Sommer Fern
abschluss

Welwitschia, 20 Tage


Buchungsnummer: AFR-07

Auf dieser herrlichen Rundreise durch das ganze Namibia begegnen Sie den bekannten aber auch vielen unbekannten Höhepunkten des weiten Landes. Sie stoßen auf einzigartige Kontraste und bizarre Szenerien und erleben die vier Wüsten Namibias: Weltberühmt sind die Namib und die Kalahari, weniger bekannt - ein Geheimtipp - sind die reizvolle Nama Karoo und die Sukkulenten Karoo im Süden. Sie sehen den Fischflusscanyon, den zweitgrößten Canyon der Welt, filmkulissenreife Felsformationen im Erongo - Gebirge, das legendäre Kaokoveld und das Waterberg Plateau. Die Route beinhaltet weitere selten bereiste Gebiete wie den Koichab Dünengürtel im südlichen Namib Naukluft Park und eine Durchquerung des gesamten Etoscha Nationalparks von West nach Ost. Ein besonderes Erlebnis sind der Besuch in einem Dorf des Volkstammes der Himba und der Buschmänner. Viermal sind Sie im Geländewagen unterwegs. Aufgelockert wird die Reise immer wieder durch Wandergelegenheiten. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend in Namibia der immer größer werdenden Hotelanlagen erleben Sie vorrangig die persönliche Atmosphäre und sprichwörtliche namibische Gastfreundschaft kleiner naturnaher Häuser. Ihre Reisegruppe ist im klimatisierten Kleinbus unterwegs - mit maximal 10 Personen. Als Begleiter auf dieser ungewöhnlichen Rundreise haben Sie eine durchgehende deutschsprachige Reiseleitung an Ihrer Seite, die Ihnen kompetent und mit Hingabe ihre namibische Heimat nahe bringen wird.

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Reiseverlauf:

1. Tag Montag, Flug nach Namibia

Bahn - oder individuelle Anreise nach Frankfurt am Main. Abends Nonstopflug mit der Air Namibia nach Windhoek.


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2. Tag In die Kalahari Wüste

Ankunft morgens in Windhoek und Empfang durch Ihre Reiseleitung. Nach einer kurzen Orientierungsfahrt durch die Hauptstadt geht es in die Kalahari Halbwüste zur Farm Kiripotib. Am Nachmittag weihen die Besitzer, Hans und Claudia von Hase, Sie in die Geheimnisse der Karakul Teppichweberei ein und zeigen Ihnen die Farmwerkstätten des Kunsthandwerksprojekts African Kirikara Art, wo sich traditionelle afrikanische Techniken und kreative Ideen vortrefflich ergänzen. Mit einer Farmrundfahrt im offenen Geländewagen und Dämmerschoppen an einer Wasserstelle endet Ihr erster Tag in Namibia. Begrüßungsdiner. Farm Kiripotib (HP).


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3. Tag Mittwoch, Mesosaurus – Fossilien und Köcherbäume

Sie überqueren den südlichen Wendekreis „Tropic of Capricorn" und beziehen Ihre Logis im hübschen Örtchen Keetmanshoop mit seinem „Kaiserlichen Postamt" aus dem Jahr 1910. Nachmittags Rundgang im Mesosaurus Park, wo Sie nicht nur eine einzigartige Ansammlung von rund 280 Mio. Jahre alten Fossilienresten des Mesosaurus (Mittelechsen) erwartet, sondern auch bizarr anmutende Dolerit - Gesteinsformationen, ein von den „Dassies", Klippschliefern, gern genutztes Habitat. Umgeben von Baumaloen, den Köcherbäumen, deren Stamm und Äste von den Buschleuten (San) einst als Köcher für ihre Pfeile verwendet wurden, sehen Sie die Sonne unter- und den Mond aufgehen. Central Lodge (ÜF).


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4. Tag Donnerstag, Fischflusscanyon – zweitgrößter Canyon der Erde

Fahrt durch die Nama Karoo zum südlichsten Punkt Ihrer Reise, der gewaltigen Naturkulisse des Fischflusscanyons. Auf einer leichten Wanderung entlang des Rands genießen Sie atemberaubende Blicke in die Tiefen des zweitgrößten Canyons der Welt. Einkehr zum leichten Mittagessen im urigen Cañon Roadhouse. Weiterfahrt westwärts über Seeheim zu Ihrer Unterkunft für die nächsten 3 Tage, perfekt gelegen, um die südliche Namib zu erkundschaften! Klein Aus Vista (HP).


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5. Tag Freitag, Ins Sperrgebiet: „Dicker Wilhelm“ und Wüstenpferde

Der heutige Tag stellt zweifellos einen Höhepunkt Namibias vor: Weitab von jeder normalen Straße geht es im offenen Geländewagen mit naturkundlichem Führer in den nur mit Sondererlaubnis zu betretenden südlichen Teils des Namib Naukluft Parks zum Koichab Dünengürtel. Genießen Sie die einsame Weite der Sukkulenten Karoo, der artenreichsten Wüste der Welt, und halten Sie Ausschau nach Oryxantilopen, die sich an das trockene Klima adaptiert haben. Nach einem leichten Picknickmittagessen unter einem Schatten spendenden Kameldornbaum im Tal des Koichab Trockenflusses begegnen Sie auf dem Rückweg mit hoher Wahrscheinlichkeit den legendären „Wilden Pferden", um deren Herkunft sich verschiedene Theorien ranken. Klein Aus Vista (ÜF).


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6. Tag Samstag, Verlassene Geisterstadt und charmantes Lüderitz

Legerer Tagesausflug in die malerische Hafenstadt Lüderitz, deren Stadtkern sich seit der Kaiserzeit kaum verändert hat. Zuvor Erkundung von Kolmannskuppe: Einst blühende Diamantenstadt mit Kegelbahn, Schule, Krankenhaus - heute fegt der Wüstensand durch die Häuser. Klein Aus Vista (ÜF).


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7. Tag Sonntag, Tsaris Gebirge und Schloss Duwisib

Auf einer wunderschönen Panoramastrecke geht es durch die karg-wilden Tsaris Berge nach Norden. Unterwegs Besichtigung des 1908 von dem Leipziger Baron von Wolf erbauten Schloss Duwisib. Das Inventar für die 22 Zimmer ließ der kapriziöse Schlossherr größtenteils von Europa nach Lüderitz einschiffen und dann mit Ochsenwagen weitertransportieren. Abendessen. Betesda Lodge (HP).


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8. Tag Montag, Sossusvlei – Auf die höchsten Dünen der Welt

Bei Sonnenaufgang Aufbruch in die Tiefebene der Wüste, die dem Land seinen Namen gab, die Namib. Die letzte Strecke zum weltbekannten Sossusvlei, einer Lehmsenke im Namib-Dünenmeer, fahren Sie im Geländewagen. Ein endloses Sandpanorama und das herrliche Farbspiel von Licht und Schatten auf den orange leuchtenden Dünen belohnt den Aufstieg auf eine der Dünen. Auf dem Rückweg Rundgang durch den Sesriem Canyon - die bis 40 m tiefe Schlucht lässt keinen Zweifel an der einstigen Wucht der Wassermassen des Tsauchab Flusses. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre kleine, persönlich geführte für nur 14 Gäste eingerichtete Lodge, direkt in eine Sanddüne hineingebaut. Abendessen. Barchan Dune Retreat (HP).


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9. Tag Dienstag, Welwitschia mirabilis und „Mondlandschaften

Über den Kuiseb Canyon, Schauplatz des Buchklassikers von Henno Martin „Wenn es Krieg gibt gehen wir in die Wüste" gelangen Sie inmitten karger Landschaften zu den über 1000 Jahre alt werdenden Sukkulentenpflanzen „Welwitschia mirabilis". Das für ihr Wachstum benötigte Wasser nehmen diese Überlebenskünstler über die Luftfeuchtigkeit auf. Weiter durch bizarre, fast vegetationslose „Mondlandschaften" über die Oase Goanikontes nach Swakopmund. Einkehr ins reizvolle Jugendstilhotel Eberwein. Abendessen im gemütlichen Lokal Tiffany. Hotel Eberwein (HP).


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10. Tag Mittwoch, Swakopmund am Atlantik

Das Küstenstädtchen Swakopmund mit ca. 20.000 Einwohnern erinnert mit seinen deutschen Straßennamen und seiner wilhelminischen Architektur deutlich an die Kolonialzeit. Der Tag steht zur freien Verfügung: Zeit für einen gemütlichen Einkaufsbummel oder zum Besuch des informativen Heimatmuseums. Auch eine Bootsfahrt auf hoher See zu einer Robbeninsel ist möglich (fakultativ). Hotel Eberwein (ÜF).


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11. Tag Donnerstag, Robbenkolonie und „Bull’s Party“

Abstecher an die südliche Skelettküste zum Kreuzkap. Wo 1486 als erster Europäer der portugiesische Seefahrer Diego Cao an Land ging, tummeln sich heute um die 100.000 Robben. Anschließend Fahrt landeinwärts in das imposante Erongo - Gebirge an den Fuß der Spitzkoppe, dem „Matterhorn Namibias". Nachmittags erreichen Sie eine der ältesten Gästefarmen Namibias. Geführter Rundgang mit Dämmerschoppen inmitten gewaltiger Felskegel, die bizarre Formen abgeben - ein Eldorado für Fotografen. Abendessen. Ameib Ranch (HP).


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12. Tag Freitag, Felsmalerei „Weißer Elefant“

Legerer Vormittag in der Ameib Ranch, deren Name in der Namasprache soviel heisst wie „der grüne Ort, an dem die Pflanzen üppig wachsen". Unternehmungslustige können an einer 2-stündigen Wanderung durch ein herrliches Gebirgspanorama zur Phillips - Grotte mit der bekannten Felszeichnung des „Weißen Elefanten" teilnehmen. Auf der Weiterfahrt über Uis nach Khorixas erhebt sich zu Ihrer Linken das Brandbergmassiv mit dem Königstein, der mit 2573m der höchste Gipfel Namibias ist. iGowati Lodge (ÜF).


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13. Tag Samstag, Felsgravuren und Besuch bei den Himba

Fahrt zum neu gekürten UNESCO Weltkulturerbe „Twyfelfontein", einer regelrechten Open-Air-Galerie von ca. 2.500 steinzeitlichen Gravuren in der Wüste. Ganz in der Nähe wartet ein Kunstwerk, das die Natur geschaffen hat: Die „Orgelpfeifen", kurios anmutende senkrechte Basaltsäulen, entstanden vor ca. 150 Mio. Jahren aus vulkanischem Gestein. Anschließend Fahrt durch abgeschiedene Landschaften des Kaokovelds mit klassischen Etendeka - Plateaus über den Grootberg -Pass nach Kamanjab. Hier besuchen Sie ein Dorf der Himbas, ein Hirtenvolk das traditionell halb nomadisch lebt. Die Himbafrauen fallen durch ihre komplizierten Frisuren und Schmuck auf sowie durch die noch immer praktizierte Schönheitspflege, den ganzen Körper mit einer Paste aus rotem Eisenocker und Fett einzureiben. Abendessen. Gästefarm Gelbingen (HP).


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14. Tag Sonntag, Der westliche Etosha Nationalpark

Einfahrt in den Etosha Nationalpark beim Otjovasando Tor, dem westlichsten Punkt des Parks. Durchquerung des westlichen Bereiches, der nur mit spezieller Erlaubnis befahrbar ist. Erste Pirschfahrt in dem 22.000 km2 großen Areal, einem der schönsten Naturschutzgebiete der Erde. Am späten Nachmittag erreichen Sie das legendäre Okaukuejo mit seiner besonders gut frequentierten Wasserstelle. Nach Sonnenuntergang haben Sie hier exzellente Chancen, Giraffen, Elefanten und Nashörner beim Trinken zu beobachten! Chaletanlage Okaukuejo im Nationalpark (ÜF).


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15./16. Tag Montag/Dienstag, Auf Pirsch im Etosha Nationalpark

Sie durchqueren den mittleren und östlichen Teil des Etosha Nationalparks und sind zwei ganze Tage auf Pirsch. Mit etwas Glück können Sie hier fast alle Arten afrikanischen Großwilds sichten. Interessant auch ein Abstecher zur eigentlichen Etosha Lehmpfanne, eine sich unendlich vor dem Auge ausbreitenden weiten, hellen Salzfläche mit flimmernden Fata Morganen. Sie übernachten auf einer Gästefarm am östlichen Tor des Etosha Nationalparks (ÜF).


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17. Tag Mittwoch, Begegnung mit den Buschleuten (San)

Besuch der Ombili Stiftung, einer Initiative, das traditionelle Jäger- und Sammlervolk der Buschmänner ins moderne Namibia zu integrieren. Weiter zur Waterberg Guestfarm, herrlich gelegen vor der Kulisse des gewaltigen Waterbergmassivs, das rot in der Abendsonne leuchtet. Zum Sonnenuntergang Rundgang in der für die Fußhügel des Waterbergmassivs typischen Flora. Waterberg Guestfarm (ÜF).


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18. Tag Freitag, Am Fuße des Waterberg Massivs

Vormittags Farmrundfahrt im geländegängigen Fahrzeug durch das 30.000 ha große Farmgelände. Nach einem leichten Mittagessen auf der Farm geht es weiter in Richtung Okahandja, einer Stadt die eng mit der Geschichte des Herero Volks in Namibia verknüpft ist. Besuch der Gräber namhafter Herero Häuptlinge wie Tjamuaha und Hosea Kutako. Einkehr in Ihre Lodge und Abschiedsdîner. Okahandja Lodge (HP).


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19. Tag Samstag, Abschied von Namibia

Fahrt nach Windhoek. Es ist Zeit für einen Stadtbummel und letzte Souvenirkäufe. Am späten Nachmittag Transfer zum Flughafen und Verabschiedung von Ihrem Reiseleiter. Nonstopflug nach Frankfurt.


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20. Tag Sonntag, Ankunft in Deutschland

Ankunft frühmorgens in Frankfurt und individuelle Heimreise.


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