Mexiko Aktiv, 19 Tage

kulturelle Rundreise mit Wanderungen


Buchungsnummer: MEX-NAT-03

Auf dieser Reise lernen Sie die bekanntesten Regionen Mexikos kennen, angefangen im archäologischen Umland von Mexico City über den spektakulären Südosten bis hin zum blauen Ozean und den karibischen, weißen Sandstränden. Es erwarten Sie zahlreiche Wanderungen auch abseits der Touristenpfade. Auf dieser Reise (mit garantierter Durchführung in einer kleinen Gruppe mit maximal 12 Personen) können Sie mit einem deutschsprachigen Führer aktiv die Highlights von Mexiko erkunden.



Reiseverlauf:

Abkürzungen

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag Ankunft in Mexiko Stadt

( Bitte beachten Sie , dass die Reise immer an einem Dienstag beginnt!) Willkommen in Mexiko Stadt. Sie werden vom Flughafen abgeholt und in Ihr Hotel gebracht.



2. Tag: Mexiko Stadt, (F)

Mexiko Stadt wartet auf Sie und Sie tauchen hinein in die Millionenmetropole, die größte Stadt der Welt. Gewaltige Pyramiden, verschwenderische Barockkirchen und mit etwas Glück der Blick auf den schneebedeckten Popocatepetl. Genießen Sie die mexikanische Momentaufnahme. Zunächst erkunden Sie das Centro Historico und besuchen unter anderem den Präsidentenpalast, den Zócalo und die Kathedrale. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das bunte Treiben der Märkte und Menschen, die Sie so in ihren Bann ziehen. Glanz und Elend liegen hier dicht beieinander - die ärmere Altstadt und schicke Einkaufsdistrikte: spanisch, französisch, romantisch-modern. Wandern Sie in eines der vielen Nebengässchen zu den Handwerksstätten dieser Stadt, wo Schuhmacher ganze Straßenzüge beherrschen. Weiter geht es zu den schwimmenden Gärten von Xochimilco. Auf bunt geschmückten und bemalten Booten (trajineras) gondeln Sie durch einige der weit verzweigten Kanäle, die insgesamt über 150 Kilometer lang sind und einem Labyrinth gleichen. Chinamperos nennt man die Leute von Xochimilco heute noch, nach der einmaligen Anbaumethode ihrer Vorfahren: Schilfrohrfloße und Korbgeflechte wurden mit fruchtbarem Schlamm und Wasserpflanzen bedeckt und die Wurzeln wuchsen dann allmählich auf dem Seegrund fest; im Laufe der Zeit bildeten sich auf diese Weise natürliche Inseln. An den Rändern wurden Weiden angebaut. Die besondere Schlammdüngung und die ständige Bewässerung ermöglichen ganzjährige Ernten - bis zu 7 Mal. Danach kommen Sie nach San Angel mit seinen Künstlern und Kunsthandwerkern, Kolonialhäusern und Blumenhecken, wohl einem der schönsten Stadtteile von Mexico City. Abschließend besuchen Sie das berühmte Museo Nacional de Antropología. Vor dem Eingang des Museums erwartet Sie der 165 Tonnen schwere Monolith des Regengottes Tlaloc. Als diese Statue aus dem Osten des Hochtals nach Mexiko-Stadt transportiert wurde, regnete es trotz Trockenzeit in Strömen - ein Protest der Gottheit? Lassen Sie sich von unserem Reiseleiter inspirieren und folgen Sie ihm auf den Spuren der alten Völker. Erschöpft, aber um viele Erfahrungen und Impressionen reicher, kommen Sie schließlich wieder in Ihrem Hotel an.


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3. Tag Mexiko Stadt - Teotihuacan - Puebla, (F)

Sie beginnen den Tag mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. An der Plaza de las Americas stehen die alte wie die neue Basilika an dem Heiligtum Mexikos nebeneinander. Sie gehen hinüber zu der neuen Basilika, einem modernen ovalen Rundbau. Sie kann 20.000 Gläubige beherbergen und ist der bedeutendste Wallfahrtsort Lateinamerikas. Er ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, eine der wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Am 12. Dezember pilgern viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist in der neuen Basilika zu besichtigen.
Nach diesem spirituellen Höhepunkt Mexikos verlassen Sie die Stadt gen Nordosten, um sich einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der „Neuen Welt". Zwischen 250 v.Chr. und 700 n.Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen. Teotihuacan hatte ihren religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800 nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacan reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie eine bereits seit mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben, dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Regengottes. Am Abend Fahrt nach Puebla. Übernachtung.


Ciudad de México - Teotihuacán (Bus / 50.0 km / 50 Min.)
Teotihuacán - Puebla (Bus / 139.0 km / 120 Min.)

Ara, Bild: O. Bock v. Gersum Ara, Bild: O. Bock v. Gersum

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4. Tag Mexiko Stadt - Puebla: Stadtbesichtigung, (F)

Am Morgen verlassen Sie Puebla in Richtung Malintzi. Von dort aus starten Sie Ihre erste Wanderung der Reise auf einer Höhe von 3.100 m. entlang am Vulkans La Malinche 4.461 m. Entsprechend der Konstitution der Reisegruppe sowie der Wetterlage wird mit dem lokalen Führer und dem Reiseleiter die Route ausgewählt. Durch den Ocote-Wald erreichen Sie die offenen sandigen Graslandschaften, die Ihnen vereinzelt den Blick auf die Oberseite des Berges freigeben. Die Luft ist in diesen Höhen dünner und daher bewegen Sie sich nur langsam vorwärts. Die fast alpinen Züge mit den höchstgelegenen Pinienwäldern der Erde beeindrucken ebenso wie die endemische Vulkan-Fauna und die Panorama-Ausblicke auf die Senken von Huamantla und Apizanco. In den weitläufigen Kiefernwäldern können Sie Kaninchen, Eichhörnchen und kleine Eidechsen beobachten. Ihr lokaler Führer kann unterschiedliche Heilkräuter ausdeuten und steht Ihnen während der Wanderung immer hilfreich zur Seite. Schließlich erreichen Sie wieder Ihr Fahrzeug und fahren nach Puebla, wo Sie Ihr Hotel für eine Nacht beziehen. Entsprechend Ihrer Ankunftszeit erfolgt ein erster Rundgang durch das Zentrum der wunderschönen Kolonialstadt. Freuen Sie sich an der „kolonialen Perle" Puebla. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen Region reizvolle Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch heute noch begeistern. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Schlendern Sie über die Plaza de la Constitución. Als eine der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man hier auch die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr ausdrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks ausgestattet ist.


Puebla - Malintzi (Bus / 38.0 km / 72 Min.)
Malintzi - Puebla (Bus / 38.0 km / 72 Min.)


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5. Tag Puebla - Oaxaca, (F/M)

Am Vormittag fahren Sie nach Zapotitlán Salinas und unternehmen dort eine Wanderung in der Biosphäre. Von dort haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Der heutige Tag beinhaltet ein Mittagessen. Anschließend fahren Sie mit dem Bus wieder zurück nach Oaxaca. Hier verbringen Sie die nächsten Tage.


Puebla - Zapotitlán Salinas (Bus / 152.0 km / 140 Min.)
Zapotitlán Salinas - Oaxaca (Bus / 241.0 km / 260 Min.)


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6. Tag Oaxaca - Monte Alban - Oaxaca, (F)

„Oaxaca - die Schönste in Mexiko". Oft hört man diesen Satz und auch wir glauben, dass es wohl kaum eine schönere Stadt in Nordamerika gibt. Jetzt können Sie sich selber ein Bild davon machen. Vorher besuchen Sie jedoch den mächtigen Monte Alban. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Hier lebte einst die einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. In seiner Blütezeit (500-800 n.Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben. Im 10. Jh. eroberten die Mixteken Teile des Staates Oaxaca und den Monte Alban. Die Aufgabe Monte Albans muss man wohl endlich in Verbindung mit dem Eindringen der Mixteken sehen, deren Waffen die Mitglieder der örtlichen Dynastie zum Opfer gefallen sind. Ohne ein abhängiges Hinterland war ein Zentrum wie Monte Alban nicht mehr zu halten.
Jetzt begeben Sie sich in das Zentrum Oaxacas. Als erstes besuchen Sie die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca. Erst im Jahre 1535 kamen die Dominikaner nach Oaxaca, und 1556 begannen sie mit dem Bau eines großen Klosters mit der dazugehörigen Kirche. Die mächtigen Wände und angesetzten Stützen machen den Kirchenbau trotz seiner schweren Tonnendecke und des Kuppelaufsatzes nahezu erdbebensicher. Das Kloster mit seinem herrlichen Treppenhaus, den Spuren von Wandfresken und den Resten des großzügig überdachten Brunnens im Innenhof beherbergt heute das Museum. Zu den sicherlich beeindruckendsten Funden gehören die Goldarbeiten aus dem Grab 7 (1250-1480) von Monte Alban. Aus Halbkugeln zusammengesetzte Perlen, Glöckchen, tropfenförmige Anhänger sowie kleine Blüten und Knospen aus dem edlen Metall gehören zu den einfacheren Formen. Menschen- bzw. Götterköpfe, teilweise in verlorener Form gegossen und mit filigran aufgesetzten Details verziert, zählen zu den Meisterwerken der mixtekischen Goldschmiedekunst. Aber nicht nur Edelmetall wurde hoch geschätzt, sondern auch grünes Gesteinsmaterial als Symbol des Lebens; aus Jadeit, Serpentin oder Türkis.


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7. Tag Oaxaca - Mitla - Oaxaca, (F/M)

Der heutige Tag führt Sie zunächst zu der beschaulichen Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft steht neben der kleinen Kirche ein gewaltiger Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 59 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der Klosterfrauen ist sicherlich ein Geheimtipp. Anschließend besuchen Sie die archäologische Stätte von Mitla. Die Bedeutung des „Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz „des großen Sehers"und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitla's mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten.
Anschließend wandern Sie in den umliegenden Pueblos Mancomunados von Juárez nach La Nevería. Dabei haben Sie die Möglichkeit einen wunderschönen Ausblick über die zapotekischen Felder zu genießen.


Oaxaca - Tule (Bus / 13.0 km / 20 Min.)
Tule - Mitla (Bus / 35.0 km / 40 Min.)
Mitla - Benito Juárez, Oaxaca (Bus / 57.0 km / 70 Min.)

Benito Juárez, Oaxaca - La Nevería (Bus / 3.0 km / 10 Min.) (Bycicle / 7.0 km / 60 Min.) (Hike / 9.0 km / 120 Min.)

Benito Juárez, Oaxaca - Oaxaca (Bus / 50.0 km / 80 Min.)

La Nevería - Benito Juárez, Oaxaca (Bus / 3.0 km / 20 Min.) (Bycicle / 7.0 km / 60 Min.) (Hike / 7.0 km / 120 Min.)


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8. Tag Oaxaca - Playa Cangrejo - Tehuantepec, (F)

Sie verabschieden sich von Oaxaca und fahren an den Playa Cangrejo. Dort haben Sie die Gelegenheit einen ausgiebigen Strandspaziergang zu machen oder auch ein Bad im Pazifik zu nehmen. Anschließend fahren Sie weiter nach Tehuantepec und unternehmen einen Stadtrundgang durch das zweitgrößte Zapoteken-Zentrum der Region. Zuerst besuchen sie das ehemalige Kloster Casa de la Cultura. Im Anschluss gelangen Sie durch die angrenzende Kathedrale den Zócalo und können dort das Treiben auf dem bunten Markt genießen.


Oaxaca - Playa Cangrejo (Bus / 314.0 km / 320 Min.)
Playa Cangrejo - Tehuantepec (Bus / 53.0 km / 55 Min.)


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9. Tag Tehuantepec - San Cristóbal de las Casas, (F)

Am heutigen Morgen starten Sie zu einer Bootsfahrt durch den berühmten Sumidero Canyon. Ihre Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Rio Grijalva. Mit seinen steilen, bis zu 1.000 m in die Höhe ragenden Wänden werden Sie an Nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig wuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero Nationalpark. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren Sie zur Anlegestelle zurück und fahren durch das Bergland Chiapas nach San Cristóbal de las Casas. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in San Cristóbal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf Sie. Auch diese Stadt wurde im März 1528 mit dem Namen Chiapa de Espanoles gegründet. Seit 1844 trägt sie im Gedenken an den bedeutenden Pater Bartolomé de Las Casas ihren heutigen Namen.


Tehuantepec - Chiapa de Corzo (Bus / 305.0 km / 270 Min.)
Chiapa de Corzo - San Cristóbal de las Casas (Bus / 70.0 km / 60 Min.)


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10. Tag San Cristóbal de las Casas - Chamula, (F)

Heute unternehmen Sie eine Wanderung entlang der Mayadörfer. Hier beginnen Sie Ihren Ausflug in Chamula und wandern zum Tal von Zinacantan in der Bergwelt der Sierra Madre, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indígenas bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar und führt Sie auf einer ca. 2-stündigen Wanderung entlang  unterschiedlicher Felder mit Gewürzen, Zitrus-Pflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen zum Zentrum der kleinen Ortschaft Zinacantan. Dort besichtigen Sie die mächtige Kolonialkirche. Abschließend besuchen Sie die kleine Weberei dreier Schwestern. Dort lernen Sie das Leben in Zincantán sowie die Webkunst der Klein-Unternehmerinnen kennen.


San Cristóbal de las Casas - Chamula (Bus / 13.0 km / 22 Min.)
Chamula - Zinacantán (Bus / 9.0 km / 15 Min.) (Hike / 7.0 km / 150 Min.)
Zinacantán - San Cristóbal de las Casas (Bus / 17.0 km / 22 Min.)


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11. Tag San Cristóbal de las Casas - Palenque, (F)

So, nun heißt es „Auf nach Palenque". Die wohl schönste Ruinenstadt der Maya liegt inmitten des tropischen Urwaldes von Chiapas und wartet auf Sie mit all ihren Abenteuern und sagenhaften Erzählungen. Auf dem Weg nach Palenque fahren Sie durch den tropischen Regenwald mit seinen Schlingpflanzen und wilden Orchideen durch die Berge zum Misol Ha. Der Wasserfall befindet sich in einem dichten Dschungel und erstreckt sich 30 m in die Höhe. In dem Becken des Wasserfalls kann man auf eigene Gefahr auch ein Bad nehmen. Nach diesem Zwischenstopp erreichen Sie Palenque


San Cristóbal de las Casas - Misol-Ha (Bus / 194.0 km / 233 Min.)
Misol-Ha - Palenque (Bus / 20.0 km / 20 Min.)




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12. Tag Palenque - Yaxchilan & Bonampak, (F)

Der heutige Tagesausflug bringt Sie in den faszinierenden Selva de Lacandona (Regenwald der Lakandonen). Zunächst fahren Sie in Richtung Frontera Corazal. Ihr Ziel ist Yaxchilán, das am Usumacinta-Fluss mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala liegt. Nach ca. 1 Stunde Bootsfahrt erreichen Sie schließlich die Ruinenstätte. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt. Während ihrer Blütezeit im achten Jahrhundert unserer Zeitrechnung beherrschte sie nicht nur Palenque, sondern auch Tikal in Guatemala und Copán in Honduras. Sie erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein. Heute ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Die Große Akropolis erhebt sich auf einer schwer zu besteigenden Anhöhe. Dazu gehört der Palast des Königs. Erst 1974 wurde die Hieroglyphentreppe mit 13 Paneelen entdeckt, von denen elf Ballspielszenen zeigen. Noch weiter aufwärts gelangt man zu einer weiteren Reihe von Bauten, die einst über eine große Freitreppe mit einer 100 Meter tiefer liegenden Plattform verbunden waren. Über den mit Türbalken verzierten Eingängen befinden sich Nischen, in denen einst Steinfiguren saßen.

Anschließend fahren Sie weiter nach Bonampak. Über Jahrzehnte war Bonampak nur mit einem kleinen Flugzeug zu erreichen; die Piste am Rande der Anlage ist heute noch in Betrieb. Inzwischen gelangt man auch über eine gut ausgebaute Landstraße zu den Ruinen. Für die Lakandonen - die Männer tragen traditionell weiße lange Hemden und lange Haare - bringt die touristische Erschließung Vorteile, weil sie in die örtlichen Reiseprojekte eingebunden und beteiligt werden. Sie passen sich der Entwicklung an - laufen aber gleichzeitig Gefahr, ihre jahrhundertealte Kultur mit ihren Traditionen und Bräuchen zu verlieren. Bonampak ist schon wegen der Wandmalereien im so genannten "Tempel der Bilder" faszinierend. Die drei Räume des Tempels sind vollständig bemalt. Sie zeigen Szenen aus der klassischen Maya-Periode und sind thematisch gegliedert. So sind zum Beispiel Würdenträger bei einer Zeremonie zu sehen, aber auch Kampfszenen und die Opferung eines Gefangenen sowie die Vorbereitung eines Festes. Eine Rekonstruktion des Tempels und Reproduktionen der Bilder - von der deutschstämmigen Malerin und Schülerin von Frida Kahlo, Rina Lazo, die auch die Bilder im Tempel restauriert hat - sind im Nationalen Anthropologischen Museum in Mexiko-Stadt zu besichtigen. Die wesentlichen Gebäude der Anlage (Grupo Frey) stehen im Norden auf einem Hügel mit künstlichen Terrassen. Im Süden liegt die Akropolis, im Westen die kleine Gruppe "Grupo Quemado". 
Erschöpft, aber um viele Erlebnisse und Einblicke reicher, kehren Sie am Abend zurück in Ihr Hotel nach Palenque.


Palenque - Frontera Corozal (Bus / 164.0 km / 162 Min.)
Frontera Corozal - Yaxchilán (Boat / 20.0 km / 50 Min.) (Bus / 15.0 km / 190 Min.)

Yaxchilán - Frontera Corozal (Boat / 20.0 km / 60 Min.)
Frontera Corozal - Bonampak (Bus / 44.0 km / 95 Min.)
Bonampak - Palenque (Bus / 153.0 km / 180 Min.)


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13. Tag Palenque - Chicana, (F)

Mit dem Besuch von Palenque erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis. Am Morgen verlassen Sie das Hotel und fahren über Eichen bestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen. Je weiter Sie kommen, umso geheimnisvoller wirkt die Landschaft. Schließlich erreichen Sie den dichten Urwald und die schönste Ruinenstadt Mexikos liegt vor Ihnen.
Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8.Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben wurde. Bevor der legendäre, jedoch historisch beweisbare König Pacal über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende Kultstätte. Erst Pacal (Schutzschild) und sein Sohn und Nachfolger Chan-Bahlum (Jaguar-Schlange) verschafften der Stadt eine herausragende politische und wirtschaftliche Position.
Der „Tempel der Inschriften" beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt Ihnen die Geschichte Pacals von seiner Thronbesteigung im Jahre 615 nach Christus. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes in einem ihm zu Ehren errichteten Tempel war eine wahre Sensation. 1949 fand Alberto Ruz L`Huiller heraus, dass die Wände des Tempels der Inschriften weiter in den Boden hineinreichten als er zunächst vermutet hatte. In einer Steinplatte waren künstlich angebrachte Löcher zu finden, mit jenen man die Platte entfernen konnte. L`Huiller stand vor einem verschütteten, abwärts führenden Treppengang. Nach schwierigen Aufräumarbeiten wurde 1952 der 5 Tonnen schwere Steindeckel von Pacals Sarkophag gehoben. Wunderschöne kunstvolle Dekorationen am Sarkophag erzählen von Pacals Weg in die Unterwelt. Im Innern des Sarges befand sich das mit Jade geschmückte Skelett Pacals. Lassen Sie sich weiter verzaubern von den Geschichten der Herrscher und ihren Bauten. Sei es der große Palast mit seinem hohen Turm, dem Observatorium, oder dem südöstlichen Teil inklusive der Dampfbäder, Bänke und Schlafstätten.
Danach fahren Sie in die Ruinenstätte Becán. Mitten im Dschungel können Sie interessante Ruinen wie den Palast, in dem man die Maske des Sonnengottes Kinichna entdeckt hat, besuchen.


Palenque - Chicanná (Bus / 359.0 km / 250 Min.)
Chicanná - Becán (Bus / 4.0 km / 10 Min.)
Becán - Chicanná (Bus / 4.0 km / 10 Min.)


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14. Tag Chicana - Calakmul, (F)

Die alte Maya-Stadt Calakmul im Südosten des Bundesstaates Campeche liegt im gleichnamigen Bioreservat an der Grenze zu Guatemala und ist einfach spektakulär. Schon am frühen Morgen brechen Sie auf, um auf einer Fahrt durch die urwüchsige Regenwaldkulisse die Ruinen zu besuchen. Der Weg lohnt sich! Überwuchert vom Urwald, haben die meisten Ruinen der archäologischen Stätte ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tierarten verzaubern den Besucher mit Ihrem exotischen Konzert. In Calakmul befindet man sich bereits im so genannten Petén, also dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Im Jahre 1931 durch den Amerikaner Cyrus Lundell entdeckt, findet man in Calakmul auf über 100 km² fast 6.500 Strukturen, von denen man ausgeht, dass sie über eine Periode von über 1.000 Jahren erbaut wurden. Die meisten der Gebäude kann man der Früh- bzw. der Spätklassik zuordnen, nur wenige von ihnen sind restauriert worden. Sie werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen, um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen. 
Quasi durchgängige historische Charakteristik von Calakmul waren die stetigen Auseinandersetzungen mit dem knapp 90 km entfernten Tikal im heutigen Guatemala. Führend in seiner Rolle war Calakmul in den Jahren zwischen 250 und 690 n.Chr., bekannt als Königreich des Schlangenkopfes. König Garra de Jaguar verlor schließlich nach langen auch inneren Zwiespalten den Krieg gegen Tikal und der Abstieg Calakmuls war beschlossen. Zwei weitere Dinge zeichnen Calakmul ganz besonders aus: zum einen die sieben in Stein gemeißelten Häftlinge, die sich in stolzer Haltung dem Besucher zeigen und die schier einmalige Anzahl an Stelen, die sich so in wohl keiner anderen Maya-Stätte wiederfinden lassen, wie hier. Die Angaben über die Anzahl der leider oft schon stark erodierten Stelen schwanken zwischen 100 und 120. Nachdem Sie die Ruinenstadt ausführlich erwandert haben, kehren Sie am Nachmittag zurück nach Chicana.


Chicanná - Calakmul (Bus / 107.0 km / 160 Min.)
Calakmul - Chicanná (Bus / 107.0 km / 160 Min.)


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15. Tag Chicana - Campeche, (F)

Ihr erstes Tagesziel heute sind die Ruinen von Edzna. Erstmals wurden 1927 die Reste zahlloser Steinbauten und Tausender kleiner Hausplattformen entdeckt, was auf eine riesige stadtartige Ansiedlung schließen lässt. Das Areal gilt heute als die bedeutendste architektonische Hinterlassenschaft der Maya im Südwesten von Yucatán, die einst das Gelände durch ein ausgeklügeltes System von verzweigten Kanälen be- und entwässert haben. Auf einer kleinen Erkundungswanderung erarbeiten Sie sich das Terrain - Edzna liegt auf dem erhöhten Nordrand einer weiten Talsenke, die in Urzeiten wassergefüllt und sumpfig war. Schließlich erklimmen Sie das bemerkenswerteste Bauwerk, "das Gebäude der Fünf Stockwerke" (Templo de los cinco Pisos), mit einem grandiosen Blick auf die umliegende Strauch- und Baumlandschaft Yucatáns. 
Am Nachmittag erreichen Sie Campeche. Der Spanier Hernandez de Córdoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem Namen "Platz der Schlangen und Zecken". Einige Jahre später ging hier Hernán Cortés an Land. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Sie besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern Sie durch die kleinen Gässchen und lassen sich zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.


Chicanná - Edzná (Bus / 214.0 km / 250 Min.)
Edzná - Campeche (Bus / 63.0 km / 70 Min.)


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16. Tag Campeche - Valladolid - Mérida, (F)

Sie fahren weiter nach Uxmal. Hier tauchen Sie bei einer Wanderung durch die Ausgrabungsstätte in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Die Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten und interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Schon Catherwood wusste um die Bedeutung Uxmals und hat mit seinen Zeichnungen von 1841 viele wertvolle Informationen hinterlassen.
Der Name Uxmal steht für „die dreimal Erbaute". Ungefähr 600 - 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckte seine Bewohner mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher allerdings, dass Chac Mool - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser Siedlung verehrt wurde. Dennoch gibt es deutliche Anzeichen eines zentralmexikanischen Einflusses. Die Mosaiktechnik, der Einsatz der Säulenarchitektur sowie die Anwesenheit der gefiederten Schlange, die in der Maya-Sprache Kukulkan heißt, sprechen für einen intensiven Kontakt zu den Kulturen im Norden. 
Anschließend geht es weiter in die koloniale Hauptstadt von Yucatán - Mérida. 1542 in der Nähe der Maya-Siedlung T`Ho von dem Spanier Francisco de Montejo gegründet, ist Mérida bis zum heutigen Tag ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Yucatáns geblieben. Die architektonischen Zeugen des wirtschaftlichen Aufschwungs, der zunächst durch die Ausbeutung der Landbevölkerung und den Sisalexport nach Europa möglich wurde, gehören zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Neben der riesigen Kathedrale, 1598 fertig gestellt und die größte Yucatáns, ist der Bischofssitz, der Palacio Municipal und die Casa de Montejo - das Wohnhaus des Stadtgründers mit seinem figurengeschmückten Portal - zu erwähnen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo.
Schließlich verlassen Sie Mérida und erreichen am späten Abend Valladolid


Campeche - Uxmal (Bus / 153.0 km / 150 Min.)
Uxmal - Mérida (Bus / 78.0 km / 100 Min.)
Mérida - Valladolid (Bus / 163.0 km / 258 Min.)


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17. Tag Chichen Itza - Cenote Dzitnup, (F)

Am Morgen kurze Fahrt nach Chichen Itza zur Besichtigung der archäologischen Zone. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichen Itza in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert.
Vor dem geistigen Auge zieht eine festlich geschmückte Prozession vorbei. Bunte Bänder flattern im seichten Wind, ein regelmäßiger Trommelschlag hallt bis hoch hinauf auf die Spitze des Tempels. Dort oben steht der Hohepriester, um mit seiner Zeremonie zu beginnen - für Chac Mool, den Regengott.
El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, schenkt Ihnen einen herrlichen Blick weit über die Anlage hinaus bis zum Horizont. Danach spazieren Sie im Schatten der Bäume zum Opferbrunnen und fragen sich, wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten? „El Caracol" erinnert an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn. Sie glaubten, dass die Venus das Reich der Unterwelt durchläuft, wenn sie abends vom Himmel verschwindet. Dort könne sie dann vielleicht mit dem Bösen der Unterwelt in Berührung kommen. So lebten sie in ständiger Angst, dass eines Tages der Morgenstern nicht wieder aufgehen würde. 
Chichen Itza ist um 2 große Cenoten erbaut. Die Cenote im Süden befriedigte die Wasserbedürfnisse der Gemeinschaft. Die im Norden war nicht zugänglich, da senkrechte Wände keinen Zugang zum Wasser boten. Diese fast kreisrunde, natürliche Höhlung im Kalksteinboden hat einen Durchmesser von ungefähr 60 m und ist über 40 m tief - ein außergewöhnliches Naturphänomen - und ist etwa bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Von ihr bezog Chichen Itza auch seinen heutigen Namen "Mund am Brunnen der Itza". Sie war den Opferungen vorbehalten und somit ein heiliger Ort.
Am Nachmittag verlassen Sie die archäologische Zone und fahren zu einer anderen nahe gelegenen Cenote namens Dzitnup.
Cenoten sind schachtartige Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz von Höhlen entstanden und mit Süßwasser gefüllt sind. Der Begriff stammt von den Maya der mexikanischen Halbinsel Yucatán, wo es mehr als 3000 Cenoten gibt. Cenoten entstehen in Karstgebieten. Durch die Auflösung des Kalkgesteins bilden sich Höhlen und unterirdische Wasserläufe. Brechen die Decken dieser Höhlen ein, kommt es zur Entstehung von Einsturzdolinen, die bis zum Grundwasser reichen, oder sich mit Regenwasser füllen können. Heute ist bekannt, dass viele der Cenoten auf Yucatán mit dem vermutlich größten zusammenhängenden Höhlensystem der Welt in Verbindung stehen, das sich unter dem Boden der Halbinsel über eine Gesamtlänge von 133 Kilometern erstreckt. Die Gesamtlänge aller Höhlensysteme ist jedoch sehr viel größer. Daher betrachteten die Maya sie nicht zu Unrecht als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie als religiöse Opferstätten. Man nimmt an, dass dieses Höhlensystem, das zum größten Teil unter Wasser steht, der Grund für die Entwicklung der Maya-Zivilisation besonders im nordwestlichen Teil von Yucatán war. Die Maya nutzten die Cenoten als Brunnen, sie dienten damit der Wasserversorgung, die in nahezu allen anderen Hochkulturen durch große überirdische Flüsse erfolgte, wie Nil, Euphrat oder Ganges. Deswegen bezeichnen einige Forscher das Höhlensystem auch als „großen Strom der Maya". Auch die trotz langanhaltender Dürreperioden dichte Bewaldung von Yucatán wird auf die unterirdische Speisung aus den Höhlen zurückgeführt. Während der Regenzeit fließen die Wassermassen in die unterirdischen Höhlen ab. Das Süßwasser des Regens lagert sich dann innerhalb der Höhlengänge auf dem Salzwasser ab, so dass beides nebeneinander existiert sich aber nicht vermischt. Die Cenotes bilden während der Trockenzeit in Yucatán oft die einzigen Wasserstellen und sind dementsprechend von einer vielfältigen Fauna bewohnt. Im Nordwesten der Halbinsel Yucatán folgen die wasserführenden Schichten und damit die Höhlen den durch den Einschlag des Chicxulub-Meteoriten verursachten Brüchen und Verwerfungen. Der damit verbundene halbkreisförmige Ring von Cenotes bildet den ansonsten längst verschütteten Kraterrand auch heute noch eindrucksvoll nach.


Valladolid - Chichén Itzá (Bus / 43.0 km / 60 Min.)
Chichén Itzá - Valladolid (Bus / 43.0 km / 60 Min.)


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18. Tag Valladolid - Playa del Carmen, (F)

Jetzt heißt es Abschied nehmen von Valladolid. Sie fahren schließlich Richtung Karibikküste und sagen „Bienvenidos" - Herzlich Willkommen am Ende des Regenbogens. So nannten die Maya dieses herrliche Fleckchen Erde, eines der schönsten tropischen Paradiese ganz Amerikas. 
Ihr letzter Ausflug bringt Sie zu der Maya Felsenfestung von Tulum, direkt an dem türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie die faszinierende Maya-Stadt. Tulum bedeutet „Mauer" oder „Festung" und ist auf die die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von vielen Kilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt war. Weitere Häuser sind der Templo del Dios descendiente und der Templo de los Frescos, spanisch benannte Gebäude, deren ursprünglicher Name leider nicht mehr bekannt ist. Auch wenn Tulúm in seiner Bedeutung hinter die von uns besichtigten Ruinenanlagen zurücktreten muss - das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist wunderschön.
Ankunft in Playa del Carmen am späten Nachmittag. In dem vergnügten Touristenort verbringen Sie Ihre letzte Nacht - entweder ruhig entspannt an den nahen Stränden oder in der Gruppe bei einer letzten Margarita.


Valladolid - Tulum (Bus / 102.0 km / 140 Min.)
Tulum - Playa del Carmen (Bus / 64.0 km / 60 Min.)


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19. Tag Playa del Carmen - Cancún - Ende der Reise, (F)

Der heutige Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung. Entsprechend Ihrer Reiseplanung werden Sie zum Flughafen nach Cancún gebracht oder Sie treten Ihren individuellen Verlängerungsaufenthalt an der Karibikküste an. Ende einer erlebnisreichen Reise.


Playa del Carmen - Cancún (Bus / 68.0 km / 44 Min.)


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Preise und Termine

Preise pro Person in €

Teilnehmerzahl: 2-12 Personen

Gruppentermine

DZ EZ - Zuschlag
16.01.18 - 03.02.18 2379.- 558.-
23.01.18 - 10.02.18 2379.- 558.-
30.01.18 - 17.02.18 2379.- 558.-
06.02.18 - 24.02.18 2379.- 558.-
13.02.18 - 03.03.18 2379.- 558.-
20.02.18 - 10.03.18 2379.- 558.-
27.02.18 - 17.03.18 2379.- 558.-
13.03.18 - 31.03.18 2379.- 558.-
03.04.18 - 21.04.18 2379.- 558.-
24.04.18 - 12.05.18 2379.- 558.-
17.07.18 - 04.08.18 2379.- 558.-
09.10.18 - 27.10.18 2379.- 558.-
16.10.18 - 03.11.18 2379.- 558.-
13.11.18 - 01.12.18 2379.- 558.-

Leistungen
  • deutschsprachige Reiseleitung
  • Übernachtung/Frühstück in DZ/EZ mit DU/WC in guten Mittelklassehotels
  • Mahlzeiten wie angegeben
  • sämtliche Transfers auf dem Landweg
  • Eintrittsgelder bei allen Sehenswürdigkeiten, welche innerhalb der Gruppe besichtigt werden
  • Sicherungsschein

Nicht eingeschlossen

Internationale Flüge, Trinkgelder für lokale Führer und Fahrer, persönliche Ausgaben, persönliche Reise-Versicherungen, nicht erwähnte Leistungen


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Chicana Eco Village 2 ***-
Campeche Plaza Campeche 1 ***-
Valladolid Ecotel Quinta Regia 2 ***-
Playa del Carmen Posada Sian Ka´an 1 ***-

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