Sommer Fern
abschluss

Länderinformation Guatemala

 

Guatemala liegt in Mittelamerika und grenzt im Norden und Westen an Mexiko, im Nordosten an Belize und die Karibik sowie im Südosten an El Salvador und Honduras. Die Landschaft ist überwiegend bergig und stark bewaldet. In den südlichen Hochebenen an der Pazifikküste gibt es eine Vulkankette, drei der Vulkane sind weiterhin aktiv. Im Vulkangebiet liegen flussreiche Täler, in denen der Großteil der Bevölkerung wohnt. Westlich der Hauptstadt liegt der von Vulkanen umgebene Atitlán-See. Im Norden liegt die Hochebene von El Petén (36.300 qkm), eine undurchdringliche Wildnis mit dichten Hartholzwäldern. Diese Region, in der nur 40.000 Menschen leben, nimmt ca. ein Drittel des Landes ein.


 

Einreisebestimmungen:

Für den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen braucht man lediglich einen bei Ankunft noch mindestens 6 Monate lang gültigen Reisepass.

 

Fläche:

121.127 km²

 

Geschäfte:

Mo bis Sa durchgehend 9-20 Uhr, Einkaufszentren/Supermärkte meist auch sonntags; in größeren Städten gibt es einige, die 24 Stunden täglich geöffnet sind.

 

Hauptstadt:

Guatemala City (ca. 3.000.000 Einwohner)

 

Impfungen:

Im allgemeinen sind für Guatemala keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird die Auffrischung der Tetanus-Impfung. Wer sich besonders in Küstennähe und in den Urwaldgebieten des Petén aufhält, kann eine Malaria-Prophylaxe vornehmen oder eine Stand-by-Prophylaxe mitnehmen. Impfungen gegen Cholera und Gelbfieber sind keine Pflicht.

 

Kleidung:

In der warmen Zone sollte man besonders leichte Sommerkleidung mitnehmen, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. Im übrigen Teil Guatemalas ist die in Europa übliche Sommerkleidung ausreichend. Für Abende, an denen es häufig abkühlt, sollte man immer auch leichte Wollkleidung oder eine Herbstjacke einpacken. Für die Regenzeit sollte man auf jeden Fall Regenbekleidung dabeihaben. Für die kühle Zone braucht man das ganze Jahr hindurch auch einige wärmere Kleidungsstücke, für die Abende eventuell einen leichten Mantel. Auf die Einhaltung einer gewissen Förmlichkeit bei der Wahl der Kleidung wird vor allem im Geschäftsleben, in den Abendstunden und in den Großstädten geachtet.

 

Klima:

Heiße Tage mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius, wechselnd mit kühlen Nächten. In den höheren Lagen ist es auch tagsüber teils deutlich kälter als im Rest des Landes.

 

Landessprache:

Offizielle Sprache ist Spanisch, daneben 21 Maya-Sprachen (Muttersprachen für 40-60% der Bevölkerung einschließlich Zweisprachler), Xinca und Garífuna.

 

Orte:

Guatemala-Stadt (spanisch Ciudad de Guatemala, offiziell La Nueva Guatemala de la Asunción) ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Guatemala.
In der Nähe der Metropole, die derzeit die größte Stadt Mittelamerikas ist, befinden sich noch Überreste aus der Mayazeit, die auf Touristen eine große Anziehungskraft ausüben. Es handelt sich um eine Maya Ruine namens Kaminaljuyu, die ungefähr um 800 vor Christus von den Ureinwohnern als vermutlich erstes städtisches Zentrum bewohnt wurde. Da sich die Maya Siedlung im Einzugsgebiet von Guatemala-Stadt befindet, sind die Ausgrabungsarbeiten schwer durchführbar und langwierig.

Tikal ist eine antike Stadt der Maya in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala. Sie war eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode (3. bis 9. Jahrhundert) und ist eine der am besten erforschten Maya-Städte. Die ersten Siedlungsspuren reichen ins frühe 1. Jahrtausend v. Chr. zurück. Im 2. Jahrhundert begann die eigentliche städtische Entwicklung mit der Errichtung von Tempeln, Stelen und Palast-Tempelkomplexen. Der Höhepunkt wurde im 5. Jahrhundert erreicht, als eine mächtige Herrscherdynastie einen Kleinstaat nach dem anderen in der Nachbarschaft unterwarf und zu Vasallenkönigreichen machte, woraus ein langjähriger Konflikt mit dem mächtigen Nachbarstaat Calakmul entstand. Im späten 8. und 9. Jahrhundert schwand die Macht von Tikal, die Bautätigkeit kam zum Erliegen. Spätestens im 10. Jahrhundert wurde die Stadt von ihren Bewohnern verlassen.

Cobán ist eine Stadt in Guatemala und Verwaltungssitz des Departamentos Alta Verapaz sowie der Gemeinde Cobán (Municipio), welche 2.132 km² umfasst und etwa 200.000 Einwohner hat. In der Stadt leben etwa 90.000 Menschen. Die örtliche Bevölkerung stammt überwiegend von den Maya ab, Teile davon auch von deutschen Einwanderern. Cobán selbst wurde von den Dominikanern gegründet und am 4. August 1538 von Kaiser Karl V. zur Kaiserstadt (ciudad imperial) erhoben. Der Name Cobán entstammt von Kekchí Coo („verwöhntes Mädchen“) und Baan („Heilmittel“) oder von Cob An („Ort im Nebel“ oder „im Regen“). Die ersten Einwohner des Ortes kamen aus den umliegenden Bergen. 1599 wurde Cobán Bischofssitz.

 

Ortszeit:

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden. In Guatemala ist von Anfang April bis Ende September ebenfalls Sommerzeit. Daher beträgt der Zeitunterschied auch während dieses Zeitraums europäische Sommerzeit -7 Stunden. An den Tagen, an denen bei uns bereits/noch die europäische Sommerzeit gilt, in Guatemala aber noch Normalzeit ist, besteht ein Zeitunterschied von -8 Stunden.

 

Stromversorgung:

110 V, 60 Hz

 

Telefonverbindung:

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Guatemala ist 00502, die achtstellige Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Guatemala nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. NOTRUFNUMMERN: Polizei 120, Unfallrettung 128, Feuerwehr 123.

 

Währung:

Währung ist der Quetzal (GTQ). Der Geldumtausch gestaltet sich schwierig. Vorsichtshalber sollte man US-Dollar in bar mitnehmen. Kreditkarten werden nur teilweise akzeptiert. An einigen Automaten kann man mit der EC-Karte Geld abheben.



Öffnungszeiten der Banken:
Mo bis Fr 9-16/18 Uhr