Sommer Fern
abschluss

Brasiliens Nordosten mit Kreuzfahrt auf Amazonas und Rio Negro, 18 Tage



Buchungsnummer: BRA-BFT-03

HIGHLIGHTS

  • Fortaleza: beschwingte Hauptstadt von Ceará "Land des Lichts
  • Atlantischer Regenwald - Sertão (Halbwüste ) - Caatinga (Trockenwald)
  • Jericoacoara: Traumstrand, Mangroven-Lagunen und Wanderdünen
  • Fluss-Delta Parnaíba: Kaimane, Affen, Papageien und tropische Flora
  • Nationalpark Lençóis Maranhenses: Sanddünen, Lagunen, das "Wunderwerk der Natur"
  • São Luís: "Brasilianisches Athen"
  • Belém: Hafenmetropole am Amazonas und Bootsfahrt
  • Amazon-Odyssee: Kreuzfahrt auf der M/Y Tucano (6 Tage)

Am Anfang der Reise akklimatisieren Sie sich in dem nahen Bade- und Fischerdorf Cumbaco. In den darauffolgenden Tagen lernen Sie den üppigen Atlantischen Regenwald kennen und die für den Nordosten von Brasilien so typischen Landschaftsformen wie das Sertão (Halbwüste) und die Caatinga (Trockenwald). Lassen Sie sich überraschen von den gigantischen vielförmigen Granit-Monolithen (Urgestein) im Tal von Quixadá. Entdecken Sie den Pilgerort Canindé sowie faszinierende Dünenlandschaften und den Nationalpark Jericoacoara mit traumhaften Lagunen und Stränden. Von Camocin aus geht es mit dem Beach-Buggy auf einer abenteuerlichen Fahrt zur Hafenstadt Parnaíba und per Boot auf dem Parnaíba-Fluss in das Delta das Américas zur Insel Canárias. Der Fluss bildet ein riesiges Delta mit mehr als 70 Inseln, bedeckt von üppigem Regenwald und bis zu 40 m hohen Dünen; dieses ökologische Paradies ermöglicht die Beobachtung einer Vielzahl von Vögeln und Tieren, wie man es sonst kaum in Südamerika findet. Danach geht es per Buggy zum malerischen Fischerort Caburé; von hier aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf den einzigartigen Nationalpark Lençóis Maranhenses, den Größten Nord-Ost-Brasiliens. Über Sandpisten und durch weiße, riesige Dünen (bis zu 40 m hoch) gelangen Sie zu kristallklaren Süßwasser-Lagunen. Erleben Sie diese zauberhafte paradiesische Landschaft. Entdecken Sie São Luís, die Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão, das "Athen" N-O-Brasiliens mit französischer und portugiesischer Kolonialarchitektur. Danach fliegen Sie nach Belém - der pittoresken Hafenstadt am Amazonasdelta, wo Sie den amazonischen exotischen Markt "Ver-o-Peso" und den Botanischen Garten Goeldi besuchen. Danach fliegen Sie nach Manaus, wo Sie auf einer 6-tägigen - Expeditions-Kreuzfahrt die Flora und Fauna von Amazonas, Río Negro und der Seitenarme entdecken. Diese Fahrt wird Ihnen die einmalige Gelegenheit bieten, auf behagliche Weise (klimatisiertes Schiff, Doppelkabinen mit DU/WC) tief in die Wildnis einzutauchen. Beobachten Sie Tiere, die anderen verborgen bleiben und lassen Sie sich von der Schönheit dieser Region verzaubern.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück (in der Regel sehr reichhaltiges brasilianisches Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Fortaleza

Ankunft und Transfer zum Hotel.


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2. Tag: Fortaleza: “terra da luz”, F/A

Fortaleza, die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Ceará - dem "Land des Lichts" mit ihrer leichten, beschwingten Atmosphäre eignet sich vorzüglich zum Eingewöhnen und Akklimatisieren in Brasilien. Vormittags lernen Sie die Stadt kennen. Im nahe gelegenen Badeort und Fischerdorf "Cumbuco" können Sie danach gut baden und relaxen. Übernachtung in Fortaleza im Hotel.


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3. Tag: Fortaleza – Quixadá, F/A

Morgens fahren Sie in das Inland nach Quixadá, das Herz des Bundesstaates Ceará und erleben das Cerrado, ein Gebiet bestehend aus Savannenlandschaften, die auf verwittertem Urgestein wachsen. Diese typische Landschaftsform nimmt in Brasilien ca. 2 Millionen Quadratkilometer ein. Nachmittags erreichen Sie Quixadá in einer Region, die als "Sertão Central" bekannt ist, die etwa die Hälfte des Bundesstaates Ceará umfasst. Das Tal von Quixadá wird als das wichtigste und vor allem intakteste Öko-System des brasilianischen Nordostens angesehen. Es ist auch bekannt wegen der vielförmigen Monolith-Berge. Sie besuchen die auf dem „Urucum" Berg gelegene Kirche, von wo sich Ihnen ein herrlicher Ausblick auf das Sertão bietet. Übernachtung in einem einfachen Hotel umgeben von der Caatinga. Der Trockenwald, der die Pousada umgibt, wird mit Sukkulenten-Pflanzen, Sträuchern und 3-5 m hohen Bäumen den Naturfreund erfreuen.


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4. Tag: Durch das "Sertão Central" nach Canindé und zum Nationalpark Jericoacoara, F/A

Am frühen Morgen wandern Sie zu einem Aussichtpunkt mit Panoramablick auf das Hinterland und die Monolithen. Frühstück und Weiterfahrt durch die Halbwüsten. Die für den Nordosten so typischen Buschsteppen und Buschwälder ("trockene Caatinga") wechseln sich ab mit den kargen "Cerrado"-Steppen und felsigen Berglandschaften - und dann wieder mit der von der Regenzeit beeinflussten, grünen Zone, dem "Agreste". Der Name Caatinga ist ein indianisches Wort der Tupi-Sprache und bedeutet "weißer Wald" oder "weiße Vegetation" (kaa = Wald, Vegetation; tínga = weiß). Die Caatinga bedeckt etwa 700.000 qkm; sie hat ein semiarides Klima mit sehr heißem und trockenem Winter und einem heißen und regnerischen Sommer. Die Flüsse der Caatinga führen nur während eines regnerischen Sommers Wasser. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Sträuchern und Kakteen, die gegen Dürre beständig sind. Diese klimatischen Extreme mit ihren charakteristischen Landschaftsformen und harten Lebensbedingungen haben eine vielfältige Folklore kreiert, die bis heute noch gepflegt wird. Ein wichtiger Stopp ist der Ort Canindé, eine der wichtigsten Pilgerstätten Brasiliens mit einer aus dem Jahre 1775 stammenden Kirche, welche dem Heiligen Franziskus von Assisi geweiht ist. Jährlich kommen eine Viertel Million Pilger aus dem ganzen Nordosten Brasiliens hierher, ein großer Teil sogar zu Fuß! Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Küste zum Nationalpark Jericoacoara, die letzten 30 km geht es auf einer abenteuerlichen Sandstrecke direkt durch die Dünen. Der Reiz von "Jeri" ist die Tatsache, dass es nicht auf Asphaltstraßen erreichbar ist und somit ein verträumtes Dorf geblieben ist (bis vor ca. 20 Jahren existierte praktisch kein Geld). Traumhaft sind die Lagunen und Strände, die zu den schönsten von Brasilien zählen. Übernachtung in einem typischen Hotel.


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5. Tag: Jericoacoara - Küstentour durch den Naturpark der Dünenlandschaften, F/A

Heute unternehmen Sie morgens eine Strand-Buggy-Tour (speziell für Sandpisten und zur Überquerung von Lagunen ausgerüstete offene Käfer mit Breitwandreifen) zu Traumstränden und Lagunen. Das Naturschutzgebiet zieht sich ungefähr 10 km ins Landesinnere und schließt verschiedenartigste Landschaften ein: Riesige Wanderdünen, Teiche und Seen mit glasklarem Süßwasser, Mangroven, Kokospalmen, Klippen, Strände mit ruhigem Seegang wie auch Strände mit Wellen zum Surfen, Steinstrände, Höhlen und Grotten. Unter den unzähligen Attraktionen von Jericoacoara ist die wohl berühmteste der "Pedra Furada" (der durchlöcherte Fels), ein riesiger Steinbogen, der von Wind und Wellen im felsigen Teil des Naturparks geschaffen wurde. Außerdem gibt es viele andere interessante Felsformationen einschließlich Höhlen und natürlichen Schwimmbecken zu entdecken. Der Spaziergang am Ufer der Felsenküste (ca. 2 km) ist ein unvergessliches Erlebnis. 1984 wählte die renommierte US-amerikanische Zeitung Washington Post die Gegend zu einem der 10 schönsten Stränden des Planeten. Dieser durch Felsen und Klippen geprägte Teil der Küstenlandschaft beginnt nach der "Praia da Malhada", dem ersten Strand östlich von Jericoacoara; dort treffen sich Windsurfer und Wellenreiter. Die Kuppe des Berges Serrotes bietet den besten Ausblick über das Meer nach Osten, ein optimaler Ort, um den Sonnen- und Mondaufgang zu betrachten. Nachmittags Rückkehr und Bademöglichkeit. Übernachtung in Jericoacoara.


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6. Tag: Jericoacoara - Camocim - Parnaíba - Canárias Insel: im "Delta das Américas", F/A

Morgens geht es von Jericoacoara abenteuerlich per Beach-Buggy bis Camocim, eine erlebnisreiche Fahrt entlang einsamer, unberührter Traumstrände, abwechselnd mit Mangroven- Lagunen und Wanderdünen. Zwischendurch Flussüberquerungen mit Flößen. Von Camocim geht es mit einem regulären Fahrzeug auf der Landstraße bis nach Parnaiba, der einst florierenden, heute provinziellen Hafenstadt des Bundesstaates Piauí. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung geht es nachmittags weiter bis in das Delta des Parnaíba-Flusses. Der Fluss ist ca.1.400 km lang und seine Mündung in den Atlantik bildet ein riesiges Delta mit mehr als 70 Inseln - das "Delta das Americas". Die Gesamtfläche des Deltas bedeckt ca. 2.700 qkm und erstreckt sich etwa 100 km entlang der Küste. Ein Teil der Inselwelt des Deltas ist mit üppigem tropischem Regenwald bewachsen, andere Inseln sind mit teils über 40 m hohen Sanddünen bedeckt. Manche der Inseln sind auch bewohnt und beherbergen Reisplantagen oder Fischerdörfer. Im Örtchen Tatus auf der Insel Santa Isabel verlassen Sie den Bundesstaat Piaui und erkunden mit dem Boot die fantastische Natur. Das Delta ist ein ökologisches Paradies (eines der letzten Brasiliens, ähnlich dem des Pantanals). Fast das ganze Jahr können u.a. Affen, Wasserschweine, Hirsche, Füchse, Coatis, Leguane, Schildkröten und Kaimane sowie viele Schlangenarten gesichtet werden. Es gibt hunderte verschiedene Vogelarten, von großen Reihern und Störchen bis hin zu Aras, kleinen Papageien und Kolibris. Sie erreichen nach ca. 2-stündiger Bootsfahrt die Insel Canárias, welche schon im Bundesstaat Maranhão liegt, wo Sie zu der einfachen, aber komfortablen Pousada Paraíso das Canárias gelangen. Nach Einbruch der Dunkelheit beobachten Sie auf einer Bootsfahrt die nachtaktiven Tiere und Alligatoren.


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7. Tag: Delta das Américas: von Canárias bis Tutóia, F/A

Vormittags Boots-Tour durch unzählige größere und kleinere Igarapés (Flussarme) zur Beobachtung der Flora und Fauna. Nachmittags setzen Sie nach Tatus über und fahren auf dem Landweg nach Tutóia, einem kleinen verschlafenen Ort am nordwestlichen Ende des Deltas gelegen, der hauptsächlich von der Fischerei lebt. Übernachtung in einer Pousada in Tutóia.


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8. Tag: Von Tutóia bis Barrerinhas: Der Nationalpark Lençóis Maranhenses, F/A

Mit Allradantriebsfahrzeugen fahren Sie etwa zwei Stunden bis nach Caburé, einem malerischen Fischerdörfchen, dessen Häuschen und Hütten mit den für die Gegend typischen Blättern der Carnauba-Palmen (Copernica cerifera) bedeckt sind. Vom Leuchtturm "Mandacaru" bietet sich der erste beeindruckende Ausblick auf den Nationalpark Lençóis Maranhenses, einem Wunderwerk der Natur, geformt aus riesigen weißen Sanddünen, mit einem in der Welt nicht vergleichbaren Öko-System. Die von Januar bis Mai dauernde Regenzeit verwandelt die riesige Sandwüste in unzählige Oasen mit blauen Lagunen aus kristallklarem süßem Wasser. Außerdem erwarten Sie saubere Flüsse, menschenleere Strände und eine angenehme Temperatur. Ohne den Regen wäre dieses Gebiet der Sahara gleich. Von Caburé aus fahren Sie mit einem Motorboot den "Rio Preguiças" aufwärts Richtung Barrerinhas. Die Ufer des Flusses bestehen teilweise aus Busch und teilweise aus den imposanten Sanddünen der Lençóis. Sie halten in Pequenos Lençóis, einer Gegend, die unter Umweltschutz steht, spazieren über die Dünen und nehmen ein Bad in der Lagune. (von ca. Ende März bis ca. Mitte November Möglichkeit zum Baden im kristallklaren Süßwasser der Lagunen). Am späten Nachmittag erreichen Sie Barrerinhas, welches fast gänzlich vom Rio Preguiças umflossen wird, einem Fluss mit naturreinem Wasser, der seine Quellen im Inneren des Bundesstaates Maranhao hat. Er fließt um die Wüste herum, bis er ins Meer mündet und ist von üppigem Gebüsch und imposanten Dünen umgeben. Unterkunft im Hotel.


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9. Tag: Vom Nationalpark Lençóis Maranhenses nach São Luis, dem "brasilianischen Athen", F/A

Vormittags fahren Sie mit dem Jeep durch den Nationalpark Lençóis Maranhenses. Es geht über Sandpisten durch weiße, riesige (bis zu 50 m hohe) Dünen bis "Lagoa Bonita" (schöne Lagune), einem Naturschwimmbecken. Eine weitere paradiesische Lagune ist auch die "Lagoa Azul" (blaue Lagune). Die Landschaft ist unglaublich: atlantische Regenwälder, enorme Wanderdünen und Tausende Seen; einige sind viele Kilometer lang und bis zu fünf Meter tief. Die faszinierenden weißen bis goldenen Dünenlandschaften spiegeln sich in den Seen. Danach kehren Sie nach Barrerinhas zurück und fahren am Nachmittag mit dem touristischen Sammelbus (zusammen mit anderen Touristen) nach São Luis do Maranhão (ca. 3 Stunden). Gegen Abend erreichen Sie São Luis, die "koloniale Perle des Nordostens", seit 1621 Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão. Unterkunft im Hotel. Nutzen Sie auf jeden Fall den Abend zu einem Bummel durch das "Projeto Reviver". Hier wurden über 200 antike Gebäude restauriert. In der Fußgängerzone erleben Sie die Szenerie von restaurierten, mit portugiesischen Kacheln verzierten Patrizierhäusern in kopfsteingepflasterten Gassen. Hier haben sich Kinos, Bars, Imbiss-Buden und Restaurants niedergelassen. Die meisten Einwohner von São Luís sind die Nachfahren afrikanischer Sklaven wie auch Nachkommen aus Verbindungen zwischen Schwarzen, Indianern und Europäern. Entsprechend haben viele Einwohner eine dunkle Hautfarbe, ganz anders als die anderen Einwohner im Nordosten Brasiliens. Diese Rassenmischung zeigt sich besonders in der Kultur und Folklore von São Luís (karibische "Reggae", historische "Bumba-meu-boi"). Genauso attraktiv ist die exotische Kochkunst, die dem Besucher sowohl traditionelle Meeresfrüchte-Menus als auch ihre exquisite Reis-Spezialität "Arroz de Cuxá" und weitere Köstlichkeiten bietet.

Fakultativ: es besteht die Möglichkeit von Barrerinhas nach São Luís zu fliegen. Dieser Flug zeigt in imposanter Weise die "Lençóis Maranhenses" aus der Luft, den Kontrast einerseits zwischen der bizarren Dünenlandschaft und dem atlantischen Ozean und auf der anderen Seite den Kontrast zwischen der Sandwüste und den angrenzenden grünen Busch- und Sumpflandschaften.


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10. Tag: São Luis, das "Brasilianische Athen" des Nordostens, nachmittags Flug nach Belém, F/A

Vormittags besichtigen Sie das Historische Zentrum von São Luís, genannt "Praia Grande". Die Stadt liegt auf einer Halbinsel, die nur durch einen schmalen Streifen mit dem Festland verbunden ist. Die zahlreichen historischen Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das hat dazu beigetragen, dass die Gebäude aufwendig restauriert wurden. Über 3.000 unter Denkmalschutz stehende Bauten zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt und prägen das Stadtbild. Nicht umsonst nennt man São Luís das "brasilianische Athen". Besonders reizvoll sind die mit portugiesischen Kacheln verzierten Häuser. São Luis ist die  einzige Hauptstadt Brasiliens, die von französischen Eroberern gegründet wurde. Deren Spuren kann man noch heute erkennen. Trotzdem findet man nirgends in Brasilien so viel portugiesische Kolonialarchitektur. Nachmittags fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Belém do Pará. Nach Ankunft Transfer zu Ihrem Hotel.


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11. Tag: Belém do Pará - Hafenstadt an der Amazonasmündung - Flug nach Manaus, F/A

Morgens besuchen Sie die koloniale Altstadt von Belém, die unmittelbar am Hafen liegt. Belém ist das wirtschaftliche Zentrum des Nordens und die Hauptstadt des Bundesstaates Pará, im Innern der Baia de Marajó gelegen. Es ist eine Stadt mit einer faszinierenden Kultur, beeinflusst von den Völkern und Lebensformen des Urwalds und belebt durch das bunte Treiben im Hafen. Sie besuchen den tropischen Markt "Mercado Municipal" der im Volksmund Ver-o-Peso heißt (Achte auf das Gewicht); die Waren werden vorwiegend auf den beim Markt vor Anker liegenden Segelbooten herangeschafft. Der interessanteste Teil des Marktes ist der, in dem Heilkräuter und Heilwurzeln, Schlangenhäute sowie Amulette mit geheimnisvollen Kräften und Gebräue für alle möglichen und unmöglichen Gelegenheiten angeboten werden. Dann besuchen Sie die Basilika unserer Lieben Frau von Nazareth und das Museum Emilo Goeldi, das eine naturgeschichtliche und eine anthropologische Sammlung und einen Zoo besitzt, der einer der Besten in ganz Südamerika ist.


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12. Tag: Urwaldmetropole Manaus, F/A

Morgens werden Sie zum Flughafen von Belém gebracht und fliegen dann nach Manaus, die ehemalige Kautschukmetropole im Herzen Amazoniens. Dann unternehmen Sie eine Halbtagestour durch Manaus. Manaus wurde einst die "Königin des Urwalds" genannt und ist die Bundeshauptstadt Amazoniens. Die Bezeichnung rührt aus der Zeit, als der Kautschuk der Stadt unglaublichen Reichtum bescherte, was soweit führte, dass die reichen Leute ihre schmutzige Wäsche zum Waschen nach Europa schickten. Der Reichtum kam quasi über Nacht mit der Entdeckung der Vulkanisierung durch Charles Goodyear (1844) und die Erfindung des aufblasbaren Reifens durch Dunlop (1888). Aus dieser Zeit stammt auch das berühmteste Gebäude der Stadt, die Oper von Manaus (Amazonas Theater). Sehenswert aus dieser Zeit ist das Zollhaus (aus schottischem Backstein) und der Palacio Río Negro, Palast des deutschen Gummibarons Waldemar Schulz. Heute ist dieses Gebäude Regierungssitz. Der imposante eiserne Bau des Mercado Municipal wurde nach dem Vorbild der Pariser Markthallen im Stile der "Art Nouveau" gebaut. Um den Verfall der einst so reichen Stadt zu stoppen (die Folge sinkender Kautschukpreise), wurde Manaus im Jahr 1967 zur Freihandelszone erklärt. Die damit verbundenen finanziellen Vorteile zogen einige multinationale Unternehmen an.


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13. Tag: Urwaldmetropole Manaus - Expeditionskreuzfahrt "Amazone-Odyssee" F/A

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie die schöne Hotelanlage mit den umfangreichen tropischen Gärten und den Pools. Mittags werden Sie an Bord der Motoryacht "M/Y TUCANO" gebracht, einem Flussschiff, das die unberührten Nebenflüsse des Amazonas-Urwalds besucht, um ein optimales Naturerlebnis zu vermitteln. Sie erkunden bei unserer 6-tägigen Kreuzfahrt den Primärwald des Río Negro und den vibrierenden Urwald des Río Amazonas.

Komfortables Schiff -erstklassiger Service

Die M/Y Tucano ist das komfortabelste Schiff, das den Amazonas befährt. Alle Kabinen sind Außenkabinen mit privatem Badezimmer und Klimaanlage. Behagliche Eleganz wird durch die Innenausstattung mit glänzendem Messing und auf Hochglanz poliertem Holz verbreitet. Die zahlreichen Crewmitglieder halten das Schiff in Schuss und stehen allzeit bereit, um Ihren Aufenthalt an Bord und Ihre Amazonas-Kreuzfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Hinweis:

Die folgenden Tagesaktivitäten dienen als Rahmenprogramm, das keinen Anspruch darauf erhebt, dass die Aktivitäten im angegebenen Umfang und in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden, da diese wetterabhängig sind und durch örtliche Faktoren bestimmt werden

Nachmittags gleiten Sie den Río Negro aufwärts und werden dabei das Pflanzen-Labyrinth bestaunen und immer wieder exotische Blumen entdecken. Ab und zu kann man Affen beobachten, die in den Ästen klettern oder sich in riesigen Sprüngen von Baum zu Baum wagen. Amazonien weist die größte Anzahl an Vögeln in der ganzen Welt auf. Sicherlich können Sie auch einige der bunt gefiederten Kolibris beobachten, die wie fliegende Juwele im Sonnenlicht glänzen. Am Nachmittag erhalten Sie eine Einführung über die Flora und Fauna Amazoniens. Vom Oberdeck aus (Beobachtungsdeck) haben Sie einen optimalen Rundblick auf die faszinierende Flusslandschaft. Am späteren Nachmittag lassen Sie die besiedelten Flussufer hinter sich und stoßen in die Wildnis vor. Dann wird das Boot an einem Flussufer anlegen und Sie haben die Möglichkeit, im Fluss zu baden. Anschließend erkunden Sie mit dem Beiboot die exotische Natur und kehren bei Sonnenuntergang wieder auf das Hauptschiff zurück.


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14. Tag: Auf dem Río Negro stromaufwärts, F/M/A

Bei Sonnenaufgang unternehmen Sie eine Wanderung, um Vögel zu beobachten. Mit etwas Glück werden Sie Brüllaffen (Alouatta seniculus ) und Titi-Affen (Callicebus moloch) beobachten. Danach erkunden Sie das Naturreservat der Anavilhanas Inselgruppe, der Welt größtes System von Flussinseln, mit dichtem "terra firme" (Festland) - Urwald. Bei einer Wanderung unter den Urwaldriesen besteht eine gute Chance, Spuren von Pekaris (Wildschweine, Catagonus wagneri) und gelegentlich auch Jaguars auszumachen. Nachmittags starten Sie mit dem Beiboot, um das bei Sonnenuntergang einsetzende Konzert von Vögeln, Brüllaffen, Fröschen und Insekten zu erleben. Bei entsprechender Witterung unternehmen Sie in der Nacht einen weiteren Bootsausflug, um Alligatoren, Reptilien, Capibaras, Faultiere, Stachelschweine und nachtaktive Vögel mit der Lampe aufzuspüren.


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15. Tag: Auf dem Río Negro und zurück zum "Encontro das Aguas", F/M/A

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine weitere Urwaldwanderung (wetterabhängig). Nachmittags erreichen Sie auf der Rückfahrt nochmals die Anavilhanas-Inselgruppe, ein Labyrinth von Inseln und Kanälen, das Sie ausgiebig erkunden. Danach besuchen Sie das Amazonas-Dorf Novo Airão, wo Holzboote wie vor 100 Jahren hergestellt werden. Abends fahren Sie weiter stromabwärts zum Zusammenfluss von Río Negro und Amazonas.


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16. Tag: Auf dem Amazonas: Tierparadiese Lago Janáuarí und Lago Janauacá, F/M/A

Morgens unternehmen Sie eine weitere Bootstour und fahren zum Naturreservat Lago Janáuarí. Der See ist überflutet mit kaffee-farbenem Amazonas-Wasser. Hier finden Sie eine sehr interessante Öko-Nische von endemischer Fauna vor: eine große Varietät an Vögeln sowie Totenkopfäffchen (Saimiri sciureus) und gelegentlich Ameisenbären oder Faultiere. Während des Frühstücks steuert unser Schiff dem "Encontro das Aguas", dem Zusammenfluss der beiden Flüsse Amazonas und Río Negro zu. Es bildet sich dabei eine ca. 1,5 kn lange Trennungslinie im Wasser, die die Wasser der beiden Ströme schließlich vereint. Auf der einen Seite das "Coca-Cola-farbene" Wasser des Río Negro und daneben das braune Wasser des Amazonas. Hier findet man in der Regel auch Süßwasserdelfine vor und mit etwas Glück kann man sie beim Auf- und Abtauchen beobachten. Dann gelangen Sie auf den Hauptkanal des mächtigen Amazonas-Stroms. Am Spätnachmittag erreichen Sie einen kleineren Kanal, der uns zum Várzea-Wald führt (als Várzea werden die Flächen an den Ufern des Amazonas und Solimões bezeichnet, welche durch den jahreszeitlich schwankenden Wasserspiegel von Weißwasser periodisch überflutet werden). Sie erforschen den großen Amazonas-See Lago Janauacá. Hier erwarten uns eine faszinierende Vielfalt von Vögeln und gelegentlich Leguane und Affen. Ebenso gedeihen in dieser Zone gigantische Bäume und großblättrige Pflanzen. Es besteht die Möglichkeit, Affen und Dreifinger-Faultiere (Bradypus) zu beobachten. Bei entsprechendem Wetter unternehmen Sie in der Nacht noch einen Bootsausflug, um Alligatoren aufzuspüren und nicht zuletzt um den Naturgeräuschen zu lauschen und den faszinierenden Sternenhimmel zu bewundern.


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17. Tag: Besuch bei den "Caboclos": Überleben in der Wildnis, F/M/A

Morgens fahren Sie zu einem großen See, um Wasservögel zu beobachten. Dann besuchen Sie eine Siedlung von Caboclos (einheimische Nachkommen indianisch-europäischer Verbindungen), die am Flussufer wohnen und uns zeigen, wie man in der Wildnis überlebt. Am Spätnachmittag gelangen Sie wieder auf den Hauptstrom des Amazonas und fahren die Nacht durch, begleitet von dem "südlichen Sternenhimmel" nach Manaus. Ein Abschiedsfest am Oberdeck (wetterabhängig) schließt diese erlebnisreiche Fahrt ab.


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18. Tag: Ankunft in Manaus

Danach werden Sie zum Flughafen gebracht. Ender einer schönen erlebnisreichen Reise.


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19. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt oder München. Ende einer erlebnisreichen und wunderschönen Reise.


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