Sommer Fern
abschluss

Länderinformation Chile

 

Chile liegt an der südamerikanischen Westküste und grenzt im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Zum Hoheitsgebiet gehören die Juan-Fernández-Inseln, die Osterinsel (Rapa Nui) sowie die Islas de los Desventurados und die Isla Sala y Gómez. Chile ist 4329 km lang und im Schnitt 180 km breit, die breiteste Ost-West-Ausdehnung ist 450 km bei Antofagasta. Durch ganz Chile erstrecken sich die Anden bis zu 6880 m Höhe (Vulkan Ojos del Salado), zum Meer hin fallen sie stufenförmig ab. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und extremen Klimaunterschiede machen sich in der Bevölkerungsdichte und in der jeweiligen Wirtschaft der unterschiedlichen Regionen bemerkbar. Chile kann man in fünf Zonen einteilen. Der Norden besteht aus regenloser heißer Wüste mit einigen wenigen Oasen. Das Gebiet südlich von Copiapó ist Halbwüste. Südlich von Llapel bis Concepción leben die meisten Einwohner Chiles. Farmen und Weinberge zeichnen dieses Gebiet aus. Die 4. Zone zwischen Concepción und Puerto Montt ist sehr bewaldet und hat viele Seen und Flüsse; hier regnet es die meiste Zeit des Jahres. Der ganze Süden, von Puerto Montt bis Kap Horn, ist nur gering bevölkert. Hier dominiert die Natur mit Wäldern, Gletschern, Fjorden und zahlreichen Inseln.


Einreisebestimmungen:
Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind ein 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

 

Fläche:

756.950 km²



Geschäfte:
Mo bis Sa, oft auch So, 10-20 Uhr, Supermärkte und Shoppingcenter oft bis 22/23 Uhr.

 

Hauptstadt:

Santiago de Chile (ca. 6.100.000 Einwohner)



Impfungen:
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, jedoch einige empfohlen. Dazu zählen eine Auffrischung der Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, sowie ein Schutz gegen Hepatitis A. Ein Schutzverfahren gegen Tollwut/Typhus besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.



Kleidung:
Da das Wetter innerhalb Chiles sehr unterschiedlich ist, sollte die Kleidung je nach Reiseziel gewählt werden. In Nord- und Zentralchile braucht man hauptsächlich leichte Sommer- bzw. Übergangskleidung. Wenn man den Süden und die Hochlagen Chiles bereist, sollte man außerdem unbedingt warme Kleidung mitnehmen. Sogenannte Freizeitkleidung ist in den Städten nicht üblich. In der Winter- und auch noch in der Frühlingszeit (Juni bis Oktober) kühlen die Nächte empfindlich ab (bis auf -5°C).
Für einen Besuch der Osterinsel sollte man das ganze Jahr über sowohl unempfindliche Sommerkleidung und Sonnenbrille als auch wärmere Kleidungsstücke sowie eine Regenjacke mitnehmen.



Klima:
Von Wüsten (Norden) über mediterrane (Mitte) bis zu gemäßigt feuchtkühlen Zonen. Chile liegt auf der Südhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten um ein halbes Jahr im Vergleich zur Nordhalbkugel verschoben sind und Mond und Sterne am Firmament anders herum wandern. Das Land lässt sich klimatisch in drei Zonen einteilen: Nord-, Mittel- und Südchile.

 


Landessprache:
Offizielle Landessprache in Argentinien und Chile ist Spanisch, das in Südamerika „Castellano“ genannt wird. In den Großstädten wird auch Englisch, Französisch, Italienisch gesprochen. Die Nachkommen vieler Einwanderer pflegen noch heute ihre europäische Muttersprache, daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn Sie von Einheimischen in Deutsch angesprochen werden.

 

Orte:

Santiago de Chile ist die Hauptstadt Chiles. Die Stadt ist das unbestrittene politische Zentrum Chiles, auch wenn das chilenische Parlament, der Congreso Nacional (Nationalkongress), in Valparaíso tagt. Santiago ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie das bedeutendste Wirtschafts- und Kulturzentrum von Chile mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern. Die bedeutendsten Unternehmen Chiles haben ihren Sitz in Santiago, ebenso viele ausländische Dependancen. Die Hauptstadt ist auch das Medienzentrum des Landes.

Valparaíso (dt. Paradiestal) ist eine Hafenstadt in Chile mit ca. 278.000 Einwohnern. Die Agglomeration Valparaísos umfasst 905.300 Einwohner (Stand: 2004). Die Stadt ist Sitz des chilenischen Kongresses. Valparaíso liegt an einer malerischen und nach Norden offenen Bucht des Pazifischen Ozeans. Der Hafen ist einer der bedeutendsten des Landes. Der Charakter der Stadt ist weltberühmt und Inhalt zahlreicher literarischer, musikalischer und künstlerischer Interpretationen. Die Stadt gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus der Kolonialzeit von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

La Serena ist eine Stadt im Kleinen Norden Chiles. Sie hat 154.523 Einwohner (Stand: 2005). Ihr Charme wird durch den Kolonialstil ausgemacht (denkmalgeschützt), aber die Stadt wird auch als eine Art Oase inmitten der Wüste wahrgenommen. La Serena liegt direkt am Pazifik, etwa 470 km nördlich von Santiago, unweit der Stadt liegt die Stadt Coquimbo. Östlich der Stadt liegt das Valle del Elquí. Es wird vom Río Elquí gebildet und ist das nördlichste Weinanbaugebiet Chiles. Herz der Stadt ist die Plaza de Armas mit ihrer Kathedrale und weiteren Kirchen. Es gibt kleine Märkte und gemütliche Einkaufsstraßen. Die Stadt hat mehrere Museen zu bieten. Es gibt mehrere Badestrände mit weißem Sand.

Temuco ist eine Stadt in Südchile. Sie ist ein Zentrum der Mapuche (Araukaner), aber auch der deutschsprachigen Chilenen. Die schachbrettartig angelegte Stadt hat 250.700 Einwohner (Stand: 2004) und ist Hauptstadt der Región de la Araucanía im Kleinen Süden des Landes bzw. der Chilenischen Schweiz. Temuco liegt landschaftlich reizvoll etwa 670 Kilometer südlich von Santiago de Chile und 107 m über dem Meeresspiegel. Der Pazifik ist etwa 80 km weiter westlich. In der Nähe der Stadt liegt der Nationalpark Conguillío in herrlicher Landschaft. Das nationale Naturmonument Cerro Ñielol mit rund 89 Hektar Wald lädt zu Picknicks und Wanderungen ein. Es wurde 1881 von den Mapuche am Ort La Patagua an die Siedler übergeben, um Temuco zu gründen.



Ortszeit:
Im Zeitraum vom zweiten Samstag im Oktober bis Ende März: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden;
im Zeitraum vom zweiten Samstag im April bis Ende September: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (bedingt u.a. durch die europäische Sommerzeit);
in dem dazwischenliegenden Zeitraum: MEZ -5 Stunden.
Die Osterinsel hat zum chilenischen Festland einen Zeitabstand von -2 Stunden.



Stromversorgung:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Die flachen Eurostecker passen in die meisten Steckdosen. Da in Chile jedoch auch der Steckertyp L mit dickeren Kontaktstiften verwendet wird, ist die Mitnahme eines Adapters zu empfehlen.



Telefonverbindung:
Die Ländervorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Chile ist 0056, von Chile nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Von Telefonämtern und öffentlichen Telefonzellen (mit Münz- und Kartenbetrieb) können internationale Gespräche geführt werden. Telefonkarten sind an Kiosken erhältlich. Verschiedene Telefongesellschaften bieten einen Faxservice an.
NOTRUFNUMMERN: Polizei (carabineros) 133, Unfallrettung 131, Feuerwehr 132.


Währung:
1 Chilenischer Peso (CLP) = 100 Centavos, Währung sollte aufgrund des günstigeren Wechselkurses nur im Reiseland umgetauscht werden. Cambios sind normalerweise Mo-Fr von 09.00-14.00 Uhr und von 15.00-18.00 Uhr geöffnet. Die gängigen Kreditkarten, sowie Reiseschecks erfreuen sich großer Akzeptanz. Kreditkarten sind jedoch nur dann zu empfehlen, wenn sie in gute Hotels einchecken wollen, besonders hochwertige Souvenirs erstehen möchten, oder Ihre Reise verlängern möchten. Ein wichtiger Tipp:Währung sollte aufgrund des günstigeren Wechselkurses nur im Reiseland umgetauscht werden. Die gängigen Kreditkarten, sowie Reiseschecks erfreuen sich großer Akzeptanz. Kreditkarten sind jedoch nur dann zu empfehlen, wenn sie in gute Hotels einchecken wollen, besonders hochwertige Souvenirs erstehen möchten, oder Ihre Reise verlängern möchten.

Ein wichtiger Tipp:
Achten Sie immer darauf, genügend Kleingeld bei sich zu haben. Es kommt oft vor, dass gerade an den Orten, wo Sie es wegen günstiger Preise am dringlichsten benötigen weder Klein- noch Großgeld vorhanden ist. Des Weiteren sei vorsorglich darauf hin gewiesen, dass selbst leicht eingerissene Euronoten in Banken und Wechselstuben grundsätzlich abgelehnt werden. Behandeln Sie die Scheine daher sorgsam bzw. achten Sie bereits in Deutschland auf ihre Unversehrtheit.

Öffnungszeiten der Banken:
Mo bis Fr 9-14 Uhr