Sommer Fern
abschluss

Länderinformation Argentinien

 

Argentinien grenzt im Westen an Chile, im Osten an den Atlantischen Ozean sowie im Norden und Nordosten an Uruguay, Brasilien, Paraguay und Bolivien. Vier geographische Regionen: die Wald- und Sumpfgebiete des Gran Chaco und das Mehrstromland, die Anden, die Pampas und Patagonien sowie ganz im Süden Feuerland. Aufgrund der großen Nord-Südausdehnung gibt es verschiedene Klimazonen, die Variationen reichen von großer Hitze im Norden über das angenehme Klima der Pampas bis hin zur antarktischen Kälte im Süden. Die höchste Erhebung Argentiniens ist mit fast 7000 m der Monte Aconcagua. Ein einmaliges Naturschauspiel sind die riesigen Wasserfälle bei Iguaçu, die 72 m tief in den Río Paraná stürzen (Ländereck Argentinien, Brasilien, Paraguay; zu Brasilien gehörend). Im Nordwesten stehen bizarre Berge in der sonst trockenen Halbwüste.


Einreisebestimmungen:
Visumfrei als Touristen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind der mindestens noch 3 Monate gültige Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und ausreichende Geldmittel.

 

Fläche:

2.780.403 km²



Geschäfte:
Mo bis Fr 9/9.30-19.30 Uhr, Sa 8.30/9-12.30/13 Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren haben in der Regel auch samstags und sonntags geöffnet.

 

Hauptstadt:

Buenos Aires (ca. 11.000.000 Einwohner)



Impfungen:
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, jedoch einige empfohlen. Dazu zählen eine Auffrischung der Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, sowie ein Schutz gegen Hepatitis A. Ein Schutzverfahren gegen Tollwut/Typhus besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.



Kleidung:
Reisende aus Europa können weitestgehend ihre gewohnte Kleidung mitnehmen. Nur für die heißen Monate von Dezember bis März sollte man leichtere Kleidung einpacken. Ferner darf man nicht vergessen, dass auch in Argentinien die Winter kalt sein können.
Argentinier selbst sind sehr modebewusst und legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung.



Klima:
Im Nordosten herrscht beinahe tropisches Klima. Die Anden sind im Norden semiarid und im Süden schneereich. Das Tiefland im Westen besteht aus Wüste, während in den Pampas mildes Klima mit ergiebigem Sommerregen herrscht.



Landessprache:
Offizielle Landessprache in Argentinien und Chile ist Spanisch, das in Südamerika „Castellano“ genannt wird. In den Großstädten wird auch Englisch, Französisch, Italienisch gesprochen. Die Nachkommen vieler Einwanderer pflegen noch heute ihre europäische Muttersprache, daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn Sie von Einheimischen in Deutsch angesprochen werden.

 

Orte:

Buenos Aires (frühere Schreibweise: Buenos Ayres; offiziell Ciudad Autónoma de Buenos Aires/Autonome Stadt Buenos Aires) ist die Hauptstadt und das kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens. Der Name kommt von einer Schutzheiligen der Seefahrer, Santa Maria del Buen Ayre (span. Heilige Maria des Guten Windes) nach der die Gründer sie benannten, um sich damit für die günstigen Wetterbedingungen auf der Anfahrt zu bedanken. Die Stadt ist ein wichtiges kulturelles Zentrum und bildet den Kern eines der größten Ballungsräume Südamerikas, dem Gran Buenos Aires mit etwa 13 Millionen Einwohnern. Sie wird oft als Wasserkopf Argentiniens bezeichnet, da sich fast alle wichtigen Institutionen des Landes in ihr befinden und in Stadt und Umgebung etwa ein Drittel der Einwohner wohnen. Zudem ist sie als einzige Stadt Argentiniens autonom, also nicht an eine bestimmte Provinz gebunden.

Córdoba ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Argentiniens. Sie liegt etwas nördlich des geografischen Zentrums des Landes, ist Hauptstadt der Provinz Córdoba, größte Stadt der Región Centro sowie industrielles und kulturelles Zentrum Zentralargentiniens mit einer der bedeutendsten Universitäten des Landes, der 1613 gegründeten Universidad Nacional de Córdoba. Wegen vieler Bauten aus der Kolonialzeit wird sie auch von zahlreichen Touristen besucht. Die Stadt befindet sich im Übergangsgebiet zwischen den Sierras de Córdoba im Westen und einer geografisch zwischen Pampa und Chaco aufgeteilten Ebene im Osten, die eines der produktivsten Landwirtschaftsgebiete Argentiniens ist. Sie nimmt für einen weiten Teil des Umlandes sowie in Teilen auch für Nordwestargentinien die Funktion des wichtigsten Verkehrs- und Dienstleistungszentrums ein.

Mendoza ist die Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Provinz und hat mitsamt ihrer Vororte etwa 1,1 Millionen Einwohner. Sie trägt wegen ihres Klimas und ihrem Weinbau den Beinamen Stadt der Sonne und des guten Weines. Mendoza liegt auf 707 Metern Höhe im zentralen Westen Argentiniens am Fuß der Andenkordillere, die an dieser Stelle die höchsten Erhebungen (Cerro Aconcagua: 6962 m) aufweist. Die Landschaft ist eine karge Trockensteppe, die aber in der unmittelbaren Umgebung der Stadt bewässert wird, so dass Weinbau möglich wird. Das Klima ist trocken, sonnig und von den Temperaturen her gemäßigt. Die Gegend, in der Mendoza liegt, wird auch als Cuyo bezeichnet.



Ortszeit:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden.
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -5 Stunden.



Stromversorgung:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es wird empfohlen, einen Adapter mitzunehmen.



Telefonverbindung:
Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Argentinien ist 0054, von Argentinien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten (tarjetas telefónicas) oder Fernsprechmünzen (cospeles), die an Kiosken oder bei den Telefongesellschaften erhältlich sind. An einigen Telefonzellen kann auch mit Münzgeld bezahlt werden. Telefonate können außerdem von den Telefonzentralen aus geführt werden.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 101, Unfallrettung 107, Feuerwehr 100.


Währung:
Landeswährung ist der Argentinische Peso (ARS). Da es im Land immer noch unerwartet zu Störungen im Zahlungsverkehr kommen kann, empfiehlt es sich, immer einen Betrag von USD in bar und in kleiner Stückelung mitzuführen. Der Umtausch von Euro hingegen ist nicht überall möglich. Währung sollte aufgrund des günstigeren Wechselkurses nur im Reiseland umgetauscht werden. Die gängigen Kreditkarten, sowie Reiseschecks erfreuen sich großer Akzeptanz. Kreditkarten sind jedoch nur dann zu empfehlen, wenn sie in gute Hotels einchecken wollen, besonders hochwertige Souvenirs erstehen möchten, oder Ihre Reise verlängern möchten. Ein wichtiger Tipp:
Achten Sie immer darauf, genügend Kleingeld bei sich zu haben. Es kommt oft vor, dass gerade an den Orten, wo Sie es wegen günstiger Preise am dringlichsten benötigen weder Klein- noch Großgeld vorhanden ist. Des Weiteren sei vorsorglich darauf hin gewiesen, dass selbst leicht eingerissene Euronoten in Banken und Wechselstuben grundsätzlich abgelehnt werden. Behandeln Sie die Scheine daher sorgsam bzw. achten Sie bereits in Deutschland auf ihre Unversehrtheit.

 

Öffnungszeiten der Banken:

Mo bis Fr 10-15 Uhr