere Tage aushalten, um die Höhepunkte der Stadt und der Umgebung zu entdecken.
Übernachtung im Posada-Hotel In Kolonialstadt.
Fahrtstrecke: 191 km, Fahrtzeit: 4,5 Std., Wandern ca. 2 Std. Fotostopps und Besichtigungen: 1 Std.


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12. Tag: Villa de Leyva und Umgebung: Kirchen, Konvente und Saurier, (F)

Morgens besuchen Sie zu Fuß im Plaza Bolívar das Karmeliterkonvent sowie das paläontologische Museum, das einen Einblick in die Lebewesen vergangener Erdzeitalter gibt. Beeindruckend ist das Skelett eines Ichthyosaurus mit ca. 10 m Länge. Die Umgebung von Villa de Leyva ist eine Fundgrube für Fossilien, ein Zeichen dafür, dass sich hier vor Millionen von Jahren ein großes Meer befand, bevor sich die Pazifische Meeresplatte unter die Kontinentalplatte schob und den Meeresboden zu den Anden auftürmte. Sie besuchen das Open Air Museum "El Infiernito" (kleine Hölle) wie es die Spanier schockiert bei ihrer Ankunft nannten. 34 übermannshohe Phalli bildeten ein Himmelobservatorium, mit deren Hilfe vermutlich die Muiscas (altindianisches Volk) die Schattenlänge der Monate und der Jahreszeiten bestimmte. Danach besuchen Sie die dominikanische Klosterfestung Ecce Homo, einen Ort der Ruhe und Besinnung, im Jahre 1620 als Schutzburg gegen feindliche Angriffe erbaut. Auf dem Rückweg kommen Sie zu der Casa de Barro, der Konstruktion eines ockerfarbenen Hauses ohne Ecken, vollständig aus Lehm errichtet.
Nach einem informativen und landschaftlich herrlichen Tag fahren Sie zurück nach Villa de Leyva zu Ihrem Hotel.
Fahrtstrecke: 50 km, Fahrtzeit: 1,5 Std., Wandern 1,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.


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13. Tag: Wanderung im Naturreservat "Iguaque" (F/P)

Morgens besuchen Sie auf einem Tagesausflug das Naturreservat Iguaque und wandern in der Páramolandschaft, die sich durch eine Unzahl von mannshohen Frailejones-Blumen (Espeletia pycnophylla) charakterisiert. Die idyllisch in die Pamarolandschaft eingebettete Lagune Iquaque ist, neben der Laguna de Guatavita einer der heiligen Seen der Muisca-Kultur. Nach ihrer Mythologie ist sie der Geburtsort des Wassers. Danach besuchen Sie den Wasserfall Hayal und kommen danach zu einem Felsvorsprung, von wo aus sich ein Panoramablick über die darunterliegende Landschaft bietet.

Hinweis: Sollten Sie nicht gut zu Fuß sein, empfehlen wir Ihnen statt der Wanderung in Villa de Leyva zu bleiben, um das herrliche Städtchen nochmals auf eigene Faust zu erkunden.
Übernachtung in Villa de Leyva
Fahrtstrecke: 70 km, Fahrtzeit: 2 Std., Wandern 5-7 Std. mit Fotostopps


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14. Tag: Legende von El Dorado, Salzkathedrale Zipaquira und Flug von Bogota nach Cartagena, (F)

Morgens fahren Sie durch die Ostkordillere Richtung Süden zur Lagune von Guatavita. Vom Kraterrand haben Sie einen Ausblick auf die Lagune, wo wichtige Goldschmuckgegenstände der präkolumbischen Kultur gefunden wurden und die Sage des "El Dorado" entstanden war. Der Zipa (Landesfürst) kam jedes Jahr voll Trauer, eingesalbt mit Öl und besprüht mit Goldstaub nach Guatavita und warf bei einer feierlichen Zeremonie goldene Gefäße und Schmuckstücke zu seiner früheren Gemahlin auf den Seegrund hinab, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Danach erreichen Sie auf einer beschaulichen Fahrt Zipaquira, einem Ort, der für die Muisca-Indianer vor hunderten von Jahren große sakrale Bedeutung hatte und gleichzeitig das Zentrum der Salzgewinnung war. Für den Besucher ist die größte Attraktion die aus drei Schiffen bestehende Höhlenkirche, komplett aus Salz gebaut; die größte ihrer Art auf der ganzen Welt. Danach fahren Sie weiter nach Bogota, um nach Cartagena de las Indias an die Karibik zu fliegen. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel, das ideal in der kolonialen Altstadt liegt.
Fahrtstrecke: 180 km, Fahrtzeit: 3,5 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 3 Std.


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15. Tag: Koloniales Cartagena und Festung San Felipe, (F)

Morgens besuchen Sie die koloniale Altstadt von Cartagena. Die im Jahr 1533 von den Spaniern gegründete Stadt wurde zur bedeutendsten Festung Südamerikas ausgebaut; zum Schutz gegen die häufigen Angriffe von englischen und französischen Piraten. Die mächtige Schutzmauer ist 11 km lang und an deren Ende liegt die Festung San Felipe de Barajas mit Labyrinthen und Tunneln. Innerhalb der Altstadt befinden sich viele koloniale Bauten wie das Kloster von San Pedro Claver, die Kathedrale und viele prächtige Kolonialhäuser mit hölzernen Balkonen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet sich für weitere Entdeckungen der Altstadt und Spaziergänge am karibischen Strand und zum Baden an.
Fahrtstrecke: 20 km, Fahrtzeit: 1 Std., Fotostopps und Besichtigungen: 4 Std.


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16. Tag: Cartagena - Islas del Rosario, (F/M)

Heute genießen Sie einen Tag im "Paradies". In einem equemen Motorboot fahren Sie durch die Bucht von Cartagena, an der Insel Baru entlang zu der Koralleninseln Islas del Rosario. Nach einem typischen Mittagessen auf der Insel Majagua bietet sich die Gelegenheit zum Schwimmen oder der fakultative Besuch eines Freiwasser-Aquariums, in dem Delphine, Haie, Rochen und andere Meeresbewohner aus nächster Nähe beobachtet werden können. Nachmittags Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung in Cartagena.
Motorbootfahrt: 30 km, Fahrtzeit: 2 Std., Baden und Besichtigungen: 4 Std.


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17. Tag: Cartagena, (F)

Der Tag steht zur freien Verfügung und bietet sich für weitere Entdeckungen in der kolonialen Altstadt an und zum Entspannen an der Karibik.
Übernachtung in Cartagena im Hotel.


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18. Tag: Cartaqena - Bogotá - Frankfurt, (F)

Morgens fliegen Sie von Cartagena nach Bogotá und nach Umsteigen weiter nach Frankfurt.


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19. Tag: Frankfurt

Ankunft in Frankfurt oder Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen. Ende einer schönen, erlebnisreichen Reise.

Hinweis:

Es besteht die Möglichkeit, in unseren Badehotels zu verlängern: Royal Decameron Baru Beach Resort (Isla Baru) oder Las Americas Casa de Playa.


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