Sommer Fern
abschluss

Brasiliens unentdeckter Nordosten mit Amazonas-Öko-Lodge, 19 Tage



Buchungsnummer: BRA-BFT-02

HIGHLIGHTS

  • Fortaleza: beschwingte Hauptstadt von Ceará "Land des Lichts
  • Atlantischer Regenwald - Sertão (Halbwüste ) - Caatinga (Trockenwald)
  • Jericoacoara: Traumstrand, Mangroven-Lagunen und Wanderdünen
  • Fluss-Delta Parnaíba: Kaimane, Affen, Papageien und tropische Flora
  • Nationalpark Lençóis Maranhenses: Sanddünen, Lagunen, das "Wunderwerk der Natur"
  • São Luis: das "Brasilianische Athen"
  • Belém: Hafenmetropole am Amazonas und Bootsfahrt
  • Dschungellodge im Herz Amazoniens (4 Tage)
  • Salvador da Bahía: das schwarze Herz Brasiliens, Barock, Candomblé, Capoeira, Insel Itaparica


Am Anfang der Reise akklimatisieren Sie sich in dem nahen Bade- und Fischerdorf Cumbaco. In den darauffolgenden Tagen lernen Sie den üppigen Atlantischen Regenwald kennen und die für den Nordosten von Brasilien so typischen Landschaftsformen wie das Sertão (Halbwüste) und die Caatinga (Trockenwald). Lassen Sie sich überraschen von den gigantischen vielförmigen Granit-Monolithen (Urgestein) im Tal von Quixadá. Entdecken Sie den Pilgerort Canindé sowie faszinierende Dünenlandschaften und den Nationalpark Jericoacoara mit traumhaften Lagunen und Stränden. Von Camocin aus geht es mit dem Beach-Buggy auf einer abenteuerlichen Fahrt zur Hafenstadt Parnaíba und per Boot auf dem Parnaíba-Fluss in das Delta das Américas zur Insel Canárias. Der Fluss bildet ein riesiges Delta mit mehr als 70 Inseln, bedeckt von üppigem Regenwald und bis zu 40 m hohen Dünen; dieses ökologische Paradies ermöglicht die Beobachtung einer Vielzahl von Vögeln und Tieren wie man es sonst kaum in Südamerika findet. Danach geht es per Buggy zum malerischen Fischerort Caburé; von hier aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf den einzigartigen Nationalpark Lençóis Maranhenses, den größten Nord-Ost-Brasiliens. Über Sandpisten und durch weiße, riesige Dünen (bis zu 40 m hoch) gelangen Sie zu kristallklaren Süßwasser-Lagunen. Erleben Sie diese zauberhafte paradiesische Landschaft. Entdecken Sie São Luis, die Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão, das "Athen" N-O-Brailiens mit französischer und portugiesischer Kolonialarchitektur. Danach fliegen Sie nach Belém - der pittoresken Hafenstadt am Amazonasdelta, wo Sie den amazonischen exotischen Markt "Ver-o-Peso" und den Botanischen Garten Goeldi besuchen. Danach fliegen Sie nach Manaus, wo Sie von der faszinierenden Amazon Eco-Park-Lodge aus die Flora und Fauna Amazoniens entdecken. Die Reise klingt in der pittoresken Stadt Salvador de Bahía aus, dem "Schwarzen Herz" Brasiliens. Als Anschlussprogramm empfehlen wir Rio de Janeiro und die Wasserfälle von Iguazu zu besuchen.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F = Frühstück (in der Regel sehr reichhaltiges brasilianisches Frühstück), M = Mittagessen, A = Abendessen


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1. Tag: Fortaleza

Ankunft und Transfer zum Hotel.


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2. Tag: Fortaleza: “terra da luz”, F/A

Fortaleza, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Ceará - dem "Land des Lichts" mit ihrer leichten, beschwingten Atmosphäre eignet sich vorzüglich zum Eingewöhnen und Akklimatisieren in Brasilien. Vormittags lernen Sie die Stadt kennen. Im nahe gelegenen Badeort und Fischerdorf "Cumbuco" können Sie danach gut baden und relaxen. Übernachtung in Fortaleza im Hotel.


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3. Tag: Fortaleza – Quixadá, F/A

Morgens fahren Sie in das Inland nach Quixadá, das Herz des Bundesstaates Ceará und erleben das Cerrado, ein Gebiet bestehend aus Savannenlandschaften, die auf verwittertem Urgestein wachsen. Diese typische Landschaftsform nimmt in Brasilien ca. 2 Millionen Quadratkilometer ein. Nachmittags erreichen Sie Quixadá in einer Region, die als "Sertão Central" bekannt ist, die etwa die Hälfte des Bundesstaates Ceará umfasst. Das Tal von Quixadá wird als das wichtigste und vor allem intakteste Öko-System des brasilianischen Nordostens angesehen. Es ist auch bekannt wegen der vielförmigen Monolith-Berge. Sie besuchen die auf dem „Urucum" Berg gelegene Kirche, von wo sich ein herrlicher Ausblick auf das Sertão bietet. Übernachtung in einem einfachen Hotel, umgeben von der Caatinga. Der Trockenwald, der die Pousada umgibt, wird mit Sukkulenten-Pflanzen, Sträuchern und 3-5 m hohen Bäumen den Naturfreund erfreuen.


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4. Tag: Durch das "Sertão Central" nach Canindé und zum Nationalpark Jericoacoara, F/A

Am frühen Morgen wandern Sie zu einem Aussichtpunkt mit Panoramablick auf das Hinterland und die Monolithen. Frühstück und Weiterfahrt durch die Halbwüsten. Die für den Nordosten so typischen Buschsteppen und Buschwälder ("trockene Caatinga") wechseln ab mit den kargen "Cerrado"-Steppen und felsigen Berglandschaften - und dann wieder mit der von der Regenzeit beeinflussten, grünen Zone, dem "Agreste". Der Name Caatinga ist ein indianisches Wort in der Tupi-Sprache und bedeutet "weißer Wald" oder "weiße Vegetation" (kaa = Wald, Vegetation; tínga = weiß). Die Caatinga bedeckt etwa 700.000 qkm; sie hat ein semiarides Klima mit sehr heißem und trockenem Winter und einem heißen und regnerischen Sommer. Die Flüsse der Caatinga führen nur während eines regnerischen Sommers Wasser. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Sträuchern und Kakteen, die gegen Dürre beständig sind. Diese extremen Klimas mit charakteristischen Landschaftsformen und harten Lebensbedingungen haben eine vielfältige Folklore kreiert, die bis heute noch gepflegt wird. Ein wichtiger Stopp ist der Ort Canindé, eine der wichtigsten Pilgerstätten Brasiliens mit einer aus dem Jahre 1775 stammenden Kirche, welche dem Heiligen Franziskus von Assisi geweiht ist. Jährlich kommen eine Viertel Million Pilger aus dem ganzen Nordosten Brasiliens hierher, ein großer Teil sogar zu Fuß! Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Küste zum Nationalpark Jericoacoara, die letzten 30 km geht es auf abenteuerlicher Sandstrecke direkt durch die Dünen. Der Reiz von "Jeri" ist die Tatsache, dass es nicht auf Asphaltstraßen erreichbar ist und somit ein verträumtes Dorf geblieben ist (bis vor ca. 20 Jahren existierte praktisch kein Geld). Traumhaft sind die Lagunen und Strände, die zu den schönsten von Brasilien zählen. Übernachtung in einem typischen Hotel.


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5. Tag: Jericoacoara - Küstentour durch den Naturpark der Dünenlandschaften, F/A

Heute unternehmen Sie morgens eine Strand-Buggy-Tour (speziell für Sandpisten und zur Überquerung von Lagunen ausgerüstete offene Käfer mit Breitwandreifen) zu Traumstränden und Lagunen. Das Naturschutzgebiet zieht sich ungefähr 10 km ins Landesinnere und schließt verschiedenartigste Landschaften ein: Riesige Wanderdünen, Teiche und Seen mit glasklarem Süßwasser, Mangroven, Kokospalmen, Klippen, Strände mit ruhigem Seegang wie auch Strände mit Wellen zum Surfen, Steinstrände, Höhlen und Grotten. Unter den unzähligen Attraktionen von Jericoacoara ist wohl die berühmteste der "Pedra Furada" (der durchlöcherte Fels), ein riesiger Steinbogen, der von Wind und Wellen im felsigen Teil des Naturparks geschaffen wurde. Außerdem gibt es viele andere interessante Felsformationen einschließlich Höhlen und natürlichen Schwimmbecken zu entdecken. Der Spaziergang am Ufer der Felsenküste (ca. 2 km) ist ein unvergessliches Erlebnis. 1984 wählte die renommierte US-amerikanische Zeitung Washington Post, die Gegend zu einem der 10 schönsten Stränden des Planeten. Dieser durch Felsen und Klippen geprägte Teil der Küstenlandschaft beginnt nach der "Praia da Malhada", dem ersten Strand östlich von Jericoacoara; dort treffen sich Windsurfer und Wellenreiter. Die Kuppe des Berges Serrotes bietet den besten Ausblick über das Meer nach Osten, ein optimaler Ort, um den Sonnen- und Mondaufgang zu betrachten. Nachmittags Rückkehr und Bademöglichkeit. Übernachtung in Jericoacoara.


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6. Tag: Jericoacoara - Camocim - Parnaíba - Canárias Insel: im "Delta das Américas", F/A

Morgens geht es von Jericoacoara abenteuerlich per Beach-Buggy bis Camocim, eine erlebnisreiche Fahrt entlang einsamer, unberührter Traumstrände, abwechselnd mit Mangroven- Lagunen und Wanderdünen. Zwischendurch Flussüberquerungen mit Flößen. Von Camocim geht mit einem regulären Fahrzeug auf der Landstrasse bis nach Parnaiba, der einst florierenden, heute provinziellen Hafenstadt des Bundesstaates Piauí. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung geht es nachmittags weiter bis in das Delta des Parnaíba-Flusses. Der Fluss ist ca.1.400 km lang und seine Mündung in den Atlantik bildet ein riesiges Delta mit mehr als 70 Inseln - das "Delta das Américas". Die Gesamtfläche des Deltas bedeckt ca. 2.700 qkm und erstreckt sich etwa 100 km entlang der Küste. Ein Teil der Inselwelt des Deltas ist mit üppigem, tropischem Regenwald bewachsen, andere Inseln sind mit teils über 40 m hohen Sanddünen bedeckt. Manche der Inseln sind auch bewohnt und beherbergen Reisplantagen oder Fischerdörfer. Im Örtchen Tatus auf der Insel Santa Isabel verlassen Sie den Bundesstaat Piaui und erkunden mit dem Boot die fantastische Natur. Das Delta ist ein ökologisches Paradies (eines der letzten Brasiliens, ähnlich dem des Pantanals). Fast das ganze Jahr können u.a. Affen, Wasserschweine, Hirsche, Füchse, Coatis, Leguane, Schildkröten und Kaimane sowie viele Schlangenarten gesichtet werden. Es gibt Hunderte verschiedener Vogelarten, von großen Reihern und Störchen bis hin zu Aras, kleinen Papageien und Kolibris. Sie erreichen nach ca. 2-stündiger Bootsfahrt die Insel Canárias, welche schon im Bundesstaat Maranhão liegt, wo Sie zu der einfachen, aber komfortablen Pousada Paraíso das Canárias gelangen. Nach Einbruch der Dunkelheit beobachten Sie auf einer Bootsfahrt die nachtaktiven Tiere und Alligatoren.


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7. Tag: Delta das Américas: von Canárias bis Tutóia, F/A

Vormittags Boots-Tour durch unzählige größere und kleinere Igarapés (Flussarme) zur Beobachtung der Flora und Fauna. Nachmittags setzen Sie nach Tatus über und fahren auf dem Landweg nach Tutóia, einem kleinen verschlafenen Ort am nordwestlichen Ende des Deltas gelegen, der hauptsächlich von der Fischerei lebt. Übernachtung in einer Pousada in Tutóia.


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8. Tag: Von Tutóia bis Barrerinhas: Der Nationalpark Lençóis Maranhenses, F/A

Mit Allradantriebsfahrzeugen fahren Sie etwa zwei Stunden bis nach Caburé, einem malerischen Fischerdörfchen, dessen Häuschen und Hütten mit dem für die Gegend typischen Blättern der Carnauba-Palmen (Copernica cerifera) bedeckt sind. Vom Leuchtturm "Mandacaru" bietet sich der erste beeindruckende Ausblick auf den Nationalpark Lençóis Maranhenses, einem Wunderwerk der Natur, geformt aus riesigen weißen Sanddünen, mit einem in der Welt nicht vergleichbaren Öko-System. Die von Januar bis Mai dauernde Regenzeit verwandelt die riesige Sandwüste in unzählige Oasen mit blauen Lagunen aus kristallklarem süßem Wasser. Außerdem erwarten Sie saubere Flüsse, menschenleere Strände und eine angenehme Temperatur. Ohne den Regen wäre dieses Gebiet der Sahara gleich. Von Caburé aus fahren Sie mit einem Motorboot den "Rio Preguiças" aufwärts Richtung Barrerinhas. Die Ufer des Flusses bestehen teilweise aus Busch und teilweise aus den imposanten Sanddünen der Lençóis. Sie halten in Pequenos Lencois, einer Gegend, die unter Umweltschutz steht, spazieren über die Dünen und nehmen ein Bad in der Lagune. (von ca. Ende März bis ca. Mitte November Möglichkeit zum Baden im kristallklaren Süßwasser der Lagunen). Am späten Nachmittag erreichen Sie Barrerinhas, welches fast gänzlich vom Rio Preguiças umflossen wird, einem Fluss mit naturreinem Wasser, der seine Quellen im Inneren des Bundesstaates Maranhao hat. Er fließt um die Wüste herum, bis er ins Meer mündet und ist von üppigem Gebüsch und imposanten Dünen umgeben. Unterkunft im Hotel.


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9. Tag: Vom Nationalpark Lençóis Maranhenses nach São Luís, dem "brasilianischen Athen", F/A

Vormittags fahren Sie mit dem Jeep durch den Nationalpark Lençóis Maranhenses. Es geht über Sandpisten durch weiße, riesige (bis zu 50m hohen) Dünen bis "Lagoa Bonita" (schöne Lagune), einem Naturschwimmbecken. Eine weitere paradiesische Lagune ist auch die "Lagoa Azul" (blaue Lagune). Die Landschaft ist unglaublich: atlantische Regenwälder, enorme Wanderdünen und tausende Seen: einige sind viele Kilometer lang und bis zu fünf Meter tief. Die faszinierenden weißen bis goldenen Dünenlandschaften spiegeln sich in den Seen.

Danach kehren Sie nach Barrerinhas zurück und fahren am Nachmittag mit dem touristischen Sammelbus (zusammen mit anderen Touristen) nach São Luis do Maranhão (ca. 3 Stunden). Gegen Abend erreichen Sie São Luís, die "koloniale Perle des Nordostens", seit 1621 Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão. Unterkunft im Hotel. Nutzen Sie auf jeden Fall den Abend zu einem Bummel durch das "Projeto Reviver". Hier wurden über 200 antike Gebäude restauriert. In der Fußgängerzone erleben Sie die Szenerie von restaurierten Patrizierhäusern aus dem 19. Jahrhundert, die in kopfsteingepflasterten Gassen stehen und mit handbemalten portugiesischen Kacheln verziert sind. Hier haben sich Kinos, Bars, Imbiss-Buden und Restaurants niedergelassen. Die meisten Einwohner von São Luís sind die Nachfahren afrikanischer Sklaven wie auch Nachkommen aus Verbindungen zwischen Schwarzen, Indianern und Europäern. Entsprechend haben viele Einwohner eine dunkle Hautfarbe, ganz anders als die anderen Einwohner im Nordosten Brasiliens. Diese Rassenmischung zeigt sich besonders in der Kultur und Folklore von São Luís (karibische "Reggae", historische "Bumba-meu-boi"). Genauso attraktiv ist die exotische Kochkunst, die dem Besucher sowohl traditionelle Meeresfrüchte-Menus als auch ihre exquisite Reis-Spezialität "Arroz de Cuxá" und weitere Köstlichkeiten bietet.

Fakultativ: es besteht die Möglichkeit, von Barrerinhas nach São Luís zu fliegen. Dieser Flug zeigt in imposanter Weise die "Lençóis Maranhenses" aus der Luft, den Kontrast einerseits zwischen der bizarren Dünenlandschaft und dem atlantischen Ozean und auf der anderen Seite den Kontrast zwischen der Sandwüste und der angrenzenden grünen Busch- und Sumpflandschaften.


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10. Tag: São Luís, das "Brasilianische Athen" des Nordostens, nachmittags Flug nach Belém, F/A

Vormittags besichtigen Sie das Historische Zentrum von São Luís, genannt "Praia Grande"; die Stadt liegt auf einer Halbinsel, die nur durch einen schmalen Streifen mit dem Festland verbunden ist. Die zahlreichen historischen Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das hat dazu beigetragen, dass die Gebäude aufwendig restauriert wurden. Über 3.000 unter Denkmalschutz stehende Bauten zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt und prägen das Stadtbild. Nicht umsonst nennt man São Luís das "brasilianische Athen". Besonders reizvoll sind die mit portugiesischen Kacheln verzierten Häuser. São Luis ist die einzige Hauptstadt Brasiliens, die von französischen Eroberern gegründet wurde. Deren Spuren sind noch heute erkennbar. Dennoch findet man nirgends in Brasilien so viel portugiesische Kolonialarchitektur. Nachmittags fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Belém do Pará. Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel.


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11. Tag: Belém do Pará - Hafenstadt an der Amazonasmündung - Flug nach Manaus, F/A

Morgens besuchen Sie die koloniale Altstadt von Belém, die unmittelbar am Hafen liegt. Belém ist das wirtschaftliche Zentrum des Nordens und die Hauptstadt des Bundesstaates Pará, im Innern der Baia de Marajó gelegen. Es ist eine Stadt mit einer faszinierenden Kultur, beeinflusst von den Völkern und Lebensformen des Urwalds und belebt durch das bunte Treiben im Hafen. Sie besuchen den tropischen Markt "Mercado Municipal" der im Volksmund Ver-o-Peso heißt (Achte auf das Gewicht); die Waren werden vorwiegend auf den beim Markt vor Anker liegenden Segelbooten herangeschafft. Der interessanteste Teil des Marktes ist der, in dem Heilkräuter und Heilwurzeln, Schlangenhäute sowie Amulette mit geheimnisvollen Kräften und Gebräue für alle möglichen und unmöglichen Gelegenheiten angeboten werden. Dann besuchen Sie die Basilika unserer Lieben Frau von Nazareth und das Museum Emilo Goeldi, das eine naturgeschichtliche und eine anthropologische Sammlung sowie einen Zoo besitzt, der einer der besten in ganz Südamerika ist. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Flug nach Manaus. Transfer zum Hotel.


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12. Tag: Urwaldmetropole Manaus - Amazon Lodge, F/A

Morgens unternehmen Sie eine Halbtagestour durch Manaus. Manaus wurde einst die "Königin des Urwalds" genannt und ist die Bundeshauptstadt Amazoniens. Die Bezeichnung rührt aus der Zeit, als der Kautschuk der Stadt unglaublichen Reichtum bescherte, was soweit führte, dass die reichen Leute ihre schmutzige Wäsche zum Waschen nach Europa schickten. Der Reichtum kam quasi über Nacht mit der Entdeckung der Vulkanisierung durch Charles Goodyear (1844) und die Erfindung des aufblasbaren Reifens durch Dunlop (1888). Aus dieser Zeit stammt auch das berühmteste Gebäude der Stadt, die Oper von Manaus (Amazonas Theater). Sehenswert aus dieser Zeit ist das Zollhaus (aus schottischem Backstein) und der Palacio Río Negro, Palast des deutschen Gummibarons Waldemar Schulz. Heute ist dieses Gebäude Regierungssitz. Der imposante eiserne Bau des Mercado Municipal wurde nach dem Vorbild der Pariser Markthallen im Stile der "Art Nouveau" gebaut. Um den Verfall der einst so reichen Stadt zu stoppen (die Folge sinkender Kautschukpreise), wurde Manaus im Jahr 1967 zur Freihandelszone erklärt. Die damit verbundenen finanziellen Vorteile zogen einige multinationale Unternehmen an. Manaus ist auch heute deshalb von Bedeutung, weil es Ausgangspunkt für Ausflüge und Expeditionen auf dem Amazonas und in das größte Regenwaldgebiet der Erde ist. Nach Ihrer Stadtrundfahrt fahren sie zurück zum Hotel.

Gegen 13.30 h werden Sie zu Ihrem Transfer zur Amazon Ecopark Lodge abgeholt. Nur ca. 1 1/2 Stunden per Auto und Boot von Manaus entfernt, befindet sich die 1995 eröffnete Amazon-Ecopark-Lodge. Sie liegt im dichten Regenwald am Ufer des Rio Tarumã, einem Zufluss des Rio Negros. Die Lodge verfügt über 60 Unterkünfte verteilt in 20 Bungalows. Jede Einheit enthält 3 Apartaments, die ihren eigenen  Eingang, ein privates Bad mit elektrischer Dusche, eine Veranda, Klimaanlage und Fliegengitterfenster haben. Die Apartments sind mit Decken und Kunstwerken aus der Region dekoriert und bieten Komfort mit rustikalem Ambiente. Zur Amazon-Ecopark-Lodge gehören das Empfangsgebäude, Restaurant, Swimmingpools (Naturbecken), ein Raum für ruhige Lese- und Relaxstunden (inklusive Hängematten), ein Privatstrand mit Sonnenschutz und Sonnenliegen sowie einem Saal, in dem informative Vorträge über die Region gehalten werden. Als Ausflüge während ihres Aufenthaltes werden angeboten: motorisierte Kanufahrt auf den Flüssen und Kanälen, Dschungelwanderung, Piranha-Fischen und Alligatoren-"Spotting" (Beobachten). Mit den verschiedenen Programmen haben Sie eine optimale Auswahl.


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13.-15. Tag: Lodge im Amazonas - Manaus - Salvador da Bahía, F

Die folgenden Tagesaktivitäten dienen lediglich als ein Rahmenprogramm, das keinen Anspruch darauf erhebt, dass die Aktivitäten in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden; ebenso können andere Aktivitäten stattfinden, was von der Lodge-Leitung entschieden wird. Sie werden auf Ihren Touren von einem einheimischen deutsch- oder englischsprachigen Naturführer begleitet.


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13. Tag: Amazon Eco Park Lodge, F/M/A

Nach einem ausgiebigen Frühstück unternehmen Sie eine Dschungelwanderung, wobei Sie die Vielfalt von Flora und Fauna erleben. Nachmittags besuchen Sie ein für diese Region typisches Caboclo-Haus (Nachkommen indianisch-europäischer Verbindungen). Danach haben Sie die Möglichkeit, beim Piranha-Fischen Ihr Glück zu versuchen.


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14. Tag: Amazon Eco Park Lodge, F/M/A

Heute besuchen Sie das Zentrum einer Rehabilitations-Station für verschiedene Affenarten Amazoniens. Es handelt sich dabei meistens um Jungtiere, die von Menschen in Gefangenschaft gehalten wurden und die von Tierschützerorganisationen dem Zentrum zur Wiederauswilderung übergeben wurden. Hier haben Sie die Gelegenheit, die Primaten aus der Nähe zu betrachten. Am Nachmittag unternehmen Sie mit einem Indianer-Einbaumboot eine Tour.


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15. Tag: Amazon Eco Park Lodge – Manaus, F/M

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Lodge und es geht zurück nach Manaus. Unterwegs kommen Sie zum Zusammenfluss "Meeting of the Waters", von dem Río Negro mit dem Río Solimoes. Ab dieser Stelle heißt der Fluss in Brasilien Amazonas. Nach einem Mittagessen an Bord kommen Sie gegen 12 h30 in Manaus an. Danach werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Salvador da Bahía. Empfang in der Hauptstadt Bahias und Transfer zum Hotel.


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16. Tag: Salvador da Bahía, F

Vormittags ist eine Stadtrundfahrt vorgesehen mit dem Besuch von Barra und Vitorio, Avenida 2 de Julho, Castro Alves Platz, Praça da Sé und Pelourinho, dem historischen Zentrum von Bahía. Die Stadt ist umhüllt von Magie, Mythos und Schönheit. Hier lebt in Harmonie und Eintracht alt und neu zusammen. Bahía ist die Landeshauptstadt und war die 1. Hauptstadt Brasiliens über mehrere Jahrhunderte, sowie das politische wie auch wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt besteht aus zwei Teilen, einem auf dem Berg und dem anderen am Wasser. Die Atmosphäre wird bestimmt vom Erbe der europäischen, besonders aber auch der afrikanischen Kultur. Etwa zwei Drittel der 2,5 Millionen Einwohner sind Schwarze. Die Gebräuche und Sitten der afrikanischen Nachkommen sind auf Märkten und bei vielen der Feste ebenso spürbar wie in den religiösen Riten und der Küche der Bahíanos. Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt strahlt durch die barocken Kirchen und Klöster aus dem 17. und 18. Jh., durch die bunten Plätze, engen Gassen und die mächtigen Forts ein besonderes Flair aus. Der Nachmittag steht für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Am Abend bietet sich fakultativ an, sich eine der berühmten Capoeira-Tanzvorführungen anzusehen oder  einer Candomblé-Zeremonie beizuwohnen (nicht eingeschlossen). Übernachtung in Salvador da Bahía.


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17. Tag: Salvador da Bahía - Fahrt zur Insel Itaparica, F/M

Heute unternehmen Sie mit einem Segelschoner einen Ganztagesausflug zur Halbinsel Itaparica, die geschützt in einer großen Bucht liegt. Die Insel Itaparica gilt als Naherholungsgebiet von Salvador und besitzt ein schmuckes Dorf und mehrere Restaurants, wo man vorzüglich Meeresfrüchte genießen kann. Der erlebnisreiche Tag ist entspannend und bietet Möglichkeiten, an einem feinen Sandstrand zu baden. Übernachtung in Salvador da Bahía.


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18. Tag: Salvador da Bahía - Deutschland, F

Der Tag steht zur freien Verfügung und bietet sich dafür an, sich nochmals auf eigene Faust das historische Salvador da Bahía anzusehen und am Strand zu baden. Alternativ kann ein Ausflug nach Cachoeira 121 km von Salvador entfernt unternommen werden (fakultativ). Sie kommen dabei in die fruchtbare Gegend von Recôncavo. Hier fanden einige der frühesten Begegnungen zwischen Portugiesen, Indianern und Schwarzen statt. In Cachoeira gedeiht der beste Tabak Brasiliens aber auch weitere landwirtschaftliche Produkte wie Cashewnüsse und Apfelsinen. Cachoeira ist ein erholsames Ziel und voller schöner kolonialer Architektur. Deshalb wurde sie 1971 zum nationalen Denkmal erklärt. Abends (fakultativ) sollten Sie eine der exzellenten Capoeira-Vorführungen (tänzerischer Kampfsport der Mulatten und Schwarzen) besuchen. Abends Transfer zum Flughafen.


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19. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt oder München. Ende einer erlebnisreichen und wunderschönen Reise.


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