Sommer Fern
abschluss

Brasiliens unentdeckter Nordosten mit Insel Marajó, 18 Tage

Wanderungen, Naturbeobachtungen, Fahrten mit Beach Buggy, und per Boot auf Amazonas und Nebenflüssen



Buchungsnummer: BRA-BFT-04

HIGHLIGHTS

  • Salvador da Bahía: das schwarze Herz Brasiliens
  • Belém: Hafenmetropole und Bootsfahrt
  • Insel Marajó in Amazonas-Mündung: Urwald, Vogelwelt + Büffel-Hazienda; die größte Flussinsel der Welt
  • São Luis: "Brasilianisches Athen", die koloniale Perle des Nordostens
  • Nationalpark Lençóis Maranhenses: Sanddünen, Wunder der Natur
  • Fluss-Delta Parnaíba: Kaimane, Affen, Papageien und tropische Flora
  • Nationalpark Jericoacoara
  • Sertão (Halbwüste ) - Caatinga (Trockenwald) - Atlantischer Regenwald

Ihre Reise startet in Salvador da Bahía, dann fliegen Sie nach Belém do Pará, einer pittoresken Hafenstadt, wo Sie mit dem Leben am Flussdelta vertraut werden. Mehr Natur gibt es auf der Fazenda do Carmo mit Büffel- und Rinderherden und einer interessanten Vogelwelt. Einen guten Kontrast bietet auch São Luis, eine geschichtsträchtige Stadt, die man das "brasilianische Athen" nannte.

Auf einer abenteuerlichen Fahrt lernen Sie den Nationalpark Lençóis Maranhenses kennen und besuchen das das Americas Delta, wo Sie die Natur artenreich umhüllt. Und wer in Brasilien reist, sollte die Strände nicht vergessen, auch von diesen werden Sie zahlreiche erleben. Der Bogen der Reise schließt sich mit Fortaleza, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Ceará - dem "Land des Lichts".


Als Anschlussprogramm empfehlen wir ein Verlängerungspaket "Rio de Janeiro mit Wasserfällen von Iguassu" oder die Chapada Diamantina, ein wildromantisches Wandergebiet in den Bergen oder  Badetage in Salvador da Bahía oder bei Fortaleza.




Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F= Frühstück (reichhaltig), M= Mittagessen, A= Abendessen

1. Tag: Salvador da Bahia

Ankunft in Salvador da Bahía. Empfang durch Ihre örtliche, deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel.


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2. Tag: Salvador da Bahía Stadtbesichtigung, F/A

Vormittags Stadtbesichtigung, mit dem Besuch von Barra und Vitorio, Avenida 2 de Julho, Castro Alves Platz, Praça da Sé und Pelourinho, dem historischen Zentrum von Bahía. Die Stadt ist umhüllt von Magie, Mythos und Schönheit. Hier lebt in Harmonie und Eintracht alt und neu zusammen. Bahía ist die Landeshauptstadt und war die 1. Hauptstadt Brasiliens über mehrere Jahrhunderte, sowie das politische wie auch wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt besteht aus zwei Teilen, einem auf dem Berg und dem anderen am Wasser. Die Atmosphäre wird bestimmt vom Erbe der europäischen und besonders der afrikanischen Kultur. Etwa 2 Drittel der 2,5 Millionen Einwohner haben afrikanische Wurzeln. Die Gebräuche und Sitten der afrikanischen Nachkommen sind spürbar auf Märkten und vielen Festen sowie in den religiösen Riten und der Küche der Bahíanos. Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt strahlt durch die barocken Kirchen und Klöster aus dem 17. und 18. Jh., durch die bunten Plätze, engen Gassen und die mächtigen Forts ein besonderes Flair aus. Am Abend bietet sich der Besuch einer Capoeira-Tanzvorführung an oder einer Candomblé-Zeremonie an (nicht eingeschlossen). Übernachtung im Hotel.


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3. Tag: Salvador da Bahía, F/M

Heute unternehmen Sie (fakultativ) einen Ganztagesausflug mit einem Segelschoner zur Halbinsel Itaparica, die geschützt in der Bucht "Todos os Santos" liegt. Die Insel besitzt ein schmuckes Dorf und mehrere Restaurants, wo man vorzüglich Meeresfrüchte genießen kann. Zum Mittagessen gibt es bahianischen Fisch. Während des Ausflugs haben Sie die Möglichkeit, an einem feinen Sandstrand zu baden und sich zu entspannen. Alternativ dazu bietet sich ein Ganztagesausflug nach Cachoeira, 121 km von Salvador entfernt an (fakultativ). Sie kommen dabei in die fruchtbare Gegend von Recôncavo. Hier fanden einige der frühesten Begegnungen zwischen Portugiesen, Indianern und Schwarzen statt. In Cachoeira gedeiht der beste Tabak Brasiliens aber auch weitere landwirtschaftliche Produkte wie Cashewnüsse und Apfelsinen. Cachoeira ist ein erholsames Ziel und voller schöner kolonialer Architektur. Deshalb wurde das Städtchen 1971 zum nationalen Denkmal erklärt. Übernachtung im Hotel


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4. Tag: Salvador da Bahía – Belém do Pará, F/A

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Salvador da Bahía gebracht und fliegen nach Belém do Pará. Ankunft, Empfang und Transfer zum Hotel. Belém, am Mündungstrichter von Rio Tocantins und Rio do Pará gelegen, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Bis zum abrupten Ende des Kautschuk-Booms entstand hier eine beachtliche Ansammlung kolonialer Architektur. Übernachtung im Hotel.


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5. Tag: Belém do Pará - die pittoreske Hafenstadt an der Amazonasmündung, F/A

Morgens besuchen Sie die koloniale Altstadt von Belém, die unmittelbar am Hafen liegt. Sie ist eine Stadt mit einer faszinierenden Kultur, beeinflusst von den Menschen und Lebensformen des Urwalds; sie wird belebt durch das bunte Treiben im Hafen. Während Ihrer Stadtbesichtigung sehen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Gleich beim Hafen finden Sie einen der wohl berühmtesten Märkte Brasiliens, den Ver-o-Peso-Markt ("Achte auf das Gewicht"); die Waren werden vorwiegend auf den beim Markt vor Anker liegenden Segelbooten herangeschafft.
Interessant ist besonders der Besuch der Abteilung mit Heilkräutern, Heilwurzeln, Ahrodisiaka und Amuletten mit geheimnisvollen Kräften und Gebräuen. Hier werden neben Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Kräutern auch Keramik, Kleidung und Fetische angeboten. Dann besuchen Sie das Forte de Castelo aus dem Jahre 1850. Das Fort bildete einst den Kern der Siedlung an der Guajará-Bucht und ist der höchste Punkt der Stadt. Danach erwartet Sie die Basilika unserer Lieben Frau von Nazareth. Ein Höhepunkt ist das Museum Emilo Goeldi, das eine naturgeschichtliche und eine anthropologische Sammlung sowie einen Zoo besitzt, der mit seiner tropischen Flora und Fauna einer der besten in ganz Südamerika ist. Nachmittags fahren Sie mit dem Motorboot (zusammen mit weiteren Passagieren) auf dem Río Guamá, wobei Sie eine faszinierende tropische Flussvegetation entdecken und mit den Caboclos (Nachkommen aus indianisch-europäischen Verbindungen) in Kontakt kommen, welche die Flussarme bewohnen. Übernachtung im Hotel.


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6. Tag: Belém – Insel Marajó, VP

Frühmorgens Fahrt zum Hafen und anschließend geht es mit der Fähre nach Camar auf die Insel Marajó (ca. 3 Std.). Sie liegt in der Amazonasmündung und ist mit 48.000 qkm ungefähr so groß wie die Schweiz und somit die größte Flussinsel der Welt. Riesige Savannenlandschaften, Fazendas, Urwald und Überschwemmungsgebiete prägen das Bild der Insel. In Marajó gibt es zwei Jahreszeiten: die regenreiche von Januar bis Juni - und die weniger regenreiche von Juli bis Dezember. Außer den überall sichtbaren Büffel- und Rinderherden gibt es auf der Insel zahlreiche interessante Vogelarten. Besonders stechen die Scharlachsichler (Guarás) durch ihre scharlachrote Farbe hervor. Per Bus und Motorboot geht es weiter (ca. 1 Stunde) zu der Fazenda do Carmo, wo Sie die nächsten Tage wohnen. Auf der Marajó-Insel werden Büffel in großen Herden gezüchtet, die Sie auf den Ausflügen zu sehen bekommen. Am Nachmittag erkunden Sie auf einem Ausflug die Umgebung der Farm. Die Aktivitäten und Ausflüge richten sich nach Wasserstand und Jahreszeit. Übernachtung auf der Fazenda do Carmo.


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7. Tag: Insel Marajó, VP

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen abenteuerlichen Büffel- oder Pferderitt auf dem Farmgelände und beobachten die artenreiche Fauna und Flora. Alternativ bietet sich die Gelegenheit zu einer naturkundlichen Ausfahrt. Am Nachmittag gemütliche, nicht motorisierte Kanufahrt, um die reizvolle Natur in vollen Zügen genießen zu können. Übernachtung auf der Fazenda do Carmo.


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8. Tag: Insel Marajó – Belém, F/M

Nutzen Sie den Vormittag für weitere Aktivitäten (z.B. Ausritt auf Büffel oder zu Pferd) oder Naturbeobachtungen. Nach dem Mittagessen Fahrt per Kanu und Bus zurück nach Camar oder Soure, um im Laufe des Nachmittags die Fähre zurück nach Belém zu nehmen. Transfer zum Hotel.


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9. Tag: Belém – São Luis (die koloniale Perle des Nordostens), F/A

Vormittags fahren Sie zum Flughafen von Belem und fliegen nach São Luis. Ankunft, Empfang und Transfer zum Hotel-Gasthof "Portas da Amazonia". Er liegt direkt im historischen Stadtkern und ist ein renoviertes historisches Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Nachmittags besichtigen Sie die Altstadt, die auf einer Halbinsel liegt und nur durch einen schmalen Streifen mit dem Festland verbunden ist. Die historische Altstadt mit Gebäuden aus dem 18. und 19. Jhdt. wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und wurde danach aufwendig restauriert. Über 3.000 unter Denkmalschutz stehende Bauten zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt und prägen das Stadtbild. Besonders reizvoll sind die mit portugiesischen Kacheln verzierten Häuser. São Luis ist die einzige Hauptstadt Brasiliens, die von französischen Eroberern gegründet wurde und deren Spuren man bis heute vorfindet.  Zusätzlich findet man viele Häuser mit portugiesischer Kolonialarchitektur. Am Abend lohnt es sich, das Projekt "Reviver" anzusehen; es liegt in der Altstadt und besteht aus circa 200 antiken Gebäuden - das gesamte Stromnetz wurde erneuert und der Autoverkehr ist in diesem Bereich untersagt; somit wurde dem Viertel Praia Grande die ehemalige Szenerie eines Geschäfts- und Kultur-Zentrums aus dem 19. Jahrhundert zurückgegeben, als São Luís das "brasilianische Athen" genannt wurde. Übernachtung im Hotel.


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10. Tag: São Luis – Barreirinhas: Lençóis Maranhenses, F/A

Vormittags fahren Sie mit dem öffentlichen Linienbus (ca. 3 Std.) nach Barrerinhas, dem Tor zum Nationalpark Lençóis Maranhenses, einem Wunderwerk der Natur, geformt aus riesigen weißen Sanddünen, teilweise bis zu 50 m hoch, mit einem in der Welt nicht vergleichbaren Öko-System, abhängig von Regen- und Trockenzeit (diese wird von den Einheimischen "Zeit der Winde" genannt). Ohne den Regen wäre dieses Gebiet der Sahara gleich. Die von Januar bis Mai dauernde Regenzeit verwandelt die riesige Sandwüste in unzählige Oasen mit blauen Lagunen aus kristallklarem süßem Wasser. Außerdem erwarten Sie saubere Flüsse, menschenleere Strände und eine angenehme Temperatur. Nachmittags fahren Sie mit dem Jeep über Sandpisten durch weiße riesige Dünen bis zur "Lagoa Bonita", einem Naturschwimmbecken. Eine weitere paradiesische Lagune ist auch die "Lagoa Azul". Am späten Nachmittag erreichen Sie Barrerinhas, welches fast gänzlich vom Rio Preguiças umflossen wird, einem Fluss mit naturreinem Wasser, der seine Quellen im Inneren des Bundesstaates Maranhao hat. Er fließt um die Wüste herum bis er ins Meer mündet und ist von üppigem Gebüsch und imposanten Dünen umgeben. Fakultativ: Es besteht die Möglichkeit, von Barrerinhas nach São Luis zu fliegen. Dieser Flug zeigt in imposanter Weise die "Lençóis Maranhenses" aus der Luft, den Kontrast einerseits zwischen der bizarren Dünenlandschaft und dem atlantischen Ozean und auf der anderen Seite den Kontrast zwischen der Sandwüste und der angrenzenden grünen Busch- und Sumpflandschaften. Ein unvergessliches Erlebnis. Übernachtung im Hotel in Barreirinhas.


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11. Tag: Von Barreirinhas bis Parnaíba, F/M

Von Barreirinhas aus fahren Sie mir dem Motorboot den Rio Preguiças abwärts Richtung Caburé. Die Ufer des Flusses bestehen teilweise aus Busch und teilweise aus den imposanten Sanddünen der "Lençóis". Sie machen Halt bei den unter Naturschutz stehenden Pequenos Lençóis (übersetzt "kleine Betttücher")- einer eindrucksvollen Szenerie von weißen Dünen (von ca. Ende März bis ca. Mitte November Möglichkeit zum Baden im kristallklaren Süßwasser der Lagunen). Mit Allradantriebsfahrzeugen fahren Sie etwa zwei Stunden bis nach Caburé, einem malerischen Fischerdörfchen, dessen Häuschen und Hütten mit den für die Gegend typischen "Carnauba"-Palmenblättern gedeckt sind. Dann besteigen Sie den in der Nähe gelegenen Leuchtturm Mandacaru mit seinen 160 Stufen, um Panoramafotos der Region zu machen. Von hier bietet sich ein Blick über die unvergleichliche Dünenlandschaft der Lençóis. Mittagessen in Paulinho Neves und Weiterfahrt über Landstraßen bis zum Bundesstaat Piauí. Am späten Nachmittag erreichen Sie Parnaíba, die einst florierende, heute provinzielle Hafenstadt des Bundesstaates Piauí. Übernachtung im Hotel.


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12. Tag: Parnaíba – Canárias Insel: Delta das Américas, VP

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine kurze Stadtbesichtigung; danach fahren Sie mit einem Motorboot in das Delta des Parnaíba-Flusses. (Parnaiba ist zugleich der Name des Hafens und des Flusses). Der Fluss Parnaíba ist ca. 1.400 km lang und seine Mündung in den Atlantik bildet ein riesiges Delta mit mehr als 70 Inseln - das Delta das Américas. Die Gesamtfläche des Deltas bedeckt ca. 2.700 qkm und erstreckt sich etwa 100 km entlang der Küste. Ein  Teil der Inselwelt des Deltas ist mit üppigem, tropischem Regenwald bewachsen, andere Inseln sind mit bis zu 40 m hohen Sanddünen bedeckt. Manche der Inseln sind auch bewohnt und beherbergen Reisplantagen oder Fischerdörfer. Das Delta ist ein ökologisches Paradies (ähnlich dem Pantanal). Fast das ganze Jahr können verschiedene Affenarten, Wasserschweine, Füchse, Coatis, Leguane, Schildkröten, Kaimane sowie verschiedene Schlangenarten beobachtet werden. Es gibt hunderte verschiedener Vogelarten wie Reiher und Störche bis hin zu Aras, kleinen Papagaien und Kolibris. Dann erreichen Sie die Insel Canárias und wandern über feinsandiges Gelände zur Pousada. Nach Einbruch der Dunkelheit fahren Sie mit Taschenlampen ausgerüstet mit dem Boot zum Alligatoren-Beobachten. Übernachtung in der Pousada.


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13. Tag: Delta das Américas – Parnaíba – Camocim – Jericoacoara, F/A

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Boot zurück zum Fischerdorf Tatus und per Bus nach Parnaíba. Dort besichtigen Sie die Stadt. Anschließend fahren Sie entlang der Küste von Piaui nach Camocim (Bundesstaat Ceará). Mit einer Fähre setzen Sie über die Mündung des hier schon sehr breiten Flusses und fahren abenteuerlich mit einem Beach-Buggy (speziell für Sandpisten und zur Überquerung von Lagunen ausgerüstete offene Käfer mit Breitwandreifen) über Sandstrände und Sandpisten durch den 84 qkm großen Nationalpark Jericoacoara: er zieht sich 10 Kilometer ins Landesinnere und schließt verschiedenartigste Landschaften ein: Riesige Wanderdünen, Teiche, Seen mit glasklarem Süsswasser, Mangroven, Kokospalmen, Klippen, Strände mit ruhigem Seegang, Strände mit Wellen zum Surfen, Steinstrände, Höhlen und Grotten. Der Reiz von Jericoacoara (von den Insidern kurz Jeri genannt) ist die Tatsache, dass dieser Küstenort nicht auf Asphaltstraßen erreichbar ist und deshalb bis heute ein verträumtes Dorf geblieben ist (bis vor ca. 20 Jahren existierte praktisch kein Geld in Jeri und die Fischer praktizierten den Tauschhandel). Traumhaft sind die Lagunen und Strände, die zu den schönsten Brasiliens zählen. Übernachtung im Hotel.


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14. Tag: Jericoacoara - Küstentour durch den Naturpark der Dünenlandschaften, F/A

Heute unternehmen Sie eine Strand-Buggy-Tour zu Traumstränden und Lagunen. Das Naturschutzgebiet zieht sich ungefähr 10 km ins Landesinnere und schließt verschiedenartigste Landschaften ein: Riesige Wanderdünen, Teiche und Seen mit glasklarem Süßwasser, Mangroven, Kokospalmen, Klippen, Strände mit ruhigem Seegang wie auch Strände mit Wellen zum Surfen, Steinstrände, Höhlen und Grotten. Unter den unzähligen Attraktionen von Jeri ist wohl die berühmteste der Pedra Furada (durchlöcherter Fels), ein riesiger Steinbogen, der von Wind und Wellen im felsigen Teil des Naturparks geschaffen wurde. Außerdem gibt es viele andere interessante Felsformationen einschließlich Höhlen und natürlicher Schwimmbecken zu entdecken. Der Spaziergang am Ufer der Felsenküste (ca. 2 km) ist ein unvergessliches Erlebnis. 1984 wählte die renommierte US-amerikanische Zeitung Washington Post die Gegend zu einem der 10 schönsten Stränden der Welt. Dieser durch Felsen und Klippen geprägte Teil der Küstenlandschaft beginnt nach der Praia da Malhada, dem ersten Strand östlich von Jericoacoara; dort treffen sich Windsurfer und Wellenreiter. Die Kuppe des Berges Serrotes bietet den besten Ausblick über das Meer nach Osten, ein optimaler Ort, um Sonnen- und Mondaufgang zu betrachten. Nachmittags Rückkehr und Bademöglichkeit. Übernachtung in Jericoacoara im Hotel.


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15. Tag: Von Jericoacoara zum Wallfahrtsort Canindé und durch das Cerrado nach Quixada, F/A

Die ersten 30 km geht es auf abenteuerlicher Sandstrecke von Jericoacoara direkt durch die Dünen bis zum Ort Gijoca, wo die Asphaltstrasse beginnt. Dann geht es weiter nach Canindé, eine der wichtigsten Pilgerstätten Brasiliens mit einer aus dem Jahre 1775 stammenden Kirche, welche dem Heiligen Franziskus von Assisi geweiht ist. Jährlich kommen eine Viertel Million Pilger aus dem ganzen Nordosten Brasiliens nach Canindé, ein großer Teil sogar zu Fuß! Dann erreichen Sie das Cerrado, ein Gebiet bestehend aus Savannenlandschaften, die auf verwittertem Urgestein wachsen. Diese typische Landschaftsform nimmt in Brasilien ca. 2 Millionen Quadratkilometer ein. Es wechseln grüne Zonen "Agreste" mit Caatinga (Trockenwälder) und Sertão (Halbwüsten). Nachmittags erreichen Sie Quixadá in einer Region, die als "Sertão Central" bekannt ist, die etwa die Hälfte des Bundesstaates Ceará umfasst. Das Tal von Quixadá wird als das wichtigste und vor allem intakteste Öko-System des brasilianischen Nordostens angesehen. Es ist auch bekannt wegen der vielförmigen Monolith-Berge. Sie besuchen die auf dem „Urucum"-Berg gelegene Kirche, von wo sich ein herrlicher Ausblick auf das Sertão bietet. Übernachtung in einem einfachen Hotel, umgeben von der Caatinga. Der Trockenwald, der die Pousada umgibt, wird mit Sukkulenten-Pflanzen, Sträuchern und 3-5 m hohen Bäumen den Naturfreund erfreuen.


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16. Tag: Quixada– Fortaleza, F/A

Morgens fahren Sie weiter durch die Caatinga. Der Name Caatinga ist ein indianisches Wort in der Tupi-Sprache und bedeutet "weißer Wald" oder "weiße Vegetation" (kaa = Wald, Vegetation; tínga = weiß). Die Caatinga bedeckt etwa 700.000 qkm; sie hat ein semiarides Klima mit sehr heißem und trockenem Winter und einem heißen und regnerischen Sommer. Die Flüsse der Caatinga führen nur während eines regnerischen Sommers Wasser. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Sträuchern und Kakteen, die gegen Dürre beständig sind. Diese extremen, verschiedene Klimazonen mit charakteristischen Landschaftsformen und harten Lebensbedingungen haben eine vielfältige Folklore kreiert, die bis heute noch gepflegt wird. Je näher Sie Richtung Fortaleza kommen, wandelt sich die Caatinga in üppigen Küstenurwald. Am Nachmittag erreichen Sie Fortaleza, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Ceará - des "Landes des Lichts". Mit ihrer beschwingten Atmosphäre und den vielen Restaurants bildet diese Stadt einen angenehmen Ausklang der Rundreise. Unterkunft im Hotel.


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17. Tag: Fortaleza, F

Vormittags lernen Sie die moderne Stadt Fortaleza kennen. Nachmittags lernen Sie beim Fischerdorf "Cumbuco" den atlantischen Küstenurwald kennen. Rückfahrt nach Fortaleza und Unterkunft im Hotel.


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18. Tag: Fortaleza, F

Transfer zum Flughafen und Ende einer schönen erlebnisreichen Reise.


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