Sommer Fern
abschluss

Regenwaldexpedition auf dem Manatee - Flotel, 8/10 Tage

ab / bis Coca (Puerto Francisco de Orellana)



Buchungsnummer: ECU-AD-03

Eine besondere Art, den Regenwald zu erkunden, ist, auf dem Flotel Manatee unterwegs zu sein. Sie bewegen sich wie der Amazonasentdecker Francisco de Orellana vor fast 500 Jahren, jedoch im Gegensatz zu ihm auf einem bequemen "Schwimmenden Hotel" und dringen jeden Tag, seinen Spuren folgend, in immer neue Regionen des Primärwaldes ein und erkunden dabei seine unsagbar artenreiche Flora und Fauna. Das 27 m lange klimatisierte Flotel bietet maximal 30 Passagieren Platz und verfügt neben den freundlich eingerichteten klimatisierten Kabinen über Bar, Restaurant und Sonnendeck. Qualifizierte englischsprachige Naturführer und indigene lokale Führer stehen Ihnen während der Bootsausflüge (motorisierte Beiboote und Kanus zum Paddeln) und Urwaldwanderungen erklärend und hilfreich zur Seite. Abendliche Vorträge (Lecturing) erweitern Ihre Kenntnisse des komplexen Ökosystem Amazoniens. Bei Tages- und Nachttouren entdecken Sie ökologische Besonderheiten der verschiedenen Regionen. Sie haben auch vom Flotel aus die Möglichkeit, Vögel zu beobachten, im Fluss zu schwimmen, neue Fluss- und Urwaldlandschaften zu beobachten.

Der Amazonas-Regenwald von Ecuador besitzt eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna mit mehr als sechshundert verschiedenen Vogelarten wie Papageien, Aras, Falken und Adlern. Die Zuflüsse und abgestorbenen Flussarme des Río Napo sind Heimat von Kaimanen, Pirañas, Delfinen, Welsen und Manatis (Seekühen) Trichechus manatus. Schmetterlinge in allen nur denkbaren Farben und Größen, sowie unzählige zum Teil noch unentdeckte Insekten sind zu bewundern. Riesen Frösche, Giftpfeilfrösche und Brüllaffen teilen sich mit anderen Tieren dieses Stück Natur, das man nur hier am Amazonas findet. Die Vegetation in Amazonien ist ebenfalls sehr vielseitig. Überschwemmungswälder (Várzea), Sumpfwälder (Igapó) und überschwemmungsfreie Terra-Firme-Wälder haben ihre eigene Pflanzen- und Baumformen gebildet.

Folgende Routenverläufe sind lediglich Rahmenprogramme, welche keinen Anspruch darauf erheben, dass alle Besichtigungspunkte besucht werden und dass die Reihenfolge der Tagesabläufe eingehalten wird. Kurzfristige Programmänderungen ohne Vorankündigung sind möglich; diese sind manchmal aufgrund von klimatischen Bedingungen, Wasserstand der Flüsse, verfügbarer Zeit, technischer oder anderer Probleme nötig; den Entscheidungen des Kapitäns und Ihrer Führer während der Exkursionen ist Folge zu leisten. Regressansprüche wegen Programmänderungen oder Einschränkungen sind ausgeschlossen.

Auf dem Flotel "Manatee" durch den Urwald von Ecuador, 8 Tage

Auf den Spuren von Francisco de Orellana - Naturreservate (Primärwald): Limoncocha, Jatuncocha und Pañacocha, Nationalpark Yasuni und Cicame

Mo-Mo


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Reiseverlauf:

1. Tag: Quito - Coca - Nationalpark Yasuni

Unsere Reise startet morgens mit einem halbstündigen Flug über die Ausläufer der Ostkordillere von Quito nach Coca. Von dort aus geht es auf einem Schnellboot in 2 Stunden den Río Napo abwärts, wobei wir schon erste Informationen über die Region erhalten. Gegen Mittag begeben wir uns an Bord unseres Flotels Manatee und setzen unsere Reise durch den geheimnisvollen Regenwald des Río Napo fort. Wir genießen das Farbspektakel des Sonnenuntergangs von Bord der Manatee aus. In einer Nachtexkursion erkunden wir zum ersten Mal den Urwald zu Fuß oder per Boot, abhängig von Ort, Wasserstand, Wetterbedingungen und den vorherrschenden Tierarten.


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2. Tag: Besuch des Nationalparks Yasuní, VP

Heute erforschen wir mit Beibooten einen der interessanten Zuflüsse des Río Napo, der im Nationalpark Yasuní entspringt. Bei der Fahrt flussaufwärts können wir mit etwas Glück den sagenumwobenen Jaguar erspähen oder Flussotter, Spinnenaffen und Totenkopfäffchen (Saimiri sciureus) beobachten. Danach setzen wir die Fahrt auf der Manatee in Richtung peruanischer Grenze fort. Auf einem Nachtausflug entdecken wir wieder die einzigartige Tierwelt. Voraussichtlich beobachten wir Capibaras (Wasserschweine= Hydrochoerus hydrochaeris), die größten Nagetiere der Welt und Kaimane. Um den Dschungel hautnah zu erleben, besteht die Möglichkeit, im Nationalpark zu zelten.


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3. Tag: Peruanische Grenze und Nationalpark Cuyabeno, VP

Morgens können wir uns auf eine weitere Entdeckungstour an Bord der Manatee freuen. Wir haben die Gelegenheit, verschiedene Vogel- und Tierarten zu beobachten und die reichhaltige Vegetation zu entdecken. Um ein weiteres Highlight der Reise, den Nationalpark Cuyabeno zu erreichen, navigiert uns die Manatee durch den größten Zufluss des Napo, den Río Aguarico. Unterwegs halten wir in einem Dorf an, mit der Möglichkeit, uns zu erfrischen und die Einheimischen kennen zu lernen.


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4. Tag: Nationalpark Cuyabeno und seine Urwaldbewohner, VP

Den heutigen Tag werden wir in einer indianischen Kommune verbringen, um einen authentischen Eindruck vom Leben der Eingeborenen zu bekommen. Ein lokaler Führer zusammen mit unserem Naturführer macht uns mit den Geheimnissen der indianischen Medizin und Pflanzenkunde vertraut. Eine kurze Wanderung führt uns zu einer Hütte, in der wir von den Einheimischen in ihre Kultur und Tradition eingeführt werden. Hier haben wir auch die Möglichkeit, verschiedene Handarbeiten zu erwerben. Wir probieren traditionelle Speisen und genießen die Gastfreundschaft der Einheimischen.


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5. Tag: Nationalpark Cuyabeno und Lagartococha-See, VP

Heute dringen wir mit der Manatee zu den Lagunen von Lagartococha vor. Dieses abgeschiedene Gebiet ist nur durch den Río Lagarto, einen Schwarzwasserfluss zugänglich. Die Schwarzwasserseen erstrecken sich entlang der peruanisch - ecuadorianischen Grenze und dienen den legendären Rosa Flussdelfinen, den Flussschildkröten sowie den Schwarzen Kaimanen (Melanosuchus niger), sowie den rätselhaften Manati-Seekühen als Heimat. Zudem verbergen sich unzählige Tierarten in der Ufervegetation, die es zu entdecken gilt; darunter beispielsweise rote Brüllaffen (Alouatta), Dreizehen-Faultiere (Bradypodidae) sowie Hoatzins (Opisthocomus hoazin).


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6. Tag: Entdeckungsfahrt auf dem Río Napo, VP

Ab heute wird uns die Manatee langsam zum Ausgangspunkt unserer Reise zurückbringen. Morgens können wir den herrlichen Panoramablick vom Sonnendeck aus genießen; wir sehen die Ufer des Río Napo mit seiner beeindruckenden Pflanzen- und Tierwelt an uns vorbeiziehen. Nachmittags ist unsere Aufmerksamkeit erneut gefragt. Wir erforschen die Flussbänke und tropischen Flussinseln und halten unter anderem nach Vögeln Ausschau, wie z.B. dem Schirmvogel.


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7. Tag: Auf dem Río Napo zum Wildreservat Pañacocha (Piraña See), VP

Morgens warten auf unserer Urwaldsexpedition weitere Überraschungen auf uns. Wir setzen zunächst unsere Reise flussaufwärts fort, um den Río Pañayacu (Piraña-Fluss) zu erreichen. Wir erkunden dieses geschützte Gebiet sogleich mit Kanus und haben die Chance, die hier beheimateten Rosa Flussdelfine oder auch die flinken Totenkopfäffchen (Saimiri sciureus) zu beobachten. Das Pañacocha-Seengebiet ist im Gegensatz zum Lagartococha-See ein von  Weißwasser überflutetes Gebiet und bietet dem berüchtigten Piraña, dem urtümlich anmutenden Arowana (Knochenzüngler) wie auch dem weißen Kaiman (Paleosuchus palpebrosus) eine optimale Heimat. In der Nacht können wir einen Bootsausflug unternehmen, um den Wald und die Flussbänke genauer zu erforschen.


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8. Tag: Nationalpark Yasuní, Museumsbesuch und Rückkehr, F

Frühmorgens brechen wir per Boot, verbunden mit einer kleinen Wanderung zu einer Lehmlecke, auf. Je nach Wetter und Situation finden sich unzählige Papageien und Aras ein, um in einer Lehmwand (Papageien-Lecke) mineralhaltigen Lehm zu fressen; das krächzende Geschrei der Vögel und ihr buntes Herumflattern sind ein unvergessliches Schauspiel. Am frühen Nachmittag besuchen wir ein archäologisches Museum mit Töpferwaren aus der präkolumbischen Omagua-Kultur, der ersten Siedler in dieser Gegend. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Handarbeiten aus Materialien, die der Dschungel bietet, zu erwerben. Danach fahren wir mit dem Boot nach Coca zurück, von wo wir unseren Rückflug nach Quito antreten.


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Und:

Auf dem Flotel "Manatee" durch den Urwald von Ecuador, 10 Tage

Fr-So (Durchführbarkeit erst ab 12 Personen, Termine auf Anfrage;)

Die Tage 1 bis 7 entsprechen der o.g. 8-tägigen Reise

Reiseverlauf der Verlängerung


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8. Tag: Erkundung des Wildreservats Pañacocha, VP

Den heutigen Tag werden wir damit verbringen die geschützte Flora und Fauna des Pañacocha Waldes zu erkunden. Verschiedene Wanderungen und Kanufahrten werden Ihnen dieses Ecosystem mit all seinen Sehenswürdigkeiten näher bringen.


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9. Tag: Nationalpark Yasuní und Reservat Limoncocha, VP

Frühmorgens brechen wir per Boot, verbunden mit einer kleinen Wanderung zu einer Lehmlecke auf. Je nach Wetter und Situation finden sich unzählige Papageien und Aras ein, um in einer Lehmwand (Papageien-Lecke) mineralhaltigen Lehm zu fressen; das eindringliche krächzende Geschrei der Vögel und ihr buntes Herumflattern sind ein unvergessliches Schauspiel. Am Nachmittag liegt unser Augenmerk auf der Erkundung des Bioreservates Limoncocha. Diese kleine Schutzzone wurde in den achtziger Jahren geschaffen, um den Limoncochasee zu schützen. In diesem See lebt eine noch beträchtliche Population schwarzer Kaimane (Melanosuchus niger). Wir haben die Möglichkeit, diese faszinierenden Tiere bei einer nächtlichen Kanufahrt zu beobachten.


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10. Tag: Limoncocha, Besuch eines einheimischen Museums und Rückkehr

Am frühen Morgen können wir das geschäftige Treiben der unzähligen Vogelarten beobachten, die um den Limoncocha-See herum beheimatet sind, oder wir nehmen die interessante Ufervegetation genauer in Augenschein. Am frühen Nachmittag besuchen wir ein archäologisches Museum mit Töpferwaren aus der präkolumbischen Omagua-Kultur, der ersten Siedler in dieser Gegend. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Handarbeiten aus Materialien, die der Dschungel bietet, zu erwerben. Im Anschluss an dieses Erlebnis kehren wir nach Coca zurück, von wo wir unseren Rückflug nach Quito antreten werden.


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