Sommer Fern
abschluss

Länderinformation Indonesien

Einreisebestimmungen:

Visum wird direkt am Flughafen bei Einreise erteilt. Die Aufenthaltsdauer ist auf 30 Tage begrenzt.

 

Fläche:

1.912.988 km²


Geschäfte:
Mo bis Sa 8/9-19/20 Uhr

 

Hauptstadt:

Jakarta (ca. 18.000.000 Einwohner)


Impfungen:
Keine Impfungen vorgeschrieben. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen auch Hepatitis B, Tollwut, Japanisches Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) sollten auf aktuellem Stand sein.


Kleidung:
Man sollte leichte Sommerkleidung mitnehmen, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. In den Bergen sind abends jedoch auch leichte Wollsachen notwendig. Im Geschäftsleben wird auf korrekte Kleidung geachtet. Bei festlichen Anlässen ist die Kleidung sehr förmlich. Außerhalb der Strände und Hotelbereiche sollte dezente Kleidung getragen werden.
Man sollte auf jeden Fall eine Regenjacke sowie eine gute Sonnenbrille dabeihaben.


Klima/Beste Reisezeit:
Indonesien hat tropisches Klima. Die Hitze wird jedoch durch die Seewinde etwas gemildert. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt in etwa 27°C. Je nach Region weisen die Durchschnittstemperaturen jedoch geringfügige Unterschiede auf. So liegen sie in den Küstengebieten bei etwa 24-35°C, im Inland bei 20-30°C, im Bergland bei 16-26°C. Die Luftfeuchtigkeit ist allgemein hoch. In den Bergen kühlt es nachts oft empfindlich ab. Die Regen- und Trockenzeiten werden durch den Ost- und West-Monsun hindurch heiß, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch.

Die Trockenzeit (beste Reisezeit) ist von April bis Oktober. Danach ist Regenzeit mit Luftfeuchtigkeit bis zu 100%. Die Regenschauer sind in der Regel kurz und die Natur ist dann besonders üppig grün.


Landessprache:
Bahsa Indonesia

 

Orte:

Jakarta (auch Djakarta, früher Batavia) ist die Hauptstadt der Republik Indonesien. Mit 8,6 Millionen Einwohnern in der eigentlichen Stadt (das heißt ohne Vorortgürtel) ist sie die größte Stadt des Landes und mit 18,6 Millionen Einwohnern in der Metropolregion der größte Ballungsraum des Landes. Die Hauptstadt hat den Status einer Provinz und wird von einem Gouverneur regiert. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes sowie Verkehrsknotenpunkt mit Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. Die Bevölkerung der Stadt ist verschiedenster Herkunft. So leben in Jakarta Menschen malaiischer, arabischer, indischer, niederländischer und chinesischer Abstammung.

Bandung (holl. Bandoengboth, kurz: Bandoeng), genannt „Stadt der Blumen“, ist die Provinz-Hauptstadt von Jawa Barat (Westjava) und mit 3 Millionen Einwohnern Indonesiens viertgrößte Stadt nach Jakarta, Surabaya und Medan. In Kolonialzeiten war Bandung wegen seines europäischen Ambiente und seiner Kultur als „Paris von Java“ bekannt. Bandung teilt mit Miami seine tropische Art-Deco-Architektur aus den 1920ern.
Auf seinem in den Parahyangan-Bergen gelegenem Plateau ist Bandung mit seinem angenehmen Klima eine Abwechslung vom heißen Tiefland. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war Bandung das Herz der Plantagenregion. Gastgeber der historischen Bandung-Konferenz vom 18. April bis 24. April 1955, ist Bandung jetzt Zentrum höherer Bildung, Kommerz, Textil-, Lederwaren- und Flugzeugindustrie. Trotzdem hat Bandung seinen kolonialen Charme nicht verloren.

Die Insel Sumatra (gesprochen Sumátra) oder Sumatera (indonesische Schreibweise) gehört zu Indonesien und ist mit 473.000 km² die sechstgrößte Insel der Welt. In diese Fläche sind die vorgelagerten Inseln mit zusammen 50.000 km² eingerechnet. Die Insel erstreckt sich 1.700 km in Nordwest-Südost-Richtung und ist bis zu 370 km breit, der Äquator überquert die Mitte der Insel. Das Barisangebirge (Gunung Barisan) begleitet die Westküste und wird südostwärts immer höher. Der Mount Kerinchi (Gunung Kerinci) ragt bis auf 3.805 m empor. Es gibt aber noch weitere Dreitausender. Vulkanische Aktivitäten in diesem Gebirge statteten die Insel mit fruchtbarem Land und malerischen Landschaften (um den Tobasee) aus. Die östliche Hälfte der Insel ist flach; die bis 300 km breite Ebene ist beinahe zur Hälfte mit Sümpfen bedeckt.


Ortszeit:
Westzone (Sumatra, Java, West- und Zentralkalimantan) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 Stunden;
Zentralzone (Ost- und Südkalimantan, Sulawesi, Bali, Nusa Tenggara) MEZ +7 Stunden;
östliche Zone (Molukken, Irian-Jaya) MEZ +8 Stunden.
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied jeweils eine Stunde weniger.


Stromversorgung:
Stromanschlüsse: 220 V, 50 Hz. Auf dem Land manchmal auch 110 V, 50 Hz


Telefonverbindung:

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Indonesien ist 0062, von Indonesien nach Deutschland wählt man 00149, nach Österreich 00143 und in die Schweiz 00141. In den größeren Städten und Hotels besteht Selbstwählferndienst, außerdem gibt es modern ausgestattete Telefonzentralen (WARTEL), in denen man problemlos ins Ausland telefonieren kann, meist gibt es dort auch Internet- und Fax-Anschlüsse.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 118, Feuerwehr 113

 

Währung:
Währung ist der Rupiah (IDR). In Jakarta und den größeren Touristenzentren kann problemlos Geld gewechselt werden. Kreditkarten werden nur von größeren Hotels und Restaurants akzeptiert.


Öffnungszeiten der Banken:
Mo bis Fr 8-14.30 Uhr, Sa 8-12 Uhr

 

Kleiner Verhaltens-Knigge:

Die linke Hand gilt in Indonesien als unrein. Zum Essen mit den Fingern oder zum Überreichen von Geschenken und Visitenkarten wird ausschließlich die Rechte verwendet. Kräftiges Händeschütteln ist in Indonesien verpönt. Manchmal wird die Hand des anderen auch an die eigene Brust geführt. Einem Indonesier kumpelhaft auf die Schulter zu klopfen, kann als Beleidigung empfunden werden. Sich in der Öffentlichkeit zu küssen, Händchen zu halten oder zu Umarmen gilt als unschicklich, auch zwischen Ehepaaren. Händchenhalten zwischen zwei Männern oder zwei Frauen sind Zeichen von Freundschaft. Beim Betreten von Moscheen und Privathäusern sind zuvor die Schuhe ausziehen. Beim Sitzen im landesüblichen Schneidersitz dürfen die Fußsohlen nicht auf andere Personen zeigen. Verschränken der Arme vor dem Körper gilt als überheblich ebenso die Hände in die Hüften zu stemmen. Mit dem Finger auf Personen zu zeigen kann als Beleidigung empfunden werden. Es gilt als unhöflich neben Menschen zu stehen, die auf dem Boden sitzen. Beim Vorbeigehen an sitzenden Personen gilt es als höflich, eine kleine Verbeugung anzudeuten. Folgen Sie einer privaten Einladung, so werden Ihnen meist Tee oder Kaffee angeboten. Dieser sollte erst nach der zweiten Aufforderung getrunken werden.