Auf dieser Tour haben Sie die Möglichkeit, die beiden einzigartigen Ökosysteme des Manu Bergnebelwaldes und des Tropischen Regenwaldes miteinander zu kombinieren.
Die Bergnebelwaldregion reicht von etwa 3.600 bis auf 1.600 m auf den östlichen Abhängen der Anden (Richtung Amazonasbecken). Die Landschaft ist bergig und wild, enge Täler und tiefe Schluchten, immer von undurchdringlicher Bergnebelwaldvegetation bedeckt. In höheren Lagen großzügig von Nebel verhüllt, findet man dagegen in den tieferen Lagen dagegen man die Hügel des Vorandengebietes. Die Vegetation ist vielleicht die üppigste der Tropen, mit vielen Orchideen-, Bromelien-, Flechten- und Moosarten, Riesenbegonien und Farnen. Hier ist auch der Felshahn, der peruanische Nationalvogel zu Hause wie auch der Brillenbär, die einzige südamerikanische Bärenart und der Gelbschwänzige Affe, der bis vor kurzem als ausgestorben betrachtet wurde.
Der Manu-Nationalpark ist international als einer der ursprünglichsten Regenwälder der Erde bekannt. Mit 18.812 km² umfasst er etwa die Hälfte der Fläche der Schweiz. Es gibt keinen anderen Park auf der Welt, der Manu an Artenreichtum gleichkommt. Über 1.000 Vogelarten sind bisher bestimmt worden, sowie über 15.000 Pflanzenarten; 13 Affenarten und Millionen von Insektenarten, von denen nur ein geringer Bruchteil benannt ist. Im Manu kann man noch gesunde Populationen von Jaguar, Tapir, Ameisenbär, Riesenotter und den gefährdeten Mohrenkaiman in ungestörter Umgebung finden.






