Sommer Fern
abschluss

Länderinformation Namibia

 

Das Land Namibia liegt im Süden des afrikanischen Kontinents. Es grenzt im Norden an Angola, mit dem nordöstlichen Caprivi-Zipfel an Sambia, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Im Westen befindet sich eine ca. 1600 km lange Küste zum Atlantischen Ozean.

Entlang der Küste erstreckt sich die älteste Wüste der Welt, die Namib mit ihren berühmten über 200 Meter hohen roten Sanddünen des Sossusvlei. Ins Innere steigt das Land an bis zum Binnenhochland auf einer Höhe von 800 bis 2000 Meter. Im Osten findet sich an der Grenze zu Botswana die Kalahari-Wüste.


Einreisebestimmungen:
Für die Einreise ist ein Reisepass mit Gültigkeitsdauer von mindestens 6 Monaten über das Rückreisedatum hinaus und mit mindestens zwei freien Seiten erforderlich. Deutsche Touristen können - sofern ihr Aufenthalt 90 Tage nicht übersteigt und sie keine Tätigkeit aufnehmen - ohne Visum einreisen.

 

Fläche:

824.292 km²



Geschäfte:
Montag bis Freitag 08.00 – 17.30 Uhr
Samstag 08.00 – 13.00 Uhr

 

Hauptstadt:

Windhoek (ca. 250.000 Einwohner)



Impfungen:
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz:
Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut, Typhus,Cholera (oral) und Meningitis ACWY sinnvoll sein.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.
Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker daher unbedingt erforderlich.



Kleidung:
Leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk im Gelände sind empfehlenswert.
Morgens und abends kann es besonders im namibischen Winter empfindlich kühl sein und die Temperaturen können stark schwanken. Daher heißt es: an und ausziehen nach dem Zwiebelprinzip. Auch im Sommer gehört eine warme Jacke zum Reisegepäck.
Generell ist die Kleiderordnung recht leger.



Klima:
Arides Klima, Regenzeit: Januar-März/April. Das Klima in Namibia ist überwiegend trocken, die Luftfeuchtigkeit relativ gering. Im Inland erreichen die Temperaturen im Winter (Mai bis September) tagsüber etwa 25 Grad; nachts kühlt es meist stark ab – in manchen Gegenden werden sogar Minusgrade gemessen. Im Sommer (November bis April) steigen die Temperaturen am Tag auf Werte über 30 Grad; nachts sinken sie in der Regel auf etwa 20 Grad. In diesen Monaten ist auch mit Regen zu rechnen. An der Küste ist es oft windig, manchmal auch neblig; die Temperaturen sind meistens gemäßigt.



Landessprache:
offizielle Amtssprache: Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara, Deutsch

 

Orte:

Windhoek (deutsch auch Windhuk, originaler Nama-Name Ai-Gams) (1650 m ü. NN) ist Hauptstadt sowie wirtschaftliches und politisches Zentrum von Namibia. Die Stadt Windhoek wurde 1840 gegründet und hat heute 279.042 Einwohner. Windhoek ist Afrikaans oder Niederländisch für „Windecke“, „windige Ecke“, Ai-Gams bedeutet etwa so viel wie „heiße Quelle“, was auf die einstigen Thermalquellen der Region hindeutet. Auch der Herero-Name der Stadt, "Otjomuise", bedeutet „Ort des Dampfes“. Die heißen Quellen der Windhoeker Region waren der Grund für die erste Besiedelung der Gegend, genauer des jetzigen Stadtteils „Klein-Windhoek“, im mittleren 19. Jahrhundert durch Jan Jonker Afrikaner.

Rundu ist Hauptstadt der Region Kavango im Nordosten von Namibia. Die Stadt liegt etwa 1.095 Meter über dem Meeresspiegel am malerischen Südufer des Okavango und damit an der Grenze zu Angola. Die Einwohnerzahl wird mit 30.000 angegeben, Bevölkerungsdaten können jedoch aufgrund der Zuwanderung aus dem Umland und Angola stark schwanken.
Rundu ist als die einzige größere Stadt der Region, Zentrum der Kavangonamibier und Sitz der Regionalverwaltung. Rundu besitzt seit Anfang der 1990er Jahre sehr lebendige Strassenmärkte. Sehenswert ist auch die katholische Mission und das Kavangomuseum in „Shambyu“, rund dreißig Kilometer östlich von Rundu. Darüber hinaus ist die Stadt als Durchgangs- und Übernachtungsstation auf der Trans-Caprivi Fernstraße B8 in den Caprivizipfel von Bedeutung. Die Stadt kann auch über den Flughafen Rundu erreicht werden.

Katima Mulilo ist Zentrum und Hauptstadt der Region Caprivi im äußersten Osten Namibias und liegt am Südufer des Flusses Sambesi an der Grenze zu Sambia und unweit der Grenzen zu Angola und Botswana. Die kleine Stadt hat ca. 25.000 Einwohner.
Hat schon der sogenannte Caprivi-Zipfel insgesamt eine sehr eigene, in seiner exponierten Lage begründete Geschichte, gilt dies in noch stärkerem Maße für Katima Mulilo: der Ort liegt rund 1.250 km von Windhoek entfernt und war noch bis kurz vor Ausgang des 20. Jahrhunderts, infolge witterungsbedingt häufig unpassierbarer Wege bzw. durch den Einbezug in die von Angola bis in den Caprivi ausstrahlenden Bürgerkriegsauseinandersetzungen, nur schwer zu erreichen.



Ortszeit:
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde während des namibischen Sommers (Zeitumstellung erstes Wochenende September bis erstes Wochenende April);
reine mitteleuropäische Zeit (MEZ) Sommerzeit -1 Stunde während der europäischen Sommerzeit (erstes Wochenende April bis erstes Wochenende September; im namibischen Winter). Zeitgleichheit besteht nur in den kurzen Zeiten des Übergangs.



Stromversorgung:
Das Stromnetz ist auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt.
In Namibia werden 3-polige Stecker benutzt. Die entsprechenden Zwischenstecker
(Adapter) können im Land in jedem größeren Supermarkt gekauft werden.
Vielfach werden bei den Unterkünften auch Adapter leihweise angeboten.
In größeren Hotels sind vielfach schon Euro-Norm Steckdosen vorhanden.
Gästefarmen und Lodges, die wegen der Entfernung nicht an das Öffentliche
Stromnetz angeschlossen sind, produzieren ihren Strom mit Generatoren selbst. Deshalb steht dieser nicht 24 Stunden am Tag mit voller Leistung zur Verfügung.
Es reicht aber in der Regel bis 22 Uhr die Akkus von Kamera, Handy etc. zu laden.



Telefonverbindung:
Vorwahl aus Namibia nach Deutschland: 0049 dann die Rufnummer ohne die Null der Vorwahl.
Bei anderen Ländern die entsprechende Landesvorwahl.
Telefonieren nach Namibia: Landesvorwahl 00264 dann die Rufnummer ohne die Null der Vorwahl
Handys mit GSM Standard und SIM funktionieren.
Das Telefon-Netz in Namibia ist auf modernstem Standard.
Preiswert im Land telefonieren kann man mit Telefonkarten in öffentlichen Telefonzellen.
Telefonkarten im Wert von N$ 10, N$ 20, N$ 50 sind bei der Post und in Teleshops zu kaufen.

 


Währung:
Die Währung des Landes ist der Namibia Dollar (NAD).
Er ist nicht bei allen Banken in Deutschland sofort erhältlich, sondern muss erst
bestellt werden. Daher können Sie auch den südafrikanischen Rand (ZAR) kaufen.
In Namibia werden beide Währungen zum gleichen Wert akzeptiert.



Öffnungszeiten der Banken:
Montag bis Freitag 9.00 – 15.30 Uhr
Samstag 8.30 – 11.00 Uhr
In Windhoek und Swakopmund sind auch Samstagsnachmittag und Sonntags Supermärkte geöffnet. Überall im Lande findet man kleine Krämerläden mit längeren Öffnungszeiten.