Wandern auf Caminos Reales, 7 Tage


Buchungsnummer: KOL-KON-07

Auf dieser Tour entdecken Sie auf verschiedenen Tageswanderungen historisch und landschaftlich reizvolle Orte in Boyacá und Santander. Nach einem Besuch der Salzkathedrale von Zipaquirá fahren Sie nach Villa de Leyva, einem hübschen Kolonialdorf. Die erste Wanderung führt durch leicht hügeliges Gelände zum Kloster Ecce Homo. Unterwegs besichtigen Sie Fossilien und das astronomische Observatorium der Muiscas, »El Infiernito«. Nach der Rückkehr bleibt noch ausreichend Zeit, um in Villa de Leyva zu bummeln. Die zweite Wanderung führt zur Laguna de Iguaque, im Páramo auf über 3.000 Meter Höhe. Die Muiscas glaubten, dass Bachué, die Mutter des Lebens aus diesem See stieg. Nach einer kurzweiligen Fahrt durch grüne Hügel erreichen Sie Barichara in Santander. Dort wandern Sie zwei Tage auf den Caminos Reales, einem Wegenetz, das im 19. Jh. vom deutschen Ingenieur von Lengerke erbaut wurde. Nach einer Fahrt durch den Canyon del Chicamocha endet die Tour in Bucaramanga, von wo der Rückflug nach Bogotá angetreten wird.


Reiseverlauf:

Abkürzungen

F=Frühstück


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1. Tag Bogotá - Villa de Leyva

Fahrt von Bogotá nach Villa de Leyva. Unterwegs besichtigen Sie die Salzkathedrale von Zipaquirá. In den Kavernen, aus denen das Salz abgebaut wurde, ist eine imposante Kirche gebaut worden. Salz wurde bereits von den Ureinwohnern abgebaut und war ein wichtiges Handelsgut, das u.a. gegen Gold getauscht wurde. Weiter geht die Fahrt, an saftigen grünen Weiden entlang bis zum Wallfahrtsort Chiquinquirá. Von dort ist es noch eine halbe Stunde bis Villa de Leyva. Dort bleibt am Nachmittag Gelegenheit, durch das Dorf zu bummeln, die kleinen Läden zu entdecken oder an der Plaza Mayor einen Kaffee zu trinken.

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2. Tag Villa de Leyva

Die Gegend von Villa de Leyva war vor Millionen von Jahren vom Meer bedeckt. Durch die besondern geologischen und klimatischen Bedingungen finden sich viele Fossilien und sogar Fischsaurier wurden gefunden. In einem kleinen Museum wird ein Exemplar voller Stolz präsentiert. Über das astronomische Observatorium der Muiscas "El Infiernito" kann nur spekuliert werden. Die Reihen von über fünzig Steinsäulen sind präzise am Stand der Gestirne zu der Sonnwende ausgerichtet. Der spanische Name "El Infiernito" bedeutet "kleine Hölle" und wurde vermutlich unter dem Einfluss der Mönche aus den verschiedenen Klöstern in der Gegend verwendet. Eines dieser Klöster ist Santo Ecce Homo, ein Dominikanerkloster, in dem bis vor einigen Jahren noch Mönche lebten. Heute wird es noch für Versammlungen genutzt. Es erlaubt einen guten Einblick in die karge Lebensweise der Mönche in dieser Gegend. Auf Wunsch kann der Ausflug teilweise als Wanderung erfolgen. Bei ausreichender Zeit kann auch das Töpferstädtchen Ráquira besucht werden.

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3. Tag Naturreservat Iguaque

Ausflug zum Naturreservat von Iguaque bis zur Laguna de Iquaque. Der See ist neben der Laguna de Guatavita und der Laguna de Fúquene einer der heiligen Seen der Muisca-Kultur. Nach der Mythologie der Muiscas ist in diesem See das Leben entstanden und Bachué, die Muttergöttin, entstieg mit einem Baby im Arm aus dem See, um so den ersten Menschen auf die Erde zu bringen. Die Wanderung führt durch die typische Páramovegetation mit ihren charakteristischen Frailejones bis hin zur Lagune auf einer Höhe von ca. 3600 Meter. Gehzeit ca. sechs Stunden. Gute Kondition, feste Schuhe und Regenjacke sind erforderlich.

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4. Tag Villa de Leyva - Barichara

Von Villa de Leyva führt die Fahrt durch das Tal des Río Suarez nach Barichara. Der Oberlauf des Flusses windet sich durch eine enge Schlucht, um dann ab Barbosa in einem weiteren Tal zu fließen. Die Straße führt am Hang dises Tales durch eine malerischen Landschaft. Eine Kaffeepause mit den typischen Bocadillos ist hier Pflicht. In dieser Gegend lehnten sich im 18 Jh. Kleinbürger gegen die hohe Abgabenlast der Regierung auf. Im Gegensatz zur späteren Unabhängigkeitsbewegung richtete sich der Zorn gegen die lokale Regierung, aber nicht gegen den spanischen König. Trotz kurzzeitiger Erfolge wurde die Bewegung durch den Vizekönig unterdrückt. Das Zentrum der Bewegung lag im Städtchen Socorro. Nach der Ankunft in Barichara bietet sich ein herrlicher Anblick über das ganze Tal des Rio Suarez.

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5.-6. Tag Caminos Reales

Verschiedene Wanderungen auf den Caminos Reales. Dieses Netzwerk von Saumpfaden, wurden schon von den indigenen Völkern genutzt und im 19. Jh. von einem deutschen Ingenieur ausgebaut und befestigt. Je nach Wanderung sind Sie zwischen zwei und acht Stunden unterwegs. Die meisten Wanderungen lassen sich auch zu Pferd unternehmen. Zur Abkühlung lässt sich eine Raftingtour auf dem Río Fonce oder dem Río Chicamocha unternehmen. Santander war einst das Siedlungsgebiet der präkolumbischen Kultur der Guane. Die Guane waren für Ihre Textilarbeiten bekannt und haben eine Reihe von Felsmalereien hoch über dem Canyon del Chicamocha hinterlassen, die sich besichtigen lassen.

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7. Tag Bogotá

Sie haben die Auswahl entweder mit dem PKW nach Bogotá zurückzukehren oder mit dem Auto durch den Canyon del Chicamocha nach Bucaramanga zu fahren und von dort nach Bogotá zu fliegen.

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Termine und Preise

Preise p.P. im Doppelzimmer

Preise

ab 2 Personen
01.01.17 - 23.12.17 1095.-

Leistungen
  • 7 Tage und 6 Nächte ab/bis Bogotá
  • englischsprachige lokale Reiseleitung
  • Unterkunft mit Frühstück und Wanderverpflegung im Doppelzimmer

Nicht eingeschlossen

Internationale und nationale Flüge, Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht erwähnte Leistungen



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