Einreisebestimmungen:
Deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger müssen lediglich einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass vorweisen. Bei Ankunft erhält man eine Karte, die einem den Aufenthalt von 90 Tage gewährt. Bei Wunsch auf Verlängerung muss man sich an die zuständigen Stellen in Lima oder Cusco wenden(Kosten: 20 US$). Dort muss man das Ausreiseticket vorweisen können. Bei Abreise aus dem Land muss eine Ausreisesteuer von 25 US$ bezahlt werden. Die Höhe dieser Steuer kann sich ohne Vorankündigung erhöhen.
Fotografie:
Obwohl es in Peru alle gängigen Filmarten zu kaufen gibt, empfiehlt es sich genügend von zu Hause mitzubringen, da diese in Peru überteuert sind. Auch alle gängigen Batterietypen können in Peru nachgekauft werden. Es empfiehlt sich jedoch auch hier Reserven mitzunehmen.
Tipp: In Touristenzentren ist es meist möglich bei Digitalkameras die Fotos von der Speicherkarte auf eine CD brennen zu lassen.
Geld/Kreditkarte:
Geld am Besten erst im Land selbst umtauschen. Ihr Reiseleiter wird Sie über den genauen Wechselkurs informieren und Ihnen einen sicheren Ort für den Geldwechsel empfehlen.Auch wenn sich der Euro mittlerweile etabliert hat, ist anzuraten genügend Bargeld in US$ bei sich zu haben, da sich diese Währung zur zweitwichtigsten des Landes entwickelt hat (nach dem Sol).
Mit der Kreditkarte kann in Peru nicht nur bezahlt werden, sie dient auch bei der Einreise in das Land als Liquiditätsbeweis. Zudem benötigt man eine Kreditkarte, um einen Mietwagen ausleihenzu können. Außerdem können Sie mit einer Kreditkarte am Bankautomaten Bargeld abheben. Vorzugsweise werden Eurocard/Mastercard, American Express und VISA akzeptiert. Am besten Sie nehmen gleich 2 Kreditkarten mit, so haben Sie doppelte Sicherheit. Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass Kreditkarten (Visa, Master, etc.) zu Meist nur in besseren Restaurants und Geschäften in größeren Städten akzeptiert werden. Daher sollte nur beim Kauf höherwertigerer Souvenirs oder zum Beispiel zum Verlängern der Reise die Kreditkarte in Betracht gezogen werden. Sehr gebührengünstig bekommen Sie Bargeld aber auch mit Ihrer EC- oder Maestro-Karte.
Gepäck:
Überlegen Sie sich bereits vorher, wie Sie ihr Gepäck auf die jeweiligen Reisesituationen einteilen können. Oftmals wird es nötig sein, das eigene Gepäck zu separieren und beispielsweise an das nächste 2-tägige Reiseziel nur einen Teil des Gepäcks mitzunehmen, der wirklich dringend benötigt wird. Alles Weitere kann an dafür vorgesehenen sicheren Plätzen eingelagert werden. Das Gesamtgewicht eines "Tagesrucksackes" sollte nicht mehr als 10 – 12 Kilo betragen. Außerdem sollten diese eine Größe von 60 x 40 x 20 bzw. ein 40 Liter Volumen nicht übersteigen.
Für bereits geplante Wandertouren oder Jeepfahrten mit Gepäckträger auf dem Dach sollten immer Ruck- oder Seesäcke (oder andere Vergleichbare Gepäckstücke) verwendet werden, da diese auch raueren Behandlungen Stand halten. Hautschalenkoffer erweisen sich oftmals als ungeeignet. Da Rucksäcke bei diesen Touren schmutzig werden könnten, empfiehlt es sich diese mit Plastiksäcken zu überziehen.
Handy/Internetverbindung:
Handy: An manchen Orten kann es sein, dass das eigene Handy keinen Empfang hat. Der Anbieter Tim mit einem GSM-1900-Netz mit dem ein Triband Handy funktioniert, hat günstige Prepaid-Chips die man für das Handy benutzen kann und mit Telefonkarten auflädt.
Internet: In Peru gibt es viele Internet Cafés, aber auch öffentliche Internetkabinen, die ähnlich wie ein Münztelefon bedient werden können.
Hauptstadt:
Lima (ca. 6.500.000 Einwohner)
Impfungen:
Keine Impfvorschrift, es werden jedoch einige Impfungen dringend empfohlen: Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie (vor allem für Kinder: Impfung erfolgt aber meistens zeitgleich mit Tetanus), Polio (Kinderlähmung). Sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen ist ebenfalls in Betracht zu ziehen, wenn man in die Urwaldgebiete Perus vordringen möchte. Diese hält normalerweise 10 Jahre lang an. Somit können Sie bei Ihren nächsten Reisen davon profitieren, denn einige Länder (wie z. B. Brasilien) beanspruchen bei Einreise sogar einen Nachweis dieser Impfung.
Kleidung:
Für die warmen Monate von Dezember bis April ist Sommerkleidung ausreichend, für kühle Abende ein leichter Mantel nützlich. Zu formellen Anlässen ist entsprechende Kleidung notwendig. Im dortigen Winter ist warme Kleidung erforderlich. Bereist man das Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Außerdem braucht man Regenschutz und gutes Schuhwerk. Im Hochland ist für den Winter (Mai bis September) warme Kleidung notwendig. In den übrigen Monaten sollte man für den Tag leichtere Kleidung und für die doch recht kühlen Abende Wollsachen mitnehmen. Die Mitnahme eines Sonnenhuts gegen starke Sonneneinstrahlung ist auf jeden Fall zu empfehlen. Für Aufenthalte im Hochland sollten auch Medikamente gegen die Höhenkrankheit (Soroche) mitgeführt werden. Gute Sonnenbrillen und gutes Schuhwerk sind überall erforderlich.
Klima:
Lima ist eine Stadt mit gemäßigtem Klima, keine starken Niederfälle im Winter und auch keine extreme Hitze im Sommer.
Die Durchschnittstemperatur im Sommer (Mitte Dezember - Mitte März) beträgt 25°C.
Im Winter sind die Tage grau, feucht und bewölkt; die Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 12 und 15°C.
Das Klima in den verschiedenen Regionen Perus ist sehr unterschiedlich. An der Küste: feuchter und bewölkter Winter (Juni - September) mit einer Mindesttemperatur von 14°C. Im Sommer steigt die Temperatur auf über 28°C.
In den Anden scheint das ganze Jahr über morgens die Sonne, die Temperatur sinkt jedoch in der Nacht auf 10°C.
Das Klima in Peru wird in zwei Jahreszeiten geteilt - Regenzeit oder Trockenzeit, diese variieren allerdings je nach der betreffenden geografischen Region: die westliche Küste und die westlichen Anden sind in der Regel trocken. In den Anden beginnt die Trockenzeit im Mai und endet im September. Obwohl es in dieser Höhe in der Nacht kalt sein kann, kommt es selten zu sehr tiefen Temperaturen in Cusco (3326m). In der Trockenzeit ist das Wetter am Tag warm und sonnig. Die Regenzeit in den Bergen ist von Oktober bis Mai, wobei Januar der Monat mit dem meisten Niederschlägen ist. In den Ostanden ist die Trockenperiode zur selben Zeit wie in den Bergen, die Regenzeit ist jedoch ausgeprägter. Die Monate mit den meisten Niederschlägen sind von Januar bis April - zu dieser Zeit kann es vorkommen, dass Straßen durch Erdrutsche oder "huaycos" nicht passierbar sind.
In der Urwaldregion ist das Klima während des ganzen Jahres tropisch. Die Regenzeit beginnt im Dezember und endet im April. In dieser Region kann es aber auch in der Trockenzeit regnen.
Landessprache:
Spanisch. Englisch wird in den Touristenzentren, sowie in guten Hotels und am Flughafen verstanden.
Medikamente etc.:
Aufgrund dessen, dass Sie auf ihrer Reise durch verschiedene Klimazonen müssen, werden Sie häufig Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Dies ist nicht gerade vorteilhaft für Ihren Körper, und so kann es sehr häufig zu typischen Erkältungskrankheiten kommen. Daran Schuld sind nicht nur schwankende Temperaturen, sondern auch das gewöhnungsbedürftige Essen, eventuell zu viel Sonne, die Höhenkrankheit usw.. Nehmen Sie sich deswegen ihre kleine persönliche Reiseapotheke überall mit hin. Achtung hierbei: Unterschätzen Sie auf keinen Fall drohende akute Anzeichen der Höhenkrankheit „Soroche“ (Schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit, Herzklopfen, Appetit- und Schlaflosigkeit). Höhenunterschiede von bis zu 4000 Metern sind für Mitteleuropäer ungewohnt. Bei aufgezählten Beschwerden so schnell wie möglich in niedrigere Gebiete aufbrechen und sich unbedingt Bettruhe gönnen.
Öffnungszeiten
Geschäfte: Montag bis Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 20.00 (einige auch Sonntag)
Banken: Montag bis Freitag: 9.15 – 16.00 Uhr (manchmal auch Samstag)
Post: Montag bis Samstag: 8.00 – 20.00 Uhr
Apotheken: 9.00 – 19.00 Uhr (zeitweise bis 22 Uhr)
Post:
In Peru kann man Post postlagernd an das Hauptpostamt mit dem Vermerk "Poste Restante" empfangen. Auch kann man Post verschicken, die Laufzeit beträgt ungefähr jedoch eine Woche.
Schiff-/Flussfahrten:
Die beliebteste Schiffsroute geht von Pucallpa über Iquitos nach Leticia. Wer auf eigene Faust mit dem Boot fahren will, sollte nicht nur über das nötige Können und eine lange Erfahrung, sondern auch über eine sehr gute Ausrüstung verfügen.
Sicherheit:
Diebstähle sind nicht ausgeschlossen. Vor allem in großen Städten könnten Sie mit Kriminalität in Berührung kommen, denn bewaffnete Überfälle und Taschendiebe kommen vor.
Straßenverkehr:
Peru hat zwar ein 70.000 Kilometer langes Straßennetz, es sind jedoch nur 10.000 Kilometer asphaltiert. Mietwagen können Problemlos gemietet werden. Obwohl die Verkehrsregeln ähnlich wie bei uns sind, ist der Fahrstil und die Auslegung der Regeln meist anders. Oft hat der Stärkere immer die Vorfahrt.
Stromversorgung:
220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Arequipa 220 Volt, 50 Hertz und Iquitos 110 Volt, 50 Hertz;
In Peru sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich daher, einen Adapter mitzunehmen.
Tagesablauf unserer Touren:
Gemäß Plan.
Telefonverbindung:
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Peru ist 0051, von Peru nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus mit Telefonkarte möglich. Telefonkarten verkaufen die Fernsprechgesellschaften TELEFONICA und ENTEL in ihren Büros (preiswerter als vom Hotel aus). Bei Ortsgesprächen können auch Münzen verwendet werden.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 105, Unfallrettung und Feuerwehr 116 oder 222 02 22,
Informationen und Hilfeleistung für Touristen bietet der 24-Stunden-Service iperú in Lima unter Telefon (01) 574 80 00 oder 421 16 27, in Cusco unter Telefon (084) 23 44 98 oder 21 11 04.
Trinkgelder:
In besseren Restaurants ist ein 10%iger Bedienungsaufschlag zusätzlich zur Rechnung normal, in einfachen Restaurants nicht, sodass dort noch 10% Trinkgeld erwartet werden. Taxifahrer erhalten normalerweise kein Trinkgeld. Aber: Gute Leistungen sollten auch mit einem kleinen Trinkgeld belohnt werden.
Übliche Trinkgelder sind:Kofferträger im Hotel $1; Zimmermädchen $1; Fahrer, Träger und Köche $5 pro Tour.
Trinkwasser:
Trinken Sie kein Leitungswasser
Währung:
Nuevo Sol (PEN)
Zeitverschiebung:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.
Zollbestimmungen:
Gemäß den deutschen Zollbestimmungen dürfen aus Nicht-EU-Ländern 1 Liter Spirituosen oder 2 Liter Wein oder Sekt, 200 Zigaretten oder 50 Zigarren, 500 Gramm Röstkaffee, 50 Gramm Parfüm sowie Souvenirs bis zu einem Warenwert von 175 € eingeführt werden. Coca Tee darf nicht eingeführt werden, da dieser nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz verboten und strafbar ist.
Zug:
Die privatisierte peruanische ENAFER, ähnlich wie bei uns die Deutsche Bahn, hat ein Schienennetz von 1691 Kilometern Länge. Interessante Strecken für Touristen wurden jedoch von der Gesellschaft Peru RAIL übernommen. Folglich können Touristen peruanischen Lokalzüge nicht mehr benutzen, sofern diese überhaut noch verkehren.