Sommer Fern
abschluss

Länderinformation China

 

China ist mit über 1,2 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Welt und Heimat für ungefähr ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung.
Um die Geburtenrate zu kontrollieren, verfolgt die Regierung bereits seit den siebziger Jahren eine Politik der Familienplanung.

Chinas Landmasse fällt nach Osten zum Meer hin ab. Hierdurch kommen feuchte Luftströme ins Land und viele der Flüsse fließen ostwärts. Unter den insgesamt 220.000 Kilometer langen Flüssen in China sind der Yangtze und der Gelbe Fluss die wichtigsten.
China besitzt eine große Vielfalt an Landformationen, einschließlich Gebirgen, Hügeln, Hoch- und Tiefebenen. Gebirge und Hügellandschaften machen 65 Prozent des gesamten Staatsgebietes aus. Der höchsten Gipfel ist mit 8848 Meter der Qomolangma (Mount Everest), der tiefste Punkt mit 154 Meter unter dem Meeresspiegel das Turban-Bassin.


Einreisebestimmungen:
Für die Einreise benötigt man neben einem mindestens 6 Monate lang gültigen Reisepass in jedem Fall ein Visum, das rechtzeitig beantragt werden sollte.

 

Fläche:

9.572.419 km²

 

Hauptstadt:

Peking (Auch Beijing genannt, ca. 14.000.000 Einwohner)



Impfungen:

Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonder Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus.



Kleidung:
Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.



Klima:
Der Großteil Chinas liegt in der gemäßigten Zone, Teile des Südens liegen in der tropischen und subtropischen Zone, während der Norden sich in der Nähe der kalten Zone befindet. Der Sommer in Nordchina ist kurz und gemäßigt, der Winter dagegen lang und sehr kalt. In Südchina ist die Vegetation das ganze Jahr hindurch grün, was den Eindruck einer tropischen und subtropischen Landschaft vermittelt; in Ostchina ist das Klima warm und feucht, die vier Jahreszeiten unterscheiden sich klar; im Nordwesten Chinas ist das Klima sehr unterschiedlich.



Landessprache:
Standard-Hochchinesisch (Putonghua), Dialekte des Chinesischen; verschiedene Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch, Uighurisch, Turksprachen, Koreanisch)

 

Orte:

Peking (chin. Běijīng) ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und hat eine über dreitausendjährige Geschichte. Der Name bedeutet Nördliche Hauptstadt. Peking ist heute eine Regierungsunmittelbare Stadt, das heißt, sie ist direkt der Zentralregierung unterstellt und damit Provinzen, autonomen Gebieten und Sonderverwaltungszonen gleichgestellt. Peking stellt als Hauptstadt das politische Zentrum Chinas dar. Aufgrund der langen Geschichte beherbergt Peking ein imposantes Kulturerbe. Sehenswert sind der Tiananmen-Platz (chinesisch Platz des Tors des himmlischen Friedens), die Verbotene Stadt mit dem 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten ehemaligen Kaiserpalast, der neue und alte Sommerpalast und verschiedene Tempel, wie z. B. der Himmelstempel, der Lamatempel und der Konfuziustempel. Peking war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2008.

Dalian war dank seiner günstigen geographischen Lage bereits im 6. Jahrhundert ein wichtiger Hafen. Die Qing-Dynastie benutzte den Hafen als Stützpunkt ihrer Nordflotte, die in dem chinesisch-japanischen Krieg von 1894 unterging. Nach dem russisch-japanischen Krieg 1904/05 geriet die Hafenstadt in japanische Hand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zuerst von China und der Sowjetunion gemeinsam verwaltet, ab 1955 wieder an China zurückgegeben.
Die Stadt erlebte einen Aufschwung durch den Bau der Transmandschurischen Eisenbahn durch das nördlich gelegene Harbin und den Bau einer Anschlussverbindung.

Die Hafenstadt Shanghai (chin.Shànghǎi, seltener auch Schanghai, Shanghaiisch: Zanhe), ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China. In Shanghai liegt mit über 21,71 Millionen TEU pro Jahr der drittgrößte Containerhafen der Welt. Nach Gesamtumschlag ist der Hafen mit 537 Millionen Tonnen Waren im Jahre 2006 sogar der größte[3]. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ein bedeutendes Kultur- und Bildungszentrum mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Theatern und Museen. Shanghai liegt im Mündungsgebiet des Jangtse am Huangpu-Fluss auf 31°14' nördlicher Breite und 121°28' östlicher Länge. Die Nachbarprovinzen sind Jiangsu im Nordwesten und Zhejiang im Südwesten. Die Topografie der Provinz ist flach. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt vier Meter. Der höchste Berg ist der She Shan mit einer Höhe von 100 Meter (mit Seilbahn).

Guilin entstand, als vor 200 Millionen Jahren das Urmittelmeer durch tektonische Erhebung des Meeresbodens zurück wich und die übrig bleibenden Berge langsam erodierten.
Die Geschichte Guilins lässt sich etwa 2.100 Jahre zurück verfolgen. In den Quellen wird die Region zum ersten Mal in der Qin-Dynastie erwähnt. Um den Nachschub der Truppen zu gewährleisten, ließ Qin Shihuangdi einen Kanal vom Jangtse in die Gegend von Guilin bauen. Der 34 Kilometer lange Linqu-Kanal verband den Xiang-Fluss mit dem Li-Fluss.
Eine Verwaltungseinheit an der Stelle des heutigen Guilin wird zum ersten Mal im Jahr 111 v. Chr. (Jahr 6 der Herrschaft des Kaisers Wu der Han-Dynastie) erwähnt, damals als Landkreis Shi.
Von der Song- bis zur Qing-Dynastie war Guilin das kulturelle Zentrum von Guangxi.
Im 17. Jahrhundert ließen sich versprengte Angehörigen der Kaiserfamilie auf der Flucht vor den Mandschu in Guilin nieder und führten die Region wie ein Königreich.
1914 wurde der Sitz der Provinzregierung von Guilin nach Nanning verlegt.



Ortszeit:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden
Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur noch +6 Stunden



Stromversorgung:
Stromanschlüsse: 220 V, 50 Hz. Mehrfachstecker wird empfohlen




Telefonverbindung:
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach China ist 0086, von China nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Orts-, Fern- und auch Auslandsgespräche sind von öffentlichen Telefonen (funktionieren meistens mit Telefonkarten) aus möglich. Auch Hotels bieten diesen Service an, wobei die Gebühren abgesehen von den Ortsgesprächen, für die häufig sogar gar nichts berechnet wird, sehr hoch sind.
NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Verkehrspolizei 122, Unfallrettung 120, Feuerwehr 119.

 

 

Währung:
Währung ist der Renminbi Yuan (CNY). In größeren Geschäften und internationalen Hotels werden die gängigen Kreditkarten akzeptiert.



Öffnungszeiten:
Offizielle Öffnungszeiten in China normalerweise von 09.00 Uhr bis 17.30 Uhr mit einer Stunde Mittagspause, von Montag bis Freitag. Banken, Krankenhäuser, Museen, Postämter usw. öffnen normalerweise an 7 Tagen in der Woche von 8.30 -18.00 Uhr. Läden, Supermärkte usw. öffnen oft bis 22.00 Uhr, auch an 7 Tagen in der Woche. Die Angaben können von Ort zu Ort varieren, z.B. im Westen Chinas verschieben sich die Öffnungszeiten oft nach hinten, da es in China nur eine Zeitzone gibt.