Transpatagonien, 15 Tage

grenzenlose Weiten im Süden Chiles & Argentiniens


Buchungsnummer: CHI-TA-02

Diese faszinierende „Overland" Reise führt per Bus entlang des südlichsten Teiles der legendären Panamericana Straße durch Chile und Argentinien. Nach Ankunft in Santiago und Weiterreise nach Puerto Montt beginnt die Reise im chilenischen Seengebiet. Sie erleben gewaltige Seen, Urwälder und schneebedeckte Vulkane entlang der
chilenischen „Carretera Austral". Die fast menschenleeren Weiten dieser Gegend beeindrucken mit Gletschern, Wasserfällen und der gewaltigen Andenkette. Auf der argentinischen Seite erfahren Sie im wahrsten Sinne des Wortes die Pampa, schier endlose Steppenlandschaften im Land des Gauchos. Einer der Höhepunkte der diversen Nationalparkbesuche ist der „Los Glaciares" mit dem weltbekannten Perito Moreno Gletscher. Aber absolut ebenbürtig an wilder Schönheit ist der Torres del Paine Nationalpark im chilenischen Patagonien wo Sie ausgewählte Wanderungen unternehmen.
Eine 15-tägige Reise die zu den schönsten Plätzen der wilden Natur Patagoniens führt!


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, BL=Boxlunch-Mittagessen, M=Mittagessen


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1. Tag Ankunft in Santiago de Chile & Stadtrundgang

Morgens Ankunft in Santiago und Transfer zum Hotel.
Nach dem Check-In im Hotel Besichtigung der chilenischen Hauptstadt. Im Stadtzentrum sehen Sie den Präsidentenpalast, ehemals die nationale Münzprägeanstalt und daher „La Moneda" genannt, den historischen Hauptplatz oder „Plaza de Armas" mit der Kathedrale und dem schönen alten Postamt; den „Palacio de la Real Audiencia", der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, und die „Casa Colonial", die historische Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Den besten Blick auf Santiago und die Anden hat man vom „Cerro San Cristóbal", von dessen Gipfel aus eine große Marienstatue die Stadt überblickt. Der Hügel ist Teil des „Parque Metropolitano", des größten Stadtparks, wo sich viele Santiaguinos am Wochenende beim Sport oder Grillen die Zeit vertreiben. Von dort aus fahren Sie durch Providencia, einem der gehobenen Stadtteile Santiagos mit schönen Geschäften, guten Restaurants und modernen Hochhausbauten.

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2. Tag Flug nach Puerto Montt – Lahuen Ñadi Naturpark und Llanquihue See - Osorno Vulkan - Todos los Santos See

Morgens Flug nach Puerto Montt, dem Zentrum des chilenischen Seengebiets und Fahrt nach Puerto Varas, das direkt am Llanquihue See gelegen ist.

Auf dem Weg dorthin machen Sie einen Abstecher in den Naturpark Lahuen Ñadi. Hier können Sie bei einem Rundgang das Wahrzeichen der Region, den Alerce-Baum in seiner natürlichen Umgebung bestaunen. Diese Bäume können bis zu 60 m hoch und über 3000 Jahre alt werden. Weiterfahrt in den Nationalpark Vicente Perez Rosales. Schon während der Fahrt entlang des Llanquihue Sees bieten sich wunderbare Ausblicke auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Ausflug auf den Osorno Vulkan(2.660 m) bis zu einer Höhe von 1.350 m. Bei gutem Wetter Wanderung auf dem Lavagestein in Richtung Schneegrenze. Die Ausblicke von hier auf den sich riesig auftürmenden Vulkan Osorno und die umliegenden Vulkane Calbuco, Antillanca, Tronador und den tiefblauen Llanquihue See sind unvergesslich. Weiter geht es zum "Allerheiligen-See". Übernachtung in einer am See gelegenen Lodge. Je nach Ankunftszeit in Puerto Mott kann die Reihenfolge der Programmpunkte variieren.

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3. Tag Andenüberquerung

Morgens besuchen Sie das Pionier-Museums Petrohue, das eine einzigartige Ausstellung über die Besiedlungsgeschichte der Seen-Region darstellt, die von deutschen und schweizerischen Einwanderern geprägt wurde. Der aktuelle Besitzer der Lodge ist ein direkter Nachfahre dieser schweizerischen Siedler. Außerdem können Sie ein unglaubliches Seilbahnprojekt bestaunen. Weiter geht's es zu den wilden „Saltos de Petrohue", eine Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen, die über beeindruckende Formationen aus dem Lavagestein der umliegenden Vulkane tanzen. Das Wasser des Rio Petrohue selbst hat diese Felsen im Laufe von Jahrtausenden ausgewaschen und geformt. Sie fahren weiter durch Lava- und Waldgebiete in den Puyehué Nationalpark. Dieser wurde eingerichtet, um ausgedehnte Gebiete des für diese Zone typischen (kalten) Regenwaldes zu schützen. Hier gibt es eine immens dichte Vegetation mit Arrayán (Myrten)-Bäumen von ungeahnten Ausmaßen, Jahrhunderte alten Südbuchen, Farnen und essbaren Nalcas, einem Verwandten des Rhabarbers. Verschwiegene Lagunen verstecken sich tief in dem alles bedeckenden Grün. Die Vulkane Antillanca, im Winter ein beliebtes Skigebiet, und Puyehue (2.240 m) erheben sich über die von Wanderwegen durchzogenen Wälder. Nach Überquerung der argentinischen Grenze, Weiterfahrt entlang des langgestreckten Sees Nahuel Huapi bis nach Bariloche (370 Tages-km). Es gilt als eines der exklusivsten Ferien- und Skigebiete Südamerikas und ist auch wegen seiner lokalen Schokolade bekannt. Abends Gelegenheit ein echtes argentinisches Steak und Malbec Rotwein zu genießen! Mittagessen inklusive in einem lokalen Restaurant

F/M

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4. Tag Bariloche - Futaleufú

Heute verlassen Sie den Nahuel Huapi See und kommen in die trockene Pampa-Landschaft. Mittags gelangen Sie über eine malerische Landstraße zu dem idyllischen Künstlerdorf „El Bolsón". Hier werden Sie in einem lokalen Restaurant zu Mittag essen und haben Zeit, um sich die Läden der Künstler und Handwerker anzuschauen. Nach dieser Mittagspause setzen Sie die Reise in Richtung Chile fort und kommen am frühen Abend in Futaleufú an. Auf der Stecke bekommen Sie verschiedenste Landschaften zu Gesicht: von Pampa über Gebirgsmassive, Seen und Flüsse. Unterwegs werden Fotostopps eingelegt. (360 Tages-km).

F/M

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5. Tag Carretera Austral

Futaleufú ist auch der Name des Flusses, der zu den zehn wildesten Rafting-Touren der Welt gehört! Dieser unscheinbare Ort ist ein „Mekka" der besten Wildwasser-Fahrer der Welt. Entlang dieses Flusses fahren wir heute in Richtung Pazifikküste, um auf die legendäre „Carretera Austral" zu treffen, die abenteuerliche Verlängerung der Panamericana. Erst Anfang der 1970er Jahre schuf das chilenische Militär die erste richtige Schotterpiste, um die Ortschaften zu verbinden. Der teilweise noch immer schlechte Zustand der Piste mit unzähligen Schlaglöchern wird kompensiert durch beeindruckende und ursprüngliche Naturerlebnisse. Fahrt an Seen und Wasserfällen vorbei bis zur El Pangue Lodge am Risopatron See. (200 Tages-km).

F/M

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6. Tag Queulat Nationalpark

Heute fahren Sie nach Puyuhuapi, einem Ort der Mitte der 1930er Jahre von 4 Familien aus Böhmen im absolut unberührten Urwald gegründet wurde. Über die Anfänge und das Gedeihen des Ortes werden Sie staunen und mit Glück auch die deutschsprechenden Nachfahren im Ort treffen können. In einer von der Familie Hopperdietzel gegründeten Teppichfabrik werden noch heute Teppiche per Hand hergestellt. Weiter geht es in den Queulat Nationalpark zum „Ventisquero Colgante", einem hängenden Gletscher, dessen Eiskaskaden senkrecht in die Tiefe ragen. Wenn es das Wetter zulässt unternehmen Sie eine Wanderung durch den Regenwald zu einem Aussichtspunkt auf den Gletscher oder zur Laguna Témpanos, wo sich das milchige Schmelzwasser des Gletschers sammelt. Rückfahrt zur El Pangue Lodge. (80 Tages-km)

F/BL

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7. Tag Puerto Aysen

Weiterfahrt auf der Carretera Austral in südlicher Richtung durch üppige Vegetation mit Nalca-Pflanzen und Riesenfarnen bis nach Puerto Aysen bzw. Coyhaique. (330 km bzw. 400 km). Auf dem Weg durchquert man das Naturreservat „Rio Simpson", Heimat von Huemulen (kleine Hirschart), Pumas, Füchsen und vielen anderen Tieren. Diese Gegend war den jesuitischen Missionaren schon im 17. Jahrhundert bekannt, wurde aber erst zwischen 1869 und 1871 von Enrique Simpson in drei Expeditionen erforscht. Die Strecke am Nordufer des Rio Simpson entlang ist wunderschön und bietet die ganze Zeit freie Sicht auf den Fluss. Coihaique, im breiten Tal des Río Simpson gelegen, ist die Hauptstadt der Provinz. Sie wurde 1929 gegründet, um den Siedlern ein urbanes Zentrum zu geben. Coyhaique ist ein angenehmer Ort mit vielen Grünanlagen, freundlichen Einwohnern, Restaurants und Hotels und vollständig von zerklüfteten Bergen umgeben. (250 Tages-km).

F/M

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8. Tag Lago General Carrera

Durchquerung eines spektakulären Canyongebiets mit verschiedenartig schimmernden Gesteinsformen. Anschließend weiter zu den Überbleibseln eines großen Vulkanausbruchs, heute eine gespenstisch anmutende Landschaft mit abgestorbenen Bäumen, in fauligem Wasser stehend und über und über mit Flechten bedeckt. Nachmittags Ankunft am riesigen General Carrera See an der Grenze zu Argentinien, in türkisblaue Farbe getaucht, dazu bei gutem Wetter am Horizont Sicht auf das „Campo de Hielo Norte", das gigantische nördliche Inland-Eisfeld. Je nach Zeitplan und Wetterlage Gelegenheit bei Puerto Tranquilo zu einer Bootsfahrt zur „Catedral de Marmol" (Marmor-Kathedrale), einer aus Kalkstein bestehenden Halbinsel, die in über 3 Mio. Jahren ausgehöhlt wurde und Marmoradern freilegte, die sich nun in vielen Farben im Wasser spiegeln. Unterbringung in einer einfachen, aber traumhaft gelegenen Lodge (280 Tages-km).

F/M

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9. Tag Chacabuco Tal - Lago Posadas (Argentinien)

Entlang des Río Baker führt unser Weg weiter in Richtung Süden. Durch das Chacabuco Tal und über den südlichsten Grenzpass der Carretera Austral gelangen Sie wieder nach Argentinien, in das Gebiet der Trockensteppe. Mit etwas Glück können Sie unterwegs Nandus, Flamingos und Gürteltieren beobachten (200 km). Übernachtung in der Nähe des Lago Posadas.

F/BL

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10. Tag Ruta 40 - Lago Argentino

Auf der zweiten legendären Straße Patagoniens, der Ruta 40, fahren wir durch die endlose Weite der patagonischen Steppe. Die Schotterpiste führt uns am Lago Viedma vorbei bis nach El Calafate, das Tor zum Nationalpark Los Glaciares, gelegen am Lago Argentino, dem größten See Argentiniens und dem zweitgrößten in Südamerika. (570 Tages-km).

F/BL

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11. Tag Perito Moreno Gletscher

Tagesausflug zum wohl schönsten Gletscher der Erde (170 Tages-km): Der Perito Moreno Gletscher ist Teil des Kontinentalen Inlandpackeises. Dieses enorme Eisfeld ist mehr als vier Kilometer lang und ist der größte Gletscher der Welt, der in ein Inlandsgewässer kalbt. Ständig brechen vom Gletscher riesige Eiswände ab und stürzen unter gewaltigem Getöse in den Lago Argentino. Auf sicheren gut gekennzeichneten Wegen haben Sie die Gelegenheit, aus verschiedenen Blickwinkeln dieses Naturwunder zu beobachten.
Möglichkeit zu einer Bootsfahrt zur Gletscherwand (ca. USD 15,- p. P.)

F/BL

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12. Tag Torres del Paine Nationalpark (Chile)

Fahrt über die chilenische Grenze und weiter in den Torres del Paine Nationalpark mit ebenso einmaligen wie bizarren Landschaftsszenarien. Die drei steil in den Himmel ragenden Granitspitzen „Torres del Paine" sind das wohl bekannteste Bild Chiles. Dieser Nationalpark ist unbestritten eines der Highlight Patagoniens. Die nördliche Grenze des Parks ist durch gewaltige Gletscher gekennzeichnet. Hier endet das gigantische „Südliche Eisfeld". Der Park ist Heimat für eine Vielzahl von Wildtieren: Guanakos, Nandus und Hunderte von Vogelarten, einschließlich des Kondors, leben hier. Erste Erkundungen im Park (400 Tages-km). 2 Übernachtungen im Paine Nationalpark.

F/M

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13. Tag Torres del Paine Nationalpark

Abhängig von der aktuellen Witterung werden verschiedene kleinere Wanderungen angeboten, um die Flora und wenn möglich auch die Fauna des Nationalparks hautnah zu erleben. Guanacos,Graufüchse und 120 Vogelarten sind hier heimisch und Teil der unvergleichlichen Kulisse. Möglich ist ein Rundgang auf der Grey Halbinsel um zu sehen wie der Grey-Gletscher in den Grey-See kalbt und fantastische Eisberge in allen Grün- und Blautönen produziert. Beim „Salto Grande" Wasserfall kann bei einer Wanderung auch das gewaltige Bergpanorama noch näher beobachtet werden. (ca 120 Tages-km).

F/BL

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14. Tag Punta Arenas - Milodon Höhle

Fahrt über Puerto Natales am Fjord der letzten Hoffnung nach Punta Arenas an der Magellan-Straße, der natürlichen Grenze zwischen Patagonien und Feuerland. Unterwegs Besichtigung der Milodón-Höhle (400 km). Punta Arenas, quer über die Magellan-Straße blickend, ist die südlichste Stadt in Chile. Sie wurde im Jahre 1848 als kleine militärische Ansiedlung gegründet und entwickelte sich während des 19. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Hafen und Zentrum für Wollproduktion. Die „Schaf-Barone" dieser Zeit erbauten riesige Herrenhäuser, die heute zu den nationalen Baudenkmälern zählen. Heutzutage ist Punta Arenas nicht nur das Zentrum für Schafzucht, sondern auch eine zollfreie Zone und das Zentrum der südlichen Fischindustrie.

F/M

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15. Tag Punta Arenas - Santiago de Chile - Rückflug nach Deutschland

Flug nach Santiago und Rückflug nach Frankfurt.

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Preise

Preise in € p.P.

Gruppentour. Garantierte Durchführung ab 4 Personen

Teilnehmerzahl: 4-15 Personen

Preise ab 2 Personen

DZ EZ-Zuschlag
04.11.17 - 18.11.17 4688.- 970.-
20.01.18 - 03.02.18 4688.- 970.-
10.02.18 - 24.02.18 4688.- 970.-

Leistungen
  • durchgehender deutschsprachiger Reiseleiter
  • Unterbringung in landestypischen Mittelklassehotels im DZ oder EZ mit DU/WC
  • Mahlzeiten lt. Programm
  • Eintrittsgelder
  • Sicherungsschein

Nicht eingeschlossen

nationale Flüge Santiago-Puerto Montt und Punta Arenas-Santiago, optionale Exkursionen (z.B. Bootsfahrt zur Gletscherwand am Tag 11 ca. USD 15 p.P.), Versicherungen, Trinkgelder, persönliche Ausgaben und nicht erwähnte Leistungen


Ihre Hotels


Ort Hotel Ü. Kat.
Santiago de Chile Hotel Fundador 1
Petrohue Cabañas Petrohue 1
Bariloche Hotel Nahuel Huapi 1
Futaleufu Hotel Barranco 1
Puyuhuapi Hotel El Pangue Lodge 2
Lago General Carrera Terra Luna Lodge 1
Ruta 40 Rio Tarde Casa Patagonica 1
El Calafate El Quijote 2
Torres del Paine Hotel del Paine 2
Punta Arenas Hotel Cabo de Hornos 1
Coyhaique Hotel El Reloj 1

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