Argentinien - Chile vom Feinsten, 18 - 23 Tage

Am schönsten Ende der Welt


Buchungsnummer: CHI-ARG-02

Der Bogen dieser kontrastreichen Reise spannt sich von Buenos Aires, der Metropole Argentiniens bis nach Feuerland und auf der chilenischen Seite von Punta Arenas, der südlichsten Stadt Chiles über die bizarren Türme des Nationalpark Torres del Paine zur chilenischen Seenplatte und über Santiago hinaus bis zur Atacamawüste.

Als Anschlussprogramm bieten wir Ihnen den Besuch der Osterinsel an.

Die Reise besticht durch die landschaftliche Vielfalt des südlichen Südamerikas.

Höhepunkte der Reise sind die argentinische Pampa mit ihren großen Rinderherden, das Tierparadies der Halbinsel Valdés, die wilde Gletscherwelt Südpatagoniens (Gletscher Perito Moreno, Upsala, Balmaceda, Serrano und Grey), das ursprüngliche Feuerland, die herrliche Seenplatte der "Chilenischen Schweiz", die ursprüngliche Insel Chiloe, die traumhafte Seenfahrt auf dem Todos los Santos-See sowie der Besuch der Hafenstadt Valparaíso, des mondänen Badeortes Viña del Mar und die Fahrt durch das Uspallata-Tal hinauf in die Berge nach Portillo.
Im "Großen Norden" von Chile erwarten Sie die Atacamawüste mit riesigen Salaren, das Mondtal, Oasen und präinkaische Stätten sowie die zischenden Geysire von El Tatio.
Grillessen
auf Feuerland, Besuche von kleinen Dörfer im Hinterland, Naturbeobachtungen, Fotostopps, Wanderungen und der Kontakt zu der Bevölkerung gehören zu unserem Reisestil. Sie werden den bunt gefärbten südlichen "Indianersommer" mit kontrastreichen landschaftlichen Stimmungen und die vielen Früchte und guten Weine des Landes genießen.



Die Reise kann als 18-tägige Reise (ohne Atacama)oder als 23-tägige Reise (mit Atacama)gebucht werden.


Reiseverlauf:

Abkürzungen

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag Frankfurt - Buenos Aires

Sie fliegen mit der renommierten brasilianischen Fluglinie TAM von Frankfurt nach Sao Paulo. Nach einem Zwischenstopp mit Umsteigen geht es dann weiter nach Buenos Aires.



2. Tag: Ankunft in Buenos Aires, dem"Paris Südamerikas"

Gegen Mittag landen Sie in Buenos Aires . Nachmittags erkunden Sie die Altstadt mit Plaza de Mayo, Casa Rosada, Rathaus, Kathedrale, Plaza San Martin, Palermo-Park und den volkstümlichen Stadtteil La Boca mit seinen bunt bemalten Häusern. In diesem besonderen Hafenmilieu entstand der weltberühmte Tango. Argentinisches Flair genießen Sie abends in einem traditionellen Restaurant bei einer Tangoshow (nicht eingeschlossen).

Bueno Aires, Stadt des Tango

Bueno Aires, Stadt des Tango


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3. Tag Buenos Aires: Auf den Spuren von Evita Peron, Nachmittag zur freien Verfügung, Grillessen in einem typischen Grill-Restaurant

Morgens besuchen Sie La Recoleta und das Nord-Viertel mit seinen Bauten, im französischen Stil von der Aristokratie errichtet, das Zentrum mit seinen öffentlichen Gebäuden und Shopping-Zentren wie in Belgrano. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um Buenos Aires auf eigene Faust zu entdecken. Am Abend möchten wir Sie zu einem typischen Grillessen einladen. Alternativ bieten wir Ihnen nachmittags die Möglichkeit, an einem Ausflug zum Delta del Tigre teilzunehmen (Buchung vor Ort). Sie besuchen dabei die Vororte im Norden oberhalb von Buenos Aires. Mit dem Zug "Tren de la Costa" geht es nach San Isidro und dann mit dem Katamaran auf das Fluss-Delta. Sie entdecken dabei den Paraná Fluss mit einem subtropischen Regenwald und vielen kleinen Inseln. Abendessen in einem typischen Grill-Restaurant. Übernachtung im Hotel.

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Markt in San Telmo

Markt in San Telmo


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4. Tag Buenos Aires - Trelew - Puerto Madryn

Frühmorgens Flug Richtung Süden nach Trelew, einer modernen Kleinstadt, die im 19. Jahrhundert von walisischen Siedlern gegründet wurde. Von dort fahren Sie über die graubraune patagonische Wüste nach Puerto Madryn, einer Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern, zum Hotel. Nachmittags besuchen Sie die Punta Tombo, die größte Magellanpinguin-Siedlung (Spheniscus magellanicus) der Welt.

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 Pinguine (Spheniscus magellanicus) auf Punta Tombo

 Pinguine (Spheniscus magellanicus) auf Punta Tombo


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5. Tag Halbinsel (Peninsula) Valdes, Tierparadies am Atlantik

Sie unternehmen einen Ganztagsausflug durch die Pampa der Halbinsel Valdés (UNESCO-Naturdenkmal), wo Sie Ñandus (straußenähnliche Vögel), Maras (patagonische Hasen), Guanacos und Gürteltiere beobachten können. Die Halbinsel Valdes bildet den östlichen Teil der Provinz Chubut. Sie ist nur durch einen schmalen Isthmus mit dem Festland verbunden. Danach erreichen Sie Puerto Pyramides. Hier können Sie Seelöwenkolonien (Otaria flavescens) beobachten. Nachmittags fahren Sie zur Punta Norte, der einzigen kontinentalen See-Elefantenkolonie (Mirounga leonina), die hier ganzjährig ansässig ist.

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See-Elefant (Mirounga leonina)

See-Elefant (Mirounga leonina)


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6. Tag Trelew - Ushuaia "Am Ende der Welt"

Der Tag steht für weitere Naturbeobachtungen am Strand zur freien Verfügung. In der umgebenden Steppe können Sie Maras, Guanacos und Darwin-Strauße beobachten. Am Spätnachmittag fahren Sie zum Flughafen von Trelew und fliegen entlang der patagonischen Atlantikküste zur Insel Feuerland, wo Sie in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt landen; Ushuaia wird von den Anden eingerahmt und durch den Beagle-Kanal von den südlichen Inseln getrennt. Die schachbrettartig angelegten Straßen, gesäumt von bunten Holzhäusern, ziehen sich den vorgelagerten Hang hinauf. Der Westen Feuerlands gehört zu Chile, der Osten zu Argentinien. Der Beagle Kanal ist nach dem Vermessungsschiff benannt, auf dem Charles Darwin 1832 im Rahmen einer Forschungsreise die Gewässer um Feuerland befuhr. Feuerland wird im Norden durch die Magellan-Straße vom südamerikanischen Kontinent getrennt. Transfer zum Hotel und Übernachtung.

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Seemöwe

Seemöwe


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7. Tag Beagle Kanal - Lapataia Nationalpark

Vormittags fahren Sie ca. 2,5 Std. auf dem Beagle-Kanal, der nach dem Schiff benannt wurde, auf dem im Jahre 1831 der Kapitän Robert Fitzroy zusammen mit dem damals noch unbekannten jungen Forscher Charles Darwin die Passage zwischen dem Atlantik und dem Pazifik entdeckt hatte. Unterwegs bietet sich ein guter Blick auf die kleine Stadt Ushuaia und auf Felsen, auf denen sich Seelöwen und Wasservögel aufhalten. Nachmittags besuchen Sie den Nationalpark "Parque Nacional Tierra de Fuego" mit der Bucht von Lapataia, dem Pipo-Tal und dem Roca See. Die Ruta 3 führt mitten in den Park hinein. Am Ende der Straße weist ein Schild darauf hin, dass Sie hier 3.063 km von Buenos Aires entfernt sind. Die Parklandschaft ist einfach faszinierend. Schroffe Klippen und Gletscher wechseln sich mit tiefem, undurchdringlich erscheinendem kalten Regenwald ab. Zum Teil gibt es überschwemmte Waldgebiete, wo die Bäume verfaulen, langsam umfallen und in den Himmel ragen: das Werk von Bibern. Mit Glück bekommt man Guanacos und Seelöwen zu Gesicht. Nach einer kleinen Wanderung fahren Sie wieder zurück nach Ushuaia. Übernachtung im Hotel.

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Beagle-Canal, Feuerland

Beagle-Canal, Feuerland


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8. Tag Lago Fagnano - Lago Escondido

Vormittags unternehmen Sie einen Ausflug über den Garibaldi-Pass zum Lago Escondido in den Nordosten von Feuerland. Am Ende des Sees liegt ein zweiter See, der Lago Fagnano. Die Strecke führt durch eine wald- und moorreiche Gegend; einer Berglandschaft, die immer wieder von kleineren Hochtälern unterbrochen wird. Unterwegs bieten sich Wandermöglichkeiten an und immer wieder szenenreiche Ausblicke. Die Nothofaguswälder mit vom Sturm zerzausten Bäumen lassen die Wildheit der Gegend erahnen. Rückfahrt zum Hotel Albatros. Nach einem Grillessen in einer rustikal-zünftigen Waldhütte kehren Sie wieder nach Ushuaia zurück und fahren anschließend zum Flughafen, um einen einstündigen Flug nach Calafate zu nehmen. Die Kleinstadt, die vom Tourismus lebt, liegt am Rande des Nationalparks Los Glaciares am Südufer des Lago Argentino, einem typischen Gletschersees der patagonischen Anden. Sie verdankt ihren Namen einer kleinen Blaubeerpflanze (Berberis buxifolia), die bis zu 30 cm hoch wird und sehr häufig in Patagonien vorkommt.

F/M
Ausflug zum Lago Fagnano

Ausflug zum Lago Fagnano


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9. Tag Lago Argentino - Perito Moreno Gletscher - Calafate

Ganztagesausflug in den Nationalpark Los Glaciares am Lago Argentino. Dieser 600.000 Hektar große Park liegt im Süden der Provinz Santa Cruz. Er hat seinen Namen von neun Gletschern, deren Schmelzwasser in den Lago Viedma und den Lago Argentino fließen. Die Gletscher sind Teil des sogenannten Kontinentalen Patagonischen Eises (rund 500 km lang und bis zu 40 km breit). Unterwegs können Sie die einheimische Tierwelt beobachten, vor allem Greifvögel, Kondore und Guanacos. Ein unübertreffliches Naturschauspiel bietet der Perito Moreno-Gletscher. Besondere Berühmtheit hat der Gletscher dadurch erlangt, dass er einen Arm (Brazo Rico) des Lago Argentino abtrennt. Der unterbundene Wasserspiegelausgleich führt im Laufe von 2-3 Jahren zu einem Niveauunterschied von 30 m. Hält der im Spätsommer meist etwas abgeschmolzene Gletscher dem Wasserdruck nicht mehr stand, kommt es zu einem gewaltigen Durchbruch, dessen Anblick Wunschtraum aller Besucher ist. Nachmittags fahren Sie wieder zurück nach Calafate zum Hotel.

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Perito Moreno Gletscher

Perito Moreno Gletscher


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10. Tag Upsala-Gletscher - Onelli - Calafate

Ganztagesausflug über den Lago Argentino, zur engsten Stelle, der Boca del Diablo. Lange vor dem Ziel sieht man schon den Upsala-Gletscher, einen der größten Einzelgletscher der Welt, mit einer Fläche von 595 km². Auf einer Motorbootfahrt erleben Sie Eisberge unterschiedlicher Farbtöne und Größe. Diese Tour ist vom Wetter abhängig! Danach wandern Sie durch einen Wald zum Onelli See mit Hunderten von Eisschollen. Im Anschluss fahren Sie zurück nach Calafate zum Hotel.

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Upsala Gletscher

Upsala Gletscher


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11. Tag Calafate - Puerto Natales

Auf einer 5-stündigen szenenreichen Fahrt über die patagonische Steppe erreichen Sie in einem Sammelbus den chilenischen Ort Puerto Natales, der von deutschstämmigen Schafzüchtern vor etwas mehr als hundert Jahren gegründet wurde. Der verschlafene Charakter des Ortes hat sich bis heute erhalten. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Spaziergang entlang des Ultima Esperanza-Fjordes, in dem sich Schwarzhalsschwäne und Wildgänse aufhalten. Übernachtung im Hotel.

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Ushuaia

Ushuaia


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12. Tag Ganztagesausflug in den Nationalpark Torres del Paine

Morgens fahren Sie auf einer gut ausgebauten Straße zu der ehemaligen Schaffarm "Cerro Castillo", die heutzutage auch Grenzübergang nach Chile ist. Dann geht es zum Nationalpark Torres del Paine. Verspielte Guanacos, scheue Ñandus, Schwarzhalsschwäne, Graufüchse und hoch in den Lüften schwebende Kondore zeigen sich dem Besucher.  Während der Fahrt werden Sie immer wieder Fotostopps einlegen und wandern, um die einzigartige Landschaft, die bizarren Bergspitzen und auch die vielen Guanacos zu bestaunen. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen Sie den Eingang des Waldes, der zum Gletscher Grey führt. Danach wandern Sie zurück und erkunden im Nationalpark Torres del Paine den Wasserfall Salto Grande und den Lago Nordenskjöld;  Am späten Nachmittag fahren Sie zurück nach Puerto Natales. Unterwegs besuchen Sie die Milodon-Höhle, in der sich vor Millionen von Jahren Riesen-Faultiere aufgehalten haben sollen. Übernachtung in Puerto Natales.

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Nationalpark Torres del Paine mit Cuernos

Nationalpark Torres del Paine mit Cuernos


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13. Tag Bootsausflug zu den Balmaceda- und Serrano-Gletschern, "Whisky on the rocks", Weiterfahrt nach Puntas Arenas, der südlichsten Stadt Chiles

Morgens startet im Hafen von Puerto Natales die halbtägige Bootsfahrt zu den Gletschern Balmaceda und Serrano. Sie fahren durch den Fjord Ultima Esperanza, vorbei am spektakulären Gletscher Serrano, der an der Ostseite des Bernardo O'Higgins Nationalparks herabkommt. Am Ende des Fjords legt das Boot an und es geht zu Fuß weiter - ca. 1 km auf einem gut ausgebauten Weg durch den unberührten subantarktischen Wald bis an den Fuß des Balmaceda Gletschers. Danach geht die Fahrt zurück nach Puerto Natales durch das spektakuläre Labyrinth aus Kanälen und Inselchen. Danach fahren Sie ca. 250 km nach Süden zur Hafenstadt Puntas Arenas, der südlichsten Stadt Chiles. Unterwegs besuchen Sie, wenn es die Zeit erlaubt, auf einem Seitenweg die "Pinguinera", (Pinguinstrand) am Seno Otway, wo sich ca. zweitausend Pinguine im antarktischen Sommer zum Brüten einfinden. Außerdem können Graufüchse und Ñandus beobachtet werden.

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Ausflug zum Balmaceda Gletscher

Ausflug zum Balmaceda Gletscher


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14. Tag Punta Arenas, Hafenstadt der Woll-Barone und Schafzüchter - Puerto Montt

Morgens besuchen Sie den Cerro de la Cruz, der einen Rundblick auf die windgepeitschte Meerenge, auf Feuerland und, bei Fernsicht, auf die schneebedeckte Darwin-Kordillere bietet und danach das Salesianermuseum, das uns einen interessanten Überblick über die Geschichte der Region, der Magellan- Indianerstämme, Vögel und Pflanzen gibt. Mittags fliegen Sie ca. 1 ½ Stunden die chilenische schneegekrönte Kordillere entlang nach Puerto Montt, einer gemütlichen Hafenstadt. Auf einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie den kleinen Fischerhafen Angelmo. Sie bummeln durch das idyllische Hafenstädtchen und können das Kunsthandwerk bestaunen. Bei Angelmo tritt das große chilenische Längstal unter die Meeresoberfläche und bildet die weite Reloncavi-Bucht, die dank ihrer geschützten Lage geradezu ideale Voraussetzungen für einen Hafen aufweist. Danach fahren Sie ca. eine Stunde weiter nach Puerto Varas, einem touristischen Städtchen, direkt am malerischen Llanquihue-See gelegen. Er ist der drittgrößte See von Südamerika und mit rund 860 km² der größte Chiles. Von hier aus hat man einen privilegierten Blick auf den schneebedeckten Osorno-Vulkan (2.652 m), der auf der anderen Seeseite liegt. Übernachtung im Hotel am See.

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Vicuña-Herde (Vicugna vicugna)

Vicuña-Herde (Vicugna vicugna)


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15. Tag Besuch der Insel Chiloe mit Festung Ancud und Frutillar

Morgens fahren Sie nach Pargua (85 km), wo Sie mit der Fähre über den Kanal de Chacao nach Chiloe übersetzen. Die zweitgrößte Insel des Kontinents liegt wie eine Riesenschildkröte vor dem chilenischen Festland im Pazifik und ist 250 km lang und 50 km breit. Sie erreichen auf der Weiterfahrt nach ca. einer Stunde die Stadt Ancud. An den Bastionen dieser Seefeste, die Spanien über die Unabhängigkeitserklärung hinaus treu war, scheiterten Piraten und Befreier. Danach fahren Sie ca. 60 km weiter zu der Stadt Castro; sie liegt an einem Fjord und ist eine der drei noch bestehenden ältesten Städte der Insel . Sie erkunden das Städtchen auf einem Spaziergang, besuchen die Kirche von San Francisco und bestaunen die Palafitos (die ältesten hölzernen Häuser auf Stelzen). Vom Mirador aus haben Sie einen guten Blick auf die Fjorde und die Stadt. Danach fahren Sie zurück zum Festland und besuchen das von deutschen Einwanderern im Jahre 1856 gegründete Städtchen Frutillar am Westufer des Llanquihue-Sees. Auf der gegenüberliegenden Seeseite kann man den mächtigen Vulkan Osorno bestaunen. Nach einem Tag voller Eindrücke kehren Sie zurück zu unserem Hotel in Puerto Varas.

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Palafito-Häuser Castro

Palafito-Häuser Castro


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16. Tag Seenfahrt auf dem schönsten See der Welt "Todos Los Santos-See"

Morgens fahren Sie in einem Sammelbus am malerischen Llanquihue-See entlang, mit Blick auf den Vulkan Calbuco (2.015 m) und den majestätischen schneebedeckten Vulkan Osorno (2.652 m). Bei Ensenada, dem östlichen Hafen des Sees, führt die Straße weiter in den Nationalpark Perez Rosales, durch dichten Urwald und dann über ein Lava-Feld, das die grüne Wildnis wie ein breiter steinerner Fluss durchquert. Danach erreichen Sie die Petrohue-Wasserfälle, wo der Fluss mit Getöse über Basalt-Gestein in mehrere Becken stürzt. Im Hintergrund liegt der beeindruckende Vulkan Osorno und Punti Agudo. Dann erreichen Sie das romantische Dörflein Petrohue. Von hier aus starten Sie eine 2-stündige Katamaranfahrt über den Todos Los Santos-See (Allerheiligensee), der wegen seiner unvergleichlichen Wasserfarbe auch Smaragd-See genannt wird. Die begeisterten Chilenen nennen ihn schlicht den schönsten See der Welt. Er ist umgeben von hohen Bergen, deren untere Abhänge dicht bewaldet sind; der schneebedeckte Vulkan Osorno beherrscht das Landschaftsbild. Kleine Inseln, Wasserfälle und der steil aufragende Gipfel des Vulkans Puntiagudo (2.498 m) begleiten uns auf der Fahrt. Auf der anderen Seite liegt Peulla, der letzte Ort vor der Grenze nach Argentinien. Nach einer Mittagspause, unternehmen Sie eine Wanderung zur "Cascada de la Novia". Viele der einheimischen Bäume und Pflanzen sind auf dem Naturlehrpfad beschriftet. Am späten Nachmittag kehren Sie mit dem Katamaran nach Petrohue zurück und fahren mit dem Bus nach Puerto Varas zum Hotel.

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Peulla Wasserfall

Peulla Wasserfall


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17. Tag Puerto Montt – Calama – San Pedro de Atacama

Morgens fahren Sie zum Flughafen von Puerto Montt und fliegen entlang der Andenkette nach Calama (2.265 m) in der Atacama-Wüste, der trockensten und ältesten Wüste der Welt. Die Wüste ist Chiles zweitgrößter Landesteil nach der Antarktis. Der einzige Fluss, der durch die Wüste fließt und den Pazifik erreicht, ist der Loa-Fluss (430 km Länge). Von Calama aus fahren Sie auf asphaltierter Straße nach San Pedro de Atacama (2.440 m), einem kleinen Oasenstädtchen mit starkem indianischem Einfluss. Schon von weitem erblicken Sie den Vulkan Lincancabur (5.598 m), der mit seinem mächtigen Konus ein imposanter "Hausberg" ist. Übernachtung in San Pedro im Hotel.

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Atacamawüste

Atacamawüste


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18. Tag Pukara de Quitor - Toconao - Salar de Atacama - Mondtal

Morgens fahren Sie zum Salar von Atacama, der mit einer Fläche von 1.400 km² (Bodensee 539 km²) der größte Salzsee Chiles ist; seine Oberfläche besteht aus kleinen Seen und weißen, gelben oder braunen Salzkrusten. Er enthält die größten Lithiumreserven der Welt sowie Borax, Pottasche und andere Mineralien. Die Luft ist so trocken, dass die Sicht perfekt ist und es somit sehr schwierig wird, Entfernungen richtig einzuschätzen. Die verschiedenen Lagunen dienen den rosafarbenen Flamingos als Nistplätze. Danach fahren Sie nach Toconao, immer in Sichtweite der Vulkankette und der Salzsümpfe. Dort besuchen Sie die kleine besonders fruchtbare Oase, die ihren Reichtum an Feigen, Birnen, Pfirsichen und Trauben einem Fluss verdankt, der aus einer engen Schlucht von den Vulkanen herunterströmt. Die Häuser sind aus weißem vulkanischem Tuff. Eine der wichtigsten Einnahmequellen der hier lebenden Indianer bildet das Kunstgewerbe (Tuffstein-Figuren, Lampen und Kleinmöbel aus Kakteenholz und dicke Schafwolldecken). Danach besuchen Sie das Städtchen San Pedro de Atacama; es war das Hauptzentrum der Atacama-Kultur mit einer Festung bei Quitor. Sie besuchen die engen Gassen, in denen Häuser aus Lehmziegeln gebaut sind sowie die Adobe-Kirche San Pedro und das archäologisch-anthropologische Le Paige-Museum. Am Spätnachmittag besuchen Sie das Valle de la Luna (Mondtal), eine beeindruckende, geologische Senke, in der Salzfelsen zu abenteuerlich geformten Türmen und Zacken verwittert sind. Ein besonderes Erlebnis ist es, hier den Sonnenuntergang zu erleben, wobei sich gewaltige Sanddünen in einer Skala von Rottönen bis Dunkelviolett verfärben. Übernachtung in San Pedro im Hotel.

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Mondtal, Atacamawüste

Mondtal, Atacamawüste


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19. Tag Geysire von El Tatio - Calama - Santiago de Chile

Früh morgens fahren Sie zu den Geysiren von El Tatio in 4.290 m Höhe nahe der bolivianischen Grenze. Bei Sonnenaufgang erleben Sie ein einzigartiges Naturschauspiel von ca. 70 Geysiren, die in Abständen von wenigen Minuten schwefelhaltige Dämpfe und Wasserfontänen ausstoßen. Kurioserweise sind die Geysire im Licht der aufgehenden Sonne nicht nur am schönsten, sondern auch am höchsten. Aus einem Grund, den nur die Erde selbst kennt, lässt die Kraft der Geysire spürbar nach, sobald die Sonne steigt. Interessant ist auch, etwas abseits der Geysire die riesigen Felsbrocken zu besuchen, wo Vizcachas (Hasenmäuse) beobachtet werden können. Danach fahren Sie zum fruchtbaren Tal von Caspana (2.900 m) mit terrassierten Feldern und einem kleinen Dorf aus Tuffstein-Häusern und Lehmdächern aus präkolonialer Zeit. Flußaufwärts liegt Pueblo Nuevo mit weiteren terrassierten Feldern und auf der anderen Flußseite in einer steiler Klippe das Pueblo Viejo (Altes Dorf). Dann fahren Sie zu dem verträumten Ort Chiu Chiu, von den Spaniern am Zusammenfluss der Flüsse Salado und Loa gegründet. Besonders beachtenswert ist die schöne Kirche San Francisco (erbaut 1675; Innendecke und Chorgestühl aus Kakteenholz, Lehm und Stroh gearbeitet). Dann besuchen Sie Lasana, eine Festung aus dem 12. Jh., die auf einer Klippe mit Verteidigungsmauern liegt. Danach fahren Sie weiter nach Calama, wo Sie am Nachmittag eintreffen. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Santiago de Chile. Transfer und Übernachtung im Hotel.

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Geysire El Tatio

Geysire El Tatio


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20. Tag Ausflug in die Anden nach Portillo und City-Tour in Santiago de Chile

Morgens fahren Sie auf der Panamericana durch eine an die Serengeti erinnernde Dornbuschsavanne nach La Colina. Kurz vor Los Andes erblickt man zum ersten Mal die gewaltigen Felswände der fernen Leones. Die Fahrt geht nun das Tal des Río Aconcagua aufwärts. Unterwegs bietet sich der Blick auf zwei mächtige Bergriesen, den Cerro Leones (6.060 m) und den Cerro de Plomo (6.120 m). Verschiedene Fotostopps an mächtigen Säulenkakteen, beim Salto del Soldado und der Eisenbahnlinie, die sich auf der anderen Seite des Río Aconcagua in vielen Serpentinen den Berg hinauf windet, machen die Fahrt abwechslungsreich. In der blauklaren Luft hat man nochmals die Möglichkeit, ggf. Kondore zu beobachten. Auf 2.840 m liegt der berühmte Wintersportort Portillo. Hier werden Sie zur Laguna del Inca wandern, die sich mit ihrem smaragdgrünen Wasser kontrastreich von den umgebenden Bergen abhebt. Nicht weit von Portillo liegt der höchste Berg Südamerikas, der Aconcagua (6.962 m), der die Grenze zu Chile bildet. Nach einer Wanderung fahren Sie wieder zurück nach Santiago de Chile und besichtigen nachmittags die Stadt, die 1541 von dem spanischen Eroberer Pedro de Valdivia gegründet wurde. Sie hat heute ca. 5 Millionen Einwohner und liegt im Aconcagua-Tal auf 570 m Höhe. Sie besuchen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Plaza de Armas, die im historischen Zentrum der Stadt liegt, wie auch die Kathedrale und die Casa de Gobierno. Danach fahren Sie zum Hügel San Cristóbal mit gutem Ausblick über die Stadt und die Anden. Übernachtung im Hotel.

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Valparaiso Hafenstadt

Valparaiso Hafenstadt


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21. Tag Ausflug zur Hafenstadt Valaparaiso und zum Badeort Vina del Mar

Morgens unternehmen Sie auf der "Ruta 68" einen Ausflug nach Valparaíso. Nach dem Zapata Tunnel erreichen Sie die schönen Weingärten im Tal von Casablanca. Hier wird ein vorzüglicher Weißwein und Sekt (Mumm) produziert. Sie besuchen das Weingut Indómita, wo Sie Einzelheiten über Herstellung und Abfüllung des Weines erfahren. Angekommen in Valparaíso, besuchen Sie den Hügel "Cerro Concepción". Mit dem Aufzug Turri (1883) geht es zum "Paseo Gervasoni". Dann fahren Sie weiter zur Stadtmitte und kommen zur Plaza Sotomayor mit den wichtigsten Gebäuden Valparaísos. Anschließend unternehmen Sie eine Bootsfahrt im Hafen. Dann besuchen Sie die Gartenstadt Viña del Mar, die mit hübschen Promenaden und Gärten sehr lohnenswert ist. Die malerisch an einer Bucht des Pazifiks gelegene Stadt gilt als mondäner Urlaubsort und zählt zu den attraktivsten Touristenzielen Südamerikas. Am Spätnachmittag fahren Sie zurück nach Santiago de Chile zum Hotel.

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Kondor männchen (Vultur gryphus)

Kondor männchen (Vultur gryphus)


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22. Tag Santiago de Chile - Frankfurt

Der Vormittag steht zur freien Verfügung und bietet sich an, nochmals auf eigene Faust die sonntägliche Stadt zu erkunden. Mittags Transfer zum Flughafen und Rückflug mit der TAM über Sao Paulo nach Frankfurt.

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23. Tag: Deutschland
Nachmittags Ankunft in Deutschland. Ende einer schönen, erlebnisreichen Reise.

Als Anschlussprogramm haben Sie die Möglichkeit, die Osterinsel zu besuchen.

Santiago de Chile

Santiago de Chile


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Termine und Preise


Termine und Preise auf Anfrage


Diese Reise ist nur für Gruppen und Vereine ab 15 Personen buchbar und kann jederzeit durchgeführt werden.


Leistungen
  • Linienflüge in der Economy Class mit TAM Frankfurt- Buenos Aires und zurück von Santiago de Chile, 20 kg Freigepäck
  • Inlandsflüge in der Economy Class in Argentinien und Chile mit einheimischen Fluggesellschaften
  • Flughafen- und Sicherheitsgebühren (ca. 65 €)
  • sämtliche Ausflüge und Besichtigungen lt. Reiseprogramm
  • sämtliche Transportmittel (Bus, Katamaran, Motorboot, Fähre, Flugzeug)
  • 6 Bootsfahrten: Perito Moreno-Gletscher, Upsala-Gletscher, Beagle-Kanal, Balmaceda-Gletscher, Todos los Santos-See und Hafen Valparaíso
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • Doppelzimmer in ausgewählten 4-Sternehotels mit DU/WC
  • 2 Übernachtungen in der Atacamawüste im 3-Sternehotel
  • Frühstücksbüffet während der gesamten Rundreise;  in der Atacamawüste amerikanisches Frühstück
  • 2 Grillessen in Argentinien
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 120 €)
  • Sicherungsschein gegen Insolvenz

Nicht eingeschlossen:
Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiserücktrittsversicherung oder andere Versicherungen, nicht erwähnte Leistungen


Ihre Hotels


Ort Hotel Ü. Kat.
Buenos Aires Melia 2 ****
Puerto Madryn Peninsula Valdez 1 ****
Punta Delgada/Valdez Faro Punta Delgada 1
Ushaia/Feuerland Albatros 2 ****
Calafate Altos Calafate 3 ****
Puerto Natale Costa Australis 2 ****
Puntas Arenas Finis Terrae 1 ****
Puerto Varas Bella Vista 3 ****
San Pedro de Atacama Casa de Don Tomas 2 ***
Santiago de Chile Galerias 3 ****

SOMMER FERNREISEN NATUR - KULTUR - ERLEBNIS
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