Sommer Fern
abschluss

Wanderreise - Natur Hautnah Erleben, 19 Tage

von Auckland bis Christchurch oder umgekehrt


Buchungsnummer: NSL-03

Der Schwerpunkt der Reise "Natur hautnah erleben" liegt auf Natur, Tierbeobachtung und Wandern. Naturliebhaber, die abseits der Touristenpfade die faszinierenden Landschaften Neuseelands erleben möchten, kommen dabei voll auf ihre Kosten. Im Kleinbus fahren wir zu den schönsten Nationalparks Neuseelands und widmen sich der Vielfalt an spektakulären Naturschönheiten. wir entdecken einen subtropischen Regenwald, zischende Geysire, einsame Bergstraßen, ertrunkene Flusstäler, Gletscher in der Regenwald-Region, wilde Küstenabschnitte sowie ein Insel-Reservat; wir bekommen unterwegs Einblick in das Leben der Landbevölkerung. Zum Mittagessen geht es ins Café oder wir picknicken an Naturschauplätzen. Durch die kleine Reisegruppe (maximal 10 Teilnehmer) erhalten wir ein optimales Reiseerlebnis und lernen das Land aus erster Hand kennen. Bei den meisten Tagesausflügen handelt es sich um leichte Wanderungen, wobei eine durchschnittliche Kondition durchaus ausreicht. Das Tragen von Rucksäcken ist nicht erforderlich.


Reiseverlauf:

1. Tag Auckland – Waitomo - Rotorua

(235 km, 31/2 Std.)
Wir holen Sie gegen 9 Uhr von Ihrem Hotel in Auckland ab und fahren durch das King's Country in Richtung Rotorua. In Waitomo besuchen wir die Glühwürmchen-Höhlen per Boot. Millionen von Glühwürmchen lassen die Höhlendecke wie die Milchstraße leuchten. Am Abend fahren wir zu einem Marae (Heiliger Boden rund um das Versammlungshaus) und nehmen an einer Gesang- und Tanzvorführung der Maori teil. Anschließend bekommen wir ein "Hangi", das traditionelle Maori-Essen aus dem Erdofen, serviert. (leicht)

A

nach oben

2. Tag Rotorua - Tongariro Nationalpark (Maori-Kultur)

(215 km, 3 Std.)
Rotorua ist bekannt für die vielen heiβen Quellen, Geysire und Schlammvulkane. Wir besuchen den "Whakarewarewa Thermal Park", um einen Eindruck von dieser geothermisch aktiven Zone zu erhalten. Dann verlassen wir Rotorua und fahren in Richtung Tongariro Nationalpark, Neuseelands ältestem Nationalpark. Zunächst fahren wir am Taupo-See vorbei. Je nach Witterungslage beginnen wir bereits mit unserer ersten naturkundlichen Wanderung und umrunden den wunderschönen See Rotopounamu am Fuβe des Vulkans Tongariro. (mittel)

F/A

nach oben

3. Tag Tongariro Nationalpark (Vulkan-Expedition)

Am frühen Morgen haben wir die Möglichkeit auf einem Pfad durch den Tongariro Nationalpark zu wandern, der sich aufgrund der stetig wechselnden, zum Teil mondartigen Landschaft und der spektakulären Aussichten zu einem der attraktivsten Wanderwege entwickelt hat. Wir blicken vom Mount Tongariro (1.968 m) auf die Schwester-Vulkane Mount Ngauruhoe (2291 m) und Mount Ruapehu (2.797 m). Unterwegs kommen wir zu mehrere Kratern und sehen Fumarolen und heiβe Quellen und können die leuchtend türkisfarbenen Emerald Lakes bewundern. (anspruchsvoll)

F/A

nach oben

4. Tag Tongariro Nationalpark Kapiti Küste

(260 km, 3 ¾ Std.)
Wir verlassen die Berge und fahren nun in Richtung Wellington durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete. An der Kapiti Küste beziehen wir unsere Unterkunft, welche sich nicht weit vom Meer befindet; nachmittags bietet sich noch eine Strandwanderung an. (leicht)

F

nach oben

5. Tag Kapiti Küste - Kapiti Insel (Vogelschutz-Reservat) - Wellington

(50 km, 45 Min.)
Am Morgen fahren wir mit einem Boot zu einer streng geschützten und säugetierfreien Kapiti-Insel. Hier haben wir von der Naturschutzbehörde die Erlaubnis, die Insel auf einer naturkundlichen Wanderung zu erkunden. Besonderheit dieser Insel ist der noch selten vorkommenden Wald-Papagei Kakapo (Strigops habroptilus); er ist der einzige bekannte flugunfähige Papagei und möglicherweise der langlebigste und ist vom Aussterben akut bedroht. Außerdem besteht die Möglichkeit, den auf dem Festland fast nicht mehr vorkommenden Takahe (Porphyrio mantelli) zu sehen; er gehört zur Familie der Rallenvögel. Wie viele Vögel Neuseelands ist auch der Takahe flugunfähig, was ihn zu einer leichten Beute für Raubtiere macht. Er ist etwa so groß wie ein Huhn, sein Gefieder ist blau/grün gefärbt und sein kräftiger Schnabel ist rötlich. Er hat starke Beine, die er zum Laufen benötigt, da er seine kleinen Flügel nicht zum Fliegen gebrauchen kann. Weiterhin gibt es Kokako (Graulappenvogel) Calaeas cinerea und andere endemische Vögel. Bei gutem Wetter können wir vom Aussichtspunkt der Insel bis auf die Südinsel schauen. Am späten Nachmittag kehren wir wieder zum Festland zurück und fahren nach Wellington.
(mittel)

F/M

nach oben

6. Tag Wellington (Wildreservat)

Heute haben wir die Möglichkeit, das Te Papa Nationalmuseum zu besuchen sowie mit der Seilbahnkabine (cable car) zum Botanischen Garten hinaufzufahren. Am Abend unternehmen wir mit einem örtlichen Führer eine leichte Wanderung durch das Karori Wildlife Reserve. Hier sehen wir verschiedene Tiere welche erst zu den Abendstunden aktiv werden. Mit etwas Glück hören oder sehen wir auch den Kiwi.
(leicht)

F

nach oben

7. Tag Wellington - Picton - Motueka

(110 km, 1 ½ Std.) (von Picton nach Nelson)
Am frühen Morgen fahren wir von Wellington mit der Fähre über die Cook-Straβe zur Südinsel. Die 3-stündige Fahrt durch die Marlborough-Sounds wird durch unzählige größere und kleinere Fjorde und Buchten geprägt, die von einer grünen Hügellandschaft umschlossen werden. Von der kleinen Hafenstadt Picton aus geht es auf einer landschaftlich besonders reizvolle Straβe an der Küste gelangen zur Pelorus-Bridge. Nach einer Wanderung in diesem Gebiet fahren wir weiter nach Nelson, Neuseelands sonnenreichster Stadt zu unserem Quartier.
(leicht)

F/A

nach oben

8. Tag Nelson - Abel Tasman Nationalpark – Nelson (Strände und Buchten)

(50 km, 45 Minuten) one way
Früh morgens starten wir zu einem Tagesausflug in den Abel Tasman Nationalpark mit seinen goldgelben Stränden. Zunächst unternehmen wir eine Bootsfahrt entlang der zahlreichen Buchten und Halbinseln des Parks. Anschließend wandern wir entlang der Buchten und im Regenwald wieder zurück und haben Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad im Meer. Diese ca. 3-stündige Wanderung zählt zu den beliebtesten in Neuseeland. Wir übernachten noch einmal in Nelson.
(mittel)

F/A

nach oben

9. Tag Abel Tasman Nationalpark - Greymouth

290 km, 4 ¼ Std.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter in Richtung Westküste, wobei wir durch die spektakuläre Buller-Schlucht kommen, bevor wir Westport erreichen. Am Cape Foulwind wandern wir zu einer Kolonie von neuseeländischen Pelzrobben und, falls gewünscht, auch zum Leuchtturm. Wir lassen Westport hinter uns und fahren am malerischen Paparoa-Nationalpark entlang. Ein kurzer Spaziergang führt zu den Pancake Rocks (Pfannkuchenfelsen: weiche Schichten wurden von der nagenden Tasman-See ausgespült). Bei Hochwasser bietet die aufgewühlte See ein spektakuläres Schauspiel. (leicht)

F/A

nach oben

10. Tag Greymouth - Hokitika - Franz Josef- und Fox-Gletscher

(200km, 2 h 50 Minuten)
Wir fahren entlang der Westküste und weiter durch historische Goldschürfergebiete. Die Westküste ist auch bekannt für ihre Jade-Vorkommen. In Hokitika wird dieser Halbedelstein zu wunderschönem Schmuck verarbeitet. Wir haben Gelegenheit zu einer Wanderung im Küstenregenwald oder zu einer Kanufahrt (fakultativ). In Franz Josef erreichen wir die Südalpen und haben die Berge unmittelbar vor uns. Der Franz-Josef und der Fox-Gletscher gehören zu den wenigen Gletschern der Erde, deren Gletscherzungen bis hinunter zum Regenwald reichen.
(leicht)

F/A

nach oben

11. Tag Franz Josef & Fox Gletscher (Gletscher und Regenwald)

Am Morgen unternehmen wir eine faszinierende Gletscherwanderung. Ein ortskundiger Führer geht mit uns am Flußbett entlang zum Wanderweg, der uns zum Gletscher führt. Dort genießen wir einen fantastischen Ausblick auf das Eis, bevor wir wieder den Rückweg antreten. Fakultativ können Sie einen Helikopter-Rundflug unternehmen, um die faszinierende Gletscherwelt um den Mount Cook aus der Vogelperspektive zu genießen. (mittel)

F

nach oben

12. Tag Gletscher - Lake Moeraki – Wanaka (Regenwald & Gletscher-Seen)

(265 km, 3 h 45 Minuten)
Weiter geht die Fahrt in den Westland Nationalpark, wo wir eine ca. 2-stündige Wanderung im Regenwald unternehmen, bis wir am Ende des Pfades die tosende Tasman-See erreichen. In Abhängigkeit von der Saison (Juli bis Dezember) können wir den Fiordlandpinguin (Eudyptes pachyrhynchus) auch Dickschnabelpinguin genannt, beobachten; er sucht im Regenwald sein Brutgebiet auf, und brütet alleine oder in kleinen Kolonien in Höhlen oder dichter Vegetation. Die Brutzeit erstreckt sich von Juli bis Dezember. Dann fahren wir nach Haast, wo wir den Haast-Paβ, die Wasser- und Klimascheide der Südalpen überqueren und zum Aspiring Nationalpark gelangen. Umgeben von gigantischen Bergen, fahren wir an den Seen Hawea und Wanaka entlang. Übernachtung in Bungalows. (leicht)

F

nach oben

13. Tag Wanaka - Queenstown (Aspiring Nationalpark)

(120 km, 1 h 40 Minuten)
Im Aspiring Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege jeden Schwierigkeitsgrades. Unsere Reiseleitung stellt sich wieder auf unsere Fitness ein und wählt entsprechend einen Weg aus. Am frühen Nachmittag fahren wir nach Queenstown, das auch als Sankt Moritz der Südsee bezeichnet wird. Der restliche Tag steht zu unserer freien Verfügung. Unsere Reiseleitung wird weitere Ausflüge oder Aktivitäten vorschlagen. Am Abend können wir auch noch etwas das Nachtleben von Queenstown genießen. (mittel)

F

nach oben

14. Tag Queenstown - Milford Sound

(290 km, 4 h 40 Minuten)
Heute steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Wir fahren in den Fjordland Nationalpark, Neuseelands größter und zugleich unerschlossenster Nationalpark. Kaum eine Landschaft verkörpert besser den Begriff Wildnis als der Fjordland Nationalpark. Im Westen dringen 14 Fjorde wie überlange Meereszungen tief in die Urwälder einer zerklüfteten Alpenwelt vor. Nicht weit steigen schneebedeckte Berggipfel über alpinen Grasmatten bis auf 2.700 m an. Zunächst fahren wir nach Te Anau, dem Tor zum Milford Sound, ehe wir die Fahrt entlang der spektakulären Milford Road antreten. Am Homer Tunnel sieht man oft die frechen Keas oder Bergpapageien (Nestor notabilis) genannt. Neben Samen, Früchten, Knospen, Knollen und Wurzeln von Pflanzen frißt er auch Insekten und bei Gelegenheit auch Aas. Bei neuseeländischen Farmern kam er in Verruf und wurde von diesen verfolgt, weil er auch tote Schafe anfraß, gelegentlich auch Schafe angriff und deshalb bald als "Schafsmörder" galt. Der Kea ist besonders neugierig und verspielt und untersucht Gegenstände, die von Touristen mitgebracht und unbewacht liegen gelassen werden. Am Nachmittag legen wir zur szenenreichen Bootsfahrt im Milford Sound ab und gleiten bis fast hinaus zur Tasman See. Genießen Sie die wildromantische Kulisse, welche von fast senkrechten Bergwänden, wie den Mitre Peak bestimmt wird. Rückkehr nach Te Anau. (leicht)

F/M

nach oben

15. Tag Te Anau - Otago Peninsula – Dunedin (Albatrosse und Pinguine)

(290 km, 4 h 10 Minuten)
Heute durchqueren wir das Hochland von Zentral-Otago und wechseln zur Ostkūste der Sūdinsel. Die Otago-Halbinsel ist sehr bekannt für ihr reiches Tierleben. Am Nachmittag unternehmen wir eine Schiffahrt zur Beobachtung von Königsalbatrossen (Diomedea epomophora) auf der einzigen Festlands-Albatrosskolonie der Welt. Diese Spezies wird zwischen 120 cm und 130 cm groß und erreicht eine Flügelspanne von 305 cm. Durch Langzeitbeobachtungen weiß man, daß der Königsalbatros über 60 Jahre alt werden kann. Jungvögel bleiben bis zu ihrem vierten oder fünften Jahr auf hoher See, bis sie die Geschlechtsreife erreicht haben. Oftmals sehen wir hier auch Seerobben und Kormorane. Anschließend fahren wir auf die Farm eines Naturschützers. Der Farmer hat ein Reservat angelegt, um den Gelbaugenpinguin (Megadyptes antipodes) zu schützen. Diese Art zählt zu der am meisten vom Aussterben bedrohten Pinguinart. Unter der Leitung des Farmers haben wir Zugang zum Reservat und können die Pinguine, ohne sie zu stören, beobachten; sie sind die am wenigsten sozial lebenden Pinguine; sie brüten alleine und haben den größten territorialen Anspruch aller Pinguine, manchmal bis zu einem Hektar Land. Wir übernachten heute in Dunedin, auch die "Schottische Hauptstadt" Neuseeland's genannt. (leicht)

F/A

nach oben

16. Tag Dunedin - Mount Cook (Südalpen)

(330 km, 4 h 45 Minuten)
Zunächst unternehmen wir einen Spaziergang durch Dunedin. Anschließend fahren wir zu den Moeraki Boulders, kugelförmige Felsen am Strand, die so manchen Besucher ins Staunen versetzen. Auf dem Weg zum Mount Cook, mit 3.764 m Neuseelands höchstem Bergmassiv, haben wir die Gelegenheit zu einer Kurzwanderung. Sie gibt uns einen ersten Eindruck von diesem imposanten Gebiet. Diese alpine Pflanzenwelt ist nicht nur botanisch von hohem Interesse, sondern in ihrer eigenartigen Formenvielfalt auch von unbeschreiblicher Ästhetik. Wir übernachten wir in einem am Fuße der Ben-Ohau-Bergkette mit Sicht über den Pukaki-See hinweg auf den Mount Cook. (leicht)

F/A

nach oben

17. Tag Mount Cook (Südalpen)

Heute unternehmen wir eine Tageswanderung im alpinen Hooker-Valley. Es stehen Wanderungen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl. Im Frühsommer blüht hier überall die berühmte Mount-Cook-Lily, das gröβte Hahnenfuβgewächs der Welt. Dazwischen stehen die goldgelben Blütenstände der Wilden Spanier, die mit unserer Möhre verwandt sind. Bei gutem Wetter haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf die schneebedeckten Berggipfel, die das Hooker-Tal einrahmen. (mittel)

F/M

nach oben

18. Tag Mount Cook – Christchurch

(330 km, 4 h 45 Minuten)
Bevor wir die Südalpen verlassen, fahren wir zum Gletschersee Tekapo. Hier befinden wir uns nun im McKenzie Country, einer Landschaftsform mit Steppencharakter. Soweit das Auge reicht, wiegt sich hier das neuseeländische Bültengras (Tussockgras) im Wind. Weiter führt uns die Fahrt durch die ausgedehnten Farmländereien der Canterbury-Ebene. Am Nachmittag erreichen wir Christchurch, die "Englischste Stadt" außerhalb Englands. Den Abend lassen wir in einem Restaurant ausklingen. Übernachtung im Hotel. (leicht)

F/A

nach oben

19. Tag Christchurch

Nach einer schönen und erlebnisreichen Rundreise heißt es Abschied nehmen vom 5. Kontinent, dem herrlichen Ende der Welt.

F

nach oben