Atacama 4 Tage/3 Nächte


Buchungsnummer: CHI-TA-04

Die Atacama-Wüste ist die trockenste Wüste der Welt und bietet eine spektakuläre Landschaft: Erleben Sie die bizarren Landschaften des Mondtals beim Sonneuntergang, die dampfenden Tatio-Geysire beim Tagesanbruch, die schier unendliche Weite der Wüste mit dem erhabenen Vulkan Lincanabur und die imposanten Salzverkrustungen des Salzsees von Atacama - so weit das Auge reicht.


Reiseverlauf:

Abkürzungen

F=Frühstück, M=Mittagessen


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1. Tag Calama - San Pedro de Atacama, (F)

Ankunft in Calama (2.265 m ü.d.M.). Hier erwartet Sie Ihre Reiseleitung. Anschließend fahren Sie von Calama in ca. 2,5 Std. durch die Atacama-Wüste nach San Pedro de Atacama. Sie erleben die trockenste und älteste Wüste der Welt. Der einzige Fluss, der durch sie fließt und den Pazifik erreicht, ist der Loa-Fluss (430 km Länge). Die schneebedeckte Ostkordillere der Anden, die sich von Norden nach Süden hinzieht, begrenzt die Wüste im Osten und erreicht mit mehreren Gipfeln Höhen bis 6.000 m. Die Küstenkordillere (Westkordillere) dagegen erreicht mit dem Berg Vicuña Mackena lediglich eine Höhe von 3.114 m. San Pedro de Atacama (2.440 m), ist ein kleines Oasenstädtchen mit stark indianischem Gepräge. Viele Häuser sind aus Adobe (gestampften luftgetrockneten Lehm) gebaut. Der Vulkan Lincancabur (5.598 m), der mit seinem mächtigen Konus ein imposanter "Hausberg" von San Pedro ist, liegt in der Ostkordillere, die die Grenze zu Bolivien bildet. Am Spätnachmittag besuchen Sie das Valle de la Luna (Mondtal), eine beeindruckende, geologische Senke, in der Salzfelsen zu abenteuerlich geformten Türmen und Zacken verwittert sind. Ein besonderes Erlebnis ist es, hier den Sonnenuntergang zu erleben, wobei sich gewaltige Sanddünen in einer Skala von Rottönen bis Dunkelviolett verfärben. Übernachtung in San Pedro.


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2. Tag San Pedro de Atacama, (F)

Heute wandeln Sie auf den Spuren der alten Atacameños und Incas: Sie besuchen die zwei achäologischen Stätten Aldea de Tulor und Pukará de Quitor.
Die Aldea de Tulor ist die Ruine eines Dorfes von ca. 800 v.Chr., wo damals ca. 200 Bewohner lebten. Neben den Ruinen wurden zwei der Behausungen originalgetreu wieder aufgebaut und als Museum eingerichtet.
Die Festung Pukará de Quitor, nur 3 km nördlich von San Pedro, wurde im 12. Jh. von den Atacameños erbaut und später von den Inkas weiter befestigt. 1540 wurde sie von den Spaniern eingenommen. Von der Festung aus hat man einen schönen Blick auf San Pedro und die Andengebirgskette mit ihren Vulkanen im Hintergrund.

Hinweis: Dieser Ausflug wird angeboten als Alternative zum Standtrundgang, da das Museum „Padre Le Paige" bis auf weiteres wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist.


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3. Tag San Pedro - Geysire EI Tatio – Calama, (F/M)

Morgens fahren Sie zum Salar von Atacama, der mit einer Fläche von 1.400 km² (Bodensee 539 km²) der größte Salzsee Chiles ist; seine Oberfläche besteht aus kleinen Seen und weißen, gelben oder braunen Salzkrusten. Er enthält die größten Lithiumreserven der Welt sowie Borax, Pottasche und andere Mineralien. Die Senke, in welcher der See liegt, ist breiter als das Tal von Santiago und scheint endlos lang. Die Luft ist so trocken, dass die Sicht perfekt ist und es somit sehr schwierig wird, Entfernungen richtig einzuschätzen. Die verschiedenen Lagunen dienen den rosafarbenen Flamingos als Nistplätze. Danach fahren Sie zu der "Quebrada de Jerez" einer fruchtbaren Schlucht, die ihren Reichtum an Feigen, Birnen, Pfirsichen und Trauben einem Fluss verdankt, der aus einer engen Schlucht von den Vulkanen herunterströmt. Die Häuser im Dorf sind aus weißem vulkanischem Tuff. Eine der wichtigsten Einnahmequellen der hier lebenden Indianer bildet das Kunstgewerbe (Tuffstein-Figuren, Lampen und Kleinmöbel aus Kakteenholz, exotisch verzierte Indianerflöten und dicke Schafwolldecken).


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4. Tag San Pedro de Atacama – Calama, (F)

Schon um ca. 4.00 Uhr morgens fahren Sie zu den Geysiren von El Tatio in 4.290 m Höhe nahe der bolivianischen Grenze (ca. 95 km Schotterweg). Da der Weg holprig ist, wird diese Strecke in der Regel in Kleinbussen gefahren. Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen die Höhe nicht vertragen, so besteht die Möglichkeit, den Ausflug zu den Geysiren auszulassen und stattdessen gegen Aufpreis direkt von San Pedro nach Calama zu fahren. Die Temperaturen liegen unter dem Gefrierpunkt, so daß die Mitnahme eines gefütterten Anoraks (Jacke) erforderlich ist. Bei Sonnenaufgang erleben Sie ein einzigartiges Naturschauspiel von ca. 70 Geysiren, die in Abständen von wenigen Minuten schwefelhaltige Dämpfe und Wasserfontänen ausstoßen. Die metallblaue Luft, die weißgelben Schwefeldämpfe, die Wasserfontänen und die bunten Mineralablagerungen von zahlreichen heißen Quellen hinterlassen unvergessliche Eindrücke und sind der Höhepunkt eines jeden Besuches der Atacama-Wüste. Kurioserweise sind die Geysire im Licht der aufgehenden Sonne nicht nur am schönsten, sondern auch am höchsten. Aus einem Grund, den nur die Erde selbst kennt, läßt die Kraft der Geysire spürbar nach, sobald die Sonne steigt. Interessant ist auch, etwas abseits der Geysire die riesigen Felsbrocken aufzusuchen, wo Vizcachas (Hasenmäuse) beobachtet werden können. Diese possierlichen Tiere ähneln mit dem langen buschigen Eichhörnchenschwanz, dem schwarzen Schnurrbart und den mäuseartigen Sprüngen einem „bayrischen Wolpertinger". Danach fahren Sie über Berg und Tal mit abwechslungsreichen, farbigen Erd- und Steinschichtungen zum fruchtbaren Tal von Caspana (2.900 m) mit terrassierten Feldern und einem kleinen Dorf aus Tuffstein-Häusern und Lehmdächern aus präkolonialer Zeit. Flußaufwärts liegt Pueblo Nuevo (=Neues Dorf) mit weiteren terrassierten Feldern und auf der anderen Flußseite in eine steile Klippe das Pueblo Viejo (=Altes Dorf). Dann fahren Sie zu dem verträumten Ort Chiu Chiu, von den Spaniern am Zusammenfluß der Flüsse Salado und Loa gegründet, einem Platz, der vom größten Indianerstamm der Wüste bewohnt wurde. Hier befindet sich auch der fruchtbarste Boden. Besonders beachtenswert ist die schöne Kirche San Francisco (erbaut 1675; Innendecke und Chorgestühl aus Kakteenholz, Lehm und Stroh). Dann besuchen Sie Lasana, eine Festung aus dem 12. Jh., das besterhaltene Relikt der Atacama-Kultur, das auf einer Klippe mit Verteidigungsmauern liegt. Hier wohnte die indianische Adelsschicht von ca. 800 Häuptlingsfamilien. Anschließend Weiterfahrt nach Calama und Transfer zum Flughafen. Ende eines schönen und erlebnisreichen Bausteinprogramms.


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Termine und Preise

Preise in € pro Person im Doppelzimmer

englischsprachig

3 Sterne

ab 2 Pers. EZ-Zuschlag
01.01.18 - 20.12.18 806.- 156.-

4 Sterne

ab 2 Pers. EZ-Zuschlag
01.01.18 - 20.12.18 919.- 213.-

Leistungen:
  • Englischsprachige Reiseleitung
  • Unterbringung im DZ oder EZ mit DU/WC in genannten Hotels oder ähnlichen
  • Frühstück
  • Ausflüge laut Programm
  • Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten
  • Sicherungsschein gegen Insolvenz

Nicht eingeschlossen

Innerchilenische Flüge (Santiago - Calama - Santiago: ca. € 269,-),  Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht erwähnte Leistungen


Ihre Hotels


Ort Hotel Ü. Kat.
San Pedro de Atacama La Casa de Don Tomás 3 ***
San Pedro de Atacama Hotel Altiplanico 3 ****

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