Sommer Fern
abschluss

Von Nordchile nach Bolivien, 3 Tage, 4 Tage

Traumreise der Natur Superlative



Buchungsnummer: BOL-CR-09

Highlights:

  • Laguna Verde
  • Laguna Colorada
  • Salvador Dali Wüste
  • Salar de Uyuni Salzwüste
  • Ruinen "Pucara de Ch'jini"

Man kann sich kaum spektakulärere Landschaften vorstellen als die, die Sie von San Pedro de Atacama in der Atacamawüste von Nord-Chile gelegen nach Bolivien zum Salar de Uyuni. Auf einer 3- bis 4-tägigen Tour (die Länge hängt davon ab, ob Sie nach der Ankunft in Uyuni die Tour beenden oder wieder nach San Pedro de Atacama zurückfahren) öffnet sich Ihnen von Chile aus kommend, die Pforte nach Bolivien zu spektakulären Wüsten, Nationalparks, Vulkanen und vielfarbigen Seen mit hunderten von Flamingos und bizarren Felsformationen. Sie erleben auf dieser Allrad-Jeeptour ins Bolivianische Hochland ein grandioses Naturszenarium mit farbigen Hochlandseen, bevölkert von hunderten von Flamingos, sowie die einzigartige Naturattraktion - den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Welt, umgeben von mehreren Vulkanen, von denen der von Schnee, Schwefel und rötlichem Gestein gefärbte Tunupa (5.432 m) sicherlich der eindrucksvollste und farbenfreudigste ist. Der Salar von Uyuni ist weiß wie Schnee. Das gleißende Weiß erstreckt sich bis zum Horizont und weiter. Zigtausende fünfeckige Salzwaben bilden den Salar.

Termine: Bestätigte Abfahrten finden jeweils donnerstags und samstags statt.
Anzahl der Reiseteilnehmer: Min 2 PAX (Max. 4 Teilnehmer pro Jeep)
Zeitraum: Mai-Dezember (Trockenzeit)

Die beste N-Chile-Bolivien ist zwischen Ende April bis Mitte November (trockene Jahreszeit). Der Salar de Uyuni ist im März teils noch überschwemmt, sodass man nicht über den Salar fahren kann, da dort mehrere Zentimeter hoch Salzwasser steht, das für die Fahrzeuge schädlich ist). Für Fotografen ist jedoch die Regenzeit besonders spektakulär und attraktiv aufgrund der dramatischen Wolkenstimmungen, Gewitter und vor allem wegen der Wasserreflexe auf dem Salar.

Hier finden Sie weitere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zwischen San Pedro de Atacama und Salar de Uyuni.

Hinweis: Wir legen bei dieser Tour besonderen Wert darauf, dass Sie "mehr sehen" als üblich. Somit werden wir unterwegs unter anderem Einheimische besuchen, Lama-Alpaka-Züchter, Hirten und uns viel Zeit für Naturbeobachtungen nehmen. Diese Jeep-Tour-Überlandreise zeichnet sich auch dadurch aus, dass wir pro Fahrzeugen maximal "4 Teilnehmer" + Fahrer/Führer vorsehen. Ebenfalls ist die Sicherheit unsere Devise, das heißt: beste Fahrer, optimale 4x4 Fahrzeuge mit Sauerstoff-Flaschen und 24 Std. Notfall-Satelliten-Telefon.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, BL=Box Lunch, A=Abendessen


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1. Tag: Laguna Verde und Laguna Colorada

Am Hito Cajon, dem bolivianischen/chilenischen Grenzposten, werden Sie gegen Mittag von Ihrem bolivianischen Fahrer und Guide abgeholt. Kurz nach der bolivianischen Grenze wartet bereits ein Highlight auf Sie. Die "Laguna Verde" liegt zu Füßen des "Licancabur" Vulkanes. Hier halten Sie kurz an und fahren dann weiter durch die Wüste Boliviens in das Tal "Valle de las Damas del Desierto". Das Tal wird häufig auch als "Salvador Dali Wüste" bezeichnet. In der riesigen Sandwüste finden sich viele einzigartige Felsformationen. Danach kommen Sie zu einer großen Salzpfanne, der Salar de Chalviri. Doch den Höhepunkt stellt die "Laguna Colorada" dar. Hier befinden sich Heerscharen an Flamingos. Die Lagune ist das Zentrum des Eduardo Avaroa Naturreservats. Weiter nördlich befindet sich das Band der bunten Hochland-Lagunen. Noch mehr Flamingos werden Sie an den Bergseen Cañapa, Hedionda, Chiarkota, Honda und Ramaditas zu sehen bekommen. Am Rande der Seen befinden sich einige schneebedeckte Vulkane wie der Ollague, der immer noch aktiv ist. Nachdem Sie die Salzpfanne Salar de Chiguana durchquert haben, erreichen Sie San Pedro de Quemes (Übersetzung: Verbranntes Dorf). Dort werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. Am Nachmittag können Sie einen kleinen Spaziergang unternehmen. Hier kommen Sie der Geschichte des Pazifik- Krieges näher.
Übernachtung in San Pedro de Quemes.

BL/A

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2. Tag: Salar de Uyuni

Bevor Sie weiter nach Norden fahren, haben Sie Gelegenheit, einer Lama Herde auf die Weide zu folgen. Sie kommen in Kontakt mit den Hirten und lernen mehr über die Lamas und Lebensweise der Menschen und deren Kultur im Altiplano mit rauhen Lebensbedingungen. Wenn Sie wollen, können Sie eine kurze Wanderung durch den bizarren Canyon von Sinalaco unternehmen und mit etwas Glück Vizcachas beobachten. Der Canyon befindet sich nicht weit vom Uferbereich des Salars entfernt. Er wurde von dem während der Regenzeit ins Tal strömenden Wasser geschaffen. Sie fahren mit dem Jeep eine Schotterpiste hinauf, bis Sie den Einstieg in den Canyon erreichen. Dort beginnt eine einstündige Wanderung, die sich bergab durch den Canyon windet. Auch eine etwas komplizierte Stelle gilt es hier zu überwinden, doch auch unsichere Wanderer können diese bewältigen. Am Ausgang des Canyons wartet ein guter Ausblick auf die Ausläufer des Salars auf Sie. Hier werden Sie mit den Jeeps abgeholt.
Sie fahren dann weiter zum Salar de Uyuni, der mit 12.000 km² die größte Salzwüste der Welt darstellt. Auf dem Weg durch den Salzsee von Süd nach Nord, kommen Sie an der Insel Campanas vorbei. Hier sorgen Luftspiegelungen und Salzkristalle für optische Täuschungen. Das nördliche Ufer des Salzsees am Fuße des Tunupa Vulkanes ist touristisch weniger bekannt. Sie besuchen die Ruinen "Pucara de Ch'jini" (Quetchua Wort, wird " Chikini" ausgesprochen), die die Überbleibsel einer antiken Festungsanlage mit Wohngebäuden, Vorratsspeichern und Wächterposten sind. Diese liegen 40 Meter über dem Salzsee und werden von den Einheimischen auch als "Kathedrale" bezeichnet. Auf einem schmalen Grad kommen Sie zu einem Aussichtsposten, von wo aus Sie eine unglaubliche Sicht auf den See haben. Anschließend besuchen Sie die Höhle von Ch'jini in der sich undefinierbare Kalkgebilde befinden.
Um das Höhlengrab und die Mumien in Coquesa zu besichtigen, steigen Sie die Flanken des Tunupa Vulkanes hoch. Der Salzsee liegt von hier aus zu Ihren Füßen. Danach besuchen Sie noch das Museum in Chantani.

Übernachtung in Tahua.

F/M/A

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3. Tag: Salar de Uyuni

Stehen Sie heute früh auf und bewundern Sie den Sonnenaufgang über dem Salar. Das Frühstück erhalten Sie im Hotel. Sie durchqueren ein weiteres Mal den Salzsee von Nord nach Süd. In der Mitte des Sees besuchen Sie die Insel Inkahuasi. Diese ist komplett mit einem Wald aus Riesenkakteen bewachsen. Auf einem Rundweg können Sie sich die Kakteen ansehen, die bis zu 12 Meter hoch werden und mehrere hundert Jahre alt sind. Vom Aussichtspunkt aus bietet sich ein guter Blick auf die Insel und den Salzsee. Weiter geht es an das Ostufer des Sees zu dem Salzverarbeitungsort Colchani. Hier wird noch mit echter Handarbeit Speisesalz hergestellt. Hier finden Sie zum Trocknen aufgetürmte Salzpyramiden und können ebenfalls einen Familienbetrieb besichtigen, in dem das Salz als Speisesalz verarbeitet wird.

Hiermit endet Ihre 3-Tagestour. Danach bieten sich verschiedene Anschluss Programme innerhalb Boliviens an. Sie haben aber auch die Möglichkeit, über Land nach La Paz zu fahren (Bahn, Bus oder Privattransfer) oder zu fliegen. 

F/M

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3. Tag: Tahua – Uyuni - Ojito de Perdiz

Der Vormittag wie bereits beschrieben. Nach dem Besuch des Salz-Familienbetriebes fahren Sie von Uyuni vorbei an San Cristobal, der größten Silbermine der Welt, zur Felsstadt "Ciudad de Piedra". Unterwergs kommen Sie durch eine bizarre Gegend mit erodiertem Vulkangestein und gehobenen Meeresboden auf über 4.000 m ü.d.M. Durch den Canyon de la Cascada erreichen Sie die kleine Ortschaft Villa Mar. Hier sind Weiden für hunderte von Lamas. Sie fahren weiter durch die karge Sand- und Steinwüste "Siloli". Die surreale Landschaft ist von Ocker- und Terrakottatönen geprägt. Mitten in der Siloli Wüste liegt Ihr Hotel Tayka del Desierto, wo Sie übernachten.

F/M/A

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4. Tag: Laguna Colorada & Laguna Verde

Früh morgens brechen Sie auf und fahren zu einer durch die Erosion geschaffenen Steinfigur, die als "Arbold de Piedra" (Steinbaum) bezeichnet wird. Weiter geht es zur "Laguna Colorada", die durch Algen rot gefärbt ist und im Zentrum des Avaroa Reservats liegt. Sie fahren weiter zum Geysirfeld "Sol de Mañana" auf 5.000 m ü.d.M.. Hier finden Sie zischende Wasserdampfsäulen und blubbernde Erdlöcher. Einen Badestopp können Sie in Salar de Chaviri in den heißen Thermalquellen von Polques einlegen, mitten in freier Natur. Über die "Salvador Dali Wüste" geht es weiter, vorbei an der Laguna Verde und dem Licancabur Vulkan zum Grenzübergang nach Chile. Hier verabschieden sich ihr bolivianischer Fahrer und Führer und Sie werden an unseren chilenischen Partner übergeben, die Sie nach San Pedro de Atacama fährt.

F/M

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